Quasi täglich gibt es interessante und fördernswerte neue Projekte im Internet, die auf die eine oder andere Weise versuchen, den Wahnwitz des jetzigen politischen und wirtschaftlichen Treibens wenigstens einzugrenzen oder Menschen bewusst zu machen. Drei neue Aktionen/Initiativen möchte ich heute kurz vorstellen – da wäre zunächst die von Attac ins Leben gerufene „Krötenwanderung jetzt! Bank wechseln, Politik verändern“, die zum Ziel hat, das schändliche Tun der Großbanken (die Kriege, Atomkraft und vieles andere finanzieren) zu kritisieren und die Leute dazu aufzurufen, diesen Instituten ihr Geld zu entziehen:
Kategorie: Banken Seite 4 von 8
Immer wieder weisen Leser meines Blogs darauf hin, dass das vielleicht wichtigste Problem, das heutzutage gelöst werden muss, um die Zerstörung durch unser aktuelles System aufzuhalten, mit dem Geldwesen zu tun hat. Auch ich habe das ja im Laufe der Jahre immer mal wieder thematisiert – ein Geldsystem, bei dem „Werte“ durch die Banken quasi aus dem Nichts geschaffen werden können und das durch die von ihnen ausgelösten Schulden und vor allem Zinsen dazu führt, dass massive Umverteilungen automatisch stattfinden und zudem die Wirtschaft immer wachsen muss, ist nicht nachhaltig und untergräbt unausweichlich Gesellschaften und Staaten. Erstaunlicher Weise ist dieses eminent wichtige Thema aber selbst bei kritischen Medien oder Blogs (NachDenkSeiten etc.) kaum je auf der Tagesordnung und wird auch (meines Wissens nach) von keiner der größeren Parteien irgendwie verfolgt. Dabei ist es gerade in den Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise dräuender denn je, selbst wenn die Geldthematik so manchen wegen der vermeintlichen Sperrigkeit und Abstraktheit abschrecken dürfte.
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Schon seit längerem gibt es Überlegungen und Konzepte, wie man die Banken und ihre Finanztransfers so eindämmen kann, dass ihre Kollateralschäden zumindest begrenzt werden und auch die Gesellschaft als Ganzes vom Hin- und Herschieben von Finanzpositionen („Zocken“) profitieren kann, statt immer nur die Kosten tragen zu müssen. Die Tobin-Steuer, eine Überlegung des US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftlers James Tobin ist so ein Modell – hier würde für die Banken ein sehr geringer Prozentsatz (zwischen 0,05 und 1 %) von den jeweiligen Devisen-Transaktionen fällig werden, um so zum einen Spekulieren weniger profitabel zu machen (Eindämmen von Daytrading zum Ausnutzen von kleinen Währungsschwankungen) und zum anderen die so gewonnenen Milliarden für sinnvolle Zwecke einsetzen zu können. Einige Länder in der EU, sogar die Bundesregierung, haben sich schon positiv dazu geäußert, wollen diese Steuer aber nur einführen, wenn alle Staaten mitmachen. Mit anderen Worten: es wird nichts passieren und bei reinen Absichtserklärungen bleiben (sag ich mal so dreist).
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Das Jahr 2010 ist vorüber und schon fast wieder vergessen, und um frisch und unverbraucht in die nächsten 12 Monate starten zu können, möchte ich noch einige interessante Artikel vorstellen, auf die ich in der vergangenen zeit gestoßen bin, die es aber (bisher) nicht in meine regulären Lesetipps geschafft haben. Es wäre aber gar zu schade, sie völlig in Vergessenheit geraten zu lassen! Also, los geht’s, der große Plattenputz, ganz ohne viel Brimborium:
- Jakob Augstein „Die FAZ, Sarrazin und Lügen zu Weihnachten“ (Der Freitag) – nochmal ein paar Gedanken und Beobachtungen zum Medientreiben rund um die angebliche „Integrationsdebatte“, die durch S. zu einer pseudowissenschaftlich verbrämten offenen Ausländerfeindlichkeit umgewandelt wurde, Blättern wie BILD oder, wie hier, FAZ sei „Dank“.
