{"id":7250,"date":"2010-03-16T09:54:53","date_gmt":"2010-03-16T08:54:53","guid":{"rendered":"http:\/\/konsumpf.de\/?p=7250"},"modified":"2010-11-13T18:22:56","modified_gmt":"2010-11-13T17:22:56","slug":"la-law-%e2%80%93-wie-hollywood-unser-rechtssystem-formt-teil-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=7250","title":{"rendered":"L.A. Law \u2013 Wie Hollywood unser Rechtssystem formt, Teil 2\/2"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/exekut.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7265\" title=\"exekut\" src=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/exekut.jpg\" alt=\"exekut\" width=\"211\" height=\"161\" \/><\/a>Dies ist die Fortsetzung meiner <a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=7217\">gestern begonnenen \u00dcbersetzung<\/a> des Artikels \u201e<strong>L.A. Law: How Hollywood is shaping our legal system<\/strong>\u201c von <strong>Julie Scelfo<\/strong>, der unter dem Titel \u201e<a href=\"http:\/\/www.stayfreemagazine.org\/archives\/18\/sherwin.html\">When  law goes Pop<\/a>\u201c im Stay Free Magazin #18 erschien. Es ist ein sehr interessantes und in Bezug auf den Einfluss, den das Fernsehen mittlerweile auch auf unsere Rechtssprechung hat, enth\u00fcllendes Interview mit dem Juraprofessor Richard Sherwin.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><em>Julie Scelfo (J.S.): Im amerikanischen Rechtssystem sollen Anw\u00e4lte sich auf Rechts-Argumente st\u00fctzen, nicht auf Gef\u00fchle. Was passiert mit Verhandlungen, die auf dieser Art von nicht greifbaren \u2013 und in manchen F\u00e4llen unterbewussten \u2013 Methoden basieren, im Gegensatz zu den traditionellen m\u00fcndlichen Argumenten, die auf Fakten beruhen?<\/em><\/p>\n<p>Richard Sherwin (R.S.): Die gr\u00f6\u00dfte Angst, die mit visuellen \u00dcberzeugungsmethoden verbunden ist, ist die Vorstellung, dass das Ideal der rationalen \u00dcberzeugung kurzgeschlossen wird mit einer eher emotionalen Form der Beurteilung. Die Furcht ist, dass einige Formen von Vorurteilen, die bei einer m\u00fcndlichen Pr\u00e4sentation nicht zum Tragen kommen, auf der visuellen Ebene funktionieren k\u00f6nnen, weil visuelle Bilder so \u00fcberbestimmt sind. Irgendwo dort in den unbewussten Tiefen des Bildes schweben einige n\u00fctzliche Assoziationen herum. Eine der Sachen, de ich mit meinem Buch erreichen m\u00f6chte, ist, Richter \u00fcber die Komplexit\u00e4t der visuellen Bilder aufzukl\u00e4ren, so dass sie mit diesen Gefahren der Vorurteile effektiver umgehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>J.S.: Lesen Richter das Buch?<\/em><\/p>\n<p>R.S.: Ich stehe in Kontakt zu Richtern, und sie sind begierig darauf, solchen Input zu bekommen, weil sie mehr und mehr visuelle Medien im Gerichtssaal sehen, wie z.B. \u00dcberwachungsvideos, die bearbeitet wurden. Denken Sie an den Fall von Rodney King, wo Sie einen Staatsanwalt hatten, der absolut \u00fcberzeugt davon war, dass es ein klarer Fall war, der auf dem George Holliday-Video fu\u00dfte, das King zeigte, wie er von der Polizei verpr\u00fcgelt wurde. Er machte sich nicht bewusst, dass die Anw\u00e4lte, die die L.A. Polizeibeamten verteidigten, durch Editierung der Bilder die ganze Geschichte ge\u00e4ndert hatten.<\/p>\n<p><em>J.S.: Wie haben sie das Video bearbeitet?<\/em><\/p>\n<p>R.S.: Die Verteidiger verlangsamten es enorm, so dass man Bild-f\u00fcr-Bild-Sequenzen sah, die die Gewalt abmilderten. Aber noch viel schlimmer f\u00fcr die Anklage war eine Ver\u00e4nderung der Geschwindigkeit der Bilder im Zusammenhang mit der Verteidigungs-Theorie. Die Verteidigungs-Theorie war, das Rodney King alles unter Kontrolle hatte und dass er, wenn er die vorgeschriebene Bauchlage eingenommen h\u00e4tte, nichts weiter passiert w\u00e4re. Der einzige Grund, weshalb er geschlagen wurde, so ging die Argumentation, war, dass er sich der Festnahme widersetzte. Und was die Bilder in der verlangsamten Form zeigten, war Rodney King, wie er sich nach oben bewegte, und ein Schlagstock, der niedersauste.