Mrz
13
2011

Die Atom-Debatte reloaded

Anlässlich des furchtbaren Erdbebens in Japan, dass nicht nur ganze Landstriche verwüstet und weit über 1000 Menschen das Leben gekostet hat, sondern durch die Explosion im Atomkraftwerk Fukushima 1 nun auch eine atomare Katastrophe heraufbeschwört, stellt sich wieder einmal die Frage, wie verantwortungsvoll bzw. eher verantwortungslos es von Politik und Wirtschaft ist, an dieser Risikotechnologie festzuhalten. Die Debatte um die Verlängerung der Laufzeiten der AKW in Deutschland wird nun also aktueller denn je, und die Befürworter der Kernenergie müssen sich weltweit fragen, inwieweit sie die Sicherung von Konzernmacht und wirtschaftlichen Interessen wirklich über die Gesundheit der Menschen stellen können. Noch ist es zwar hierzulande zu keinem GAU gekommen, aber sicher und sauber ist die Atomkraft selbstverständlich nicht, allen PR-Bemühungen der Atomlobby zum Trotz. Ich will an dieser Stelle auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, noch mal einige Beiträge ins Gedächtnis rufen, die in der letzten Zeit (u.a. auch in meinem Blog). So wurde im NDR kurz über die grundlegenden Risiken aufgeklärt:

Readers Edition listet in „Der Regierungs-GAU: Bundesgehirne bleiben weiter abgeschaltet“ einige der wichtigsten Störfälle bei Atomkraftwerken in Deutschland auf – ja, genau, bei all den Meilern, die laut Politik absolut sicher seien…

Frontal 21 beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren immer wieder mit den Augenwischereien der Atombefürworter – in der Sondersendung „Der große Bluff – die falschen Versprechen der Atompolitik“ werden sowohl die Risiken wie auch die Kosten, die dem Bürger zugemutet werden, hinterfragt:

In der ARD-Sendung Kontraste kam vor einigen Wochen der interessante Beitrag „Atommüll – Steuerzahler tragen Folgekosten“, der wieder einmal deutlich machte, wo das Märchen vom „billigen Atomstrom“ seine Wurzeln hat: potentielle und tatsächliche Kosten werden einfach auf die Allgemeinheit überwälzt, so dass die Konzerne sich ihre Kernenergie kleinrechnen können. Die Zeche zahlt also am Ende der Bürger, und das sogar unabhängig davon, ob er nun Ökostrom bezieht oder nicht.

70.000 Tonnen hochradioaktiven Giftmülls sollen im staatlichen Zwischenlager Lubmin eingelagert werden. Ein großer Teil des Abfalls entstand in deutschen Kernkraftwerken. KONTRASTE deckt exklusiv Verträge zwischen Bund und Energiewirtschaft auf. Sie zeigen, warum die Konzerne ihren Atommüll auf Kosten der Steuerzahler entsorgen können. (…)

Für die Kosten ihres Mülls müsste die Industrie eigentlich selbst aufkommen. Auch für die Zwischenlagerung. Dafür hat die Industrie sogar eigene Zwischenlager – zum Beispiel oberirdisch in Gorleben.

Doch der Müll aus Karlsruhe wird trotzdem in das staatliche Lager nach Lubmin verschoben. Dort sollen die Castoren auf Kosten des Steuerzahlers nun jahrzehntelang zwischengelagert werden.

Die wundersame Verwandlung von Industriemüll in Müll, den der Staat zu entsorgen hat, gelang durch diese Geheimverträge. Sie wurden Anfang der 90er Jahre zwischen der Bundesregierung und der Atomwirtschaft abgeschlossen. (…)

Wollen wir hoffen, dass es nicht erst zu einem GAU auch in diesem Lande kommen muss, bis ein Umdenken in der Energiepolitik stattfindet! Bis dahin gilt auf jeden Fall schon mal: Atomausstieg selber machen! Übrigens ruft auch der WWF anlässlich der Earth Hour 2011 zum Umschalten auf und hat auch eine eigene Kampagnen-Website eingerichtet – HIER.

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36 Kommentare »

  • Was mich so erbost ist, dass anscheinend wirklich passieren kann, was will … CDU/CSU/FDP halten stur weiter dran fest.

    Aus reiner Profitgier! Denn vernünftige Gründe gab und gibt es für Atomkraft einfach nicht!

    Ich vermute selbst wenn in Deutschland ein Reaktor außer Kontrolle gerät, Radioaktivität freisetzt und zehntausende Deutsche elendig verrecken – selbst dann wird man nicht zur Vernunft kommen.

    Dass diese Profitgier über alles geht ist einfach unfassbar.
    Da fehlen mir die Worte.

    Zu dem Thema kann es auch nicht verschiedene Meinungen geben.
    Objektiv und sachlich betrachtet ist es eine dumme Idee und wird immer eine dumme Idee bleiben.

    Bei manchen wird offenbar der gesunde Menschenverstand durch Profit abgeschaltet.

    Ich kann nur hoffen, dass im Ernstfall die Verantwortlichen wenigstens nicht damit davonkommen.

    Comment | 13. März 2011
  • Kammerj4ger

    Muhaha! Und wieder so was richtig schön lustiges!
    Es ist immer wieder erfrischend wie viele Plötzlich vor den AKW’s aufmarschieren und rumheulen. Herrlich. Was ich dabei am besten finde, keiner dieser super Umweltschützer hat eine gute Idee zu alternativen. Wie wärs, bauen wir ein Paar neue Kohle Kraftwerke? Das bissel co2 das die in die Luft blasen, oder Sperren wir unsere Flüsse ab und bauen n paar Staudämme hin? Greift ja garnich ins Öko-System ein. Oder Jeder dieser lustigen Leute stellt sich, natürlich kostenlos, ein großes windrad in den Garten. Behindert weder Vogelflug noch ist es schlecht für den Menschen wenns ständig rauscht. Oder wir pflastern unsere Dächer mit Solarzellen, das ist chic und wenn wir Glück haben kriegen die den Energiewert Ihrer Herstellung sogar wieder rein bis sie so ineffizient sind (ja, die Dinger altern) das sie nur noch als Regenschutz für die Dachziegel taugen. Oder strom aus Biomasse? Ach ne, geht ja nich, dafür müsste man Tiere halten oder Potentielles Essen vergären, geht also auch nich. Ach, alles quatsch, wir Importieren den Strom einfach! Das ist die Lösung, sollen sich doch die Franzosen mit dem ganzen Kram rumärgern und wenns bei denen zum GAU/Kohlekraftwerksbrand/Ökosystemzerstörung oder sonst was kommt geht uns das nichts mehr an und wir können uns freuen das wir so schön Öko sind und uns das auch noch was kosten lassen. Klasse.
    Klar, ich zeige hier mal wieder wie böse Öko Hippie feindlich ich doch bin, aber hat eigentlich mal einer darüber nachgedacht was für Konsequenzen eure schön klingenden Forderungen so haben? Ich hab echt immer das Gefühl das ihr immer nur euer aktuelles Objekt der Begierde seht und sonst nicht… Also, wie wärs, einer von euch erfindet mal Fix Kaltfusion, Zimmertemperatur Supraleiter und H2O2 Auto und wir sind alle fein raus.