- „Lassen Sie mich durch, ich bin Schaulustiger“ (365 x Deutschland) – und noch etwas durch Medien nach oben Gespültes: „das ganze Land“ hält den Atem an, weil ein Kandidat bei Wetten dass seinen Drang, ins Fernsehen zu kommen und sich dort zu präsentieren, mit der eigenen Gesundheit bezahlt.
- Christoph Meyer „Social Bankung ist eien Grundeinstellung und kein Produkt“ (Bankingclub) – interessantes Interview mit Katharina Beck vom Institute for Social Banking, und das auf einer Banking-Website! Wollen wir mal hoffen, dass 2011 (noch) mehr Menschen sich von den normalen Privatbanken und ihrem zerstörerischen, rücksichtslosen Tun abwenden und alternativen Banken ihr Geld geben.
- „Die Privatisierung der Luft“ (WOM-Blog) – ein Artikel zu den unwirklich erscheinenden voranschreitenden Plänen, Konzerne für das Nicht-Entwalden von Landstrichen zu bezahlen und dabei Kleinbauern und Indigene weitere Rechte zu nehmen. Die Rücksichtslosigkeit internationaler politischer Bestrebungen lässt einen zuweilen erschaudern…
- „Müll – vier Buchstaben, viele Fragen, wenige Antworten“ (Der Moustachio) – der Autor beschöftigt sich in seinem mehrteiligen Beitrag mit dem, was die Wohlstandsgesellschaft im Überfluss produziert, nämlich sog. „Müll“, der oft nur schwer wiederverwertet oder unschädlich gemacht werden kann. Zukünftige Generationen werden uns für unseren Lebensstil vermutlich hassen.
- Ethcon Stiftungstagung 2010 – Die Stiftung Ethik & Ökologie veranstaltete auch 2010 eine Stiftungstagung mit hochinteressanten Gästen aus verschiedenen Richtungen, wie Greenpeace, der Politik oder auch der Kunst, deren Beiträge allesamt online abrufbar sind.
- Georg Seeßlen „Die Grünen – Die Konsenspartei“ – spannende Analyse des aktuellen Zustands der Grünen, wieso sie plötzlich so viel Zulauf haben und weshalb sie sich von ihren ursprünglichen idealen weitgehen verabschiedet haben (und deshalb (leider!) auch nicht mehr guten Gewissens wählbar sind…)
- Claudia Ehrenstein „Süße TV-Werbung kommt bei Kindern an“ (Berliner Morgenpost) – über die fatalen Auswirkungen der im Fernsehen laufenden „Lebensmittel“-Reklame, die überwiegend ungesunde und schädliche Produkte propagiert. Meine Maxime ist ja eh, nichts zu kaufen, wofür im Fernsehen die Werbetrommel gerührt wird.
- „Antreten zum Verändern der Welt! (Das Fahrrad als urbanes Verkehrsmittel der Zukunft)“ (Tempel der Gaia) – während Regierungen unverdrossen den automobilen Wahnsinn ankurbeln und die Abhängigkeit deutscher Arbeitsplätze von der Autoindustrie beschwören wird, entwickeln andere Menschen zukunftsfähige Lösungen für die Mobilität.
