Aug
02
2012

Neo-Minimalisten – Weniger ist mehr

Hach, dieser Beitrag von Arte spricht mir natürlich vollstumfänglich aus dem Herzen – auch wenn ich selbst von solch einem Minimalismus, wie er im Film zu sehen ist, noch weit entfernt bin, so entspricht dies doch letztlich dem konsumkritischen Ideal, mit so wenig Dingen wie möglich auszukommen. Selbstverständlich wird es bedeutend schwieriger, so zu leben, wenn man z.B. eine Familie hat – dann dürfte man mit 80 Gegenständen nicht mehr hinkommen. „Neo-Minimalisten — Weniger ist mehr“:

Der Konsum von Dingen wie Möbel, Klamotten und DVD’s macht sie nicht glücklich, sondern schränkt sie ein. Die Neo-Minimalisten wollen größtmögliche individuelle Freiheit und deshalb nur noch mit dem Nötigsten auskommen. Was bleibt sind ein Bett, ein Schrank und ein Laptop.

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9 Kommentare »

  • Lars

    Hi Peter und andere,

    inwiefern besteht aus Eurer Sicht beim Minimalismus-Ansatz ein Widerspruch zu DIY (sekbst handwerklich tätig sein, “make” trend)? Ich wünsche mir z.B. eine ordentliche Drehbank und Stromanschluss im Keller damit ich mehr Dinge selbst machen kann. Das öffnet in meiner Sicht mehr Möglichkeiten und ist eine Ausweg aus einer Verzichtsrethorik. Insbesondere wenn man es mit Neo-Minimalisten kontrastiert, die Apple-Fanboys sind und nix außer Apple-Produkten und einer Zahnbürste haben. Die sind in einer virtuellen Apple-Konsumwelt gefangen und müssen regelmäßig ihre i*-Produkte wegschmeißen weil da die Akkus eingeklebt sind und die nicht repariert werden können. Und wie ist es mit Campingausrüstungen, da sind dann schon ein paar Dutzend Gegenstände, die erlauben mir aber schöne Urlaube mit minimaler Treibhausgasemission.

    Comment | 2. August 2012
  • Danke für den Beitrag…obwohl ich daran das “Neo-” nicht so ganz checke…

    Comment | 2. August 2012
  • “Neo” klingt wohl einfach fesch, modern und trendy, haben sich die Arte-Redakteure gedacht. ;-)

    Comment | 2. August 2012
  • Searcher

    Interessante Wortschöpfung “Neominimalist”. Sollte sich tatsächlich jemand dazu entscheiden sollte er wissen das man sich damit eine Menge Feinde in einer Konsumgesellschaft macht ;-)

    Comment | 2. August 2012
  • Kahsmir

    …die perfekte Arbeitsmaschine von morgen!?

    Ich besitze schon jetzt nich viel mehr. Zum einen weil ich recht pragmatisch veranlagt und zum Anderen weil ich einfach scheiße Arm bin..najoa, vielen Dank ihr Hippster =P

    Comment | 13. August 2012
  • Marx

    …interessieren würde mich dann aber schon, wie die Festplatten der Jungs so aussehen. Haben die jetzt ihre ganzen DVDs CDs Bücher etc. jetzt in digitaler Form, gucken wohlmöglich noch TV übers Internet? Was wäre dann gewonnen??

    Comment | 13. Dezember 2012
  • œ Marx: Man muss nicht so viel mit sich rumschleppen und es werden weniger Ressourcen verbraucht. Das sind definitiv Vorteile!

    Comment | 13. Dezember 2012
  • Roxton

    Entspannt euch. Alles was wir zu besitzen glauben ist nur kurz geborgt, vergängliches Spielzeug für das kurze Abentuer Leben. Denn das letzte Hemd hat keine Taschen!

    Comment | 24. März 2013
  • magnus

    gibt es bestimmte Regeln die man beim Neominimalsimus beachten muss ?

    Comment | 10. Februar 2014

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