Feb
24
2010

Lidl-Busting II

Ekel-Discounter Lidl machte letzte Woche gleich zwei Mal von sich reden – zum einen durch eine Rückrufaktion für zwei Käsesorten, an der  mehrere Menschen gestorben waren (das ist die vielgelobte „Discountqualität“); nachzulesen in diesem ZEIT-Artikel mit den entsprechenden Leser-Kommentaren, von denen ich diesen hier besonders putzig finde:

Die Firma Lidl, die die Prolactalprodukte vertreibt, scheint mir genauso Betroffener zu sein, wie die Menschen, die diese Produkte gekauft haben.

Ja, na sowas, armes Lidl-Imperium, das die Kosten und Preise immer weiter drückt und dann ganz erstaunt ist, dass die Zulieferer ihrerseits mit dem Niveau weiter nach unten gehen (ich erinnere hier gerne auch an Wallraffs Artikel über die Lidl-Brötchen). Passender ist dieser Kommentar:

Ich denke, “Die Zeit” macht keine Stimmung gegen Lidl. Wieso auch? Aus persönlichen Ressentiments? Lidl ist ein riesiger Sauladen und hat es der eigenen “Firmenphilosophie” zu verdanken, dass man kein gutes Haar an ihnen lässt…

Der zweite Lidl-Coup: die plötzliche Forderung von branchenweiten Mindestlöhnen! Ich denke, noch unglaubwürdiger kann eine Intitiative kaum sein als diese von einem Unternehmen, das dafür bekannt ist, Mitarbeiter auszubeuten und Betriebsräte zu verhindern. Die Absicht erscheint mir klar: man versucht, das ramponierte Image mit so einer Aktion aufzupolieren, und kann relativ beruhigt darauf setzen, dass die meisten anderen Anbieter solch einen Mindestlohn ablehnen, so dass man von Seiten Lidls dann ja „leider“ nichts machen kann… Dass die generelle Spirale nach unten, an der die Discounter aktiv mitschrauben, aufgehalten werden muss, ist aber klar. Mit Mindestlöhnen für die Angestellten wären die vielen anderen negativen Auswüchse des Discountsystems nur leider noch nicht behoben.

So passt dann auch folgendes Adbusting des Politbloggers wie die Faust aufs Auge:

lidl170210

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10 Kommentare »

  • Paul

    Der Artikel ist ja wohl Ideologie pur. Selbst die positiven Signale (Rückrufaktion des tödlichen Käses und Mindestlöhne) werden negativ ausgelegt. Ein wenig neutralere Berichterstattung wäre glaubwürdiger, wer zwingt denn die Leute bei Diskountern einkaufen zu gehen? Ich bevorzuge regionale Produkte, Obst und Gemüse beispielsweise wenn sie in meiner Nähe gewachsen und gereift sind und v.a. zu der richtigen Jahreszeit. Bei Bioprodukten schaue ich vor allem darauf wo sie herkommen, es nützt meinem Gewissen nichts, wenn ich Bio aus Bulgarien verzehre usw. Jeder kann das bei seinem Einkauf berücksichtigen.

    Comment | 24. Februar 2010
  • Eine Rückrufaktion eines schädlichen Produkts (an dem Leute gestorben sind!) ist ja wohl selbstverständlich, hier von “positiven Signalen” zu sprechen, ist reichlich euphemistisch ;-)

    Welche “Ideologie” Du meinst, ist mir allerdings nicht klar – wenn dann die, die Du auch da beschreibst, nämlich dass regionale Produkte dem Zeug vom Discounter vorzuziehen sind, logo. Dass das Discount-System viel Schaden anrichtet, muss ich an dieser Stelle nicht noch mal breittreten, das steht ja schon an vielen anderen Stellen im Blog und auch in diversen anderen Medien.

    Comment | 24. Februar 2010
  • Lidl-Busting II…

    Von Peter Marwitz | Konsumpf | – Ekel-Discounter Lidl machte letzte Woche gleich zwei Mal von sich reden – zum einen durch eine Rückrufaktion für zwei Käsesorten, an der  mehrere Menschen gestorben waren (das ist die vielgel…

    Trackback | 24. Februar 2010
  • m.ro

    @Paul: Im ersten verlinkten Artikel über den Käse steht kein Wort von Mindestlohn. Zudem sind dort auch keine Wertungen zu finden, lediglich werden Daten genannt. Von daher würde ich schon von “neutral” sprechen.

    Streiten kann man sich dann immer noch, ob es so etwas wie neutral überhaupt gibt. Schließlich sind allein die ausgewählten Daten von irgendeinem Subjekt ausgewählt worden.