- Und abschließend noch diese großartige Online-Visualisierung der Parteispendenströme von 2002 bis heute – auf Parteispenden in Deutschland kann man das Ganze interaktiv bewundern und bekommt bestätigt, was einem auch so schon klar war – CDU/CSU und FDP sahnen am meisten ab, als Belohnung für ihren wirtschaftsfreundlichen Kurs. Leistung muss sich schließlich wieder lohnen…

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Sicherlich wird sich kaum jemand meiner Leser, mich eingeschlossen, noch an die Zeiten erinnern können, in denen es feste Wechselkurse gab und Währungen noch nicht zum Spekulationsobjekt taugten. Gerade in den aktuellen Krisenzeiten, wo Staaten Abermilliarden an Geld aus dem Nichts, übers Schuldenmachen, erschaffen, scheint der Gedanke wunderlich, dass diese neuen Geldmengen tatsächlich an reale Gegenwerte gekoppelt sein sollten. Eine so immense Geldvermehrung wie momentan wäre anders ja auch kaum möglich. Die WDR-Sendung markt befasste sich neulich aber mit der Frage, wie ehedem goldgedeckte Währungen funktionierten und welche Vorteile sie boten – „Goldstandard – Mittel gegen Inflationen?“. (Erstaunlich, dass solch sperrige Themen zur besten Sendezeit in einem Verbraucherschutzmagazin behandelt werden! Hut ab.)
Immer mehr Länder versuchen, ihre Schulden durch Aufblähen der Geldmenge in den Griff zu bekommen. Ökonomen fordern mittlerweile die Rückkehr zum Goldstandard. Danach darf nur so viel Geld in Umlauf gebracht werden, wie durch Goldreserven gedeckt ist. Eine realistische Option? (…)
(…) Im Moment wirkt es tatsächlich so, als ob sich die Notenbanken der Welt wie ein hoffnungslos überschuldeter Privatmann verhalten, der versucht, seine Schulden mit immer neuen Schulden zu bezahlen und dabei immer tiefer in die Schuldenfalle gerät. Ein Verhalten, das bei Privatpersonen meist in der Insolvenz endet. Um diese Spirale jedoch durch ein neues Bretton Woods, einen geplanten Neustart des weltweiten Finanzsystems zu durchbrechen, wäre nicht nur Einigkeit unter vielen Staaten, sondern auch viel politischer Mut nötig. Oder eine noch viel tief greifendere Krise.
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Die GEZ-Gebühren sind ja so eine Sache – irgendwie ein großes Ärgernis, dass man eine solche Zwangsabgabe leisten muss, die mit teils Stasi-ähnlichen Methoden eingetrieben und überwacht wird. Und wenn man sieht, was die öffentlich-rechtlichen Sender mit dem Geld in den letzten Jahren vermehrt so machen, nämlich auf breiter Front das Niveau absenken, um auf einen Level mit den Privatsendern zu kommen und sich möglichst viel vom Werbekuchen abzuschneiden (wieder mal sieht man die fatalen Auswirkunegn von Reklame…), dann kann einem schon mal die einer oder andere Wutaufwallung heimsuchen. Wieso müssen wir Daily Soaps oder Volksmusiksendungen finanzieren? Der neueste Coup, nämlich dass ab 2013 alle Haushalte eine pauschale Abgabe zahlen sollen, unabhängig vom Besitz eines Fernsehers oder Radios (oder PCs) ist auch wieder so eine Schnapsidee, die die Staatsverdrossenheit weiter steigern wird.
Aber darum soll es in meinem heutigen Beitrag eigentlich gar nicht gehen. Denn trotz aller Kritik muss man auch konstatieren, dass ARD, ZDF, Arte, 3Sat und die dritten Programme so ziemlich die einzigen Inseln im televisionären Verdummungsapparat sind, wo man wenigstens ab und an mal Kritisches und Aufklärerisches zu sehen bekommt. Für eine Dokumentation wie „Der Schein des Geldes – eine Expedition in die Rätsel des Geldes“ (von 3Sat und dem BR gedreht) gebe ich meine Gebühren gerne her – denn in diesem Film werden einige Grundlagen des Geldsystems erklärt und veranschaulicht, die den meisten Bürgern sicherlich nicht wirklich bewusst sind. Oder, um es mit den Worten der Filmschaffenden selbst zu sagen:
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Die Finanzkrise, wisst Ihr noch? Ein Gespenst ging um in der Welt. Düstere Prognosen machten die Runde, manche Mainstream- wie Indiemedien überschlugen sich geradezu darin, die Zukunft in den apokalyptischsten Farben zu malen (ich erinnere an die Prognose des LEAP, dass die USA im Sommer 2009 Staatsbankrott anmelden müssten); auch in meinem Blog habe ich 2008/2009 so manch unerfreulichen Ausblick gegeben (wer mag, kann sich ja mal durch’s Archiv klicken). Scheinbar ist, zumindest in Deutschland, das Schlimmste ausgeblieben – das öffentliche Leben funktioniert immer noch, wir haben Strom, Internet und fließend Wasser und auch die Supermarktregale sind nicht verwaist. Ist das nicht toll? Ein echtes Wunder, Ergebnis einer umsichtigen Politik und emsiger Arbeiter?
