Kategorie: Nachhaltigkeit Seite 8 von 24

Der globalisierte Joghurt

Transportwege von JoghurtzutatenIch weiß gar nicht, wieso ich diesen Beitrag, der bei mir schon seit längerem im „Entwürfe“-Verzeichnis schlummert, bisher noch nicht in den Blog gewuchtet habe – passt er doch perfekt hierher. Vor langer Zeit, nämlich im Jahre 2008 bereist, stieß ich in Reto Stauss’ leider seit längerem brach liegenden Nachhaltig beobachtet-Blog auf den Beitrag „Die Transportwege der Zutuaten eines Joghurts”, der den Wahnsinn der globalisierten Warenwelt sehr gut verdeutlicht (Ähnliches wurde auch z.B. im Bonner Generalanzeiger geschrieben; leider steht deren Artikel nicht online):

Ein Joghurt. 150g. Quasi ein Grundnahrungsmittel, locker täglich gegessen. Die Zutaten werden Tausende von Kilometern rumgefahren.

Nicht zu fassen eigentlich, stehen doch alle notwendigen Rohstoffe ums Eck zur Verfügung: Milch vom Bauern, Früchte oder Obst auch von da oder aus dem Garten, Honig oder Birnel (aka Birnendicksaft) zum Süssen kann auch selber produziert oder lokal bezogen werden.

Aber vielleicht besinnen wir uns ja bald darauf zurück …

Die dazugehörige Studie von Stefanie Böge, in der dieser Transportwahnsinn genauer aufgedröselt wird, findet sich HIER als pdf.

Und die Berliner Performance-Künstlerin Jekaterina Anzupowa hat auf ihrem Blog Erdbeerjoghurt 150g ihre Reise dokumentiert, auf der sie die Transportwege des Erdbeerjoghurts nachvollzogen hat.

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Sorry, George – No Nespresso

Durch eine Mail der Schweizer Inititative solidar.ch wurde ich auf diese schöne Werbespot-Persiflage aufmerksam gemacht, in der Nestlés Nespresso und ihre „Werbeikone“ George Clooney ihr Fett weg bekommen. Denn von fairen Handelsbeziehungen hält der Weltkonzern bekanntlich wenig. Ich muss an der Stelle natürlich darauf hinweisen, dass, selbst wenn Nestlé nun anfangen würde, den Kaffee für ihr Nespresso-Zeugs fair zu beziehen, man trotzdem keine Produkte dieser Firma kaufen sollte. Denn all die anderen fiesen Methoden, mit denen Nestlé, die Krake von Vevey, so vorgeht, sei es nun in Bezug auf die Genetchnik, Biopiraterie oder die Monopolisierung des Wassers, bleiben so oder so bestehen. Aber es würde den Schaden, den dieser Konzern in der Welt anrichtet, zumindest etwas verringern, wenn wenigstens einige Kaffeebauern besser bezahlt würden.

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Germany’s Next Top Apfel

Das Fernsehen bzw. die Medien generell schwören unsereins ja nun schon seit Jahrzehnten darauf ein: Mann/Frau muss makellos schön sein, alles muss perfekt aussehen, kein Gramm Körperfett zu viel, am besten keine Fältchen oder grauen Haare. Mit Sendeformaten wie „Germany’s Next Top Model“ werden solche Vorstellungen weiter pervertiert und vorangetrieben und ohne digitale Retouche mittels heftigem Photoshop-Einsatz sind Hochglanzmagazine gar nicht vorstellbar. Es geht um die schöne, besser gesagt, die geschönte Oberfläche – je glatter, windkanalmäßiger, desto besser. Ja kein störendes Profil zeigen!

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Lesetipps: ZEIT-Edition – Plutokratie, Niebel und Libyen