    Comment | 13. März 2011
  • Na, Mensch, Glückwunsch erst einmal, Du hast das “Niveau” Deines Kommentars von neulich mit diesen neuen Zeilen noch mal unterschritten. Muss man auch erstmal schaffen. Keine Ahnung, wieso Du hier von “Ihr”, “Euch” oder so sprichst, als wenn es klar umrissene Gruppe gäbe, für die ich hier schreiben würde. Davon mal ab ist es offenbar in den Augen von “Leuten wie Dir” (um auch mal so zu formulieren) am besten, die allergefährlichste Technologie weiterzubetreiben, nur damit man ja nichts ändern muss. Kernkraft ist auch hierzulande auf mittlere Sicht längst nicht unverzichtbar, schon heute werden Wind- und Solarkraft oft runtergeregelt, damit die Einspeisung des konventionellen Stroms beibehalten werden kann (und es wird Strom exportiert). Die von gewissen Kreisen koloportierte Story der “alternativlosen Atomkraft” spielt lediglich den großen Energiekonzernen in die Karten. Man muss auch bedenken, dass die Atomkraft über Jahrzehnte vom Staat mit vielen Milliarden gefördert wurde – wäre das Geld in was Nachhaltiges geflossen, gäbe es längst Alternativen en masse. Abgesehen davon plädiere ich schon länger dafür, dieses energiehungrige, auf ewige Wirtschaftswachstum basierende System, das zur Aufrechterhaltung des Status Quo solche Risikotechnologien braucht, zu hinterfragen.

    Siehe z.B. auch hier – Frankfurter Rundschau, „Unbequeme Öko-Potenziale“

    Comment | 13. März 2011
  • Kammerj4ger

    Niveau sprachs und zitierte ne Doku aus m Öffentlich rechtlichen rundfunk. Feini. Nebenbei, ich hab nicht das geringste Bedürftnis hier irgendein Niveau zu halten, nicht im Internet in dem die meisten Leute eh nicht richtig lesen können, geschweige denn sich mal die Mühe machen sich eine Eigene meinung zu bilden die sie dann auch selbstständig vertreten können. Ich soll hier also nicht von gruppen Sprechen? Hmmm… Nun gut, Sprech Ich diesmal halt dich an Peter, das sollte dann Individuell genug sein. Solar (an der stelle muss ich aber noch mal genauer ausführen das ich bei Solar stets Photo voltaik meine, gegen warmwasser aufbereitung spricht selbstverständlich nichts und ist die beste Ökoenergie version die wir bissher haben) und Windkraft werden also runter geregelt, ist doch gut, warum hast du damit ein Problem ^^? Bei der gelegenheit hast du doch sicher auch aussagekräftige zahlen und Statistiken(möglichst in MW/h) die zeigen wieviel Energie bei der herstellung so einer solarzelle drauf gehen und wieviel sie wieder einbringt bis sie dann nur noch ne Teure Deko ist. Beim Punkt mit den gefährlichen Technologien muss ich Dir übrigens halbwegs zustimmen, Ja es ist in meinen Augen am besten das ganze weiter zu betreiben bis es Sinnvolle Alternativen gibt.
    Ich mach jetzt hier mal keinen abschluss, denn ich habe noch eine kleine Frage dazu, in was für Alternativen hätte man denn deiner meinung nach investieren sollen? Das würde mich wirklich mal interessieren!
    Ich hab bestimmt n paar Punkte vergessen, aber da das ganze hier noch recht Frisch ist wird sich sicher noch die gelegenheit bieten auf den einen oder anderen Punkt ein zu gehen :-D

    Comment | 13. März 2011
  • Och Gottchen, ein “Ökoskeptiker”, ist ja putzig :)

    Jetzt im einzelnen jeden nicht belegbaren Unsinn, den du von dir gibst zu widerlegen, wäre ja fast schon eine Lebensaufgabe.
    Dazu ist mir meine Zeit zu schade.

    Wenn du glauben willst, dass alle “Ökoenergiene” Spinnereien sind, dann glaub dran.

    Wie heißt es doch so schön “wer nichts weiß, muss alles glauben”.

    Jemandem, der sich partout nichts sagen lassen will, weil er ja eh schon alles besser zu wissen meint, mit Argumenten kommen ist sowieso vergeudete Zeit.

    In diesem Sinne …

    Comment | 13. März 2011
  • Kammerj4ger

    @Butterbloemchen
    Versuchs*lach*! Man kann mir vieles nachsagen, aber verschlossenheit gegen Stichhaltige Argumente gehört sicher nicht dazu. Wiederlege meinen Unsinn und Zeig mir an welchen Punkten ich genau unrecht habe. Glaubs oder nicht, aber ich wäre sogar dankbar dafür. Bedenke folgendes, ich wäre garnich traurig wenn wir all unsere Energie hübsch sauber, umweltfreundlich und dabei auch billig Produzieren könnten, wäre ich wirklich nicht. Also los, bekehr mich! Zeig mir alternativen! Denn bis jetzt haben Du und Peter nichts anderes getan als meine aussage aus dem ersten Komment zu bestätigen, das Ihr auch keine Bessere Idee habt. Damit jetzt aber nicht geglaubt wird ich würde von Euch verlangen was ich selbst nicht zu tun bereit bin, hier mal etwas das ich Bereits einige Ökos vorgeschlagen habe(und das ausnahmslos auf Ablehnung,meist ohne ordentliche Begründung, stieß) Abschaffung der Kohle Kraftwerke(das sind die die ich für Sinnfrei halte) und die Subventionen die unsere Regierung darin investiert stattdessen in die Fusionsforschung stecken oder, Öko alternativ, Afrika unterstützen die Wüste mit Wärmekraftwerken auf Solarbasis zu zu Pflastern. Letzteres hatte ich mal mit ein Paar bekannten anhand einer Amerikanischen Vergleichsanlage durch gerechnet, dabei würde “schon” 1,5 mal Spaniens Fläche reichen um nahezu den gesamten Europäischen Stromverbrauch zu decken. Nunja, aber ich habe ja keine Ahnung und bin auch sonst nur so ein dummer Öko Feind, jaja…

    Comment | 13. März 2011
  • Agent Morpheus

    Das Japan-Amargeddon hat seit 1945 bereits über 2000 mal statt gefunden.
    Geplant, beauftragt und umgesetzt von Regierungen. Die vorgeben uns schützen zu wollen. Da bekomme ich richtig Angst, wenn ich mir überlege, wovor die mich noch alles schützen wollen und womit!!!
    JAPAN HÖRST DU MICH??? Das war ihre letzte MEDUSA!!!!
    Hörst du mich Großer Adler??? DAS WAR IHR LETZES LEICHENBANKETT!!!!
    VERKRÜPPELTES VAMPIRPACK!!!!
    ES REICHT!!!!

    Nuclear Detonation Timeline “1945-1998″
    http://www.youtube.com/watch?v=I9lquok4Pdk&feature=related

    Comment | 14. März 2011
  • PanDora

    Hier noch ein Hinweis zu den heute landesweit stattfindenenden Fukushima Mahnwachen von 18.00 Uhr bis 18.30 in Berlin schon ab 17.00 Uhr. Ich denke die hier von “Kammerja4ger” geäußerte Häme über Atomkraftgegener, läßt sich nur mit psychischer Abwehrhaltung erklären. Rational begründet ist sie nicht. – Mein Beileid.

