Dez
31
2013
0

2013 – nur ein Kunstprojekt?

Statt eines Artikels möchte ich Euch zum wohligen Ausklang des Jahres mit einem zauberhaften Ausschnitt der ziemlich guten US-Serie Portlandia erfreuen. Für alle, die des Englischen einigermaßen mächtig sind und auf sonderbaren Humor und schräge Ideen stehen, sollte „Art project“ genau das richtige sein, um 2013 mit einem Lächeln zu beenden. 2014 ist dann wieder Schluss mit lustig. ;-) Kommt alle gut rüber!

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Okt
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2013
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Nov
18
2012
1

Helft den Yes Men bei der Revolte!

Heute will ich nur ganz kurz auf eine in knapp zwei Wochen auslaufende Aktion der Yes Men hinweisen, den „Vorzeige-Culture Jammern“ aus den USA, die seit einigen Jahren mit Filmen und irrwitzigen Aktionen Konzerne und Politik aufmischen. Nun planen sie ein neues Projekt, um genau zu sein sogar zwei – den dritten Teil „The Yes Men are revolting“ ihrer Doku-Trilogie, sowie eine Art Schaltzentrale für subversive Aktionen und Protest, die weltweit dabei helfen soll, Widerstand zu organisieren und gegen die herrschenden Zustände aufzustehen. Dafür sammeln die Yes Men via Kickstarter Geld – 13 Tage sind jetzt noch Zeit, um sich daran zu beteiligen. >> Hier geht’s zur Projektseite bei Klickstarter.

Und hier der Originaltext, für alle die Englisch können:

A MOVIE AND A LAUNCHPAD

The Yes Men Are Revolting is a funny, action-packed adventure. With the environment on the brink of collapse, we ask a pressing question: at a time when corporate forces have bought and sold democracy, how can we effect real change? Our answer: get every viewer involved in the struggle.

help keep us afloat
help keep us afloat

For the last four years we’ve worked with dozens of groups on infiltrations, impersonations, and mass actions to try to make a difference. Check out the video on this page for a little taste! After the part where we ask for your support, you’ll see a scene where we hold a press conference pretending to be from the US Chamber of Commerce (big-money lobbyists who spend hundreds of millions blocking and dismantling environment, labor, housing, and health laws). The press conference goes well, and the Chamber’s real PR guy even shows up—comedic vigilante justice at its best. Stay tuned to this page for more videos in coming weeks.

But as we continued pulling off actions like the one against the Chamber, the Obama years rolled by, and as money’s chokehold on democracy got tighter, we got more frantic. We even took it out on each other, and our “band” almost split up. But then, a sequence of unbelievable global uprisings, from Tahrir Square to Occupy Wall Street, got us excited about the idea of a global revolution–and we began to realize that we can do it too.

Then, energized by our involvement with the Occupy movement, we came to realize our true role in social change. Now, we’re hatching our most ambitious plan ever: a human-staffed platform to help every inspired viewer of our film—or anyone at all—get active as well. This “Action Switchboard” taps our 100,000-person database, as well as some much bigger lists, to create fun, meaningful, movement-building projects around the issues we all care about.

This is a plan that invites everyone to join us in revolt. But we need your help now to get the movie and the Switchboard off the ground.

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Sep
07
2011
5

„Scheiß RTL“

Ja, mit der einfachen Aussage „Scheiß RTL“ kann ich mich gut anfreunden. Seit Jahr und Tag produziert dieser Sender televisionären Müll und senkt das Niveau des Fernsehens jedes Jahr aufs Neue, sei es nun mit so einem Dreck wie dem Dschungelcamp oder vor allem ihren ganzen Dokusoaps, in denen Menschen vorgeführt und der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Ich will an dieser Stelle gar nicht weiter ins Detail gehen, das macht beispielsweise der Videopodcast fernsehkritik.tv regelmäßig. Holger Kreymeier hat sich nun gleich direkt mit dem Sender angelegt, indem er ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Scheiß RTL“ produzieren ließ, woraufhin ihm sofort eine Abmahnung ins Haus flatterte. Den Hinweis, dass der Schriftwechsel ebenfalls nicht veröffentlicht werden darf, ignorierte er und präsentierte ihn auf seinem Blogbeitrag „Scheiß RTL, armes RTL“. Nun geht eine Welle der Empörung oder Sympathie durch das Web, und auch andere Medien springen darauf an.