    Comment | 24. Februar 2010
  • Insider

    Lidl und der Mindestlohn –dieser gierige unmoralische Konzern hat es tatsächlich geschaftt, mir einer solchen Schlagzeile kostenlos in allen Medien zu stehen. Fast schon Westerwelle – die FDP Einmannshow fürs Grobe der Sinnverdrehung schon lange existierender Ausbeutungs-bedingungen am Arbeitsmarkt verdrängt. Seine Biertisch- Parolen „ Arbeit muss sich wieder lohnen“ – “römische Dekadenz” ect. meint doch tatsächlich die angeblich überdimensionierte Unterstützung der Arbeitslosen. Deren H4 Staatshilfe im Verhältnis der Einkommen von Menschen die noch in Arbeit sind. Dass diese sich von oben nach unten trotz Arbeit bald überschneiden -aber aus Gründen der negativen Lohnentwicklung,Ausbeutung scheint ihn nicht zu interessieren.
    Lidl hat ihn nun damit kurzfristig von der 1.Seite in den Medien verdrängt. Erstaunlich…letztendlich durch die die genau gleiche Verdrehung der Fakten –und viele fallen mal wieder drauf herein. Der Bock hat sich selbst zum Gärtner gemacht.
    Ausgerechnet… genau dieser Lidl&Schwarz Konzern war in den vielen vorangegangenen Jahren (bzw. immer noch einer der Protagonisten –der Input, Rädelsführer und Ursache von Produkt- und Lohndumping. Mit der Ausbeutung von Mitarbeitern –Der Discounter konnte (nebst Aldi) mit diesen Methoden erst so riesig werden,seine Konkurrenten unterbieten. Weil er seine Angestellten jahrelang ohne zusätzliche Bezahlung viele Überstunden arbeiten lässt.
    Druck, Bespitzelung, Minijobs Teilzeitarbeit, falsche Tarifeinstufungen, Stand by Jobs, ect.- keine Arbeitsrechte – fehlende Mitbestimmung 200.000 MA in Europa -lediglich eine Handvoll Betriebsräte unter schwierigsten Bedingungen durchgesetzt.
    Abgeschaut von Wal Mart USA der längst mit den Methoden zum größten Einzelhandelskonzern der Welt wurde- trotzdem zurecht zu Millionen von Dollars Schadensersatz verklagt.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,202592,00.html

    Leider gibt es ein solches Gesetz in Deutschland nicht – das hätte Lidl&Co schon längst den Untergang beschert -oder dem Arbeitsmarkt wieder faire Bedingungen.
    Genau solche Politiker und Lobbyisten wie Westerwelle und Co. tragen dazu bei –dass diese Praktiken über viele Jahre zum Nachteil der Mitarbeiter ungeahndet bleiben.
    Mit diesen Wettbewerbsvorteilen, Marktvertdrängungen –quersubventionierten Lohnzuzahlungen, ect. “Billig um jeden Preis” ist Lidl nebst Aldi zu einer annähernd Marktführender Position gekommen. Bestimmen bereits die Bedingungen im Einzelhandel.
    Die produzierten Supergau´s die unglaubwürdigen Argumente der Manager, inkl. die Marktsättigung der Lidl und Aldi Läden an jeder Ecke, deren beider immer brutaleren Konkurrenzkampf – aber auch die kritscher gewordenen Verbraucher,deren eigener Arbeitsituation, hat nun Lidl offenbar doch Marktanteile und Umsatz gekostet.
    Vorbeungend aber auch auf die derzeitige parallele Veröffentlichung über interne Vorgänge bei Lidl (und Aldi -die “Mutter aller Discounter”) veranlassten nun Lidl sicher mit voll durchdachtem Kalkül damit gut wegzukommen, sich auf einen Mindestlohn einzulassen.Zu befürchten haben die Manager dabei nichts –denn Lidl zahlt ja auf Papier nach Tarif bzw. darüber –egal was dies nun heissen mag. Die Tricks-nach Gusto die Löhne klammheimlich nach unten zu korrigieren- sind mit Sicherheit als gezinkte Karten weiterhin im Ärmel der effizienten Nebelkerzen -Manager.

    http://www.stern.de/wirtschaft/news/betriebsraetin-schramm-de-robertis-so-geht-es-heute-bei-lidl-zu-1544948.html

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/778627/

    http://www.wiwi-treff.de/home/lounge/read.php?ukatid=14&f=28&i=62361&t=1708
    Ergo -
    Die derzeige Show von Lidl über den Mindestlohn sind für mich reine Scheingefechte –um kostenlos endlich positiv in allen Medien zu stehen. Die Lidl lohnt sich PR im Fernsehen war sicher ein Schuss in den Ofen. inkl. Millionen verschlungen. Die ganze negativen Probleme dessen Unternehmenspolitik die Ausbeutung der Mitarbeiter
    die Inhaber gleichzeitig Multimilliardäre -sollen diesmal mit einem Rundumschlag (der nichts kostet) pulverisiert werden. Diese fragwürdige Strategie erinnert mich an den Iran und deren Verschleierung der inneren Probleme.

    http://www.zeit.de/2006/29/P-Nirumand?page=all

    Fast vermute ich, bei Lidl (wird mit den tatsächlichen Hintergründen) die wirkliche Discounter „Bombe“ noch platzen -(wenn nicht gar schon längst selbst gezündet.)
    Wolf und Schäfchen gleichzeit sein -funktioniert bei Lidl nicht mehr.