    Mehr zum Mitmachen gegen Atomwahnsinn: http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima.html

    Und hier geht’s zum persönlichen Atomstromaustieg: http://www.ews-schoenau.de/
    und http://www.atomausstieg-selber-machen.de/

    Comment | 14. März 2011
  • Zum Thema Atomkraftbefürworter/-gegner noch ein schöner Artikel von Carta:
    http://carta.info/39102/die-neue-atomfront/

    Und noch ein aktueller Artikel aus dem Spiegel:
    Sieben deutsche Meiler sind verzichtbar“ (also sofort, ohne Probleme)

    Comment | 14. März 2011
  • Ok, du hast es so gewollt:

    1.) “plötzlich vor den AKW’s aufmarschieren”
    Der Protest hält jetzt seit 30 Jahren an – mal mehr, mal weniger.
    Von plötzlich kann kaum eine Rede sein.
    Die Anti-Atom-Demo in Stuttgart, auf die du dich vielleicht beziehst, war monatelang vorher geplant.
    2.) viele dieser “Umweltschützer” haben durchaus gute und funktionierende Ideen.
    Das Problem dabei: es will kaum jemand hören.
    Schließlich umfassen viele dieser Ideen eine radikale Änderung der gesamten Wirtschaft.
    Einfach aus der Erkenntnis heraus, dass es nicht genügend Ressourcen für unendliches Wachstum gibt, es zuviele Menschen gibt und man nicht 1:1 Kohle/Gas/Erdöl/Uran ersetzen kann, wird eine völlige Änderung gefordert.
    Solch unpopuläre Maßnahmen will aber kaum jemand.
    Jeder will, dass sich was verbessert – aber keiner will was ändern.
    Nochmal: 1:1 Uran, Kohle und Erdöl ersetzen … das geht garnicht.
    Daher muss man zunächst radikal Energie sparen.
    Alles, was nicht wirklich lebenswichtig ist, stünde dann zunächst zu Prädisposition.
    3.) Bei zu hohen CO2 Emissionen ist es sicher keine gute Idee noch mehr Verbrennungskraftwerke zu bauen.
    Wie gesagt: da muss man radikal sparen und die Gesellschaft umbauen.
    Am meisten einsparen kann man bei a.) Landwirtschaft (Massentierhaltung) b.) Warmwasserbereitung (Heizung) c.) Verkehr d. Konsumgütern.
    Das funktioniert natürlich nur, solange nicht alle sagen “wir wollen nichts ändern”.
    4.) Das immer noch hartnäckig sitzende Argument, dass Photovoltaikzellen nie ihre zur Erzeugung benötigte Energiemenge rausholen können, ist mittlerweile völlig veraltet.
    Moderne Zellen überholen diesen Punkt nach 1,5-3,5 Jahren. Ab dann macht man energetisch Gewinn.
    5.) Windkraftanlage im Vorgarten ist gar keine schlechte Idee.
    Allerdings nicht diese Megawattteile mit 100 Metern Flügeldurchmeser.
    Es gibt aber kleine Anlagen mit wenigen hundert Watt bis 5 Kilowatt.
    Die hört man auch nicht.
    6.) Biomasse alleine wird niemals genügend Energie liefern, um 1:1 ersetzen zu können.
    a.) dazu wird zuviel Fläche benötigt, welche jetzt schon durch intensive Nutzung immer weniger fruchtbar wird. b.) Lebensmittel werden dadurch teurer.
    Was man aber machen kann: regional (also nicht Biomasse durch ganz Deutschland kutschieren) Pflanzenabfälle in kleinen (!) Anlagen verwerten.
    7.) Strom wird in der tat mitunter importiert.
    Unter dem Strich ist Deutschland aber ein Stromexportland. Wir produzieren meist mehr, als wir selbst verbrauchen.
    8.) Auf die Dummheit der Franzosen komplett auf Atomkraft zu setzen, habe ich wenig Einfluss.
    und sollte bei ihnen ein Reaktor hochgehen, dann bekommen wir das auch direkt ab.

    Wie gesagt: unter der Prämisse, dass alles so bleibt, wie es ist, brauchen wir garnicht weiter diskutieren.
    Man kann eben nicht 1:1 ersetzen. Völlig unmöglich.
    Aber da die meisten Menschen einfach ihre Lebensweise nicht hinterfragen, geschweige denn ändern wollen, kann man mit noch so guten Argumenten kommen – es ändert sich nichts.

    Und zu “euer aktuelles Objekt der Begierde” …
    Es ist doch klar, dass man sich jetzt in der eigenen Meinung bestätigt fühlt.
    Soll ich einfach daneben stehen, um die Gefahr wissen und schweigen?
    Wann wäre ein besserer Zeitpunkt, als Veränderungen zu fordern?
    Wenn das Kind in den Brunnen gefallen und in Deutschland der Super-GAU passiert ist?

    Zum Schluss die Frage an dich: was würdest du denn ändern?
    Das ist mir immer noch nicht klar.
    oder wolltest du einfach nur mal dagegen sein?

    Comment | 14. März 2011
  • Ergänzung:

    So Solarthermie – also Warmwassererzeugung mittels Solarpanels auf dem hausdach:
    Da hast du dir grad das ineffizienteste rausgesucht. Dabei ist der Aufwand recht hoch und die Einsparung relativ überschaubar.

    Witzig finde ich, dass du die Fusionsforschung forderst.
    Das ist ähnlich intelligent, wie jetzt die Sache mit de radioaktiven Müll.
    Man hofft, dass man eines schönes Tages damit umgehen kann.
    ich habe prinzipiell nichts gegen Forschung – aber jetzt ewig warten, nichts ändern – und hoffen, dass es irgendwann geht, ist doch wohl kein ernsthafter Lösungsansatz, oder?
    Das wird in den nächsten 20 Jahren sicher nicht passieren – vielleicht auch nie.
    Darauf kann man nicht warten.

    Desertec, auf welches du anspielst, hat gravierende Nachteile.
    Diese Anlagen lägen in politisch höchst instabilen Gebieten, wie du gerade jeden Tag in den Nachrichten siehst.
    Da könnte man einfach das Kabel durchtrennen und Europa liegt im Dunkleln.
    Man würde lediglich eine Abhängigkeit durch eine andere ersetzen.

    Strom muss am besten immer dort umgewandelt werden, wo er benötigt wird.
    Je dezentraler, desto besser.
    Die Verluste sind dabei am geringsten, der Aufwand auch und man ist deutlich unabhängiger.

    Mit anderen Worten: lieber die Photovoltaikanlage auf dem Dach, als Solarthermiekraftwerke in Algerien.

    Wenn es eine Brückentechnologie bis zur vollständigen Umsetzung gibt, dann ist es Erdgas.
    Das ist leicht zu transportieren, immer da verfügbar, wo es gebraucht wird und die Kraftwerke können Lücken schnell abfedern.

    Comment | 14. März 2011
  • “Strom muss am besten immer dort umgewandelt werden, wo er benötigt wird.
    Je dezentraler, desto besser.”

    Genauso sehe ich das auch. Denn neben den Risiken der Atomkraft und den damit verbundenen Kosten, der Umweltsauerei etc. stört mich daran besonders, dass dies eine Technologie ist, die nur von wenigen, großen Konzernen betrieben werden kann, so dass wir in extremen Maße von den Stromriesen abhängig sind.