<\/p>\n<p><em>S.J.: In der Reihenfolge?<\/em><\/p>\n<p>R.S.: In der Reihenfolge. Als Kings Gliedma\u00dfen nach unten gingen, ging der Kn\u00fcppel nach oben und ein anderes K\u00f6rperteil ging nach oben und ein anderer Schlagstock sauste nieder. Und genau das haben die Geschworenen gesehen. Mit anderen Worten, sie lasen Kausalzusammenh\u00e4nge in die Bilder. Die Verteidigung orchestrierte das Video so, dass die Geschworenen Kausalit\u00e4t ableiteten.<\/p>\n<p><em>S.J.: Was gegen die Intuition ist. Man w\u00fcrde denken, dass das Videoband die Geschworenen zu dem Schluss bringen w\u00fcrde, dass die Beamten, die King schlugen, schuldig waren.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/hallw.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7266\" title=\"hallw\" src=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2010\/03\/hallw.jpg\" alt=\"hallw\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a>R.S.: Der Staatsanwalt forderte die Geschworenen unabl\u00e4ssig dazu auf, sich das Band anzuschauen, ohne mehr zu sagen. \u201eSehen Sie sich nur das Band an.\u201c Aber was ihm nicht klar war: die andere Seite hatte die Bedeutung der Bilder okkupiert, indem sie die Geschichte in einer anderen Weise erz\u00e4hlten, so dass, wenn die Leute das Videoband sahen, sie es durch die Augen der Verteigungs-Geschichte betrachteten. Der Staatsanwalt bot keine eigene Erz\u00e4hlung an, und deshalb war dies die einzige Geschichte, die die Geschworenen hatten. Sie benutzen sie, um die Informationen, die sie auf dem Video sahen, zu ordnen. Kognitive Psychologen haben gezeigt, dass die Art, wie Menschen zu Beurteilungen in Rechtsf\u00e4llen gelangen, ist, indem sie eine Geschichte erz\u00e4hlen, wie alles geschah. Anw\u00e4lte gewinnen Prozesse, indem sie die beste Geschichte erz\u00e4hlen \u2013 diejenige, die die meiste Glaubw\u00fcrdigkeit versammelt, diejenige, die am meisten Sinn ergibt, diejenige, die am anziehendsten wirkt. Und wenn man selbst keine Geschichte erz\u00e4hlt, und die Gegenseite eine eigene Story bietet und man selbst nur Bruchst\u00fccke von Argumenten, wird man es bedeutend schwerer haben, die Geschworenen zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p><em>J.S.: Ich wei\u00df nicht, wie Sie in Bezug auf den King-Prozess f\u00fchlen, aber w\u00fcrden Sie den Einsatz visueller Technologie als Erfolg werten?<\/em><\/p>\n<p>R.S.: Ich bin ein unbedingter Verteidiger des Systems der Prozessgegner, aber nur, wenn es wirklich funktioniert. Wenn ein Anwalt oder ein Richter nicht ausreichend in einem Medium geschult ist, wie z.B. in den visiuellen Medien, dann sollte dieses Medium nicht f\u00fcr das Kreuzverh\u00f6r verwendet werden. Und wenn es nicht in dieser Weise angewendet wird, ist das System der Prozesgegner nicht wirklich funktionsf\u00e4hig. Das Problem, das ich mit dem King-Fall habe, ist, dass es die Verteidigung zu einfach hatte. Wenn ein Staatsanwalt mit der selben F\u00e4higkeit, Geschichten zu erz\u00e4hlen und der selben Medienkompetenz um das Urteil der Geschworenen gek\u00e4mpft h\u00e4tte, dann h\u00e4tten wir meiner Ansicht nach einen anderen Prozessausgang erlebt.<\/p>\n<p><em>J.S.: In anderen L\u00e4ndern, vor allem in Kanada, ist Medienkompetenz bereits seit langer Zeit Teil der Ausbildung. Medienkritiker in diesem Lande haben sich l\u00e4ngst daf\u00fcr stark gemacht. Wann werden wir dies also auch in den USA sehen?