    Comment | 26. Februar 2010
  • Anonymous

    Möchte an dieser Stelle an einen oft zitierten Bibelspuch anknüpfen:
    Frei nach dem Evangelium nach Lukas, Kapitel 24

    31 Da gingen ihnen die Augen auf und sie erkannten

    Es müssen noch bei viel mehr Menschen die Augen aufgehen um zu erkennen welche katastrophalen Auswirkungen die Disounter auf die Volkswirtschaft, die Gesellschaft und die Menschen haben.
    Ich finde es deshalb auch mehr eine Art wie der “Wolf im Schafspelz”, wenn Lidl von Mindestlöhnen spricht.

    Comment | 3. März 2010
  • sokrates

    Disounter sind eine Erscheinung des Zeitgeistes, da sie viele Waren unter einem Dach anbieten und das für einen günstigen Preis. Die schädliche Wirkung entsteht erst, wenn die Verantwortlichen zu einer den Wettbewerb bestimmenden Macht werden; wie es eben in Deutschland mittlerweile der Fall ist. Aber das betrifft eben nicht nur die Disounter sondern den gesamten Einzelhandel, der in Deutschland mittlerweile sich auf vier Anbieter runter brechen lässt. Da liegt letztlich das eigentliche Problem. Zu wenige Anbieter in einem Markt der dem Kunden keine Möglichkeit mehr lässt, durch Veränderung seiner Nachfrage, das Angebot zu bestimmen und damit den Anbieter im Zweifelsfall zur Änderung seines Handeln zwingen würde. Das LIDL den Mindestlohn z.Zt. als kostenlose PR nutzt liegt dabei logischwerweise auf der Hand, da es in der Vergangenheit nur so “geklatscht” hat.;o)
    Dem derzeitigen dramatischen Umsatzrückgang muss man ja irgendwie entgegenwirken. Aber wirklich schaden wird es LIDL nicht, da man ja im Zweifelsfall einfach Mitarbeiter entlässt. Durch diese Taktik ist das Unternehmen fast unangreifbar und durch seine Präsenz in vielen anderen Ländern auch nicht wirklich von den Deutschen Kunden abhängig.

    Comment | 6. März 2010
  • Zeitgeist

    Ach was – eine Gesamtmarktentwicklung wird einem Unternehmen angelastet? “Ausbeuter” Lidl – wem beutet der Konzern denn aus – die Angestellten erledigen einen harten Job – das tun andere auch und werden schlechter bezahlt. Meine Bekannte bekommt über 14 Euro die Stunde plus Zuschläge und Gratifikationen. Bei kleinen so gut dargestellten Einzelhändlern sind es gerade um die 6-8 Euro und schuften und Kistenschleppen müssen sie genauso. Freie Tage sind auch nicht immer selbstverständlich. Besonders in Kleinbetrieben liegen die Personalkosten am Limit trotz schlechter Bezahlung). Der Chef steht u.U. persönlich im Laden, ist er ein Ar…., geht es den Angestellten noch schlechter als denen bei Lidl. Außerdem wenn die Kunden nur nach Billig lechzen gehen sie da einkaufen wo sie ihren Geiz ausleben können. Die Mittelständler die nach Generationen ihren Laden aufgeben mussten, sind zum größten Teil doch selbst schuld, da sie nicht bereit waren ihr Konzept den veränderten Marktbedingungen anzupassen. Menschen wie Albrecht und Lidl/Schwarz haben es geschafft und das Image was sie haben, ändert nicht an ihrem Erfolg. Massen gehen da einkaufen. Das ist etwa so wie mit der Blöd-Zeiung- niemand gib zu, dass er sie kauft- aber alle lesen sie! Was zählt ist der Geschäftserfolg und die Bedingungen der Arbeiter in China werden nicht besser wenn hier die Preise steigen- da ist verklärte Sichtweise. Die Zwischenhändler streichen sich den Gewinn ein, das wars. Im eigenen Land haben wir denselben Effekt- siehe Michpreise-der Erzeuger, sprich der Bauer steht nicht besser dar wie zuvor. sieht man auf andere gechäftszweige haben wir die gleiche Entwicklung, nur mit andren waren oder Dienstleistungen. Das Problem sind nicht einzelne Untenehmen die eine erfolgreiche Überlebensstrategie nutzen, sondern das System selbst!
    Im übrigen stimmt es nicht, daß Lidl auvf Deutschland verzichten kann, von knapp 50 Milliarden werden über 30 in Deutschland erzielt. hier ist ein wichtiger Markt, nur Frankreich steht ähnlich gut da. wie die Schweiz sich entwickelt ist nicht ganbklar, aber sicherlich gut. Ander Länder dagegen liegen in der Verlustzone oder hinken den Planungen weit hinterher. überdiesistdas Unternehmen hoch verschuldet, hat eine gefährlich dünne Eigenkapitaldecke. Da bleibt nicht viel Spielraum. Man muss ich auch fragen, wer hat Interesse daran,dieses Unternehmen permanent zu beschuldigen, wo es doch nicht anders agiert wie die meisten- allenfalls etwas härter. Typen wie dieter Brandis der bei den Gesellschaftern gegen Lidl polemisiert und Aldi in den Himmel hebt sind durchtrieben und gemeingefährlich. Das Motto->wenn zwei das gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe. Hat sich schon jemand Gedanken gemacht, daß dies durchaus eine Kampagne der Mitwettbewerber sein könnte? Bei Ver.di liegt die Angelegenhaieit klar auf der Hand- die wollen zahlende Mitglieder. Nun, da sie ihren Erfolg endlich durchgesetzt haben-Lidl-Filialen zwecks Mitgliederwerbung- als verkappte Beratung der MA- betreten dürfen, ist es ruhig geworden in diesem Lager. Zwei Tage nach der Einigung beider Parteien wurde das Schwarzbuch-Forum gegen Lidl geschlossen – endlich da steht so viel Mist drin- woanders wären viele Kommentare sofort gelöscht worden. Eigenartiger Weise sind auch die Medien verstummt. Da wurde einer der Drahtzieher plötzlicher ziemlich still.
    Miese Stimmungsmache herbeigeführt von verschiedenen Interessensgruppen.
    Wir sollten den Politikern auf die finger hauen, da sitzen die, die an den Stellschrauben drehen.

