Jul
06
2009

McD – I’m not loving it

Nachdem ich mir nach dem gestrigen Posten der aktuellen Nicht-Anzeige des Greenpeace Magazins von einem Kommentator anhören musste, ich würde gemeinsame Sache mit der Fleisch- (und sogar Chemie-)Industrie machen, weil ich es gewagt hatte, Biofleisch für nicht ganz so schlimm wie das aus reiner Industrieproduktion zu halten, hier ein anderes Adbusting zu diesem Thema, das vor allem das Elend des Tiers in den Mittelpunkt stellt – und die (Mit-)Verantwortung von McDonald’s und den anderen Burgerbratbuden für den unsinnig hohen Fleischkonsum weltweit thematisiert, all deren lächerlichen Imagekampagnen und „Qualitätsoffensiven“ zum Trotz. (Leider weiß ich nicht mehr, wo in den Weiten des Netzes ich dieses schöne Bild gefunden habe.) Natürlich ist auch dies keine Anzeige, sondern eine Parodie…

im-not-loving-it-totw-kuh

EDIT: Und weil’s so schön zum Thema und zur gestrigen Diskussion passt, hier noch ein Verweis auf den Artikel von Klaus Werner-Lobo auf jetzt.de – „Kühe, die subventionierten Klimakiller“:

Was haben Adidas, Aldi, BMW, Carrefour, Clarks, Gucci, Honda, IKEA, Lidl, Makro, Nike, Reebok und Timberland mit Kühen zu tun? Und was mit dem Klimawandel? Sie alle wurden diese Woche von Greenpeace beschuldigt, zu einem erheblichen Teil mitschuld an der Abholzung brasilianischer Regenwälder zu sein. (…)

1,3 Milliarden Rinder werden auf der ganzen Welt für die Fleischgewinnung gemästet. Rund die Hälfte des weltweiten Getreideanbaus ist der Viehfutterproduktion vorbehalten – das sind jährlich 600 Millionen Tonnen. Würde man dieses Getreide nicht für die Fleischgewinnung, sondern als Lebensmittel nutzen, könnten damit zehnmal soviele Menschen ernährt werden. Man bräuchte also lediglich ein Zehntel der landwirtschaftlichen Fläche, um genauso viele Menschen täglich satt zu machen.

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9 Comments

  • punksympathisant

    Du hast ja recht, dass die Kühe nicht so stark zur Klimaerwärmung beitragen würden, wenn man sie nicht eigens zum essen züchten würde… Aber mir schmeckt Kuhfleisch, ist aber ja „geschmacks“sache^^

    Du könntest vielleicht auch mal was zum aktuellen McDoof-TV-Spot machen, in dem die schlanken Models einen nicht gerade fettarmen und sehr dicken Burger essen, und dabei behaupten, dass sie sich nur von dem Zeug ernähren… Wenn man sonst so in McDonalds schaut, sieht man nur fette Kinder^^

    Comment | 6. Juli 2009
  • „Du könntest vielleicht auch mal was zum aktuellen McDoof-TV-Spot machen“

    Tja, ich kriege Werbung ja gar nicht mehr mit, seitdem ich kein Privatfernsehen mehr schaue und keine werbefinanzierte Zeitschriften mehr lese – das ist bisher also an mir vorüber gegangen (abgesehen von der blöden Reklame mit Heidi Klumpatsch).

    „Wenn man sonst so in McDonalds schaut, sieht man nur fette Kinder“

    Hihi, ja, da hast Du recht. :-)

    Comment | 6. Juli 2009
  • Also kein Mc-Doof sonder ordentliches Greenpeace Ökofleisch?

    Und auch gleich noch Hundefutter von Greenpeace?

    @punksymphatisant
    Peter M. ist fleissiger TV Gucker und lässt doch seine Leserschaft nicht mit tollen Informationen aus dem Qualitätsmedium Fernsehen hängen.
    Was denkst du denn von Konsumpf?
    :)
    Und Greenpeace hat keine Marketingspezialisten.
    Nur Mc-Doof hat Marketingspezialisten.
    Greenpeace hat doch keine Werbung für Ökofleisch nötig.

    @Peter M.
    War das Thema MC-Sumpf nicht schon vor 10 Jahren out?
    Der Artikel sieht wie ein verzweifelter Kampf um das letzte stückchen Ökofleisch aus :)

    Comment | 9. Juli 2009
  • „Peter M. ist fleissiger TV Gucker und lässt doch seine Leserschaft nicht mit tollen Informationen aus dem Qualitätsmedium Fernsehen hängen.
    Was denkst du denn von Konsumpf?“

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil – ich schrieb schon oft genug, zB auch im letzten Kommentar, dass ich keine Werbung im Fernsehen schaue/mitbekomme (und auch sonst nur noch die, die man so auf Plakaten sieht); bei den 3 Sendungen in der Woche, die ich sehe (quer, markt, Frontal 21), läuft keine Reklame. Von daher sind mir auch die neuen McDoof-Spots unbekannt.