    Comment | 14. März 2011
  • Kammerj4ger

    Hiho! Ok, dann werd ich mich mal ran machen. Ich werde das ganze mal nach Möglichkeit otf beantworten, bei der menge an punkten ist eine antwort in punkten vermutlich wirklich die bessere Version.
    1.) Bezogen habe ich mich im Grunde auf nichts spezielles. Es ist nur immer wieder beeindruckend wie das diese Demos erst dann wieder los gehen wenn die entsprechenden Leute einen aktuellen Anlass haben. Das hat für mich die Qualität der berühmten 3 tage Christen/Juden (hat nix mit Rassismus zu tun) die nur ein Paar Tage im Jahr in Ihre Kirche gehen aber doch sooo gläubig sind. Es ist nicht so das ich das nicht verstehe,immerhin, wie Du ja sagst, ist es eine tolle Gelegenheit zum “aufrütteln”, aber es ist doch beeindruckend das es bis zu solchen Gelegenheiten ziemlich ruhig.
    2.) Genau diese Ideen vermisse ich aber. Nur mit Einsparung kommen wir nicht weiter, heist also, ich stimme dir an dem Punkt zu das ich zu den leuten gehöre die “Verbesserungen” wollen und von “Veränderung” nicht viel halten. Was wir brauchen sind gute, Effiziente Technologien die die Atomkraft ersetzen können und rein rechnerisch fehlen uns derzeit genau die. Versteh mich nicht falsch, auch ich bin ein Freund von Einsparung im Energieverbrauch, das hat bei mir zwar größtenteils kosten gründe, ändert am Effekt aber nicht besonders viel. Ich schweife schon wieder ab…
    3.) An dieser stelle hast du die Ironie überlesen. Ich halte die Verfeuerung von Fossilen Rohstoffen für das dümmste was wir machen können.
    a.) möglich, an diesem Punkt fehlen mir Daten und Fakten.
    b.) Jupp, wenn du das auf den gesamten haushalt beziehst/ausweitest stimme ich dir zu. Hat schon seinen Grund warum ich mir lieber ne decke nehme als die heizung an zu machen, warum mein Internet PC n kleines Energiesparwunder ist und warum ich alle meine alt PC´s zum Wertstoff Recycling bringe und das schon seit Jahren.
    c.) Auch hier fehlen mir Zahlen und Fakten wie viel man hier wirklich einsparen könnte. Allerdings wird es zeit das wir wieder mehr Güterverkehr über das deutsche Scheinennetz laufen lassen, da war ich ja immer Fan von ^^
    4. Moooment, ich habe das Wort “nie” an dieser stelle nicht verwendet. Das würde meine Aussage nämlich wirklich zur falsch Aussage machen. Fakt ist aber das Photovoltaik Anlagen früher oder später (das später kann man fast schon weglassen) an Leistung verlieren und zwar im exponentiellem Bereich, das aber allein das einschmelzen einer solchen Silizium(glas) menge verdammt viel Energie kostet. Ich habe nicht gesagt das sie nie den Energiewert wieder raus bekommen den sie gekostet haben, diese aussage wirst du von mir auch nicht hören, es ist aber Fakt, dazu kann ich auch gern nochmal in meinen unterlagen schauen (ich habe zufällig mal in einem solchen Werk gearbeitet) das die Dinger nach einigen Jahren nur noch als bessere dachdeko taugen. Ich habe die Zahlen nicht im kopf, meine mich aber zu erinnern das die Leistung der Zellen nach ca 5-7 Jahren schon auf die Hälfte runter ist, danach zeigen die ein verhalten wie bei Halbwertzeit.
    5.) Glaub mir, Du möchtest so eine Anlage nicht im Garten haben. Klingt zwar jetzt wie so ne Geschichte von wegen der freund eines Freundes eines Freundes… aber ich habe eine Exfreundin in Bayern(das Land mit den besch… Bestimmungen für den Abstand solcher Anlagen zur nächsten Siedlung), das haus stand etwa 300m von einer solchen Anlage entfernt und wenn der Wind auch nur etwas stärker wehte konntest du nachts kaum schlafen und das waren nur 3 mittelgroße Windräder(kann nur schätzen, aber ich glaub mehr als 50m Durchmesser waren das nicht).
    6.) auch hier hast du die Ironie überlesen
    7.) Ironie überlesen. Klar exportieren wir Strom, aber wenn wir alle AKWs abschalten müssen wir wohl oder übel importieren was der Kern des Punktes war.
    8.) So dumm finde ich das nicht, Frankreich bläst, im Europa Vergleich, am wenigsten CO2 bei der Strom Erzeugung in die Luft und CO2 halte ich für das wichtigere Problem, aber darauf komm ich etwas später zu sprechen.
    Diskussionsprämisse.) Wird kurz übersprungen.
    Objekt der Begierde.) Wurde hoffentlich im Punkt 1 beantwortet.
    Frage an mich.) Das hat mich zugegebener maßen etwas überrascht aber gut, soll ja auch mal vorkommen :-D . Mal schauen ob ich eine ordentliche Formulierung dazu finde. Ich bin allein aus dem Grund ein Freund von AKWs weil ich sie derzeit für das kleinere Übel halte. Für mich ist der CO2 Ausstoß durch Fossile Brennstoffe ezt derzeit das wichtigere Problem, denn wenn wir das nicht in den Griff bekommen brauchen wir uns über Verstrahlung keine sorgen mehr machen denn dann sollten wir besser alle möglichst schnell schwimmen lernen. Daher vertrete ich die Ansicht das es besser wäre noch ein Paar AKWs zu bauen und dafür auf Fossile Brennstoffe zu verzichten um uns einfach die Zeit zu erkaufen vernünftige andere Technologien zu entwickeln und zu etablieren. Bei allem schlechten was Ihr über Atomkraft sagen mögt bleibt es doch Fakt das diese lustigen kleinen Dinger einen Co2 Ausstoß von nahe 0 haben. Das mag jetzt kurzsichtig klingen, aber wie bereits erwähnt, wenn wir aufgrund des steigenden Meeresspiegels ersaufen können wir uns alle schönen AKW Abschaltungen sonstwo hinstecken.
    Zur Ergänzung:
    Absatz1) Wo hast du denn den Schmarn her? Sicher Prodden die Dinger nicht so viele KW/h wie ne Frische Photovoltaik Anlage mit gleicher Fläche, sind dafür aber nahezu Verschleiß-/wartungsfrei und behalten ihre Leistung daher praktisch unendlich lange. Das macht sie bei weitem besser als Photovoltaik.
    Absatz2) Nein, wird in den nächsten 20 Jahren mit Sicherheit nicht passieren, vielleicht nichtmal in den nächsten 50 (wenn wir mal davon ausgehen das da keiner ne super Entdeckung macht), aber die technologie hat Potential und ist, in Hinblick auf Sicherheit und Effizienz definitiv forschenswert. Ich denke mal an dem Punkt stimmst du mir zu oder?
    Absatz3) als ich das damals mit nem Freund durchgerechnet habe wusste noch keiner von deserttec, das war im Ramen seines Studiums der Energiewirtschaft und spielte, bei dem was ich geschrieben hatte demnach auch keine rolle. Es ging lediglich um die Nötige Fläche und den Standort. Politische Aspekte in der Form wie du sie ansprichst lasse ich in meinen Überlegungen grundsätzlich außen vor, denn ich gehöre auch zu den Leuten die meinen das alle Völker der Welt mal anfangen sollten besser mit einander klar zu kommen(ist etwas utopisch, aber den Traum lass ich mir nu definitiv nicht nehmen^^)
    Absatz4) Leider wahr, hab ich auch nie bestritten soweit ich mich erinnern kann.
    Absatz5) Leider wahr, siehe etwas weiter oben.
    Absatz6) fossile Brennstoffe verfeuern halte ich für das schlechteste was man machen kann. Zwar entstehen bei der Erdgas Verbrennung “nur” CO2(schlimm genug) und Wasser aber bedenke das dafür ebenfalls Ölfelder/Erdgas Kavernen angebohrt werden müssen und eine neue (sehr wahrscheinliche und Flächenmäßig riesige) Ölkatastrophe jetzt halte ich für schlimmer als eine mögliche (örtlich begrenzte)Verstrahlung in 500000 Jahren (Jepp, ich halte es für wichtiger Öko Systeme zu schützen als einzelne Menschen denn die Öko Systeme sind länger da als wir und haben daher auch ein größeres Existenz recht)
    @ Peter M
    Lobbyisten-Verschwörungstheorien halte ich bei diesem Thema für unangebracht. Das es nur einige Großkonzerne gibt die mit Atomkraft Geld verdienen stimmt schon, ist aber eher ein Symptom als die Krankheit. Soll heißen, dies ist die einzige Prämisse unter der Ich nicht weiter Diskutieren kann/will. Nur soviel dazu, wenn die oben genannten Probleme ausgeräumt sind/werden, haben sich auch solche Verschwörungsgeschichten in dem Bereich erledigt.