    Comment | 1. Juli 2010
  • “Ach was – eine Gesamtmarktentwicklung wird einem Unternehmen angelastet?”

    Dies geschieht hier mitnichten – wer meinen Blog ein wenig verfolgt, wird leicht erkennen, dass es mir nicht unbedingt um Lidl speziell geht. Wenn ich Aldi und Lidl besonders hervorhebe, wenn ich über das Discounterunwesen schreibe, dann deshalb, weil diese beiden Ketten nun aml die Marktführer sind und den Takt und das Tempo vorgeben.
    Davon, nur auf die Politik zu warten, halte ich nichst – Unternehmen könenn nicht von Schuld für ihr Tun freigesprochen werden, nur weil die Politik ihnen keine engeren Grenzen setzt.

    Comment | 1. Juli 2010
  • Insider

    @ Zeitgeist -
    So ganz scheinst Du nicht auf dem Laufenden zu sein. Wahrscheinlich selbst bei Lidl oder Kaufland beschäftigt.
    Ich schreibe Dir mal ein Auszug aus meinen Kenntnissen:
    Warum verdi den Blog geschlossen hat ist selbst mir unbegreiflich – geändert hat sich nämlich vorher und nachher nicht viel. Du hast einfach die Discounterbrille auf.
    >Prügelknabe Lidl vs.Kaufland???

    Es gibt bis heute kein Discounter der in den vielen Jahren zum widerholten Male so viele Supergaus und Negativschlagzeilen verursachte. Er ist derjenige, der als ganzer Konzern mit seinen agressivsten Expansions-Methoden und Preispolitik am meisten auffällt –alle wenigen Mitbewerber übertrumpfen möchte, am schnellsten wächst –um jeden Preis. Aus gutem Grunde und mit Recht wird deshalb gerade bei diesem Konzern genauer auf dessen Verhalten – seine Unternehmenspolitik geschaut. Allerdings..das hat Lidl/Kaufland inzwischen ein wenig begriffen –dass dieses Geschäftsgebaren nicht auf Dauer aufrecht erhalten werden kann. Insbesondere deshalb nicht, wenn immer mehr Mitarbeiter, Verbraucher,Kritiker und andere sich auf verschiedenste Weise öffentlich dagegen wehren.

