Okt
18
2008

Interessantes im Netz: Vattenfalls Grüngewasche und Croupière Merkel

Wenn große Energiekonzerne große Anzeigen- und Imagekampagnen starten, ist davon in der Regel einiges zu erwarten, jedoch ganz sicherlich nicht Aufrichtigkeit und Aufklärung, sondern eher Vernebelung und Grüngewasche, dass sich die Balken biegen. Der Klima-Lügendetektor von Greenpeace hat diese dreisten Lügen in der Vergangenheit schon sehr oft aufgedeckt, am Beispiel von EON, von RWE und jetzt auch wieder von Vattenfall, die gerade eine neue Aktion gestartet haben: „Verbraucher gegen Klimawandel”, „Unterschriften für das Klima”, „die Macht der Konsumenten”. Wie nett. Die Macht der Energieproduzenten für die Klimaverschmutzung fällt hier wie üblich unter den Tisch. Wie im Artikel dann auch resümiert wird:

Bei der Erzeugung von Vattenfall-Strom entstehen in Deutschland laut obligatorischer Stromkennzeichung 655 bis 677 Gramm Kohlendioxid pro Kilowattstunde. Bei einem Ökostromanbieter wie Greenpeace energy sind es dagegen 0 Gramm. Für einen 4-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch (4430 Kilowattstunden) ergibt sich daraus folgende Möglichkeit zur CO2-Einsparung:

Wechsel von Vattenfall zu einem Ökostromanbieter: 2950 kg CO2/Jahr

(gefunden via Nachhall-Texter)

Und noch ein interessanter Artikel der Nachdenkseiten zu dem jetzt von der Bundesregierung durchgewinkten Rettungsplan für das Bankensystem und dem erstaunlichen Phänomen, dass plötzlich alle Politiker schon immer gegen die Deregulierungen im Finanzmarkt waren: „Das Casino kracht zusammen. Croupière Merkel flüchtet durch den Hinterausgang“.

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