Nov
14
2009

Radiotipp: Wer braucht schon Geld?

Heute Abend um 18:05 bringt Deutschlandradio Kultur ein spannendes Feature mit dem Titel „Wer braucht schon Geld? Alternative Wirtschaft im Selbstversuch“ (Wiederholung am 30. November o:05 Uhr):

Geld ist schnell. Schnell weg. Ob man zuviel davon hat oder zu wenig, immerzu macht es Sorgen. Doch niemand kommt ohne Geld aus. Es sei denn, man tauscht!

Ich zeige dir, wie du italienische Pasta selber machen kannst und du bringst mir Gitarrespielen bei. Die Autorin meldet sich bei einem Tauschring an, trifft dort auf einen Gitarrenlehrer und auch auf die Fragen: Wozu brauchen wir eigentlich Geld? Woher kommt Geld? Und würde unsere arbeitsteilige Gesellschaft ohne Münzen und Scheine wirklich zusammenbrechen? Gibt es ernst zu nehmende Visionen von einer Welt ohne Geld? Beispiele aus Japan, den USA und der Gemeinde Wörgl in Tirol lassen hoffen – in Zeiten der Krise.

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3 Comments

  • Idealistin

    Hallo Peter,

    nach zwei Wochen Routerabsturz nun wieder im Netz.

    Der Gedanke einer Welt ohne Geld ist reizvoll, aber wie ich glaube nicht umsetzbar.

    Geld wurde ja als Tauschmittel „erfunden“ und sollte Tauschgüter ersetzen. Das brachte am Anfang den Vorteil, dass man nicht mehr einen Gegenwert (Waren/Güter/Tiere) mitnehmen musste, sondern nur kleine Münzen, Perlen, Scheine. Das war einfacher und funktionierte auch bestens.

    Was uns zu schaffen macht ist nicht das Geld selbst- sondern der Stellenwert, den es in unserem Leben eingenommen hat und die Schaffung des Geldkreislaufes vor allem aber Zinsen sind das größte Übel….

    Aber das brauche ich Dir nicht zu schreiben, das hast Du ja schon selbst gesehen und geschrieben.

    Tauschschringe an für sich finde ich aber trotzdem interessant- vor allem wenn es um Dienstleistungen und handwerkliche Arbeiten geht. Dort vollzog sich aber eine ähnliche Entwicklung, wie beim frühgeschichtlichen Tauschgeschäft. Statt Ware gegen Ware Arbeit gegen Arbeit fing man an ein Punktesystem zu schaffen. Also den Wert einer Leistung zu bewerten, weil der Arbeitsaufwand einer Tätigkeit nicht immer mit einer anderen gleichwertigen Arbeit „zurückgezahlt“ werden konnte. Geld macht im Prinzip vom Ansatz her nichts anderes. Bei beiden Systemen ist aber eines entscheidend – der Wert den wir als richtig und gerecht festlegen.

    Natürlich noch die Selbsdynamik eines eigenen Geldmarktes- und Vermehrung des Geldes- durch Zinsen usw.

    Trotzdem macht Geld eben vieles einfacher – wie soll man denn Urlaub im Ausland bezahlen, oder ein Auto, ein Computer. Was soll man da gleichwertiges als Tauschmittel geben? Allein grenzüberschreitend ergeben sich manigfaltige Probleme. Die Warentransporte, wenn ein Land mehr Bedarf hat und mehr importiert als exportiert/ exportiern kann. Schwellenländer mit einer schwachen Infrastruktur- die leben dadurch auf, das sie zum Teil Schulden bei uns machen- die wir ihnen auch unter Umständen erlassen. Das kann man auch negieren – ich weiß. Aber wie sollen die Waren Tauschen wenn die nichts haben? Oder Dienstleistungen wenn sie bildungstechnisch am Boden liegen?

    Ich denke unser Verhältnis zum Geld ist verkehrt und nicht zu vergessen die ungerechte Entwicklung und das „Abwandern“ des Geldes in einigen wenigen Töpfen- wogegen andere immer leerer werden und auf Hilfen angewiesen sind. Da ist das Problem das wir angehen müssen- der Umgang und die Verteilung des Geldes. Der Stellewert der Arbeit, vorragngi der einfachen Arbeitnehmer und den Preis den man für Arbeit zu zahlen hat. Die Bewertungen stimmen einfach nicht mehr….

    Comment | 14. November 2009
  • Olaf

    Weiß jemand, ob die Sendung am Ende als Podcast oder ähnlichem bereit steht? 18.05 ist leider eine ungünstige Zeit. Kann es evtl. jemand aufnehmen?

    Comment | 16. November 2009
  • Also wie ich gerade sehe, wird die Sendung am 30.11. um 0:05 Uhr noch einmal wiederholt (auch nicht so die super Zeit…). Leider wird die Sendung wohl nicht als Podcast o.ä. angeboten – welche Auswahlkritierein die Sender für so etwas zugrunde legen, verstehe ich auch nicht, denn vieles kann man nachträglich noch anhören/runterladen.

    Comment | 16. November 2009

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