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Man kann ja nicht gerade behaupten, dass die Deutsche Bank zu den sympathischeren Unternehmen des Landes zählen würde. Banken haben eh spätestens seit der sog. „Finanzkrise“ (die offiziell ja vorüber sein soll) einen schlechten Ruf, den sie sich durch entsprechendes Geschäftsgebaren auch „hart“ „erarbeitet“, auf jeden Fall wohl verdient haben. Wenn ein Konzern wie die Deutsche Bank ein Renditeziel von 25% ausgibt, sollte es auch dem schlichtesten Gemüt klar sein, dass solche Raten nicht durch nachhaltiges oder umsichtiges kaufmännisches Handeln erreicht werden können, sondern letzten Endes nur durch Spekulation. Und dass diese in aller Regel nur einer kleinen Anzahl von Menschen nützt (meist den Anteilseignern/Aktionären), dafür aber auf dem Rücken der restlichen Gesellschaft erwirtschaftet wird, ist auch kein Geheimnis, auch wenn die Banken selbst dies natürlich durch Reklame und Imagekampagnen, die eine vermeintliche Kundenorientierung suggerieren, zu vertuschen versuchen. Zinsen sind ja generell eine Erfindung, die automatisch einen Umverteilungsprozess von unten nach oben sicherstellen – dies will ich in meinem heutigen Beitrag aber gar nicht thematisieren, das ist Stoff für weitere Beiträge.
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Sehr schön – als „Nachfolger“ zu der sehr gelungenen Aktion des Fakes von der ZEIT hat Attac heute bundesweit und im Netz das nächste Zeitungsbusting gestartet – die Financial Crimes Deutschland. Klar, um welches Original es sich hierbei dreht… die Papierausgabe sieht täuschend echt aus, ist auch auf demselben rosafarbenen Papier gedruckt und enthält wieder eine ganze Reihe von Hintergrundartikeln über das Treiben der Banken und Spekulanten und über Ansätze, wie man dieses ändern kann. Auf der dazugehörigen, ebenfalls sehr gut nachgemachten Website oder im pdf-File kann man sich das alles in Ruhe durchlesen und nebenbei auch noch über das eine oder andere feine Detail der „Fälschung“ schmunzeln. Ich selbst habe natürlich auch noch längst nicht alles gelesen, werde aber nachher ein paar Exemplare in Kiel verteilen.
