Okt
19
2009

Wie Stromkonzerne abkassieren

Als kleine Ergänzung zu dem Zapp!-Beitrag über die Verschaukelung der Leute vermittels Reklame, indem ein Öko-Image vorgegaukelt wird, empfiehlt quer: Machen wir doch einfach einen Energiekonzern auf, denn das rechnet sich. In gewohnt satirisch-zutreffender Weise bringt quer in „Verbraucher geschröpft – wie Stromkonzerne abkassieren“ das wahre Wesen der großen Stromkonzerne jenseits aller verlogenen Greenwashing-Kampagnen und Image-Offensiven auf den Punkt:

Strom ist billig wie lange nicht: An der Strombörse in Leipzig sind die Preise nur noch halb so hoch wie vor einem Jahr. Für die Verbraucher ist das allerdings keine gute Nachricht. Denn sie zahlen trotzdem mehr, sagt eine aktuelle Studie.

Das WDR-Magazin markt ging diesem Phänomen ebenfalls auf den Grund und offenbart in „Strompreise: Teure Leitungen“ Unglaubliches im deutschen Energiesystem – Filz und Lobbyismus zu Lasten der Bürger lassen grüßen! Ich möchte das Wörtchen „Skandal“ mal leise schallend in den Raum stellen…

Die Strompreise für Privatverbraucher steigen, obwohl die Nachfrage sinkt. Der Grund liegt in den Besonderheiten der deutschen Strompreisregulierung. markt erklärt, warum.

(…) Für die Verbraucher ergibt sich aus all dem ein absurder Effekt: In den Jahren, in denen die Bundesnetzagentur mit anderen Regulierungsmethoden noch für sinkende Netzgebühren sorgen konnte, stiegen die Strompreise, weil die Stromerzeugungskosten an der Strombörse stiegen. Nun, da die Großhandelspreise an der Börse fallen, steigen die Endkundenpreise trotzdem weiter, weil nun die Durchleitungspreise steigen.

Verwandte Beiträge:

Drucken Drucken

2 Kommentare »

Kommentare per RSS Feed verfolgen. TrackBack URL

Hinterlasse einen Kommentar

*
To prove you're a person (not a spam script), type the security word shown in the picture. Click on the picture to hear an audio file of the word.
Anti-spam image

Konsumpf 2008 - Powered by WordPress | Aeros Theme | TheBuckmaker.com WordPress Themes