Dez
14
2009
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Neue Studie zum Konsumverhalten: „Hilfe, mein Kunde denkt!“

Na, ob das alles so der Wahrheit entspricht… Da hat das Magazin Impulse doch eine aktuelle Studie durchgeführt, „Hilfe mein Kunde denkt!“, in der es um das Konsum-/Kaufverhalten der Bürger in Europa geht, und kommt zu relativ verblüffenden Ergebnissen, wenn man sich den immer noch grassierenden Erfolg der Billigbilligbillig-Läden, aber auch von McDoof, Nestlé, Coca-Cola & Co. vor Augen führt:

Die Wirtschaftskrise hat einen unerwarteten Nebeneffekt: Firmen erkennen ihre Kunden kaum wieder. Denn diese wollen nicht mehr Waren konsumieren – sondern weniger. Und grübeln tun sie auch. (…)

„Der ungebrochene Konsumoptimismus der 90er-Jahre hat in die Leere geführt. Heute haben die Leute das Bedürfnis nach Beschränkung“, sagt Andreas Trautmann, Leiter der BBDO-Niederlassung in Düsseldorf. (…)

Preisgünstig allein genüge auch deshalb nicht, weil Kunden mit ihren Einkäufen immer stärker ihre Moralvorstellungen ausdrückten. Im Extremfall sei das sehr negativ für die Hersteller, zeigt die Untersuchung: Wer früher gegen bestimmte Entwicklungen auf der Straße ging, protestiere inzwischen häufig mit Konsumverweigerung, lautet ein Fazit der Studie. (…)

Leise Signale der Hoffnung lassen sich aus diesen Zahlen ablesen – dass nämlich doch nicht alle Konsumenten nur von 12 Uhr bis Mittag denken. [via]

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