Jan
01
2010

Statt guter Vorsätze für 2010: Erfolgreiche Gewohnheiten

Na, gut ins neue Jahr gekommen? Viele versuchen sich ja an guten Vorsätzen für 2010, und die Hoffnung, dass sich dieses Jahr irgendwas in der Welt zum Besseren wendet habe ich noch nicht aufgegeben. Damit 2010 aber mal positiv startet und es zur Abwechslung auch mal etwas anderes als sonst üblich bei mir zu sehen gibt, habe ich hier eine spannende Aktion in Sachen Persönlichkeitsentwicklung – ursprünglich bei Steffino von futur 2 (inzwischen nicht mehr online) entdeckt und jetzt endlich, so als kleine Anregung, auch in meinem Blog: Jörg Weisners „Erfolgreiche Gewohnheiten“, die 21-Tage-Herausforderung, um sich selbst störende Gewohnheiten ab- oder sinnvolle anzutrainieren. Einen Versuch ist es allemal wert, zumal man das dazugehörige Buch derzeit wohl noch als Gratis-pdf herunterladen kann, wenn man sich auf Weisners Ning-Seite (kostenlos) anmeldet. Jetzt muss ich nur noch überlegen, mit welcher Gewohnheit ich das für mich mal probiere…

Nachtrag, da sich einige über die Werbung für dieses Armband (die mich auch stört) in dem Video erregten: niemand muss besagtes Produkt kaufen, man kann sich sowas bei Bedarf auch für ein paar € aus Teilen aus dem Baumarkt selbst zusammenbauen. Oder aus sonstigem basteln.

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13 Comments

  • gnu

    0:50
    „Ob die große Politik in Bonn, Brüssel, Amerika, oder die kleine Politik bei uns in der Gemeinde; Wir beschweren uns eigentlich ständig … Und das hat Will Brown zum Anlass genommen zu sagen: Was wäre wenn die Welt Complaint free (Anm.: zu dt. beschwerdefrei) wäre? Das wär doch fantastisch.“

    Dazu fällt mir nur dieses Zitat ein:

    „Das ist die Flucht in die Feigheit, die totale Abdankung der individuellen Verantwortung. Es geht um Zivilcourage!
    Man darf die Ereignisse und Umstände nicht erst entstehen lassen, die letzten Endes zu der Notwendigkeit führen, Katastrophen einzuleiten. – Wenn sie sich schon zeigen, wie in unserer Zeit, dann muss man sie mit allen gewaltfreien politischen und ökonomischen Mitteln bekämpfen!
    … Widerstand leisten, den Widerstand anderer Menschen kräftig unterstützen, sich mit gleichgesinnten Menschen organisieren, protestieren, vor allem nicht kooperieren! Es ist keine Sünde dabei zu sein (sagte ein Franzose mal), es ist eine Sünde dabei zu bleiben!“
    — Joseph Weizenbaum, 2007, Wider den Zeitgeist

    Comment | 1. Januar 2010
  • Mir scheint, Du hast die Idee, die hinter dieser Herausforderung steckt, nicht ganz durchschaut… und Weltverändern und gleichzeitig auch seine Persönlichkeit zu entwickeln (im Privaten) schließen sich nicht aus, nebenbei bemerkt. Es geht ja bei diesem „complaint free“ zB nicht darum, all die Scheiße, die so passiert, klaglos hinzunehmen und eine rosarote Brille aufzusetzen, sondern sich das alltägliche (und fruchtlose) Nörgeln und Lamentieren abzugewöhnen – um dann mit der freiwerdenden Energie beispielsweise etwas tatsächlich anzupacken und zu verändern.
    Aber meckern und jammern ist halt immer das Einfachste… ;-)

    Comment | 1. Januar 2010
  • cha

    Ach je, bin erst kurz hier Leser und jetzt wird tatsächlich die Werbetrommel (!) für den Pop-Psych-Kommerz-Abgrund gerührt.
    Selbsthilfebücher, ein wunderbarer Markt. Persönlichkeitsentwickler (immer selbsternannt) for the win.
    Und jetzt nix mit: Das ist doch für umsonst, das tolle Buch! Im Supermarkt krieg ich auch immer irgendwas umsonst zum Probieren angeboten. Gleiche Strategie (die sich auch in jedem, aber wirklich jedem Existenzgründungsbuch findet: Köder den Kunden mit Häppchen für lau).
    Konsumkritik aber nur in Bezug auf ausgewählte Märkte?