© somadjinn, stock.xchng

Über die Mainstreammedien wird ja vor allem in der Bloggerszene gerne hergezogen und als „Totholzmedien“ beschimpft, um ihre Rückständigkeit zu unterstreichen. So sehr die Kritik an den Medien, die in der Hand einiger weniger Großkonzerne befindlich sind, auch berechtigt erscheint, so einseitig und pauschalisierend ist sie leider auch manchmal, denn immer wieder gibt es absolut zutreffende Analysen und kritische Stimmen zu lesen, die sich oft genug gegen den sonstigen Tenor der Zeitung/des Senders stellen. Leider gehen diese kritischen Töne in der Kakophonie der Meinungen und dem alles verschlingenden Mahlstrom des permanenten Meldungsregens unter und werden schnell wieder von tagesaktuellen Geschehnissen verdrängt, so dass ihre Wirkung nur beschränkt ist. Dennoch erreichen Zeitungen wie DIE ZEIT ein großes Publikum, so dass es zu begrüßen ist, wenn dort mal Tacheles geredet wird. Deshalb will ich in meinen heutigen Lesetipps mal nur Artikel aus der ZEIT berücksichtigen – zwei positive Beispiele für gelungenen investigativen Journalismus und ein abschreckendes für Meinungsmache.

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Taste the Waste – die große Verschwendung

Wir leben in einer Überflussgesellschaft – und einer Wegwerfgesellschaft. Dass es sich dabei keineswegs bloß um hohle Phrasen handelt, die man lediglich hin und wieder von nörgeligen alten Herren zu hören bekommt, die auch meinen, dass „früher alles besser“ war, sondern vielmehr um eine leider zutreffende Beschreibung der Realität, die uns umgibt, will Valentin Thurn in seinem neuen (trotz des englischen Titels deutschsprachigen) Dokumentarfilm „Taste the Waste“ verdeutlichen. Ab dem 8. September läuft er in deutschen Kinos an und wird hoffentlich für so manches Stirnrunzeln sorgen. Denn dass in den westlichen Industrienationen ein Drittel der Lebensmittel auf dem Müll landet, ist schon ein Skandal, wie ich finde.

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Aufruf: IndieKultur unterstützen

Letzte Woche erreichte mich eine Mail von Marcel Belledin, der mich auf sein neues Projekt IndieKultur aufmerksam machte, welches ich für absolut spannend und unterstützenswert halte. Über die Website Startnext kann man sich als Fan des Projekts eintragen lassen (Registrierung ist kostenlos) und so bei einer Finanzierung helfen – bitte alle HIER mitmachen! Nachfolgend noch einige Infos, worum es bei dem ganzen überhaupt geht:

Mit Ihrer Unterstützung wollen wir das bieten, was wir auf anderen Social Communities und “Web 2.0”-Plattformen vermissen: Einen klaren und übersichtlichen Aufbau, aber auch Mitmach-Funktionen, mit denen man im besten Fall etwas bewegen kann… z.B. hervorheben, wie viel unabhängige Kultur im Gegensatz zur Profitorientierten in Deutschland stattfindet.

Da die unabhängige Kulturarbeit meist unter „Freizeit“ fällt, wird sie vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) nicht erfasst. Und da sich in Deutschland und der Wirtschaft alles um das BIP dreht, wird genau dem kaum Bedeutung zugesprochen, welches unserer Meinung nach einen wichtigen Anteil am Leben in unserer Gesellschaft hat: Wir wollen wissen, wie viel Zeit wir für den “sozialkulturellen Austausch” verwenden. Als sozialkulturellen Austausch bezeichnet man die Zeit, die für den kulturellen Austausch außerhalb der Erwerbsarbeit aufgebracht wird. Konkret kann das die unentgeltliche Hilfe (ohne Korruption), kulturelle Projektarbeit aber auch Teilname an Veranstaltungen unabhängiger Kulturgestalter sein. Dieser Wert (in Stunden) ergibt sich aus der freiwilligen Angabe aller Nutzer und lässt sich sehr einfach ins Verhältnis zum BIP setzen und gewinnt dadurch an Bedeutung.

Eine weitere Möglichkeit mitzumachen besteht darin, einen Fragebogen mit Fragen zu sozialem und ökologischem Verhalten zu beantworten. Er ist für jeden persönlich und geheim und sagt etwas über das eigene nachhaltige Kulturverhalten aus. (Weiter unten mehr dazu…)

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Den Kern der Plattform bilden die Seiten der Kulturgestalter (den Begriff fassen wir sehr weit!), die die Möglichkeit haben Projektgruppen zu erstellen, für öffentliche, bzw. private Benachrichtigungen aber auch Informationen zu dem Projekt.

