Feb
18
2013

Der Würgegriff der Reklame

Getreu dem Motto „Kenne deinen Feind“ schadet es nicht, hin und wieder mal zu schauen, was sich so in der schillernden, ätzend-bunten Welt der Reklamemacher tut. Denn selbstverständlich ist  – in den Augen der Werbefuzzis zumindest – der öffentliche Raum und unser Leben noch längst nicht genug mit kommerziellen Botschaften durchsetzt, immer noch gibt es Momente, in denen der Konsument aus Versehen nicht mit den neuesten Produktanpreisungen infiltriert wird. Das muss geändert werden! Und so gibt es beispielsweise die Tendenz, die im Internet als Schutz vor Spambots bei vielen Blogs & Kommentarspalten vorgeschalteten Captchas nicht etwa mit etwas Sinnvollem zu verbinden (wie bei reCaptcha), sondern auch dort Reklame zu zeigen, zu der der User anschließend eine Frage beantworten muss. Perfider geht es kaum noch, wieviel Lebenszeit wird den Usern damit geraubt – aber lassen wir die Anbieter solcher „Services“ doch mal selbst zu Wort kommen:

Die ganze Absurdität solcher Maßnahmen wird einem dann bewusst, wenn man bedenkt, dass inzwischen ja zum Lösen solcher Captchas von der Spamindustrie eigene Sweatshops betrieben werden, wo unterbezahlte Menschen diese Captchas beantworten, um anschließend ihre Spambotschaften hinterlassen zu können… (via De-Branding)

Mindestens genauso bedenklich ist ja auch der Trend hin zum Product Placement. Kennt man dieses bisher vor allem aus Filmen oder dem Fernsehen, so hat es längst auch verseucht, wie man am Beispiel von YouTube sieht. Dieses Videoportal ist für viele (vor allem jüngere Menschen) fast schon zum vollwertigen Fernseh-Ersatz geworden, und Clips, die dort gezeigt werden, erhalten weltweit immense Aufmerksamkeit. So haben sich immer mehr Kreative mit eigenen YouTube-Kanälen und eigenen Shows ein finanzielles Standbein aufgebaut. Aber wie das so ist, wenn irgendwo Erfolg lockt, kommen natürlich auch sofort die Reklamehaie um die Ecke und durchsetzen diese Angebote vermehrt mit ihren Produkten – und sorgen damit zu einer schleichenden Entwertung der gezeigten Sendungen. Das NDR-Medienmagazin ZAPP hat sich in „YouTube – Unterschätzte Medienkonkurrenz“ genau mit diesem Thema beschäftigt:

 Die Macher der YouTube-Netzwerke laden die Werbetreibenden ein ins Neuland der fast unbegrenzten Möglichkeiten – unbegrenzt und unbeaufsichtigt.


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29 Kommentare »

  • Tim

    Perfider geht es kaum noch, wieviel Lebenszeit wird den Usern damit geraubt

    Treffender wäre doch wohl folgende Beschreibung: “Erstaunlich, wieviel Lebenszeit die User den Werbern damit schenken”. Es wird ja niemand gezwungen, Seiten mit solcher Werbung zu nutzen. Wenn die User es trotzdem tun, werden sie ihre Gründe dafür haben.

    Comment | 18. Februar 2013
  • “Es wird ja niemand gezwungen, Seiten mit solcher Werbung zu nutzen. Wenn die User es trotzdem tun, werden sie ihre Gründe dafür haben.”

    Ja, aber sicherlich nicht den Grund, dass sie die Reklame toll finden, sondern weil sie an das Angebot wollen, was hinter dem Captcha kommt. Wenn Du es normal und gut findest, dass man, um irgendwo einen Kommentar zu posten, erstmal Reklame konsumieren muss, okay – ich finde es hingegen abartig.