    Nein, dieser Konzern nimmt sicherlich nicht die Rolle des Prügelknaben für andere ein. Dies wurde sogar in der „Zeit –Online“ in einem Kommentar am 14.4. 2010 so dargestellt. (Und von Dir offensichtlich auch) Das Unternehmen wäre eine günstige Angriffsfläche, weil es einen Fehler mehr machte als andere. Lidl sich doch auch (plötzlich) einer Initiative der Wirtschaft angeschlossen hätte, die für die Einhaltung sozialer Mindeststandards eintritt. Erstaunlich- obwohl gerade Lidl selbst massgeblich seit vielen Jahren am Gegenteil beteiligt war. Sogar die Produzenten nun im fernen Osten mit Audits überprüft werden, Trainingsprogramm-Angebote erhalten hätten um einen gerechten Umgang mit Mitarbeitern und faire Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. Das war allerdings etwas zuviel positiv aufgetragen. Im April 2010 ist dem Konzern gerichtlich untersagt worden dies in seinen Werbeflyern zu behaupten. Gegen die irreführende Werbung hatte die Verbraucherzentrale Hamburg geklagt und sich dabei auf eine Studie der beiden Menschenrechtsorganisationen, Kampagne für Saubere Kleid-ung (CCC) und das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), berufen. Was bei einer Vor Ort Prüfung des Wahrheitsgehalt im südasiatischen Bangla-desch festgestellt wurde, war gar nicht mehr fair. Die Diskriminierung von Frauen haupt-sächlich Näherinnen- Lohnabzüge bei Fehlern, ungeregelte unzumutbare Arbeitszeiten, die Unterdrückung einer Gewerkschaftlichen Organisation, ect., wie eh und je.

    Es wäre zudem auch berechtigt sich als Unternehmen zu hinterfragen –wie geht es eigentlich innerhalb des Unternehmens selbst zu, nachdem seit Jahren von den eigenen Mitarbeitern, Gewerkschaften, wichtigen Institutionen und Verbände und den Medien ununterbrochen Kritik an den Arbeitsbedingungen vorgetragen wurde. Keineswegs unberechtigt wie sich bis heute beweisen lässt. Ist also nach der Meinung von Lidl,Kaufland und Co. alles in bester Ordnung, wird dieser Konzern wirklich zu unrecht angegriffen –von diesem weiterhin als Einzelfälle, nun alle Kritik einfach auf andere Unternehmen verlagert? Die eigenen Umsetzungen nach vielen sich wiederholenden Versprechen die Arbeitsbedingungen zu verbessern, scheitert nach wie vor. Dieser Konzern macht andauernd Fehler –ist besonders Kritikresistent.Justiert gerade etwas nach,Pseudo wie immer um die Kunden und Mitarbeiter zu beruhigen. Weil das grottenschlechte Image selbst nicht mehr zu ertragen war.Irgendwann Umsatz gekostet hat; die Propaganda- und Controlling- Effizienzabteilung in NU hat es halt auch irgendwann gemerkt. Trotzdem, ganz vorrangig diesem Konzern fehlt seit vielen Jahren eine gehörige Portion Selbstreflektion und Einsicht ,weil die Manager vermutlich denken sie wären die Besten und vor allem -unangreifbar.

    Im übrigen kann ein Unternehmen das über 40 Jahre auf diese Weise ihre Umsätze und Milliardengewinne generierte, nicht einfach lapidar sagen „jetzt wird/ist alles anders –Ehrenwort. Natürlich hat sich dies Lidl &Co. so einfach gerne vorgestellt; jedoch nur aus reinem Kalkül des Image- und Umsatzverlusts wegen. An die vielen Menschen und Mitarbeiter die im eigenen Unternehmen mit diesem System darunter gelitten haben und immer noch leiden, auf vieles verzichten mussten; andere auf der Strecke blieben- dachte offensichtlich niemand. Sind diese Fakten einfach so unter den Tisch gefallen?
    Es wäre angebracht Mitarbeiter anders zu behandeln, darüber nachzudenken,dass mit deren abgepressten, nicht bezahlten Arbeitsleistungen indirekt der jetzt existierende, riesige Konzern aufgebaut und finanziert wird. Genaugenommen könnte man rechnerisch auch sagen unter falschen Voraussetzungen quersubventioniert -als Wettbewerbsvorteil aus Lohnanteilen der eigenen 200 000 Mitarbeitern. Nur so ist das Unternehmen groß geworden und funktioniert erfolgreich.(und andere haben/bzw. mussten zwangsläufig nachziehen) In den Studien von McKinsey und Co. erfährt man darüber nichts; jedoch bei den Verbraucher- und Menschenrechtsorganisationen und den Gewerkschaften direkt, oder zwischen den Zeilen mancher Wirtschaftsinformationen gelesen.

    Die andere Seite, das System- verteidigt sich mit allen Mitteln. Es versucht “die Kröten” – Discounter -Arbeitgeberjargon für Arbeitnehmer – in Schach zu halten. Wie das „Manager Magazin“ aufdeckte, ist das Leben selbst für höhere Angestellte bei Lidl nicht so komfortabel wie die Sitze ihrer Dienstwagen: Das Arbeitsleben bei Lidl gleiche eher einem militärischen Ausbildungslager. Und natürlich werden in militärischen Zusammenhängen Ge-heimdienste eingesetzt. Ist dies wirklich nur ein subjektiver Eindruck von einigen Wenigen- wie es immer dargestellt wird, bei relativ so vielen Mitarbeitern des Konzerns? Nein,bestimmt nicht.

