Jul
04
2013

Neue Perversionen der Reklameindustrie: das sprechende Fenster

In meinem Blog stelle ich Euch ja auch in unregelmäßigen Abständen neue abartige Entwicklungen der Reklamebranche vor, die allesamt nur dem einen Ziel dienen, den Menschen auch noch die letzten Rückzugsmöglichkeiten zu rauben, um sie möglichst 24/7 mit der Kaufpropaganda zu berieseln. Ganz neu und besonders krank ist das „talking window“ – schaut Euch den dazugehörigen Clip der Firma einfach mal an:

D.h., gegen ihren Willen wird den Fahrgästen, sobald sie einnicken, eine Werbebotschaft untergejubelt. Man kann nur hoffen, dass dieses Unternehmen krachend scheitert und die Entwickler fortan irgendwo unter Brücken schlafen müssen – am besten unter Brücken, die rund um die Uhr mit Reklame beschallt werden. ;-)

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Kommentare: 5 | Kommerz,Reklame | Schlagwörter: , , , , |

5 Kommentare »

  • haha – geniale Idee, da kann der Brainwash ja beginnen ^^

    aber ich glaube nicht, dass dies breite Anwendung finden wird, da’s ner Menge von Leuten (z.B. Berufspendlern) nicht gefallen würde (die sind auch nicht “bored” sondern “just tired”)

    da die Szenen im Video schon äußerst gestellt aussehen, glaube ich aktuell eher an einen Marketing-Gag
    (der dann allerhöchstens i.wo in China/Japan sehr begrenzt eingesetzt werden würde ^^)

    Comment | 4. Juli 2013
  • [...] sich die voranschreitenden Allgegenwart der Reklame auf etwas, woran ich niemals gedacht hätte: »Sprechende Fenster« in öffentlichen Verkehrsmitteln, die einnickenden »Fahrgäst…. Wi. Der. Lich. Konsumpf, Link, [...]

    Pingback | 4. Juli 2013
  • Jasper

    Man darf nicht vergessen, wer hier wirbt. Wenn Sky das entwickelt hat und nutzen möchte wird das nicht nur in chinesischen Provinzen eingesetzt, sondern auch in Europa. Das Video ist natürlich gestellt und verkauft uns diese Technik als Fortschritt, ich denke, es ist auch nicht an uns als Endverbraucher gerichtet, sondern eher an Marketingchefs, deren Unternehmen auf diese Art werben wollen.

    Comment | 4. Juli 2013
  • S.

    Sowas müsste ja an jedem Fenster installiert werden. Das lässt der TÜV sicher nicht zu. Ist eher so eine Idee, mit der man unter Marketingsleuten aufsehen erregen kann oder irgendwelche “Kreativpreise” absahnen kann. Das solche Werbung zum Endverbraucher kommt, ist super-unwahrscheinlich.

    Und wenn doch bietet die Bahn ja praktische Abhilfe in Form von Nothammern.

    Comment | 5. Juli 2013
  • Flo

    Vor ein paar Jahren hatten findige Tüftler in NY ein noch perfideres “Stimmen im Kopf System” an potentiellen Kunden öffentlich getestet. http://unserekorruptewelt.wordpress.com/tag/gedankenkontrolle
    Vielleicht waren die gesundheitlichen Auswirkungen doch schlimmer als erwartet oder die Proteste hoch, daß man heute nichts mehr davon hört… oder die Gründe sind anderer Natur was ich mir nicht vorstellen möchte

    Comment | 5. Juli 2013

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