    Comment | 15. März 2011
  • Kammerj4ger

    Hier gibts leider keine Edit funktion, daher sorry für den Doppel post.
    Ich hab die Geposteten Links von Peter M jetzt erst gesehen und da ich mir nicht nachsagen lassen möchte auf sowas nicht zu achten… naja.
    Den Carta artikel halte ich für recht Sinnentleert. Ist ja ganz interessant das sich die Atom Pros jetzt nicht mehr trauen was zu sagen, die Argumente bleiben aber bestehen(sind ja scheinbar sogar die selben die ich oben genannt hatte, wusste ich garnich :-D )
    Den Zweiten Artikel finde ich gut, wenn das stimmt können meinetwegen noch heute alle Kraftwerke die Fossile Brennstoffe verfeuern vom Netz.

    Comment | 15. März 2011
  • “Lobbyisten-Verschwörungstheorien halte ich bei diesem Thema für unangebracht. ”

    Welche Verschwörungstheorien? Kann mich nicht erinnern, dass ich welche ins Spiel gebracht hätte. Die Tatsache, dass Atomkraft als Hochtechnologie dazu führen muss, dass die Energieversorung nur von wenigen großen Konzernen betrieben werden kann, die dann entsprechend auch die Macht haben, zB auch die Politik in ihrem Sinne zu beeinflussen, ist ja nun mal nicht von der Hand zu weisen. Das ist keine Verschwörungsteheorie, sondern nur die Beschreibung der Gegenwart. Siehe auch:

    Die Kernenergie und ihre Nutznießer

    Comment | 15. März 2011
  • Kammerj4ger

    Ich mag mich jetzt irren und bin auch zu faul meinen Brockhaus zu rate zu ziehen aber definiert sich Lobbyismus nicht genau dadurch und ist nicht der Lobbyismus an sich praktisch schon eine Art Verschwörungsgeschichte(das Wort mag falsch klingen, hat aber irgendwie den richtigen “Geschmack”)? Nur damit wir uns hier nicht falsch verstehen, ich streite ja überhaupt nicht ab das die großen Konzerne massiven Einfluss auf die Politik ausüben, ich gehe genauer sogar davon aus das die Politik zu einem guten(oder bösen) Teil durch eben jene Konzerne bestimmt wird, also sicher ein Punkt in dem wir übereinstimmen, doch bin ich halt der Ansicht das genau das ein eher nebensächliches Problem darstellt. Die “Krankheit” ist die Energiegewinnung an sich und das daraus entstehende für und wieder Atomkraft und genau das, so habe ich es jedenfalls verstanden, ist der Punkt der hier in diesem Beitrag nun besprochen werden soll(möglicher weise bin ich ja zu sehr an Foren gewöhnt in denen man sich strickt an den Ausgangspunkt halten muss).
    Die Konzerne dahinter, also das “Symptom”, haben wiederum, wie ich finde genau damit,also dem für und wieder Atomkraft an sich, nichts zu tun. Und wieder verzettele ich mich, 36h wach ist echt nicht gut… Naja, also wie formuliere ich das jetzt am besten? Hmmm… Ich sags mal ganz einfach, ich halte allein schon den Lobbyismus für Blödsinn. Unsere Regierung(und vermutlich auch alle anderen) sind schlicht korrupt nur traut sich in der Regel keiner das so aus zu sprechen. Das ist im Grunde schlimm, war aber schon bei den Römern so (der Grund warum die damals die “Diäten” erfunden haben) und genau deswegen reagiere ich auf “Verschwörungstheorien” und “Lobbyismus” allergisch. Hab ich die frage jetzt eigentlich beantwortet oder hab ich wieder dran vorbei geredet? Bin mir grad nich sicher ob das rüber kam was ich meinte…

    Comment | 15. März 2011
  • @Kammerj4ger
    Nen kleiner Hinweis von mir bzgl. der Wirkungsgradabnahme von PV-Modulen.
    Zumindest alle deutschen Hersteller geben auf aktuelle Produkte eine Garantie ab, 80% der ursprünglich ausgewiesenen Leistung 20 Jahre nach Inbetriebnahme zu erreichen. Diese Garantie wird auch gegeben bei der Installation der Module in Spanien. Da hier in D die Degeneration durch UV-Strahlung und Wärme deutlich niedriger als in ES sein sollte, kann man von deutlich niedrigeren Wirkungsgradabnahmen ausgehen.
    Als Beispiel kann mal Solarworld gelten, die auf ihre Module eine Leistungsgarantie von maximal 0,7% Degeneration pro Jahr über 25 Jahre geben. Da kommt man nach 25 Jahren bei 83,9% Wirkungsgrad raus und darf annehmen, dass das Groß der Module deutlich besser sein sollte, ansonsten würde die Firma die Garantie nicht geben.

    Comment | 15. März 2011
  • Ich nehm mal an, dass ich verstanden habe, was Du meinst. :-)

    “Die Konzerne dahinter, also das “Symptom”, haben wiederum, wie ich finde genau damit,also dem für und wieder Atomkraft an sich, nichts zu tun. ”

    Das sehe ich, wie gesagt, definitiv anders. Wenn Du eine Technologie hast, die ausschließlich zentralisiert von einigen wenigen Großkonzernen betrieben werden kann (wegen der Komplexität, der Investitionsvolumen etc.), dann hast Du damit automatisch Abhängigkeiten und wirkst einer viel sinnvolleren dezentralen Energiegewinnung entgegen. Ansonsten hat Lobbyismus m.E. nichts mit Verschwörungstheorien zu tun, Du kannst es halt nennen, wie Du magst (von mir aus nur “Beeinflussung”), aber es ist nun mal Fakt, dass Interessensverbände ihre Büros an den Zentralen der politischen Macht haben und sich dartum bemühen, die Entscheidungsträger in ihre Richtung zu bewegen. Man denke nur an die Stände, die der Apothekerverband auf FDP-Parteitagen aufbaut. ;-)

    “Ich bin allein aus dem Grund ein Freund von AKWs weil ich sie derzeit für das kleinere Übel halte.”