    Comment | 18. Februar 2013
  • Tim

    @ Peter M

    Ich finde es normal und gut, daß manche User diese Werbeform akzeptieren und andere die entsprechenden Seiten eben meiden werden. Jedenfalls ist nichts daran “abartig”.

    Comment | 18. Februar 2013
  • Naja, als “akzeptieren” kann man das wohl kaum bezeichnen, wenn man etwas hinnimmt. Auf jeden Fall ging es mir ja nun auch darum, dass sich die Reklame immer weiter ausbreitet und versucht, das letzte Fitzelchen im Internet zu besetzen. Wenn Du das für nicht weiter tragisch hältst, müsstest Du Dir vielleicht mal ein paar ältere Artikel hier im Blog anschauen. ;-)

    Comment | 18. Februar 2013
  • Tim

    Hm, es ist ja nun keineswegs so, daß “das letzte Fitzelchen im Internet” mit Werbung besetzt wird. Inhalteanbietern ist freigestellt, ob sie Werbung zeigen möchten, und Lesern ist freigestellt, ob sie Seiten mit Werbung weiter nutzen oder eben nicht. Entsprechend gibt es viele Angebote mit Werbung und viele Angebote ohne Werbung.

    Kampfformulierungen wie “im Würgegriff der Reklame” sind daher ziemlich realitätsverzerrend, finde ich.

    Comment | 18. Februar 2013
  • Letztlich geht es aber eben darum, dass sie die Reklame ob nun durch die Captchas oder durch Product Placement dort einschleicht, wo eigentlich gar nicht unbedingt welche gewünscht (und erwartet) wird. Dieser langsame Prozess schreitet munter voran – so werden ja auch Blogger für Postings bezahlt (auch ich hab schon sowas erhalten), so dass die Grenze zwischen Information und Reklame weiter verschwimmt. Die Tatsache, dass Adblocker boomen (jeder normale Mensch sollte so einen installiert haben ;-) zeigt auch, wie sehr die Leute die Reklame “akzeptieren”…

    Comment | 18. Februar 2013
  • Tim

    Es führt eben kein Weg daran vorbei, daß man für sich selbst entscheidet, welchen Inhalteanbietern man vertrauen kann. :) Ob es in einem Medium Werbung gibt oder nicht, sagt IMHO aber nichts (oder nicht viel) über die Qualität der Berichterstattung dort aus. In einem Medium mit sehr hochwertiger Berichterstattung wirst Du z.B. niemals die von Dir beschriebene Billigwerbung finden. Andererseits ist hochwertige Werbung oft auch ein Indikator für hochwertige Berichterstattung. Schlaue Leser kann man nur selten für dumm verkaufen.

    Comment | 18. Februar 2013
  • “Product Placemen” würde ich nicht als Billigreklame bezeichnen, und sowas ist auf dem Vormarsch. Die Captchas mit Reklame werden sich sicherlich auch auf der einen oder anderen “hochwertigen” Seite wiederfinden. Wenn nicht jetzt, dann irgendwann später. Tipp ich mal so. Die Reklameindustrie versucht halt, die Adblocker auszutricksen, um den Menschen dann doch wieder ihre “Botschaften” unterzujubeln…

    Comment | 18. Februar 2013
  • Tim

    Menschen versuchen nun einmal immer, aus einer gegebenen Situation das Beste für sich herauszuholen. Beispiel: Du hast ja oben selbst Adblocker empfohlen. Das führt natürlich dazu, daß Werbetreibende auf andere Kanäle ausweichen und das ganze Spiel nun etwas intransparenter wird. Wenn der Nutzer es so will – bitte, damit müssen wir dann leben.

    Man muß in jeder Situation immer daran denken, daß die “Gegenseite” auf das eigene Verhalten reagieren wird, oft in einer Art und Weise, die schwierig oder gar nicht vorhersagbar ist. Wenn man das verstanden hat, ist man einen wichtigen Schritt vorangekommen.