Zu Beispiel geht es um „Das ganz andere Bankensystem“:
Während sich die Regierungen der EU und jenseits des Atlantiks schwer tun, Banken und Fonds ernsthaft Zügel anzulegen, sind aus der Zivilgesellschaft inzwischen eine Fülle von gut durchdachten Vorschlägen und Initiativen entstanden, die das Finanzsystem vom Kopf auf die Füße stellen wollen: weg von der Jagd nach Rekorddividenden mit gemeingefährlichen Spekulationsinstrumenten, hin zu einem Bankensystem, das den sozialen und ökologischen Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger dient. Die Financial Crimes dokumentiert einige Ansätze. (…)
(…) In Zukunft könnte die Bankenlandschaft dann wie folgt aussehen:
Auf lokaler Ebene gibt es nur noch Sparkassen einerseits und Volks- und Raiffeisenbanken andererseits. Auf der überkommunalen Ebene werden aus den (in die öffentliche Hand überführten) Geschäftsbanken und den glücklosen Landesbanken neue Spar-Regional-Kassen beziehungsweise Volks-Regional-Banken geformt. Diese Regionalinstitute werden nach dem Vorbild der Sparkassen und Volksbanken auf ZEF-Finanzdienstleistungen für Großkunden (zum Beispiel Großunternehmen, Gebietskörperschaften, Sozialversicherungsträger) beschränkt. Ob lokal oder regional: Die Kontrollorgane (Verwaltungs und Aufsichtsräte) der Banken sind in ihren Kompetenzen zu stärken und personell durch Vertreter gesellschaftlicher Organisationen wie Gewerkschaften, Umweltverbände, Verbraucherschützer, soziale Einrichtungen und Bewegungen zu erweitern. Die Mitglieder der Kontrollorgane müssen eine demokratische Legitimation haben, gegebenenfalls durch direkte Wahl.
Sehr schön auch der Artikel „Dreck am Stecken“ über das Treiben der Deutschen Bank, die an der Krise kräftig mitverdient (auf Kosten von uns allen):
Die Deutsche Bank stellt sich gern als Hort der Stabilität umgeben von krisengeschüttelten deutschen Pleitebanken dar. Mit ökologisch modernisierten Hochhaustürmen in Frankfurt am Main und zahlreichen – unverbindlichen – Nachhaltigkeitserklärungen feilt sie überdies an einem sauberen Image.Die Realität sieht anders aus. Die Deutsche Bank hat allein durch die Rettung des US-Versicherers AIG etwa neun Milliarden Dollar an US-amerikanischem Steuergeld erhalten – was ihr jenseits des Atlantiks den Ruf der Trittbrettfahrerin einbrachte. Von der Rettung der HRE, IKB und anderer Banken hier zu Lande profitierte sie, da ihr ungesicherte Einlagen in Milliardenhöhe erhalten blieben.Zusammengerechnet mindestens zwölf Milliarden Euro hat die Deutsche Bank so indirekt an staatlicher Unterstützung erhalten – bezahlt von der Allgemeinheit. Hätte sie diese Summe 2008 abschreiben müssen, wäre die Hälfte ihres Eigenkapitals aufgezehrt worden – die Deutsche Bank hätte Insolvenz anmelden müssen.Die Deutsche Bank hat zu Beginn der Krise Schrottpapiere verkauft und zugleich auf deren Kursverfall gewettet (siehe S. 3). Aber auch sonst ist die Geschäftspolitik der mächtigsten deutschen Bank alles andere als sauber: Die Finanzierung von Atomkraftwerken, Waffenindustrie und Bergbauprojekten, die gewaltsame Vertreibungen einschließen, gehört zu ihrem täglichen Geschäft.
Das Bedrückendste in diesen Tagen ist für mich die völlige Abwesenheit einer Vision. „Wir wollten schnellstmöglich wieder dahin, wo wir vor der Krise waren“, sagte die Kanzlerin und erntete für diese Bankrotterklärung starken Applaus ihrer bürgerlichen Koalition.Weit und breit noch nicht einmal der Versuch, den Abschied vom Wachstum gedanklich zu gestalten. Die Linke klebt noch am Staats-Sozialismus, der ist aber keine Vision, sondern eine niederschmetternde Erfahrung. Die SPD taktiert nur, der sitzen noch Gestalten wie Helmut Schmidt im Nacken, der seine Nikotinabhängigkeit mit freiem Bürgergeist verwechselt. „Wer bei uns Visionen hat, der sollte damit zum Arzt gehen“, hat Schmidt mal gekalauert.Bei der Union dasselbe: Visionären Konservativen wie Heiner Geißler wird in der CDU Parteiaustritt und psychiatrische Behandlung empfohlen. (…)