    Das sagst Du aber wohl auch nur so lange, bis so ein Ding auch hierzulande mal in die Luft geht – vermutlich haben so auch Leute in Japan gedacht… Abgesehen davon finde ich es unverantwortlich, zukünftigen Generationen strahlenden Abfall zu hinterlassen. Aber wie schon von butterbloemchen angemerkt – beim derzeitigen Wachstumswahn-Wirtschaftssystem, das solche Unmengen an Energie verschlingt, nur damit wir jeder 3 Autos und 5 Handys zu Hause haben können, ist all unser Tun kein Segen für den Planeten…

    Comment | 15. März 2011
  • Kammerj4ger

    @Samuel
    83,9% “Wirkungsgrad” wäre Genial und durch nichts zu toppen das die Menschheit bis jetzt erfunden hat ^^ Was du meinst ist vermutlich “Restwirkungsgrad” und wenn mich meine Rechenkünste nicht verlassen haben sollten da 82,5% raus kommen. Das ist aber natürlich nur Wortklauberei und bringt uns nicht weiter, daher auch gleich das dazu passende Sorry das ich das grad so genau genommen habe. Was man von Garantien zu halten hat lasse ich mal außen vor und stelle einfach eine kleine frage dazu. Hast du mal nachgemessen? Ich habe. Wie ich oben bereits erwähnte habe ich bereits in einer Firma gearbeitet die PV Module herstellt(genauer gesagt fertige Zellen zu Modulen zusammen baut) dabei kommen natürlich auch regelmäßig eben jene Zellen auf den Prüfstand. Der erste Prüfzeitraum dabei ist 2 Wochen(es ist erstaunlich wieviele Zellen in der Zeit ausfallen) der nächste ist dann 6 Wochen. Schon nach einer so kurzen zeit kann man einen Leistungsabfall nahe der 1% feststellen und das betrifft alle Zellen. Danach schreitet der Verfall natürlich etwas langsamer voran, wie oben bereits erwähnt ähnelt dies einer Halbwertzeit. Die Firma in der Ich gearbeitet habe war recht jung, daher waren die Ältesten Zellen wie wir noch auf den Prüfständen hatten 4 Jahre alt, wiesen aber bereits einen Leistungsabfall nahe der 10% auf, damit kommen wir dann schon auf völlig andere werte als Solarworld. Damit jetzt keine Argumente wegen schlechter zellen Qualität aufkommen, wir haben die Zellen auch nur bei großen und namenhaften Herstellern gekauft, die selben Zellen wie jeder andere Modul fertiger auch also. Ich bin mir jetzt nicht sicher welche Fortschritte diese Technik in den letzten 3 Jahren gemacht hat, das muss ich zu meiner Schande gestehen, doch kann ich mir nicht vorstellen (lasse mir aber anhand von Messdaten gerne das Gegenteil beweisen) das in einer so kurzen zeit eine Reduktion des Leistungsabfalls von nahe 10 auf nahe 3 Prozent in 4 Jahren erreicht wurde, besonders da erst vor wenigen Wochen ein revolutionärer Durchbruch in der Solarforschung gelungen ist(zumindest wenn die Artikel die ich vor einer weile durch Zufall gefunden habe der Wahrheit entsprechen) der den Wirkungsgrad von Solarzellen um 1(!) Prozent erhöhen wird(interessierte werden das sicher finden, ich persönlich bin grad zu faul das raus zu suchen).
    Verstehe mich jetzt aber nicht falsch, sollten deine angaben korrekt sein,hoffe mal du bist nicht so faul wie ich und hast dazu zuverlässige Messdaten zur Hand, bin ich gerne bereit meine Meinung über PV Zellen mit sofortiger Wirkung zu ändern, mit allen dazu gehörigen Konsequenzen wie Entschuldigungen, steinigen lassen und was euch sonst noch so einfällt :-D .

    Comment | 15. März 2011
  • @ Peter M
    Jupp, ich glaube Du hast meine Lobby Punkt richtig verstanden. Auf selbigen möchte ich aber, du verzeihst hoffentlich, nicht weiter eingehen denn im offensichtlich sind wir da ja weitestgehend einer Meinung nur das ich versuche Politisch Gesichtspunkte außen vor zu lassen und mich halt auf das “direkte” Problem beschränke. Das mag so wirken als würde ich nur einen Teil des ganzen betrachten(genau genommen tue ich das ja auch), aber mein Diskussionsansatz war von Anfang an und ist es auch noch der technische Part und die damit verbunden fürs und wieders(eingeschlossen der Ökologische teil).
    Daher zu Absatz 2, ich kann es nicht mit Gewissheit sagen, glücklicher weise(andere mögen sagen leider) fehlen mir an dieser stelle die Persönlichen Erfahrungen, aber vermutlich würde ich auch dann noch an meiner Meinung festhalten wenn bei uns einer oder mehrere Reaktoren Fehlfunktionen(nennen wir das einfach mal so) wie jene in Japan aufweisen würden. Warum? Ganz einfach, ich bin ein schlechter Schwimmer und ich habe keine Lust meine Kinder(und eigentlich auch alle anderen Kinder auf der Welt) morgen zum Chirurgen zu schicken damit sie Schwimmhäute bekommen und ich habe auch keine Lust mit an zu sehen wie jeden Tag eine Neue Ölkatastrophe kommt die jedes mal ein gesamtes Öko-System vernichtet das es schon länger gibt als es uns je geben wird. Wenn das die alternativen sind (an dieser stelle gehe ich schlicht noch davon aus das Samuels angaben zu PV Zellen falsch sind) und das sind die alternativen wenn wir so weiter machen, nehme ich ein Paar verstrahlte km² lieber in kauf als eine komplett überflutete Erde. Selbst dann wenn ich selbst zu den Verstrahlten gehören sollte. Das klingt herzlos, das ist vielleicht auch herzlos und es macht mich mit Sicherheit nicht zu einem netten Menschen(ich hatte auch nie den Anspruch einer zu sein) doch bin ich der festen Überzeugung das es unseren Kindern und Enkeln leichter fallen wird mit “etwas” Atommüll fertig zu werden als damit garnicht erst zu existieren weil wir alle abgesoffen sind.
    Jetzt dürft ihr mich zum Teufel in Person erklären und in der Luft zerreißen.

    Comment | 15. März 2011
  • 83,9% VOM Wirkungsgrad wäre besser gewesen – ist mir das Wort in der Schnelle abhanden gekommen. Es war aber deswegen trotzdem klar, was ich damit sagen wollte. Scheinbar scheinen dich deine Rechenkünste wirklich verlassen zu haben aber zwischen 82,5 und 83,9 ist nicht der große Unterschied als das es in diesem Zusammenhang signifikant wäre.
    Nachgemessen habe ich direkt kein Modul auch wenn ich den Wirkungsgrad meiner Anlage über die letzten Jahre kenne. Ich könnte jetzt Messungen anbringen, die Freunde von mir mach und gemacht haben aber das wäre dann wiederum nur Information aus 2. Hand, die mir im Ernstfall eh keiner abnimmt. Was ich allerdings jahrelang gemacht habe ist Messungen der Zuverlässigkeit in der Halbleitertechnologie, nicht unbedingt unverwandt.
    Warum werdet ihr wohl die Zellen getestet haben bevor ihr die Module zusammengebaut habt? Damit man die Frühausfälle screent oder? Da gibt es eine sogenannte Badewannenkurve, die bei Wechselrichtern wie auch bei Zellen gilt.
    Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass von Schott ein Modul anstandslos ersetzt wurde als der ursprüngliche Wirkungsgrad nach 8 Jahren 10% unter dem ursprünglich angegebenen gesunken war. Soviel zum Thema Garantie aus 1. Hand…
    Ich habe keine Ahnung, was ihr für Zellen verbaut habt oder welche Art von Tests ihr mit diesen gemacht habt, aber bevor ich hier über die Abnahme von Wirkungsgraden überhaupt ein Wort verliere, kannst du ja mal erzählen, welche Art von Zellen ihr benutzt habt? Wie wurden die Zellen getestet? Was waren die Testbedingungen auf den Prüfständen? Alles signifikante Größen, ohne deren Quantifizierung die Aussage 10% in 4 Jahren genauso Schall und Rauch ist, wie die Aussage, dass ein Modul nach 50 Jahren immer noch 100% seiner ursprünglichen Leistung abgibt.
    Ich versuch mal aktuelle Messdaten zu bekommen, ist ja nicht so, dass ich niemanden kenne…

    Comment | 15. März 2011
  • “Jetzt dürft ihr mich zum Teufel in Person erklären und in der Luft zerreißen.”