    Comment | 18. Februar 2013
  • Adblocker dürften aber kaum der Grund für Product Placement in Filmen und im Fernsehen sein… ;-) Die Überflutung mit Kaufpropaganda sorgt schon seit langem dafür, dass dem Geplärre immer weniger Aufmerksamkeit geschenkt wird, und je mehr die Medien von Reklame durchzogen werden, desto größer wird auch die Ablehnung sein. Da müssten sich die Werbeheinis also an die eigene Nase fassen statt nach Wegen zu suchen, den natürlichen und verständlichen Widerstand der Leute auszuhebeln. Aber das ist eine müßige Diskussion.

    Comment | 18. Februar 2013
  • Tim

    Wie gesagt, wenn Du gegen offene Werbung kämpfst, stärkst Du damit versteckte Werbung.

    Comment | 18. Februar 2013
  • D.h., man muss alles ertragen, was so in dem Bereich geschieht? Wohl kaum. Und, ebenfalls wie gesagt, die “normale” Reklame hat auch schon lange vor Adblockern und Internet an Wirkung verloren und sich deshalb immer neue Monstrositäten ausgedacht. Außerdem kämpfe ich gegen offene UND versteckte Reklame. ;-)

    Comment | 18. Februar 2013
  • Thilo

    @ Tim:
    Es könnte viel schlimmer sein, deshalb akzeptiert man den Status quo?

    Comment | 18. Februar 2013
  • [...] Die kranke, zum Kotzen reizende Reklameidee des Tages: Statt die Leute Captchas lösen zu lassen, kann man ihnen doch eine Reklameeinblendung präsentieren und hinterher eine Frage dazu stellen. [...]

    Pingback | 18. Februar 2013
  • Besucher01

    Wieso „Kenne deinen Feind“? Werbetreibende haben ein einziges Ziel: Profitmaximierung ohne Skrupel. Mithilfe von Lug, Betrug, Verschleierung, Blendung, Nötigung. Jedes Mittel ist recht.

    Kennt man einen man alle :-)

    Comment | 18. Februar 2013
  • jum

    Der Tim ist ein ganz drolliger Troll: Er versucht zwar seriös und “weise” zu wirken, seine Wortwahl, seine Arumentationsmuster und subtilen Anbiederungsversuche tragen aber leider einen allzu deftigen Werber-Stallgeruch ins Wohnzimmer…

    Verteidigst Du nur Deine Bröchtchengeber oder ist es was ideologisches? Wen aber bitte gedenkst Du denn hier mit Deinem Plädoyer für gute Werbung zu überzeugen???

    Comment | 19. Februar 2013
  • mütze

    @jum

    dennoch bringt jedes Handeln seine Konsequenzen mit sich, sowohl im positiven als auch im negativen.
    Werbung als möglicher Mitfinanzierer für sein eigenes “Projekt” anzunehmen, erscheint für viele verlockend und beide “vertragsparteien” haben etwas davon. Und solange, jede Privatperson und sicher auch jede Institution selbst entscheiden kann, ob sie das Angebot annimmt oder nicht,bzw., sich selbst zum potenziellen “Kohlegenerator” auf den Weg macht, liegt aus meiner Sicht die größere Verantwortung nicht bei den Werbefuzzies.

    1. Wo führt diese Diskussion überhaupt hin?

    2. Was genau willst du denn,jum, Tim, mütze? Ist diese Frage geklärt, gibts ne neu: Wie erreiche ich denn das was ich will- welche Möglichkeiten stehen mir denn zur Verfügung mein Ziel zu erreichen?
    Vielleicht sollte das erstmal auch für einen selber klar werden, bevor Kommentatoren denunziert werden. ;)