Die Plattform wird auch die Funktionen eines Veranstaltungskalenders haben, damit man sich informieren kann, welche Veranstaltung wo stattfindet, z.B. wenn man bei einem Besuch in einer fremden Stadt nach Szenenveranstaltungen sucht und mehr als nur die kurze Ankündigung lesen will.

Wer als normaler Nutzer Projekte aktiv unterstützen will, kann sich engagieren, wer den Infos folgen will, kann über einen “Klick” observieren – so weiß man als Publikum immer, was aktuell passiert. Wenn man irgendwann genug hat, wird die Projektgruppe wohl überlegt von der persönlichen Liste abserviert.

Im Grunde ist die Seite für alle offen, die sich über Projekte, die gerade stattfinden informieren möchten aber auch für Verleger, Labels und Produktionen, die außerhalb etablierter Institutionen für einen unabhängigen Kulturbetrieb kämpfen.

Für Künstler und Kulturgestalter aus ganz Deutschland, die durch ihre oft unentgeltliche Arbeit Zugang zu einem größeren Publikum suchen. Beispielsweise um über den nächsten Auftritt der Band, der nächsten Filmpremiere, Lesung und Potcastsendung, einer Kundgebung oder das unabhängige Streetart-Projekt zu informieren.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Durch das Zusammenspiel der einzelnen Elemente der Seite und dem Fragebogen, wollen wir die Lebensbereiche der sich gerade bildenden Postwachstumsgesellschaft hervorheben.

Diese sozialkulturelle Bewegung soll in ihrer Größe nicht nur für den Einzelnen spürbar, sondern für alle erkennbar werden (in unserem Beispiel im Vergleich zum BIP) und so für eine Anerkennung in Politik und Wirtschaft sorgen.

Dafür benötigen wir Unterstützer, die sich sozialkulturell als Gestalter und Publikum engagieren und bei unserem Projekt mitmachen. Die Strukturen, die daraus entstehen verändern schon jetzt unser Leben und schaffen eine Lobby für Lebenskultur außerhalb des „Mainstreams“: Nachhaltiger Konsum und zivilgesellschaftliches Engagement sind Teil des Wandels in unserer Gesellschaft. Mit unserem sozialkulturellen Verhalten verfolgen wir das Ziel, die Lebensqualität auch für folgende Generationen zu erhalten.

Für das Projekt haben wir einen gemeinnützigen Verein gegründet, um uns von kommerziellen Anbietern zu unterscheiden. Die Rechte an den Daten verbleiben im Gegensatz zu den meisten anderen Netzwerken bei den Nutzern und werden nicht für Werbung genutzt oder an Dritte weitergegeben.

Aus emanzipatorischer Sicht sind wir stolz darauf, dass unser Team eine Männerquote von 50% hat! Außerdem sind wir für weitere UnterstützerInnen offen, die den Durchschnitt beeinflussen, z.B. ProgrammiererInnen für Handy-APPs…

Der Erfolg hängt, wie bei allem, von den Nutzerinnen und Nutzern ab und daher finden wir es spannend, ob wir mit unserem Projekt genügend Menschen begeistern können.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Was uns fehlt, ist die Finanzierung der genannten Grundfunktionen, die nach einer BETA/TEST-Phase öffentlich zugänglich werden.

Da echte Spenden direkt an uns weitergereicht werden, können wir schon jetzt mit dem Aufbau der Seite beginnen. Schön wäre es, wenn nach erfolgreicher Finanzierungsphase die Seite direkt in die Beta-Phase übergeht.

Die Seite soll sich nach Fertigstellung selbst finanzieren. Ein monatlicher/jährlicher Beitrag gibt zusätzliche Funktionen frei, wie z.B. die Möglichkeit nicht nur eine Projektgruppe zu erstellen, sondern beliebig viele. Weitere Funktionen zur Finanzierung sind in Vorbereitung und wir planen damit mindestens die laufenden Kosten zu decken. Wenn das Projekt “überfinanziert” wird, haben wir eine Palette weiterer Funktionen, die programmiert werden könnten, z.B. die Handy-APPs.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind ein Team aus vier aktiven und einigen dutzend passiven Kulturgestaltern. Ansprechpartner ist Marcel Belledin, der das Projekt im Sinne des Vereins durchführt. Catarina Schmidt (fade-in.de) übernimmt mit ihrem Team die Entwicklung der Plattform.