    Schon vergessen?
    Oktober 2005
    Nachdem erfolgreich und ordnungsgemäß in der Lidl Filiale Calw ein Betriebsrat von ca. 3000 Filialen gerade nur 7 bestehenden Vertretungen gegründet wurde, hatte die Lidl Geschäftsleitung am 30.9.2005 in einer Nacht und Nebelaktion im wahrsten Sinne des Wortes gewaltsam die Schließung der Filiale durchgesetzt (wahrscheinlich einige erfolg-reiche Aktionen des großen Bruders Walmart USA genauestens beobachtet, wie sich solche bewerkstelligen ließen). Während des darauffolgenden Tages wurde von mehreren Verkaufleitern der gesamte Laden leergeräumt ,teilweise sogar die Einrichtung und Scheiben zerstört. Trotz der rechtwidrigen Schließung und der Zahlung einer Ord-nungsstrafe von 250.000 €- Ersatzweise Zwangshaft, blieb die gutgehende Filiale zu. Nach heftigen Protesten wurde im Laufe von Monaten für eine Lösung eines Sozialplans bei einer Einigungsstelle zugestimmt. Teilweise wurden die Mitarbeiter versetzt, oder schieden mit div. Abfindungen aus der Firma aus. Lidl war mal wieder in den Medien wie man Personal mit Betriebsrat los werden konnte. Es gab weitere Aktionen dieser Art, u.a. bei einer Hamburger Filiale wurde 2009 mit allen Mitteln versucht der Betriebsrat zu annullieren, bis zur gezielten Kündigung eines neu eingestellten Mitarbeiters, der an der Wahl teilgenommen hatte. Die Wahl wurde gegen Lidl, gerichtlich für rechtskräftig erklärt. Bis aktuell -im Jahr 2010 hat sich weden bei Kaufland noch bei Lidl die Betriebsrat-ssituation wesentlich verbessert. Die Einschüchterung ist nach wie vor üblich und zeigt weiterhin Wirkung. Es gibt keine Filiale beider Konzernstrukturen in der die notwendigen Gründungen von Betriebsräten weiter aufgebaut wurden. Die Mitarbeiter haben zu große Angst. Die Geschäftsleitung argumentiert heuchelnd, triumpfierend sie wären nicht gegen die Gründungen von Mitarbeiter-Intessensvertretungen – es würden schlichtweg keine benötigt. Den Mitarbeitern gehe es eben gut. Es gibt kein anderes Lebensmittelunternehmen, in dem in der Lebensmittelbranche in den zurückliegenden Jahren bis heute die Staatsanwaltschaft wegen div. Vorkommnissen ermittelte.

    Jeder einzelne Mensch als ein wichtiger Teil unserer demokratischen Gesellschaft sollte unter solchen Umständen den Lebensmittel-Multis –deren Machenschaften Widerstand entgegensetzen. Nur auf diese Weise gibt es Bewegung und Veränderung in die richtige Richtung. Zum Vorteil aller Menschen; zugunsten ihrer Lebensqualität und Arbeitsplätze.

    Natürlich sind auch einige Mitarbeiter von Lidl,Kaufland –(auch Aldi und Co.) der Meinung, dass die Kommentare von Kritikern und Gegnern dem Lidl- Milliardenkonzern schaden würden. Das ist sehr erstaunlich und erschreckend zugleich; sagt einiges aus. Es erzeugt sicher bei vielen Mitarbeitern und Kritikern auch Angst. Als leben wir in einem totalitären Staat in dem es keine Meinungsfreiheit gibt; Kritik- auch wo Kritik notwendig ist natürlich unerwünscht ist; das schadet- logisch. Die Konsequenzen sind absehbar.
    Und… wenn die Lidl Discounter Befürworter von „Schaden“ sprechen – wer schadet eigentlich wem? Millionen von unbezahlten Arbeitsstunden abgepresst, Drill und Druck –immer mehr, immer größer immer brutaler. Der Konzern –inzwischen auch andere Protagonisten seiner Art haben sich ein Markt- und Arbeitsdiktat aufgebaut -damit das ge-samte Unternehmenskonzept erst ermöglicht. Den Mitarbeitern eine längst notwendige Mitbestimmung, korrrekte Behandlung und Bezahlung deren Arbeitsleistung vorent-halten, das zu deren Lebensqualität einen entscheidenden Teil beiträgt. Statt abhängig- hätte sicherlich bei den Mitarbeitern sowohl physisch, psychisch, finanziell und sozial –wirklich faire Arbeitsbedingungen zu einer völlig anderen, sich erst positiv auswirkenden Lebensweise und Lebensqualität geführt. Heute heisst es daher eher –arm trotz Arbeit.

