{"id":5722,"date":"2009-09-15T10:01:04","date_gmt":"2009-09-15T08:01:04","guid":{"rendered":"http:\/\/konsumpf.de\/?p=5722"},"modified":"2009-09-15T10:50:40","modified_gmt":"2009-09-15T08:50:40","slug":"buchbesprechung-jane-holtz-kay-%e2%80%9easphalt-nation%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=5722","title":{"rendered":"Buchbesprechung: Jane Holtz Kay \u201eAsphalt Nation\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/holtz-kay-asphalt-nation.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-5727\" title=\"holtz-kay-asphalt-nation\" src=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/holtz-kay-asphalt-nation.jpg\" alt=\"holtz-kay-asphalt-nation\" width=\"167\" height=\"254\" \/><\/a>Normalerweise bespreche ich hier in meinem Blog nur B\u00fccher, die ich auch ruhigen Gewissens zur weiteren Lekt\u00fcre empfehlen kann (das Niedermachen \u201eschlechter\u201c B\u00fccher ist doch eher Zeitverschwendung). Heute muss ich allerdings mal eine Ausnahme machen \u2013 denn <strong>Jane Holtz Kay<\/strong>s Werk \u201e<strong>Asphalt Nation. How the automobile took over America and how we can take it back<\/strong>\u201c ist, wenn ich ehrlich sein soll, kein <em>wirklich<\/em> gutes Buch, das ich auch nur mit ziemlicher M\u00fche und unter \u00dcberspringen einiger Abschnitte, durchgelesen, durchgearbeitet habe. Der Stil ist oft erm\u00fcdend, sehr blumig und weitschweifig, dazu werden gerade im Teil \u00fcber die Entwicklung des Automobilwahns in den USA eine Unmenge v\u00f6llig unspannender Details geboten (welcher Architekt 1937 was wo gesagt oder geplant hat), die das Lesen weiter erschweren.<\/p>\n<p>Der Grund, weswegen ich es aber dennoch nicht der Vergessenheit anheim fallen lassen m\u00f6chte, ist ganz einfach: das Thema ist wichtig und es wert, auf die Tagesordnung gesetzt zu werden. Und bei aller Kritik gibt Kays Buch doch auch eine Vielzahl von Einblicke in das Wesen amerikanischer Verkehrsplanung und zudem eine Menge Denkanst\u00f6\u00dfe, wo die vielen Nachteile dieses Verkehrsmittels zu sehen sind.<\/p>\n<p>Doch der Reihe nach. J.H. Kay ist Architektur- und Verkehrsplanungskritikerin f\u00fcr diverse angesehene Magazine in den USA, und bietet deshalb einen etwas anderen Blickwinkel auf die Problematik Auto als man das sonst oft erlebt. Zudem ist sie gl\u00fchende Verfechterin einer Abkehr vom Automobil, was ja auch schon im Titel des Buches zum Ausdruck kommt. Manchmal w\u00fcnschte man sich vielleicht auch eine etwas differenziertere Sichtweise, da sie doch manche Kritikpunkte in Laufe der \u00fcber 400 Seiten gebetsm\u00fchlenartig wiederholt&#8230;<\/p>\n<p>Aufgeteilt hat sie \u201eAsphalt Nation\u201c in drei gro\u00dfe Abschnitte: <em>\u201eCar glut: A nation in Lifelock\u201c<\/em>, in dem es um eine schonungslose Beschreibung des Ist-Zustandes geht. <em>\u201eCar tracks: The machine that made the land\u201c<\/em> \u2013 ein R\u00fcckblick auf 100 Jahre Automobilisierung in den Staaten, der, wie gesagt, f\u00fcr meinen Geschmack viel zu ausf\u00fchrlich ausgefallen ist, jedoch gut die irrsinnige Entwicklung hin zu einer nur aufs Auto ausgelegten Nation zeigt. Und in Teil 3 <em>\u201eCar free: From dead end to exit\u201c<\/em> spricht die Autorin schlie\u00dflich \u00fcber Wege aus dem momentanen Dilemma.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte an dieser Stelle einige der Kritikpunkte an der G\u00f6tzifizierung des Autos, die Kay dem Leser unterbreitet, aufgreifen, vielleicht auch als Diskussionsanregung und Denkansto\u00df. Gerade in den letzten Jahren steht das Auto ja selbst hierzulande immer \u00f6fter in der Kritik Kritik, und dies zumeist auf Grund des CO2-Aussto\u00dfes (der mittlerweile alle anderen Aspekte der Umweltdebatte zu \u00fcberdecken scheint). An die mannigfaltigen sonstigen Nachteile, die die einseitige Fokussierung auf dieses Verkehrsmittel mit sich bringt, denkt scheinbar sonst kaum jemand nach, was den Autobauern sicherlich sehr entgegen kommt (von daher sind auch die vermeintlich so innovativen