Okt
14
2010

Die verdeckte PR im Boulevard

Dass Starrummel, VIP-Gedöns und Boulevard mehr oder weniger heiße Luft sind, zeigte die amüsante Dokumentation Starsuckers, die ich letzte Woche im Blog vorstellte (HIER). Der Boulevardjournalismus fördert auch die Durchkommerzialisierung der Medien und der Medienrezeption – „Stars“ werden mit Marken und Produkten verbunden, wenn sie nicht eh schon als eigene Marke fungieren. Das NDR-Magazin ZAPP zeigte in „Die verdeckte PR im Boulevard“, auf welche Weise als redaktionelle Beiträge getarnte PR-Filmchen, die gespickt sind mit Anspielungen auf Unternehmen, entstehen und in den Medien platziert werden. Wieder ein Grund mehr, sich von den Mainstreammedien fern zu halten.

Stars plaudern Privates sichtbar vor dem Logo einer Firma. Die zahlt, die Medien senden kostenfrei und die Filmproduktion gewinnt. Nur einer verliert: Der Journalismus.

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4 Kommentare »

  • Ben

    Ein unterhaltsamer Beitrag zum Thema auf dem Bildblog: http://www.bildblog.de/23377/flaschenverbot-im-moschner-pit/

    Comment | 14. Oktober 2010
  • Hihi, das ist echt super – gaaaanz unauffällig alle paar Sekunden das T.-Pak erwähnt. Schön auch der “Rotwein aus dem Tp” im Rezept.

    Comment | 14. Oktober 2010
  • Cleo

    LOL !!! Das euch sowas erst jetzt auffält! dann geht doch am besten nichtmehr einkaufen und lasst sämtliche Zeitungen weg, TV sowieso ganz aus lassen. Was mir noch einfällt, meidet doch bitte auch öffentliche Verkehrsmittel, noch besser, belibt ainfach zuhaus, dann kann euch die Werbung nix anhaben !!!

    Gibt es nicht schlimmere Dinge, als die indirkete Werbung????

    Comment | 17. Oktober 2010
  • “Das euch sowas erst jetzt auffält!”

    ?? Wieso “erst jetzt”, woher willst Du wissen, dass das zB hier im Blog nich schon öfter Thema war (war es)?

    “lasst sämtliche Zeitungen weg, TV sowieso ganz aus lassen”

    Sehr vernünftiger Ansatz, so mache ich es auch. ;-)

    “Gibt es nicht schlimmere Dinge, als die indirkete Werbung????”

    Naja, direkte/offene Reklame ist auch nervig, klar.

    Comment | 17. Oktober 2010

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