    *disclosure* Habe selbst in der Pop-Psych Branche gearbeitet und würde sie als verlogener und geldgeiler einstufen als Walmart ;-)

    Comment | 2. Januar 2010
  • cha

    Nachtrag:

    Zitat von der Seite des Persönlichkeitsentwicklers:

    „Neben den klassischen Beratungsgebieten wie Finanzberatung, Management-Buyout und Marketing-Beratung nahm die Durchführung von Workshops und Seminaren einen immer größeren Raum ein.

    Parallel zu dieser Entwicklung kaufte Jörg Weisner eine Lizenz für ein Franchise-System in der Schweiz und entwickelte daraus ein zweites Unternehmen, die vitamental GmbH & Co. KG. Ziel war es hier, ein mentales Schlankheits-System über die Apotheken zu vertreiben, mit ausgewählten Apotheken ein Franchise-System im Seminar-Markt aufzubauen und die Marke vitamental bundesweit zu etablieren.“

    Und alle so: YEAH

    Comment | 2. Januar 2010
  • reni

    Gute Gewohnheiten annehmen im Neuen Jahr!
    Dazu können wir kostenlos (noch – wenn wir ganz schnell sind)ein Buch downloaden.
    Zufällig gibt es aber nur EINE sinnvolle Methode, diese Gewohnheiten anzunehmen. Dazu müssen wir allerdings erstmal für 98€ ein YuKoN-Armband bestellen. Das reicht natürlich nicht, einige Hunnis für Zusatzteile sollte uns das schon wert sein.
    Ein Gutes Neues Jahr wünsche ich allen Adbustern!
    Eure Reni

    Comment | 2. Januar 2010
  • Keiner ist ja gezwungen, das Armband zu kaufen, sondern kann sich selbst eins erstellen, und es geht zumindest mir eher um die grundlegende Anregung, wie man es schafft, sich das eine oder andere abzugewöhnen oder halt anzugewöhnen; das Brimborium drumherum kann man ja wegfiltern – klar ist der Hinweis auf dieses spezielle Produkt nervig und fast hätte ich die Sache deshalb nicht erwähnt, aber dennoch kann es nicht schaden, mal was anderes zu tun als zu jammern & zu meckern. ;-)

    Comment | 2. Januar 2010
  • reni

    Ach Peter,
    ich glaube die Leser deiner Seite kennen Sprüche wie „Keiner ist ja gezwungen…,
    Klar ist der … nervig, aber..“ – bis zum Erbrechen.
    Ich würd mal sagen, du bist mit dem falschen Bein ins neue Jahr gestiegen. Ich hoffe das bringt Glück!
    Das erste was einem auffällt, ist doch ein ganz krasser Missbrauch, der in diesem Blog thematisiert werden könnte: „Mir drängt sich das Gefühl auf, dass der Autor hier ein Buch um ein Produkt (die teuren Armbänder) herum geschrieben hat. Dieser Trend ist zunehmend zu beobachten und ich halte ihn nicht für hilfreich.
    Bücher sollten journalistische Werke sein und nicht nur dem Zweck dienen, ein Produkt zu verkaufen.“ (Zitat aus einer amazon-Kundenkritik).
    Dein Hinweis, dass trotzdem ein nützlicher Kern drin ist, veranlasst mich überhaupt erst, mich mit der Sache zu befassen. Schließlich untersuche ich ja sonst auch nicht jeden „Sie haben gewonnen“-Brief.
    Das ganze sozusagen auf den Kopf gestellt.
    Aber wie ich dir schon schrieb: Diese Seite ist toll, und ich habe sie schon oft weiterempfohlen.
    Gruß Reni

    Comment | 2. Januar 2010
  • Tja, ich denke, ich habe die Filterwilligkeit der Leserschaft vielleicht falsch eingeschätzt :-) – tatsächlich hat mich die Anpreisung dieses Armbands damals, als ich den Beitrag zum ersten Mal sah, auch gestört, aber ich hatte sie unmittelbar wieder vergessen & ausgeblendet (mein übliches Vorgehen bei Werbung) und habe nur die dort vorgestellte Methode behalten. Vielleicht hätte ich mir das Filmchen vor dem Posten nochmal ansehen sollen.. ;-) Auf jeden Fall muss man sich weder das Buch noch das Armband kaufen, und auch nicht das pdf herunterladen, da letztlich in den paar Minuten schon die gesamte Idee vorgestellt wurde. Wie genau man das umsetzt, ob unbedingt ein Band mit Perlen oder sowas notwendig ist, muss vielleicht auch jeder für sich selbst herausfinden.