<\/em><\/p>\n<p>R.S.: Die USA hinkten der Welt in punkto Medienkompetenz schon immer hinterher. Leute mit paranoiden Fantasien m\u00f6gen hier Erkl\u00e4rungen anbringen, wieso dies der Fall ist und wer hier die Kontrolle besitzt. Ich wei\u00df es nicht. F\u00fcr mich ist eine der Zielvorstellungen, dass, wenn man in einer Demokratie lebt, man einen sinnstiftenden Informationsfluss ben\u00f6tigt. Einen bedeutungsvollen Austausch. Dies war seit jeher einer der Grunds\u00e4tze der Regierung seit der Staatsgr\u00fcndung. Sie k\u00f6nnen keine florierende Demokratie haben, wenn die Menschen nicht ausreichend informiert sind. Insbesondere wenn man den verzerrenden Einfluss des Fernsehens ber\u00fccksichtigt, denke ich, dass Medienkompetenz grundlegend f\u00fcr eine informierte W\u00e4hlerschaft ist, und informierte Geschworene. Und wenn Sie auf Bilder reagieren, weil sie Sie an einen Film erinnern oder sie eine gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfige Reaktion hervorrufen, die auf einer Werbung basiert, die Ihnen gef\u00e4llt, dann steht das nicht im Einklang mit dem Ideal eines abw\u00e4genden Diskurses, den wir anstreben sollten.<\/p>\n<p><em>J.S.: Damit haben Sie einen weiteren Grund angef\u00fchrt, wieso Medienkompetenz unterst\u00fctzt werden sollte: sie bef\u00e4higt B\u00fcrger, besser zur Rechtssprechung beizutragen.<\/em><\/p>\n<p>R.S.: Das stimmt. Ich denke, dass der Konsum von Informationen der wichtigste Konsumakt ist, den es gibt. Und wenn wir ihn nicht in einer kritischen Art und Weise durchf\u00fchren, ist unser politisches Schicksal v\u00f6llig offen \u2013 und in Gefahr.<\/p>\n<p><em>J.S.: Wir stehen am Beginn eines neuen Jahrtausends. Was m\u00fcssen die Menschen jetzt tun, um zu verhindern, dass aus der Rechtssprechung Popkultur wird?<\/em><\/p>\n<p>R.S.: Es h\u00e4ngt direkt mit dem zusammen, was wir gerade \u00fcber die Kultivierung eines kritischeren Grundhaltung gesagt haben, also F\u00e4higkeiten zu lernen, um das zu interpretieren, was wir sehen. Und nat\u00fcrlich muss der Wille da sein, hinter die blo\u00dfe Oberfl\u00e4che der Bilder zu schauen. Eine Sache, die an der postmodernen \u00c4ra stimmt, ist, dass es schwieriger wird, zwischen Fiktion und Realit\u00e4t, oder zwischen Fantasie und Realit\u00e4t zu unterscheiden. Bis zu dem Punkt, wo Menschen politische oder juristische Entscheidungen treffen, die keinen Bezug zum realen Leben haben, sondern deren Impuls sie aus dem Fernsehen oder von Filmen ziehen \u2013 das ist ein verst\u00f6render Gedanke. Einer der Gr\u00fcnde daf\u00fcr, dass <em>Matrix<\/em> so ein erfolgreicher Film war, ist vielleicht, weil er diesen Nerv getroffen hat, das wir m\u00f6glicherweise in einer Welt frei schwebender Bilder leben, und dass es vielleicht egal ist. Wenn es nur Bilder sind, die wir erzeugen und auf die wir reagieren, wenn es nichts weiter gibt, wo man ankommen kann, dann lasst uns einfach diese Reise tun. Es ist wie Quentin Tarantinos Welt in <em>Pulp Fiction<\/em>: Gewalt ist lustig. Das reale Leben schlussendlich von Unterhaltungswerten abh\u00e4ngig zu machen ist, f\u00fcr meinen Teil, eine erschreckende Sache, wenn es um Politik und Rechtssprechung geht. Im Kino vielleicht nicht, aber in der Politik und Justiz schon. (&#8230;)<\/p>\n<p><em>J.S.: Sie sagen also, dass es irgendwo eine Art von Realit\u00e4t geben muss.