Okt
07
2012

Neue Blogs und Bekenntnisse eines Öko-Terroristen

Wie auch sonst im Leben gibt es im Internet ein Kommen und Gehen an Informationsangeboten – manche Blogs verschwinden, weil ihre Betreiber keine Zeit oder keine Lust mehr habe, andere Blogs werden tendenziell uninteressant (z.B. Der Spiegelfechter) und wieder andere kommen neu ins Netz. Wenn dies so interessante Angebote sind wie fairkaufen.info (wo es um fairen, bewussten, nachhaligen Konsum und alles, was damit zusammen hängt, geht) oder Aufzeichnungen eines ‚Gutmenschen‘ (ein eher politisch ausgerichteter Blog), dann freut mich das natürlich und ich nehme die Blogs gerne in meine Linkliste auf.

In zweitgenannten Blog stieß ich auch auf diese spannende Doku über Paul Watson, den Gründer der Organisation Sea Sheperd, die sich den Schutz der Meere und ihrer Bewohner auf die Fahnen geschrieben hat und die dabei durchaus rustikal zu Werke geht – „Bekenntnisse eines Öko-Terroristen“:

Mit BEKENNTNISSE EINES ÖKO-TERRORISTEN gibt Tierschützer und Filmemacher Peter Brown einen direkten Einblick in das Leben von Tierrechtsaktivisten auf hoher See. Der Film zeigt den Kampf der radikalen Gruppen Sea Shepherd Conservation Society gegen die brutale und oft illegale Abschlachtung von Tieren in und um die Weltmeere unter der Führung des bekannten Aktivisten Paul Watson. Die Crew-Mitglieder befahren unter ihrer Version der Totenkopffahne, die Weltmeere und kämpfen oftmals auf sehr unorthodoxe Art und Weise gegen die Tierfänger. Vom Abspielen von Wahlgesängen bis hin zu direktem Rammen mit dem Schiff scheuen die Aktivisten vor nichts zurück. Mit teilweise viel Humor zeigt Brown den Alltag und die Schwierigkeiten, mit denen die Tierschützer dabei zu kämpfen haben.

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8 Kommentare »

  • Vielen Dank für die namentliche Erwähnung meines Blogs und die Aufnahme in Deine Link-Liste (in meiner bist Du natürlich auch).

    Sehr gefreut hat mich auch den Verweis auf den Film über Sea Shepherd, den wirklich jeder einmal gesehen haben sollte.

    Grüße, Duderich

    Comment | 7. Oktober 2012
  • Das fehlende ‘n’ hast Du im Titel ja schon hinzugefügt; jetzt fehlt nur noch das ‘r’.

    ;)

    Comment | 7. Oktober 2012
  • Uwe

    Danke für die Erwähnung meines fairkaufen blogs. Werde auch in Zukunft Deine informativen Artikel aufmerksam lesen und ggf. in meinem Blog darauf eingehen bzw. verweisen. Ich denke in Zeiten des hemmungslosen Turbokapitalismus, der durch die erstarkende neoliberale Politik vorangetrieben wird und in Zeiten, in denen der Sinn unserer Existenz immer mehr auf das Produzieren und Konsumieren von Waren reduziert wird, sollten alle kritischen Menschen zusammen agieren.

    Beste Grüsse
    Uwe

    Comment | 7. Oktober 2012
  • @Uwe:
    “… und in Zeiten, in denen der Sinn unserer Existenz immer mehr auf das Produzieren und Konsumieren von Waren reduziert wird, sollten alle kritischen Menschen zusammen agieren.”

    Der Sinn, der auf das Konsumieren von Waren im hiesigen Kapitalismus ausgerichtet ist, verdichtet sich sehr schön in diesem Werbespruch:
    “WIR SHOPPEN NICHT – WIR KAUFEN UNS GLÜCKLICH!”

    Zu sehen, hier:
    http://aufzeichnungen-eines-gutmenschen.blogspot.de/2012/10/shoppen-war-gestern.html

    Comment | 7. Oktober 2012
  • Uwe

    @Duderich

    ..und echt traurig, dass kaum einem dieser Konsumidioten die Perversion dieser Aussage “WIR SHOPPEN NICHT – WIR KAUFEN UNS GLÜCKLICH!” auffällt. Die Werbespezies würden wohl kaum so etwas als Ironie sehen. Die meinen das ernst, weil sie wissen wie der Konsument tickt. Umso wichtiger ist Aufklärung, auch wenn wir leider nur einen kleinen Teil beitragen können. (nur wenige, die es angeht verirren sich auf eine konsumkritische Seite.

    Comment | 7. Oktober 2012
  • Sehr schöner film. Den Veganerspruch am anfang bei in etwa minute 6 war herrlich.

    Comment | 8. Oktober 2012
  • Ich muss Peters Hinweis auf den Spiegelfechter leider unterstreichen – es gibt zwar immer noch gelegentlich gute Beiträge von Jens Berger, aber in der Gesamtschau unterscheidet sich das oft nicht mehr wesentlich von den üblichen Verdächtigen der abhängig beschäftigten Presse – ganz besonders dann, wenn es um volkswirtschaftliche, geldpolitische und systemkritische (also kapitalismuskritische) Belange geht. Ich persönlich finde das sehr schade, denn gerade bei steigendem Erfolg (und Einkommen) hätte ich mir von ihm eine strikte Verschärfung der Kritik gewünscht – und nicht den üblichen neoliberalen Werdegang des rosafarbenen Weichspülens.

    Ansonsten freue ich mich, dass hier bei Konsumpf offenbar wieder mehr los ist – Dein Blog wird gebraucht, Peter!!

    Comment | 8. Oktober 2012
  • SR

    Dein Blog ist sowieso der superwichtige Lieblingsblog in unserer Linkliste http://www.die-dorettes.de/dorettes/links/ und hiermit folgt nocheinmal die Einladung bei uns vorbeizugucken… Liebe Grüsse aus Berlin Pan

    Comment | 18. Oktober 2012

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