    Diese ursprüngliche Sache mit der „complaint free world“ ist übrigens noch simpler – dafür braucht man nur irgendeinen Armreif oder -band ohne irgendwelches Gedöns, es tut also auch ein Gummiband oder ein Stück Schnur; das ist also wahrlich kein „Psycho-Kommerz“. Und wenn man sich beim Jammern ertappt wandert das Band auf den anderen Arm, und solcherart macht man sich seine eigenen Gewohnheiten bewusst und beginnt dann, darauf zu achten. Mehr steckt ja nicht dahinter – simpel, aber effektiv. Wobei ich das mit dem Nicht-Jammern vermutlich nicht so leicht durchhalten würde, hehe.

    Comment | 2. Januar 2010
  • So ein Quatsch. Wenn ich mich nicht ständig bei meinen Kinder über deren Unordnung beschwere, räumen die ihre Zimmer ja nie auf. 8-)

    Was mich übrigens mehr stört, als das Armband: Ich muss mir einen neuen Computer kaufen um das Blog hier zu lesen. Das Layout ist sehr resourcenhungrig. Das ist unterschwellige Konsumförderung.

    Comment | 4. Januar 2010
  • Tja, das ist WordPress… als ich damals das Layout auswählte, habe ich mir ehrlich gesagt keine großen Gedanken über etwaigen Ressourcenhunger gemacht, das muss ich zugeben – das Hauptproblem dürfte das Hintergrundbild sein (immerhin deutlich über 100 KB groß); auf sonstige Schickimicki-Plugins habe ich jedoch schon großzügig verzichtet. Wie uralt ist denn Dein Rechner…? Mein Mac hat mittlerweile immerhin bald 8 Jahre auf dem Puckel, aber dennoch keinerlei Probleme mit dem Blog. Zumal, wenn der Browser den Blog cachet (das machen halbwegs aktuelle Browser ja), lädt die Seite beim nächsten Besuch gleich viel schneller.

    Comment | 4. Januar 2010
  • Naja, WordPress belastet nur den Server unnötig. Das große Bild das Internet. Das kann in diesem Fall aber nichts dafür. Das ist ein reines Problem mangelnder Rechenkapazität. Ich schätze es ist einerseits das fest stehende Hintergrundbild und andererseits die Transparenzen.

    Mein normaler Rechner hat damit auch keine Schwierigkeiten, aber der Laptop im Wohnzimmer. Zu bewundern ist er hier: http://www.leben-ohne-diaet.de/blog/laptop-nachhaltig.html

    Comment | 5. Januar 2010
  • Apropos Apple – die sind (bzw. waren) ja nun mal besonders langlebig, wie man bspw. an meinem sieht. :-) Wenn Dein Dell, der erst 7 Jahre alt ist (also jünger als mein Computer), mit dem Blog schon Probleme hat, lässt das ja auch gewisse Rückschlüsse auf die „Zukunftsfähigkeit“ von deren Rechnern zu…
    Abgesehen davon müsste ich meinen Blog EIGENTLICH als Papierbrief verschicken, da er sonst ja den Kauf eines Computers & einer Internetverbindung propagiert (Konsum!) ;-)

    Comment | 5. Januar 2010
  • Die 7 war er vor einem Jahr. 8-)
    Für einen Laptop sind 8 Jahre schon ein sehr respektables Alter. Ich glaube so lange hatte ich noch keinen Computer im Dauereinsatz. Nichtmal C64 oder Amiga.

    Aber Du hast Recht. Ich warte dann mal auf das Blog ohne PC. 8-)

    Comment | 5. Januar 2010

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