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Mai
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Apr
13
2011
6

Sachen, die echte Menschen niemals über Reklame sagen würden

Schon seit jeher finde ich es amüsant, wie sich Reklameschaffende die ideale Konsumwelt und den perfekten Konsumenten so vorstellen – wenn man von den Werbespots auf den Geisteszustand der Verfasser schließen müsste, käme man in der Regel zu keinem sehr vorteilhaften Ergebnis. Vermutlich lassen die Endergebnisse stundenlangen kreativen Gehirnstürms in den Marketingkemenaten aber eher Rückschlüsse auf den Drogenkonsum zu. Wie sonst käme jemand auf die Idee, dass echte Menschen durch das Öffnen einer Rolle pappiger Industriechips plötzlich in Partystimmung wären und der Punk abgeht? Oder jemand einen auf der Straße wegen der „Aprilfrische“ der Wäsche anspricht. Etc. pp. Ähnliches dachte sich wohl auch der Macher des amerikanischen Blogs „Things real people don’t say about advertising“, in dem er fiktiven Konsumenten satirisch überhöhte Jubelphrasen oder verquer-eloquente Formulierungen in den Mund legt, die diese über die ihnen begegnenden Reklameformen ausrufen. Eine schöne Idee, die man auch mal auf deutsche Verhältnisse übertragen sollte, finde ich! Hier mal ein paar Beispiele:

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Mrz
24
2011
4

Buchbesprechung: Martin Sonneborn „Das PARTEI-Buch“

Seien wir doch mal ehrlich – Politik ist zumeist total langweilig. Okay, es gibt immer mal wieder unfreiwillige Komik, wenn sich Poltiker verheddern oder so wie jetzt die schwarz-gelbe Regierung in der Atomfrage eine offen opportunistische Kehrtwende simuliert, aber im Grunde gibt es wenig zu lachen. Vor allem, wenn es um die Parteien und Parteiarbeit geht – das ist doch oft ein sehr trockenes Brot, was da gekaut werden muss. Bis neulich! Denn mit Martin Sonneborns „Das PARTEI-Buch. Wie man in Deutschland eine Partei gründet und die Macht übernimmt“ ziehen Humor und Anarchie ins politische Alltagsgeschäft ein. Sonneborn, seines Zeichens Herausgeber des „endgültigen Satiremagazins“ Titanic schildert auf 240 Seiten die Gründung der Partei Die PARTEI (Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratischer Initiative), die in den Schlüsselpositionen zunächst mit Titanic-Mitarbeitern besetzt wird, sowie ihren unaufhaltsamen Aufstieg mit Hilfe von „schmierigem Populismus“ (O-Ton).
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Jan
18
2011
0

Die Millenniums-Ziele kritisch und humorvoll beleuchtet

Durch eine Mail wurde ich auf diese schöne Aktion von Oxfam Deutschland aufmerksam gemacht – Oxfam ist eine Hilfs- und Entwicklungsorganisation, die sich für eine gerechtere Welt einsetzen. Ein hehres und löbliches Ziel, zu dem nun auch ihre neue Kampagne beitragen soll – das I.N.F.A.M., das Institut für angewandte Millenniumsforschung, eine virtuelles Institut, soll auf satirische Weise die sogenannten Millenniumsziele thematisieren und zeigen, wie weit (oder eben nicht) die Weltgemeinschaft auf dem Weg der Erfüllung dieser Ziele bereits gekommen ist. Dazu eine kurze Definition dessen, worum es hier überhaupt geht – „die Millenniumsziele in zwei Minuten“:
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Dez
17
2010
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Es lebe die Gans

Bald ist es wieder soweit – Weihnachtszeit, Bratenzeit. Dass es aber noch anders geht und Festlichkeit nicht zwingend etwas mit Fleischkonsum zu  tun hat, darauf will die Kampagne Es lebe die Gans aufmerksam machen:

Weihnachten ist das Fest der Liebe und der kulinarischen Köstlichkeiten. Für die Gans ist es das Grauen. 12 Wochen lang wird sie gemästet und gestopft, bis sie dann gerupft als Braten auf einem hübsch dekorierten Tisch landet. Nur weil man das so will.Die Gans will das nicht. Die hat jedoch keine Wahl. Aber ich hab sie. Deshalb werde ich mich an Weihnachten auf die Seite der Gans schlagen und einfach lecker vegetarisch kochen. Das rettet ein Gänseleben. (Vielleicht auch das von Tante Berta, die hat so einen hohen Cholesterinspiegel…).

Aber das reicht mir nicht. Ich werde selbst zur Gans. Ich verpasse mir einen Schnabel und gehe auf die Straße, bzw. auf facebook, twitter & Co. Damit du und viele andere sich ebenfalls als Gans outen und bei der vegetarischen Weihnacht mitmachen. Es lebe die Gans!
Und wer trotzdem unbedingt einen Braten in die Röhre schieben will, kann ja auch über eine Alternative nachdenken. Wie gesagt, Weihnachten ist das Fest der Liebe.

Mehr dazu auch in der dazugehörigen Pressemitteilung „“Es lebe die Gans” – skurriler Kurzfilm und interaktive Kampagne laden zu vegetarischen Weihnachten ein“.

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