    Comment | 19. Februar 2013
  • Marc

    Werbung beeinflusst so stark, dass man sich kaum dagegen wehren kann. Sich dessen bewusst sein, ist der erste Schritt. Die negativen Auswirkungen auf das eigene (Konsum-)verhalten und dessen Folgen zu erkennen, der Zweite. Ja, aber was macht man dann..
    Sich selbst vor Werbung schützen? Ein bisschen geht das, aber man ist dann doch sehr eingeschränkt, was die Bewegung im öffentlichen Raum betrifft. Will ich wenigstens auf dem Weg zur Arbeit keine Werbung sehen, müsste ich so viel Werbung entfernen, dass ich schnell wegen Vandalismus und Diebstahls Strafe zu befürchten habe – und ich bin dann schon dabei
    Andere vor Werbung (zu) schützen(.)?
    Zum einen sind die meisten ja noch nicht mal bei Schritt 1 und jeder Depp würde mich bei der Demontage von Werbeplakaten anzeigen; und zum anderen gibt es ja auch menschen wie Tim (und leider auch einige intelligente Freunde von mir), die Werbung aus verschiedenen Gründen nicht abschaffen wollen. Und so sehr ich die Akzeptanz gegenüber der Werbeflut verabscheue (Kinowerbung z.B.), so kann ich nicht der Masse meine Minderheitsüberzeugung aufzwingen. Ich muss also – wenn ich nun nicht einsehe weiterhin nichts zu tun – Menschen überzeugen, dass Werbung direkt schädlich ist für ein freies und glücklichen Leben. Aber wenn ich das nicht einmal bei meinen Freunden schaffe..

    hat jemand nen tipp?

    gerade kommt mir dochnoch eine utopische idee:
    Wenn man die Firma/Firmen kauft, die die meisten Werbeflächen einer Stadt vermietet, dürfte man dann entscheiden, was auf all den Werbeflächen gezeigt wird? – Ja oder? Dann könnte man alle einfach weiß lassen oder irgendwelche Bilder zeigen. Es wäre nur wohl teuer, die Miete an die Stadt zu bezahlen..
    Aber vielleicht könnte man ja auch die Werbeagentur im non-profit Stil führen. Nur soviel Werbung, dass man gerade über die Runden kommt..
    Nächstes Problem: Wahrscheinlich MUSS eine solche Firma Werbung zulassen.. Naja, ist schön spät, ich geh schlafen und freue mich über weniger utopische Anregungen :)

    Comment | 28. Februar 2013
  • mütze

    so utopisch klingt das gar nciht. ich glaube am ende ist den agenturen egal obs weiß is oder nicht, am ende sind se froh wenn se die platzmiete bekommen,oder? ähnliche gedanken hatte ich auch schon, aber die preise sind auch nicht unbedingt ohne…man könnte sich ja crowdfunden lassen ;) und den spendern kekse schenken, selbstgemacht natürlich

    Comment | 28. Februar 2013
  • @ Marc und mütze: Ich habe tatsächlich auch schon mal mit dem Gedanken gespielt, ein paar Reklameflächen zu mieten, um dort dann Konsumkritisches zu zeigen. Soooo teuer ist es letztlicht nicht – da hängt auch vom Standplatz ab und davon, wie lange man die Fläche mietet. Wäre natürlich eine coole Idee, so eine Firma zu übernehmen und dann nur noch die Werbung durchzulassen, die akzeptabel ist; also nichts von Großkonzernen etc. Aber dann halt doch wieder sehr kostspielig…

    Wie man es schafft, Menschen von der Schädlichkeit von Reklame zu überzeugen, ist tatsächlich ein interessantes Thema – da die Auswirkungen der Werbung in der Regel nicht so direkt zu spüren sind wie, sagen wir mal, wenn man bei einem Konzern Ausbeutung und Umweltzerstörung feststellt, lässt sich da wirklich nicht so leicht ein Anknüpfungspunkt finden. Was mein Aufhänger ist, wenn jemand Reklame akzeptiert: ich weise darauf hin, dass die Firmen, die diese Kampagnen betreiben, den Kunden direkt belügen und täuschen – und will man tatsächlich eine Firma mit seinem Geld unterstützen, die einen für so dumm hält? Schon aus gerechtem Zorn heraus haben diese Unternehmen meine Sympathien verspielt. :-) Ich habe übrigens hier im Blog vor einer Weile mal die Reihe “Werbung schadet” gestartet (siehe auch unter “Best of”) – da findest Du diverse Argumentationshilfen.