<\/em><\/p>\n<p>R.S.: Ich behaupte nicht, dass es eine Form von Realit\u00e4t im gew\u00f6hnlichen Sinne von beweisbaren objektiven Dingen geben muss. Aber es gibt Bedeutungen und Werte und Glaubenss\u00e4tze, die wir unterst\u00fctzen k\u00f6nnen, auch wenn wir wissen, dass sie konstruiert sind. Sie k\u00f6nnen einen Film sehen und ihn genie\u00dfen, in eine Vorlesung gehen und ihn zerpfl\u00fccken und ihn anschlie\u00dfend noch mehr genie\u00dfen. Wenn Sie verstehen, wie er erstellt wurde und wie er funktioniert, k\u00f6nnen Sie ihn am n\u00e4chsten Tag immer noch sehen und von seiner Kraft verzaubert werden. Irgendwann m\u00fcssen Sie eine Art von Bedeutung bejahen. Irgendwann. Eine st\u00e4ndige Di\u00e4t von Desillusionierung n\u00e4hrt einen nicht ausreichend, um ein gutes Leben zu f\u00fchren. Wir m\u00fcssen uns klar machen, was unsere Glaubenss\u00e4tze und \u00dcberzeugungen und Werte sind und sie bekr\u00e4ftigen<\/p>\n<p><em>J.S.: Was w\u00fcrden Sie Kritikern antworten, die sagen: \u201eNun, Sie sind halt ein Linker, Sie sagen, dass die Gesellschaft auseinanderf\u00e4llt, dass Rechtssprechung und Medien und Unterhaltung und Realit\u00e4t alle durcheinandergew\u00fcrfelt werden, aber eigentlich war es schon immer so. Menschen haben sich immer Fiktion und Fantasie zugewendet, um ihr eigenes Leben zu verstehen und zu interpretieren.\u201c<\/em><\/p>\n<p>R.S.: Ich denke, das ist richtig. Ich stimme zu. Aber wir m\u00fcssen die verschiedenen Dinge, die wirken, kennen. Die Frage ist nicht: \u201eK\u00f6nnen wir die Fiktion aus unserem Leben tilgen?\u201c. Die wichtigere Frage ist: Welche fiktionalen Interpretationen haben reale Konsequenzen in Politik und Rechtssprechung, wie beeinflussen sie das Leben um uns herum? Wir sollten uns nicht\u00a0 der Selbstt\u00e4uschung hingeben, dass es \u201enur Fiktion\u201c ist, oder \u201enur ein Bild\u201c, lasst uns die Reise antreten, weil es so eine tolle Erfahrung ist. Ich bin nicht gegen Stimulierung der Sinne, aber ich m\u00f6chte nicht, dass das Leben eines Menschen in einem Mordprozess davon abh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>Dazu passt auch der Artikel \u201e<a href=\"http:\/\/www.usnews.com\/usnews\/culture\/articles\/050425\/25csi.htm\"><strong>The CSI Effect<\/strong><\/a>\u201c in <strong>U.S. News &amp; World Report<\/strong> (2005), den ich dann Euren Englischkenntnissen anheim gebe. :-) Er verdeutlich auf jeden Fall noch mal, welch verheerende Wirkung die ganzen gescripteten und inszenierten Crime-Storys im Fernsehen auf die reale Rechtssprechung haben.<\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) Stoked by the technical wizardry they see on the tube, many Americans  find themselves disappointed when they encounter the real world of law  and order. Jurors increasingly expect forensic evidence in every case,  and they expect it to be conclusive.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Your <\/strong><strong><em>CSI <\/em><\/strong><strong>moment.&#8221; <\/strong>Real life and real  death are never as clean as <em>CSI&#8217;s <\/em>lead investigator, Gil  Grissom, would have us believe. And real forensics is seldom as fast, or  as certain, as TV tells us. Too often, authorities say, the science is  unproven, the analyses unsound, and the experts unreliable. At a time  when the public is demanding <em>CSI <\/em>-style investigations of even  common crimes, many of the nation&#8217;s crime labs&#8211;underfunded,  undercertified, and under attack&#8211;simply can&#8217;t produce. When a case  comes to court, &#8220;jurors expect it to be a lot more interesting and a lot  more dynamic,&#8221; says Barbara LaWall, the county prosecutor in Tucson,  Ariz. &#8220;It puzzles the heck out of them when it&#8217;s not.&#8221; (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/ed3b75e41cae45279e9093ea638aa8d7\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n<h3 class='related_post_title'>Verwandte Beitr\u00e4ge:<\/h3><ul class='related_post'><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=7217\" title=\"L.A. Law \u2013 Wie Hollywood unser Rechtssystem formt, Teil 1\/2\">L.A. 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