    Weder wird/bzw. wurde von Lidl, Kaufland und Co. für die Mitarbeiter auf die finanziell berechtigten Ansprüche und Rechte, noch auf die Gesundheit und persönlichen Belange Rücksicht genommen. Wer schadet also wem – die Mitarbeiter und Aussenstehende die sich dagegen wehren dem Unternehmen – oder doch eher umgekehrt?! Solche Praktiken schaden mittel- und langfristig ausschließlich dem Unternehmen selbst; denn sie haben
    mit fairer Unternehmenskultur nichts zu tun. Wenn in den Medien kritisch darüber be-richtet wird- heisst es natürlich das Unternehmen wäre gefährdet- damit auch die Arbeitsplätze. Das ist grotesk, lächerlich, absurd und kontraproduktiv. Diese Firmen werden damit quasi (von den eigenen Mitarbeitern) für ihr Verhalten entschuldigt und gleichzeit-ig ermuntert, so wie bisher weitermachen zu können; sich nicht in die richtige Richtung bewegen zu müssen.

    Ein solche Vorstellung würde konkret nichts anderes bedeuten, einer bestimmte Unter-nehmensgröße X reicht einfach aus- um trotz offensichtlich fragwürdigigem Konzept -der Ausbeutung der eigener Mitarbeiter- keine Möglichkeit vorhanden wäre (z.B. auch durch Streiks, ect.) dagegen jemals wirksam vorzugehen. Weil die Arbeitplätze auf dem Spiel stehen würden. Man stelle sich solche Argumente einmal in anderen Branchen vor (KFZ Industrie, Metallbau, Telekom, Bahn, Luftfahrt, Maschinenbau, Elektro, öffentl. Dienst, ect.pp. )Solche Statements zugunsten der Discounterkonzerne sind für alle grundsätz-lichen Bemühungen bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen -geradezu schädlich und kontraproduktiv. Nicht wenige Male sind genau diese Menschen/bzw. Mitarbeiter die klammheimlichen Nutznießer- der durch couragierte Menschen und Kritikern erreichten Verbesserungen.
    Was ist mit den Arbeitsplätzen die durch solche Arbeitgeber bereits vernichtet wurden und werden? Warum stellt ein Mitarbeiter/Manager bei Lidl&Co. oder andere Befürworter der Discounter diese nicht in Frage? Er sieht nur sich selbst. Sicher gäbe es evtl. durch drastische Gegenwehr und Proteste der Mitarbeiter und Verbraucher einen Crash dieses oder eines anderen Konzerns. Dafür würden aber mit Sicherheit in kürzester Zeit an anderer Stelle endlich fairere Arbeitsplätze entstehen. Das wäre doch eine viel bessere Alternative. Mitarbeiter, die Gesellschaft würde etwas besser darauf achten; sobald man weiss, wo Billig hinführt; dass es einen selbst treffen kann. Auch als eine Warnung für andere. Endlich Keine Lidl, keine Aldi, KiK, Schlecker und Co. ect. mehr. Die Discounter-szene durch kleinere, faire Unternehmen mit wirklichen Serviceangeboten und fairen Preisen ersetzt. Kann der Markt nicht auch so funktionieren- ist dies tatsächlich nur ein Wunschtraum?

    Jedem Verbraucher muss klar sein dass -Lidl, Aldi und Co. mit absoluter Sicherheit keine Almosengönner, Arbeitsplatzbeschaffer, geschweige denn Freunde vieler neuer Mitarbeiter sind. Das kostet in deren Augen erstmal alles nur Geld. Es geht nur ums Geschäft- wer dazu benutzt wird ist erstmal nicht relevant. Neueinstellungen von Mitarbeitern bedeuten also gar nichts –ausser als Argument für die PR und die Arbeitslosenstatistik. In solchen Unter-nehmen sind rein logisch rationale- betriebswirtschaftliche Entscheidungen für die max-imalste Rendite – wichtig. Das Controlling ist zum wichtigsten Firmen-Instrumentarium geworden. Als ginge es es um ein börsennotierter DAX Unternehmen mit Maximalrediten für die Aktionäre. Stattdessen um einen Milliardenkonzern in unzähligen ca. 600 Tochter- und Einzelgesellschaften als GmbH (und Co KGs) aufgesplittet um Steuern zu sparen, Bilanzen nicht offenlegen zu müssen und um andere sehr undurch-sichtige Standards von Arbeitsbedingungen zu schaffen. Letztendlich mit vielen Tricks, ausgehebelten Gesetzen gültige Arbeitsrechts-Bestimmungen und adäquat gerechte Löhne zu umgehen, Gewinne in die eigene Tasche zu wirtschaften die öffentlich niemand kontrollieren kann.