    Comment | 1. März 2013
  • mütze

    mmh. ich denke wenn es wirkung erzielen soll, wäre es von vorteil, wenn es gut besuchte Straßen sind die mit werbefreien werbeplakaten bedeckt werden. Um den “bruch” erkennbar zu machen eben auch möglichst viele zur gleichen Zeit am gleichen ort. Mir fallen da zu allererst S- und U-Bahnhöfe ein. Ich bin für unbedruckte Plakate, da auch Antiwerbung Informationen liefert, würde ein freies erleben behindert und ein Meinungs-Standpunkt schon mitgeliefert werden. Mit INhaltsleeren Plakaten kann sich jeder,während und vor allem nach der Aktion seine eigene Meinung bilden, wenn die Straßen und Bahnhöfe wieder voll sind mit zeug und angeboten die keiner braucht.

    Comment | 1. März 2013
  • @ mütze – ja, das ist ein interessanter Gedanke und Ansatz. Wie gesagt, so teuer ist das auch wieder nicht (zumindest in Kiel), vor allem, wenn man kein eigenes Plakat drucken lässt. Die Frage ist nur, was so eine Aktion wirklich bewirken würde. Die Gefahr ist, dass die meisten einfach nur denken, dass der Werbefirma die Aufträge ausgegangen sind oder beim Plakatieren was schiefgegangen ist…

    Comment | 1. März 2013
  • mütze

    @Peter M. Naja, wie die Wirkung im Gesamten sein könnte, weiß man vorher eh nicht und jeder Mensch hat da, denke ich, so sein eigenes Gedankenprofil. Wichtig ist doch, dass es ein Konzept gibt hinter dem man voll und ganz steht. Dein Blog hier zum Beispiel – wusstes du vorher wie die Wirkung auf die Menschen sein wird, die darauf stoßen? Ich kann mir gut vorstellen dass dem nciht so ist. Aber du hast es trotzdem gemacht und wie man sieht auch recht erfolgreich. Glückwunsch dazu. Dennoch scheint der größte Teil deiner Leserschaft der zu sein, der eh ein gewisses Maß an Kritikfähigkeit zu “Deinen” Themen bereits besitzt. ;) -
    Gut. Was haben wir denn bisher von den Werbestrategen gelernt? Was wird verkauft? Ein Gefühl. siehe “iwasauchimmer” siehe “€39,90″ Und wenn die Leute denken, dass denen die Aufträge ausgegangen sind (was ich persönlich nicht glauben kann) – und wenn schon. Vielleicht denken viele auch: geil, was für eine Ruhe hier. Oder: wahnsinn, ein weisses Werbeplakat. Vielleicht verknüpfen sie diese auch mit der Erwartung an eine Auflösung so von wegen, mal schauen wer sich dahinter am ende verbirgt. Da gab es mal vor nicht allzu langer Zeit überall in der Stadt ein einfarbiges Plakat, wie sich nach mehreren Wochen herausstellte der Vorlauf einer Zigerettenmarkereklame oder sowas war. Ich mein, nur mal so, die Vorstellung ALLE Werbeflächen Berlins (oder Kiels) sind zugeklebt mit weissen Werbeplakaten die keinerlei Reklame beinhalten, sondern nur eine Vorstellung von etwas das nicht existent ist. In dem Fall die fehlende Werbung, bzw. würden auf diese Weise womöglich viele Bilder, also viele verschiedene Assoziationen entstehen, da jeder sich sein eigenes Bild macht, automatisch, oder aber es wird gar nicht wahrgenommen, vielleicht wirds erst wahrgenommen, wenn der “Mietvertrag” für die Flächen ausgelaufn ist und wieder regulär Werbung gemahct wird. Wer weis…Trotzdem bleibts ne geile Aktion!