    Sorry, wenn Du auf der Suche nach Geißelung bist, bist Du hier an der falschen Stelle. ;-) Du hast Deine Meinung nun ja sachlich und emotionsfrei dargelegt (bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass Du Dich hier mit Pöbeleien der Art “Ihr Öko-Hippies” eingeführt hast), und auch wenn ich das anders sehe, also die Gefahr der Atomkraft für höher erachte als die durch erneuerbare Energien (und um die geht’s ja – dass Kohle Scheiße ist, dürfte klar sein), so ist das ja kein Grund, jemanden deshalb zur verdammen. Klar ist die Solartechnik auch noch nicht ausgereift, was aber auch daran liegt, dass die Gelder jahrzehntelang eben in die Todgeburt Atomkraft gesteckt und die Entwicklung von Alternativen durch die Politik lange ausgebremst wurde. Es dürfte aber hier in Zukunft auch weiter vorangehen, tippe ich mal.

    Comment | 15. März 2011
  • Kammerj4ger

    @ Samuel
    Wir haben zu meiner Zeit nahezu ausschließlich Amorph silizium Dünnschicht und Polykristaline zellen verbaut. Ob dem heute noch so ist kann ich nicht sagen. Ja, der test diente zum gutteil dazu frühausfälle zu erkennen, war aber nur die halbe miete. Die firma wollte auch “eigene” erfahrungen mit der haltbarkeit machen da sie ja jung war und noch keine eigenenen Daten hatte(ein vorgehen das ich persönlich sehr löblich finde. Die Testbedingungen, soweit ich mich noch erinnere, waren witterungsfreier raum (also keine wetter simulation) gemittelte temperatur auf kanapp über 20°c. An die genaue belichtungsstärke kann ich mich nicht erinnern, hat aber glaub ich knapp unter 700k lux betragen. Wenn ich das grob im kopf überschlage sind das irgendwas um 1kw oder? Wenn ich damals gewust hätte das ich heute die werte brauche… Irgendwas is ja immer. Was deine Messerte angeht, Messungen aus 2. oder 3. Hand würden zumindest mir völlig reichen. Wenn die aussasgen das nach meinetwegen 6 jahren noch rund 90% nennleistung über sind würde das meine Angaben schon in außreichender weise wiederlegen. Dazu würde mir persönlich sogar schon die entsprechende aussage von wegen “ja, wir haben daten hier und die sagen aus das…” reichen(natürlich wären mir echte zahlen lieber, da hat man was “in der Hand” das man beim nächsten mal anführen kann). Ich habe keinen Grund solche angaben in frage zu stellen. So wie ich ehrlich und nach bestem Wissen schreibe gehe ich auch von anderen aus das sie es tun. Wenn ich allem misstrauen würde was andere schreiben wär das ganze Geschreibe hier von vornherein Sinnentleert.
    @Peter M
    Für SM spielchen musst Du dir nen anderen suchen ^^
    Im ernst, in aller regel werde ich als herzloser unmensch dargestellt wenn ich davon rede das ich ein etwas verstahlung und 100 oder 1000 tote menschen(auch wenn ich einer der jenigen bin) komplet verschwundenen Polkappen und damit verbunden 5mrd toten menschen (die umwelt folgen interessieren dann meist schon keinen mehr) vorziehe. Nun bin ich doch arg überrascht(positiv natürlich) das dem, zumindest von dir aus, nicht so ist.
    Was meinen “einstand” hier angeht, ich habe mit keinem Wort und zu keiner zeit von einer “gefahr” durch erneuerbare energiequellen gesprochen sondern stets von der akuteren gefahr durch Fossile brennstoffe (ein Punkt der vor allem, aber nicht nur, auf Butterbloemchens “erdgas als Brückentechnologie” gemünzt war). Zudem habe ich den, unter “Ökos” weit verbreiteten Status von gewissen energeiquellen(Wind, Photovoltaik und Wasserkraft)als eierlegende wollmichsau in frage gestellt denn alle davon haben nachteile und Teils in einem Maße das die heilung schlimmer macht als die Krankheit(Stichwot Stausee). Zumindest was PV angeht scheinen meine Kenntnisse jedoch veraltet zu sein(an dieser stelle nehme ich mal an das Samuel recht hat), daher darf das gerne ausgeklammert und als Falschaussage, zumindest aber als nicht mehr zeitgemäß, betrachtet werden,genauer gesagt, wenn Samuels angaben korekt sind, also eine effizenzabnahme von unter 20% in 25 jahren kann PV als ausgereift betrachtet werden(stromerzeugung durch ST dürfte zwar mit irgendwas bei 30% immerhoch den höheren SWG haben und ist in der herstellung kostengünstiger, spielt in diesem zusammehang aber wohl keine Rolle).
    Im Grunde bleibt es aber bei meiner ersten Aussage, ich finde es noch immer lustig wie viele sich finden die bei einer solchen Gelegenheit mit auf die Straße gehen von denen man sonst aber nichts hört und an dieser Stelle bleibt es auch beim “ökohippie”. Kurioser weise war das nichtmal als Pöbelei gemeint ^^ Die Provokation/Pöbelei war Praktisch alles darüber aber das “Ökohippie” halt nicht *lach*
    Emotionsfrei war das ganze übrigens auch nicht. Davon ab das ich an einigen stellen aufs herzhafteste gelacht habe (Fingerzeig auf PanDora)hats mich an einigen stellen doch etwas aufgeregt(bleibt manchmal nich aus wenn leute aneinander vorbei reden) aber ich denke du meintest was anderes ^^’ .

    Comment | 15. März 2011
  • Kammerj4ger

    Hat irgendwer von euch n Kind das er zur strafe für irgendwas mal Wörter zählen lassen möchte? Der Beitrag nimmt ja langsam gigantische Ausmaße an Muhahahaha!!

    Comment | 15. März 2011
  • “Kurioser weise war das nichtmal als Pöbelei gemeint ^^ Die Provokation/Pöbelei war Praktisch alles darüber aber das “Ökohippie” halt nicht *lach*”

    Das mag sein, aber es kam natürlich so an – also sehr “polterig” ;-)

    “Zumindest was PV angeht scheinen meine Kenntnisse jedoch veraltet zu sein(an dieser stelle nehme ich mal an das Samuel recht hat), daher darf das gerne ausgeklammert und als Falschaussage, zumindest aber als nicht mehr zeitgemäß, betrachtet werden”

    Das ehrt Dich natürlich, dass Du auch neue Erkenntnisse mit in Deine Beurteilungen einfließen lässt und von dann veralteten Ansichten abrückst – so etwas vermisse ich beispielsweise regelmäßig bei den “Polittalkshows” im TV (die ich allerdings seit langem nicht mehr sehe), wo ja nur festgefahrene Standpunkte an den Kopf geworfen werden und man nie mal was hört der Art von “Da haben Sie recht, ich habe mich geirrt/Sie haben mich überzeugt”…

    Comment | 15. März 2011
  • Kammerj4ger

    @ Peter M
    An der stelle bin ich wie ein guter Wissenschftler, ich halte so lange an meinem Standpunkt fest bis ich Informationen bekomme die in wiederlegen. Wenn das Passiert such ich mir nen neuen. Alles andere ist kontraproduktiv (wobei das meine Frau dauernd in den wahnsin treibt, jedesmal wenn sie mich von irgendwas überzeugt und ich dann sage “jupp, stimmt” weis sie nich mehr was sie machen soll :-D ). Ich dachte ich hätte eingans mal erwähnt das ich offen für gute Argumente bin, naja, hab ichs halt jetzt gesagt ^^

