Okt
31
2012

Die Gen-Verschwörung – Eine Spurensuche

Kritische Dokumentationen über Gentechnik und gentechnisch veränderte Landwirtschaftsprodukte wie Mais und Soja gibt es inzwischen ja doch einige – sehr erfreulich, dass Monsanto & Co. ihr schändliches Treiben nicht ohne Widerstand durchführen können. Die Doku „Die Gen-Verschwörung – eine Spurensuche“ lief letztes Jahr auf Phoenix, ist aber schon etwas älter, und zeigt weitere Facetten der zum Teil bedrohlich wirkenden Strukturen der Gentechnik-Konzerne:

Wie gefährlich ist die Gentechnik wirklich?
Bei seiner Recherche in Belgien und den USA findet der Film eine Menge ungeklärter Fragen zur Sicherheit gentechnisch veränderten Essens, wirft einen Blick hinter die Kulissen der Biotech-Industrie und stößt auf ein Netzwerk auf Politik und Wirtschaft bei Zulassungsverfahren. In Argentinien findet Ladwig einen bislang völlig unbeachteten Aspekt der Gentechnik: den einseitig massiven Einsatz von Pestiziden bei gentechnisch verändertem Saatgut, denn die Hersteller dieser sogenannten GMO`s sind weltweit agierende Chemieunternehmen. Die Recherche beleuchtet erstmals auch die wirtschaftlichen und politischen Hintergründe der Gentechnik.

 

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4 Kommentare »

  • n bissel einseitig (bin zwar auch der Meinung, dass es GVOs frühestens in ferner Zukunft oder nie geben sollte, aber ich habe immer die Sorge, dass gegens. Aspekte in so einer Doku unter den Tisch fallen) … z.B. sind die Kühe in Argentinien nicht wg. des Gensojas gestorben, sondern wg. der Pestizide (anders als im erwähnten Bsp. in D.) und Ratten bekommen in solchen Testreihen auch extrem hohe Dosen, derer man als Verbraucher so nie ausgesetzt wär.

    wg. des Alters des Films fehlen nat. die Infos aus diesem Jahr:
    - Monsanto zieht sich aus einigen Ländern der EU zurück
    - ne Langzeitstudie vom ersten Gesprächspartner weist auf Risiken hin
    - gerade diese soll aber “schlecht gemacht” sein (s. NDR Zapp http://www.youtube.com/watch?v=2bS221ujqew )

    Fazit: lieber mal Langzeitstudien (z.B. mit Amerikanern ^^) abwarten, die nicht aus der Feder der Konzerne entstammen

    VG vom Blog nebenan ;)

    Comment | 31. Oktober 2012
  • [...] Sehenswert, wir immer auf konsumf.de “Die Gen-Verschwörung – eine Spurensuche” [...]

    Pingback | 1. November 2012
  • [...] Treiben nicht ohne Widerstand durchführen können. (…)" Beitrag und Hinweis zur Doku „Die Gen-Verschwörung – eine Spurensuche“ bei Konsumpf. Beflissen: "Mehrere zehntausend Menschen haben in den vergangenen Jahren an [...]

    Pingback | 1. November 2012
  • Garmadon

    Die Gentechnik ist nur eines der monopolisierten Felder, die sich wenige Konzerne angeeignet haben, um eine nie dagewesenen ökonomische und in der Folge auch politische Machtfülle zu entfalten. Alles kreist um Ernährung, Energie und Gesundheit- Schlüsselfelder menschlicher Existenz. Dabei wird die nicht-menschliche Mitwelt als Konzerneigentum begriffen uncd durch Ausbeutung schwer geschädigt und zum Teil unwiderbringlich vernichtet.
    Dies stellt einen umfassenden Krieg gegen alles Belebte auf diesem Planeten dar, zum Wohle einiger weniger, den Eliten.

    Bürgerliche Empörung und “guter” Konsum sind dumm, weil sie nur eine Form der Affirmation des Bestehenden darstellen.

    Die Realität ist nicht simpel aber klar: Man kann sich diesem barbarischen brutalen Krieg ergeben und in sein Leid fügen oder sich wehren. Sich wehren bedeutet inzwischen!, also zu diesem weit fortgeschrittenen Zeitpunkt der Zerstörung und Versklavung, einen unbarmherzigen Krieg ebenso skrupellos zu erwidern. Ich kenne immer mehr Menschen, die bereit sind, diesen Krieg zu führen und wenn nötig auch zu sterben!

    Comment | 30. November 2012

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