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Ikea, Aral, Aldi und Ferrero auf dem Prüfstand

Es ist Sommer, und da herrscht allenthalben das große Sommerloch, hervorgerufen durch Temperaturen, die eher zum Faulenzen am Strand als zum Arbeiten animieren, aber natürlich auch durch die Ferienzeit, die mancherorts das öffentliche Leben ausdünnt. Gerade im Fernsehen werden dann oft irgendwelche Sachen ins Programm gewuchtet, mit denen man halt die Sendezeit zu füllen versucht, im Wissen, dass es eh keiner sieht. (Nach einem ähnlichen Prinzip wird ja generell mit vielen kritischen Sendungen umgegangen, die zu nachtschlafener Stunde ausgestrahlt werden, wo sie wenig Schaden anrichten – „Schaden“ heißt hier: möglichst wenig Menschen werden verstört, aus ihrer Lethargie geweckt oder ändern etwas an ihrem (Konsum-)Verhalten.) Von daher kann man sich natürlich fragen, warum der WDR seine prinzipiell ausgesprochen interessante Sendereihe „Markencheck“ nun ausgerechnet, beginnend mit IKEA, in der Sommerzeit über die Bildschirme flimmern lässt, aber sei’s drum.

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Gentech-Landwirtschaft (+ YouTube-isierung des Wissens)

Okay, okay – ich habe heute ein weiteres Video von Euch, das in die Kategorie „Mit hübschen bis drolligen Animationen die Welt leichter erklärbar machen“ fällt. Dass dieses Format, das spätestens seit „The Story of Stuff“ und den Clips von Alexander Lehmann („Du bist Terrorist“) derzeit einen absoluten Boom erlebt, ist offensichtlich, denn man begegnet ihnen mittlerweile überall im Netz – bei YouTube, auf Blogs und anderen Websites. Das finde ich zunächst einmal gut, denn auf diese leicht konsumierbare Weise, die auch jüngere Menschen und diejenigen, die sich eher nur bespaßen lassen wollen, anspricht, werden deutlich mehr Leute erreicht, als wenn man knochentrockene und ellenlange Abhandlungen dazu verfasst. (Von daher sollte ich vielleicht aufhören, hier so viele Worte zu verlieren und mich lieber um eine Ausbildung als Filmemacher bemühen?) So werden Themen, die ansonsten eher links liegen gelassen werden und um die sich viele aktiv nicht weiter kümmern würden, plötzlich zugänglich, sie tauchen als kleine Geistesblitze im Meer der Event- und Spektakelkultur auf.

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Lesetipps: Nano-Haus | Gemeinschaftskonsum | Grüne Palme 2011 | C2C

© benjipie, stock.xchng

Ich habe ehrlich gesagt eine Weile mit mir gerungen, ob ich die Verleihung der Grünen Palme 2011 hier im Blog erwähnen soll, wird sie doch vom Gruner+Jahr-Verlag verliehen, der bekanntlich zu Bertelsmann gehört. Da die Preisträger aber nichts mit Bertelsmann zu tun haben und eine sehr löbliche Sache nach vorne bringen, will ich es dann dennoch tun. Gewonnen hat die Grüne Palme in diesem Jahr nämlich Fabiano Prado Barretto, Fotograf aus Salvador da Bahia in Brasilien, wie die Lighthouse Foundation, die sich für den Schutz und Erhalt der Meere einsetzt, in „Lokaler Strand – globaler Müll“ berichtet. „Local beach – global garbage“ ist ein internationales Projekt, die dem Phänomen der Verschmutzung der Strände Südamerikas durch aus der ganzen Welt stammenden Müll auf den Grunde geht:

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Surftipp: Umweltbrief.org

Irgendwie ein bisschen zufällig (nämlich über einen Link beim Allgemeinen Europäischen Verbund für Umweltschutz, der sich für regionale Genossenschaften stark macht) bin ich übern den Umweltbrief.org gestolpert. Das Design der Website kommt noch sehr „Web 1.0“-mäßig daher (und dürfte daher auch auf uralten Browsern problemlos anzeigbar sein), allerdings ist es ja der Inhalt, der zählt. Und da haben mich die Betreiber dieses ehrenamtlichen Projekts mit diesen Sätzen, die quasi als Motto auf der Site auftauchen, natürlich sofort geködert:

Damit unsere Arbeit und unsere Meinung frei bleiben können, gibt es im Umweltbrief keine Werbung.