    Comment | 1. März 2013
  • mütze

    was mir zum bedauern auffällt ist, dass deine reingestellten Texte mittlerweile auch nciht mehr werbefrei sind… ;(
    Die verstecken sich wohl seit einiger Zeit auf sämtlichen Seiten hinter irgendwelchen Schlagwörtern…

    Comment | 1. März 2013
  • @ mütze: Wie meinst Du das, nicht werbefrei? Wo versteckt sich was hinter was für Schlagwörtern…?? Auf meinem Blog gab es nie Reklame und gibt es auch nach wie vor keine. Und wird es auch nie welche geben.

    Was die Aktion mit den Werbeplakaten angeht, so wäre es sicher kaum zu finanzieren, wenn man tatsächlich in einer kompletten Großstadt alle Flächen buchen würde. Und man würde damit außerdem die Werbeindustrie ordentlich unterstützen, indem man ihnen Geld für ihre Plaktwände zukommen ließe. Das wäre ein Nachteil des Ganzen. Praktisch fürchte ich auch, dass viele Unternehmen auf Monate hinaus solche Flächen gebucht haben und man da kaum einfach alles wegbuchen könnte. Aber das müsste man mal erkunden. :-)

    Comment | 1. März 2013
  • mütze

    @peter m. klicke im archiv auf wohin auch immer und gehe im ersten text verlinkten Wörtern nach ;) wie zum B. hier: http://konsumpf.de/?p=14743 mit dem Wort “Sendung”

    klar isses teuer. Aber mir kommt gerade noch ne andere Idee. Ich werd dir samstag abend n jpeg schicken. ;)
    ich muss los

    Comment | 1. März 2013
  • @ mütze: verstehe ich nicht. Welchen verlinkten Wörtern soll ich nachgehen? Kickstarter und Startnext? Natürlich sind die verlinkt, weil das ja die entsprechenden Crowdfunding-Plattformen sind. Das ist doch keine Werbung?? Dann wäre ja jeder Link zu irgendeiner Website oder einem Artikel auf einem anderen Portal “Werbung”. Das Wort “Sendung” ist in dem Artikel gar nicht verlinkt. Du schriebst auch, dass sich Reklame “auf sämtlichen Seiten” hinter Schlagwörtern Reklame versteckt – das kann ich auch gar nicht erkennen. Ich habe jedenfalls keine Reklame hinterlegt.

    Vielleicht hast Du Dir einen Virus o.ä. Schadcode eingefangen? Siehe z.B. hier:
    http://www.boote-forum.de/showthread.php?t=166636
    http://www.pcwelt.de/forum/sonstige-online-themen/478780-pl-tzlich-einzelne-worte-links-pop-ups-be2-beim-daraufklicken.html

    Ich habe den Konsumpf-Blog grad in diversen Browsern, auch unter Windows getestet – keine Werbelinks. Das Problem dürfte also an Deinem Rechner/System liegen tippe ich mal.

    Comment | 1. März 2013
  • Ich benutze für meinen Blog auf http://bboy-style.de/ gerne Videos, u.a. auch selbst erstelle Videos und ärgere mich, dass vor dem Video noch diese Werbeeinblendung integriert werden. Wenn man mehrere Videos kurz abchecken will, wird das zur nervigen Angelegenheit.

    Comment | 17. April 2013
  • @ Khoa – also zumindest bei YouTube-Videos kann man sich die Reklame ersparen, indem man einfach die Erweiterung AdblockPlus installiert. Schon ist die Einblendung weg, und auch der Rest des Netzes wird plötzlich viel angenehmer. :-)

    Comment | 17. April 2013

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