    Comment | 15. März 2011
  • “wenn ich davon rede das ich ein etwas verstahlung und 100 oder 1000 tote menschen(auch wenn ich einer der jenigen bin) komplet verschwundenen Polkappen und damit verbunden 5mrd toten menschen (die umwelt folgen interessieren dann meist schon keinen mehr) vorziehe”

    Da muss ich dann doch noch mal einhaken, denn diese “100 oder 1000 tote Menschen” bei einer Atomkatastrophe sind schon sehr optimistisch gerechnet – es geht ja nicht “nur” um die Menschen, die quasi sofort durch Verstrahlung sterben, sondern auch die zukünftigen Schädigungen/Krankheiten, die auch das Erbmaterial angreifen und somit zukünftige Generationen mit belasten. Wenn der Wind zB in Japan jetzt nicht aufs Meer drehen, sondern weiter nach Tokio blasen würde, würden eventuell mehrere Millionen Menschen Strahlenschädigungen erleiden müssen, mit unbekannten Folgen. Um Tschernobyl wurden hunderttausende krank (zB Schilddrüsenkrebs) und große Gebiet sind immer noch verstrahlt – und dies noch für hunderte von Jahren.

    Comment | 15. März 2011
  • Kammerj4ger

    Ich lass mal das Thema mit den alternativen Energiequellen außen vor und möchte nur mal kurz was fragen, hat einer von Euch infos wer da in Japan der Idiot war der diese Kernschmelzen da verbrochen hat? Jeder A reaktor hat technisch bedingt die Möglichkeit zur Not abschaltung, diese funktioniert im Regel betrieb Elektrisch, im Not betrieb mechanisch (dabei werden die Brennstäbe in Graphit versenkt was das frei werden von Neutronen praktisch sofort unterbindet. Das dauert nur ein Paar Sekunden), aber nur solange die brennstäbe noch nicht geschmolzen sind. Warum hat das da keiner zur gegebenen Zeit gemacht? Oder gabs da auch Technische Probleme die das verhindert haben?
    Hab leider keine Artikel gefunden die sich damit beschäftigen, hoffe aber mal das Ihr da was gelesen habt. Über infos in der Richtung würde ich mich freuen!

    Comment | 16. März 2011
  • Hallo kammerj4ger
    Wenn die Japaner noch Graphit moderierte Reaktoren hätten, hätten wir schon lange ein Tschernobyl^10 gehabt, dieser Reaktor war Graphit moderiert. Leider hat dieses Material die unangenehme Eingenschaft brennbar zu sein, was erst die ganze katastrophe in Tschernobyl ausgelöst hat.
    Notabschlatung hat doch ganz toll funktioniert in den Reaktoren – was willst du denn? Leider heißt bei nem AKW aus eben nicht “ganz aus” denn es gibt noch ein “Nachglühen” von anfangs ca. 7% der ursprünglich thermischen Leistung, mit der zeit abnehmend. Geschuldet ist dies dem Zerfall der “Zerfallsprodukte”. Aus diesem Grund redet auch jeder von Kühlung, denn diese Wärme muss auch weggeschafft werden. Und so viel wie ich verstanden hab, lag es nicht primär am nicht vorhandenen Strom, der die Kühlaggregate hat stoppen lassen sondern durch die Verstopgung von wichtigen Leitungen durch den Tsunami.
    Wer die Kernschmelzen verzapft hat, kann ich dir ganz genau sagen. Nämlich der, der genehmigt hat einen Kernreaktor (aka Atombombe) mitten in die Botanik zu bauen. Wenn dann die Botanik noch der Strand in nem Erdbebengebiet ist, wo die schwersten Erdbeben auftreten, außerdem die Gefahr von Tsunamis allgegenwärtig ist muss ich mich fragen ob bei demjenigen noch alle Tassen im Schrank waren… – meine Meinung!

    Comment | 17. März 2011
  • Kammerj4ger

    Gut, zugegebener maßen ging ich jetzt (vermutlich auf grund von kurz oder mittlefristiger geistiger umnachtung) davon aus das Graphit das “neue” und Cadmium(Bohr gabs glaub ich auch noch oder?) das “alte” regelelement ist, der rest war mir bekannt auch wenn ich als restreaktion rund 10% zu kennen meinte. Ich mag mich auch hier aufs neue irren, man möge mir verzeihen, aber ich meine mich zu erinnern mal was von einer sicherheits reserve an kühlwasser im reaktor(also ohne das Kühlwasser pumpen nötig sind) gelesen zu haben die für mehrere stunden reichen soll. Aus genau dem (möglicherweise falschen wissen) leitete sich auch meine Frage ab, denn wenn das für mehrere Stunden reicht… Naja, is auch egal, Frage ist beantwortet, daher bedanke ich mich hiermit recht herzlich!
    Ich drück den Technikern da drin auf jeden fall die Daumen das die das hin bekommen (oben gemachte aussage mit der erderwärmung bleibt bestehen, aber jene die da freiwillig rein gehen verdienen Respeckt!!!)

    Comment | 17. März 2011
  • “Ich drück den Technikern da drin auf jeden fall die Daumen das die das hin bekommen (oben gemachte aussage mit der erderwärmung bleibt bestehen, aber jene die da freiwillig rein gehen verdienen Respeckt!!!)”

    Allerdings, das ist ja ein echtes Himmelfahrtskommando bzw. werden die meisten der dortige Techniker sicherlich zumindest schwerste Gesundheitsschäden davontragen, wenn sie nicht direkt an der Strahlung sterben. Sich selbst zu opfern, um viele andere Menschen zu retten, ist in diesem Falle wirklich heldenhaft, davor muss man einfach den Hut ziehen.

    Comment | 17. März 2011
  • Hier übrigens noch zwei Artikel, die sich mit dem Mythos des “Klimaschutz durch AKW” etc. befassen – interessant ist vor allem der verschwindend geringe Anteil des Atomstroms an der gesamten Energiemenge, so dass man vor allem unter Berücksichtigung des hohen Risikos, kaum von einer positiven Wirkung der Atomkraft sprechen kann:

    http://www.naturefund.de/erde/aktuell/nachricht/article/atomkraft-volles-risiko.html

    http://www.gruene-bundestag.de/cms/atomausstieg/dok/374/374994.die_haeufigsten_falschen_argumente_gegen.html

    Comment | 18. März 2011
  • Mehr über Funktion und Sicherheit der AKWs

    http://nukleare-energie.blogspot.com/

    Comment | 17. April 2011
  • Faris

    Ich bin schon immer gegen Atomenergie gewesen. Das ist einfach viel zu gefährlich und unsicher. Die Katastrophe in Japan ist der Beweis.

    Comment | 19. Mai 2011
  • Walkyria

    jaja, wohin soll der müll, wer sind die verantwortlichen, usw. bla bla, jetzt kommt hier noch einer mit de japan beispiel, na toll. und was ändert das alles? gar nichts. da muss erst mal was passieren und verantortliche öffentlich an den pranger gestellt werden, sonst wird das nichts.

    Comment | 26. Juni 2011
  • Poker Babe

    von wegen umweltschutz. ich glaube nicht, dass sich die verantwortlichen darum scheren, was mit der welt passiert. eine meute alter männer, die die welt regiert, ist gar nicht in der lage, entscheidungen zu treffen, die dem wohle der umwelt gereichen.

    Comment | 29. Juli 2011

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