    Im Mail 2010 zwang die gesetzliche Offenlegungspflicht den Konzern, nach über 40 Jahren geschicktem Verschleiern, erstmals seine Geschäftszahlen für das Jahr 2008/2009 bekannt zu geben. Lidl alleine bezifferte seinen gesteigerten Umsatz auf 30.85 Milliarden Euro. Dass angeblich die Gewinne sanken- führten div. Finanzinsider auf die jüngste Ex-pansionsstrategie sowie die vielen Fremdfinanzierungen und sicherlich nicht auf die fehlende bessere Bezahlung, der Arbeitszeiten und eine fairere Behandlung der Mitarbeiter zurück. Ausserdem wurde über die Geschäftsbilanz der Konzern Tochter-Gesellschaft Kaufland keine Zahlen bekannt. U.U. hat sich die positive Entwicklung auf dieses Teilunternehmen mit bereits ca. 800 Großflächen- Märkten verlagert. Denn wie kaum eine Firma in Deutschland ist die Schwarz-Gruppe ein unübersichtliches Geflecht von rund 600 Tochter-gesellschaften, Stiftungen und Unternehmenszweigen. Kritiker warfen dem Eigen-tümer und geheimnisvollen Discounterpaten des gesamten Konzerns D. Schwarz schon seit vielen Jahren vor, durch die Zerstückelung seines Imperiums Macht und Entscheid-ungsstrukturen zu verschleiern, sowie die Pflicht zur Veröffentlichung von Unternehmens-zahlen zu unterlaufen.

    Nicht einmal das dabei aufs Spiel gesetzte Image solcher Unternehmen ist sonderlich relevant. Ansonsten müsste ein derart großes Unternehmen gerade in der Personal-politik anders handeln und agieren. Eigentlich ist es in jedem Lehrbuch über modernen Führungsstil und Personalplanung genau beschrieben was langfristig Erfolg hat und was nicht – oder auf Zwang, Druck und Angst aufgebaut ist. Auch bei Aldi- ein kleines Para-doxon–das ähnlich funktionierende System- mit einem nicht ganz nachvollziehbaren, auch nicht verdienten Verbrauchervorschuss mit bisher guten Noten bedacht wurde. Wo schon die Mitarbeiter, insbesondere die Filialleiter und Manager beruflich von der einen zur anderen Firma hin und her switchen –sie sich gegenseitig über die jeweiligen Löhne und Sonderleistungen bis ins Detail informieren – z.B. ein privat genutztes Firmenfahr-zeug – jeder meint es in seiner Firma besonders weit gebracht zu haben. Wobei Aldi dabei angeblich etwas besser wegkommt.
    Dies lag vorrangig sicherlich an einer anderen Kommunikationspolitik-Strategie (nämlich gar keiner). Auch dieses etwas überraschend, positive Verbraucher Ranking beginnt in-zwischen ebenso zu bröckeln. Insbesondere deshalb, weil endlich öffentlich bekannt wird, dass die Aldi Mitarbeiter ebenfalls mit nahezu identischen, ausbeuterischen Methoden wie bei Lidl &co. konfrontiert werden. Logisch -das Discountersystem unterscheidet sich nicht viel –zeigt sein wahres Gesicht erst hinter den Kulissen.

    Da es in Deutschland nach wie vor Tabu ist, über das eigene Gehalt und deren Be-dingungen zu sprechen, haben die Arbeitgeber einen Verhandlungsvorteil. Insbesondere bei fehlenden, unklaren Tätigkeitsbeschreibungen, unterschiedlichsten Arbeitszeitmod-ellen in Form von über 80% Teilzeit, Halbtagskräfte wie bei Lidl, Aldi und Co..Dem einzelnen Mitarbeiter fehlt der Vergleichsmaßstab für den gerechten Lohn ihrer Tätigkeit. (bedingt auch durch fehlende Betriebsräte, deren Informationen über aktuell gültige Tarifverträge, Arbeitnehmerrechte, ect.) Für manche Tätigkeiten werden Phantasiewörter verwendet die es lt. üblicher Berufsbezeichnungstabellen gar nicht gibt. Z.B. ein Filial-leiter ist nun „Filialverantwortlicher, andere Mitarbeiteiter sind “ …Beuftragte“- statt Abteilungsleitung. Auch bei Kaufland werden einfache Mitarbeiter/innen plötzlich ohne Vorkenntnisse in anderen, verantwortlichen Funktionen beschäftigt, aber weiterhin auf Dauer nach falschen, niedrigeren Tarifen bezahlt. Das alles spart Lohn.
    Ich könnte Dir noch tausend Beispiele schreiben was dieser Laden von anderen Discountern unterscheidet, vieleicht ein andere Mal. Ich schätze Dich aber so ein -Du wirst es wie viele MA in dieser FA nicht glauben- bis nichts mehr geht;verheizt, das ist die die Krux.Bis zu zu den FL -ob bei Lidl oder Kaufland – oder bei Aldi und Co.
    Das macht heute in der Tat tatsächlich heute kein Unterschied mehr. Die Rechnung zahlen wir alle.

    Comment | 12. Juli 2010

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