    „War das Thema MC-Sumpf nicht schon vor 10 Jahren out?
    Der Artikel sieht wie ein verzweifelter Kampf um das letzte stückchen Ökofleisch aus “

    Ich schrieb doch in dem Artikel deutlich, dass es besser ist, gar kein Fleisch zu essen und dass McD & Co (das Thema ist (leider) NICHT out, wie kommst Du darauf, denn diese Buden boomen ja nach wie vor und propagieren damit sinnlosen Fleischkonsum; die müssten demnach viel eher Ziel Deiner Hasstiraden sein als Greenpeace oder ich) mit Schuld an der Entwicklung des vielen Fleischessens sind. Was soll ich Deiner Ansicht nach, o Erleuchteter, o Bringer des Lichtes und der einzig wahren, gültigen Meinung, noch schreiben?

    „Bei der Adbustingwerbung von Greenpeace ist es für mich definitiv Eigenwerbung,
    denn gleich danach kommen die Links zu den Fleischern von Greenpeace empfohlen.“

    Wo in der Adbustinganzeige kommen irgendwelche Links???

    ——————————

    Eins möchte ich noch ergänzen, da diese Art der „Diskussion“ (also einfach Behauptungen aufstellen und auf Gegenfragen nicht antworten, sondern statt dessen die Behauptung nur noch mal wiederholen), wie sie hier grad geführt wird, eindeutig zu nichts führt – ich finde es ja sehr gut, dass Du kein Fleisch isst und kein Fernsehen schaust und so, und kann es auch gut verstehen, dass Du Dich dafür einsetzt, dass andere es ebenfalls so halten. Und ich verstehe auch, dass Du meinst, dass alles, was irgendwo abgedruckt wird, irgendwelchen Interessen (finanziellen) folgt; das stimmt (zum großen Teil) gewiss auch. Logo, dass auch Greenpeace eigene, oft finanzielle Interessen verfolgt (das GP-Mag hat trotzdem immer noch nichts mit Gr. zu tun). (Hinter allem nur böse Machenschaften zu wittern, hilft aber auch nicht weiter, sondern bindet nur unnötige eigene Energien.)
    Dennoch sollte es Dir, wie ich auch schon mal erwähnte, vielleicht zu denken geben, dass Du es geschafft hast, Menschen, die eigentlich die gleichen Ziele verfolgen wie Du (zB auch kunstseidenes, oder eben mich) zu intensivem Widerspruch zu reizen. Wenn Du tatsächlich etwas ändern willst auf der Welt, im Verhalten der Menschen, ist die Art der Kommunikation, die Du betreibst (auch der Dogmatismus) ganz offensichtlich nicht hilfreich, denn damit verprellst Du sogar Mitstreiter – und überzeugen wirst Du damit erst recht niemanden.

    Comment | 9. Juli 2009
  • Greenpeace hat eine eigene Internetseite, dort wird mit der „Adbustingwerbung“ auch mächtig Angegeben. Da kommen die Links.

    Ich habe Mitstreiter und auf Hundehaltermädchen kann ich verzichten.
    http://kraichgauconceptions.blogspot.com/

    Und ich habe für mich sehr viel Erfolg mit meinem Dogmatismus.

    Schau Du ruhig weiter TV (Werbefrei :)).
    Verführ die Menschen zum Ökofleischessen.

    Überzeugen möchte ich nicht, geht von mir aus gleich morgen zu Mc-Doof oder dem Ökoschlächter von Greenpeace empfohlen.

    Aber meine Kritik kannst du mir nicht nehmen.

    Comment | 10. Juli 2009
  • „Eins möchte ich noch ergänzen, da diese Art der “Diskussion” (also einfach Behauptungen aufstellen und auf Gegenfragen nicht antworten, sondern statt dessen die Behauptung nur noch mal wiederholen), wie sie hier grad geführt wird, eindeutig zu nichts führt “

    Gebe ich zurück,
    und nur für dich bringt die Diskussion nichts.

    Es ist das abgebrochene Werbestudium was knabbert :)

    Comment | 10. Juli 2009
  • „Es ist das abgebrochene Werbestudium was knabbert“

    Tut mir leid, Dich schon wieder enttäuschen zu müssen, aber 1. habe ich nicht „Werbung“ studiert und 2. habe ich mein Studium erfolgreich abgeschlossen. :-P Nur arbeite ich halt nicht in dem Bereich (habe es auch nie) und habe das Studium immer schrecklich gefunden.

    Comment | 10. Juli 2009
  • […] Natürlich hat Peter auf Konsumpf schon über McDonalds geschrieben. […]

    Pingback | 7. August 2009
  • […] McD – I’m not loving it […]

    Pingback | 23. November 2009

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