Werbung hat allerdings noch weitere Nachteile:
Sie ist eine Manipulation der Seele, indem sie mit Illusionen spielt. Sie macht die Menschen erst gezielt unglücklich, indem sie neue Bedürfnisse weckt, die sie dann befriedigen müssen, um wieder glücklich zu sein.

Werbung verführt zu unnötigem Konsum, der die ohnehin knapper werdenden Ressourcen des Planeten sinnlos ausbeutet und auch den Klimawandel beschleunigt.

Mein Reden! :-) Inhaltlich wird in dem einmal im Monat erscheinenden Umweltbrief auf viele Themen rund um Umweltschutz, Ökologie, aber auch Wirtschaft und alternative Energien eingegangen, es gibt Tipps für einen pfleglichen Umgang mit den Ressourcen der Erde und es wird auch ein eigenes Elektroauto-Projekt vorgestellt. Das „Abo“ ist kostenlos und erfolgt per E-Mail, oder man sich auch alle Artikel auf der Website durchlesen; ein RSS-Feed wird leider nicht angeboten.

Spannend ist auch die Seite über die Philosophie des Umweltbriefs, der ich absolut zustimmen kann:

In einer Infotainment-Gesellschaft werden wir täglich geflutet von Informationen und Werbung, die mit unseren ureigenen Interessen, Zielen und Bedürfnissen nur noch wenig zu tun haben.
Die Kommunikationslawine behindert Information. Alle Themen – auch Superthemen wie der Klimawandel – haben in den Medien nur eine kurze Halbwertzeit, denn auch die Medien machen ihr Geld mit kurzfristigen Hypes. Sie sind oft auch die Werkzeuge und Vasallen der reichen Lobbies hinter der Szene. (…)

Darüber hinaus ist zu befürchten, dass uns die für uns wirklich bedeutsamen Themen, Nachrichten und Neuigkeiten gezielt verschwiegen werden, denn echte Innovationen und Veränderungen sind oft nicht erwünscht – nicht von der fossilen Wirtschaft, also auch nicht von ihren Politikern. Es reicht ja, wenn wir funktionieren und konsumieren… (…)

Ob Umwelt, Wirtschaft oder Politik – wirkliche Aufklärung kommt meist zu kurz. Manche Nachrichten, die allgemein einfach als gegeben hingenommen werden, bedürfen oft einer Prüfung, Auswertung oder kritischen Kommentierung. Andere müssen sogar erst aus der Versenkung geholt werden, da sie bei den Medien keinen Platz finden.
Viele der aufgetischten “Wahrheiten” sollen ohnehin nur den alten Lobbies und ihrer Machterhaltung dienen. Im Trend ist auch das “Greenwashing” von Industrie und Handel, um mit Alibi-Produkten den Umsatz zu steigern. (…)

(…) Wir, ein team von ehrenamtlich tätigen freien Journalisten, haben uns daher zur Aufgabe gemacht, unsere besondere Aufmerksamkeit auf eben diese wichtigen Themen jenseits vom Mainstream zu legen, um auch heiklen und daher oft unten gehaltenen Nachrichten die Priorität zu verleihen, die sie verdienen – und das kurz und knapp mit weiterführenden Links.
Uns geht es vornehmlich um die Hintergründe und deren Analyse. (…)

Auf der Internetplattform Umweltbrief.org gibt es Nachrichen und Ökotipps zu den Themen

– umweltgerechtes Leben,
– nachhaltiger Konsum,
– Social Business
– gesunde Ernährung,
– ethisch-ökologisches Investment,
– Ökostrom-Anbieter,
– Energiepolitik,
– Umwelttechnologien,
– Erneuerbare Energien,
– Energieeffizienz,
– Ressourceneffizienz,
– alternative Mobilität,
– innovative Elektrofahrzeuge,
– Haushalt,
– Atomkraft-Lügen,
– Klimawandel,
– Öl-Wirtschaft,
– Bürger-Überwachung,
– Mobilfunk-Smok,
– Buch- und Filmtipps,
– Umwelt-Statistiken,
– aktuelle Umwelt-Veranstaltungen,
– spezielle Wasser-Informationen,
– ein Gifte-ABC und vieles mehr. (…)

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