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iSchlund – Wohin führt die Gier von Apple?

Über Apple muss man eigentlich nichts mehr sagen. Früher mal fast schon sowas wie eine rebellische querdenkende Untergrundmarke (zumindest der Eigenwahrnehmung nach), mitlerweile der vom Börsenwert her größte Konzern der Welt. Und nicht mehr so cool, was sein Agieren angeht, das sich, oh Wunder, nicht von dem anderer Weltkonzerne unterscheidet. Das BR-Magazin quer beleuchtete die dunkle Seiten des Unternehmens, die mittlerweile auch immer mehr echte Fans abzuschrecken beginnt. Wenn eine Marke, die ihren Erfolg vor allem auf Image und Coolness aufgebaut hat, dies zu verlieren beginnt, sollten die Alarmglocken schrillen. „iSchlund – Wohin führt die Gier von Apple? [1]

Wer in früheren Zeiten ein Apple-Gerät besaß, der zählte sich zur technischen und zur moralischen Avantgarde, zur Rebellenbewegung gegen den krakenartigen Windows-Konzern Microsoft. Heute ist Apple selbst zum Megakonzern geworden und macht wegen angeblich unmenschlicher Arbeitsbedingungen Schlagzeilen. Kritiker werfen der Kult-Firma außerdem vor, ihr Geschäftsmodell beschränke den Zugang zu Inhalten und Informationen. Ehemalige Apple-Fans wenden sich enttäuscht ab. quer fragt: Schadet soviel Geräte- und Content-Macht gar der Demokratie? Oder stellt Apple einfach beliebte Produkte her?

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