Schlagwort: Geldkreislauf

Wie entsteht Geld – Das Füllhorn der Banken

Brieftasche Geld

@ mzacha, stock.xchng

Immer wieder weisen Leser meines Blogs darauf hin, dass das vielleicht wichtigste Problem, das heutzutage gelöst werden muss, um die Zerstörung durch unser aktuelles System aufzuhalten, mit dem Geldwesen zu tun hat. Auch ich habe das ja im Laufe der Jahre immer mal wieder thematisiert – ein Geldsystem, bei dem „Werte“ durch die Banken quasi aus dem Nichts geschaffen werden können und das durch die von ihnen ausgelösten Schulden und vor allem Zinsen dazu führt, dass massive Umverteilungen automatisch stattfinden und zudem die Wirtschaft immer wachsen muss, ist nicht nachhaltig und untergräbt unausweichlich Gesellschaften und Staaten. Erstaunlicher Weise ist dieses eminent wichtige Thema aber selbst bei kritischen Medien oder Blogs (NachDenkSeiten etc.) kaum je auf der Tagesordnung und wird auch (meines Wissens nach) von keiner der größeren Parteien irgendwie verfolgt. Dabei ist es gerade in den Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise dräuender denn je, selbst wenn die Geldthematik so manchen wegen der vermeintlichen Sperrigkeit und Abstraktheit abschrecken dürfte.

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Die GEZ-Gebühren sind ja so eine Sache – irgendwie ein großes Ärgernis, dass man eine solche Zwangsabgabe leisten muss, die mit teils Stasi-ähnlichen Methoden eingetrieben und überwacht wird. Und wenn man sieht, was die öffentlich-rechtlichen Sender mit dem Geld in den letzten Jahren vermehrt so machen, nämlich auf breiter Front das Niveau absenken, um auf einen Level mit den Privatsendern zu kommen und sich möglichst viel vom Werbekuchen abzuschneiden (wieder mal sieht man die fatalen Auswirkunegn von Reklame…), dann kann einem schon mal die einer oder andere Wutaufwallung heimsuchen. Wieso müssen wir Daily Soaps oder Volksmusiksendungen finanzieren? Der neueste Coup, nämlich dass ab 2013 alle Haushalte eine pauschale Abgabe zahlen sollen, unabhängig vom Besitz eines Fernsehers oder Radios (oder PCs) ist auch wieder so eine Schnapsidee, die die Staatsverdrossenheit weiter steigern wird.

Aber darum soll es in meinem heutigen Beitrag eigentlich gar nicht gehen. Denn trotz aller Kritik muss man auch konstatieren, dass ARD, ZDF, Arte, 3Sat und die dritten Programme so ziemlich die einzigen Inseln im televisionären Verdummungsapparat sind, wo man wenigstens ab und an mal Kritisches und Aufklärerisches zu sehen bekommt. Für eine Dokumentation wie „Der Schein des Geldes – eine Expedition in die Rätsel des Geldes“ (von 3Sat und dem BR gedreht) gebe ich meine Gebühren gerne her – denn in diesem Film werden einige Grundlagen des Geldsystems erklärt und veranschaulicht, die den meisten Bürgern sicherlich nicht wirklich bewusst sind. Oder, um es mit den Worten der Filmschaffenden selbst zu sagen:

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