Elektroauto-Pl\u00e4ne der Gr\u00fcnen sehr industriekompatibel). \u201eAsphalt Nation\u201c f\u00fchrt einem auf jeden Fall eins sehr schnell vor Augen: wie schon im Bereich der Kommerzialisierung und des Reklameterrors sind die USA auch was die Abh\u00e4ngigkeit vom Auto angeht, viel \u201eweiter\u201c als wir uns das in Europa vorstellen k\u00f6nnen. Denn viele mittelgro\u00dfe St\u00e4dte haben gar keine \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel mehr, da die staatlichen Stellen ihre Mittel seit vielen Jahrzehnten grotesk verzerrt zum Vorteil der Automobilisierung ausgeben und nur ein Bruchteil f\u00fcr andere Konzepte \u00fcbrig bleibt.<\/p>\n<p>Zu den bekannten Nachteilen f\u00fcr die Umwelt wie der Luftverschmutzung, dem giftigen Abrieb der Reifen, <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/4\/0,1872,7622916,00.html\">dem Gift im Innenraum der Wagen<\/a>, der Ressourcenverschwendung bei Herstellung und Verschrottung der Wagen (in den USA gibt es sogar riesige Halden, auf denen Altreifen gelagert werden, die manchmal in Brand geraten und so die Luft zus\u00e4tzlich mit Giftstoffen \u201eanreichern\u201c) gesellt sich nat\u00fcrlich auch die indirekte Beeinflussung des Landes durch den Stra\u00dfenbau und den damit verbundenen Sch\u00e4den an der Umwelt (von den immensen Kosten f\u00fcr die Allgemeinheit, diese instand zu halten, mal ganz zu schweigen). Kay f\u00fchrt noch diverse andere bedenkenswerte Punkte auf, die ich stichwortartig erw\u00e4hnen m\u00f6chte:<\/p>\n<ul>\n<li>Mehr &amp; bessere Stra\u00dfen f\u00fchren immer nur zu noch mehr Verkehr, noch mehr Autos<\/li>\n<li>Autofahren f\u00f6rdert Aggressivit\u00e4t<\/li>\n<li>Unabh\u00e4ngigkeit wird eingeschr\u00e4nkt in einem Land, in dem alles nur noch mit dem Auto erreicht werden kann. Zum Nachteil von Jugendlichen, \u00c4lteren, Kranken oder Armen, die sich kein Auto leisten k\u00f6nnen. Gerade der letzte Punkt f\u00f6rdert noch zus\u00e4tzlich die Bildung von Ghettos und nimmt gewissen Bev\u00f6lkerungsschichten Bewegungsfreiheit.<\/li>\n<li>Autofahren ist gef\u00e4hrlich, nicht nur f\u00fcr die Fahrer, sondern auch f\u00fcr Unbeteiligte und die Tierwelt. Die Autorin bringt den netten (wenngleich etwas schiefen) Vergleich: jeden Tag kommen in den USA so viele Menschen bei Autounf\u00e4llen um, als wenn t\u00e4glich ein Linienmaschine mit 150 Personen abst\u00fcrzen w\u00fcrde. Die Flugzeugindustrie w\u00fcrde bei solchen Zahlen sofort unter massiven Beschuss geraten, beim Autoverkehr wird das einfach so hingenommen.<\/li>\n<li>Autofahren erzeugt L\u00e4rm, der wiederum viele Menschen krank macht.<\/li>\n<li>Viele Menschen verschulden sich f\u00fcr ihre Autos, das sie ben\u00f6tigen, um zur Arbeit etc. zu gelangen.<\/li>\n<li>Jeder US-B\u00fcrger steht viele viele Stunden seines Lebens im Stau, um von A nach B zu gelangen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Einer der wichtigsten Punkte, den die Autorin ausf\u00fchrt, liegt in der durch die extreme Autoorientierung ausgel\u00f6sten \u00c4nderung der urspr\u00fcnglich f\u00fcr den Menschen gedachten Architektur \u2013 Innenst\u00e4dte, in denen alles schnell zu Fu\u00df erreicht werden kann, in der es enge Nachbarschaften gibt, werden durch Einfamilienenhaussiedlungen vor der Stadt ersetzt, die die dort wohnenden dazu zwingen, das Auto zu benutzen. Malls und Einkaufszonen werden nur noch f\u00fcr das Auto ausgelegt, so wie viele Geb\u00e4ude, auch die gro\u00dfen B\u00fcrokomplexe, nicht mehr f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger gedacht sind, sondern abweisend wirken und sich lediglich zum Durchfahren eignen. Jane Holtz Kay beschreibt in ihrem Buch eine Menge Beispiele, wie sich der Baustil nach und nach dem Auto angepasst hat, von den Garagen, die Verandas ersetzt haben bis hin zu den Suburbs, in denen es nicht mal mehr B\u00fcrgersteige gibt. Das Auto dominiert hier Planung und Denken und nimmt im wahrsten Sinne des Wortes einen breiten Raum ein.<\/p>\n<blockquote><p>As economist Donald Shoup summed it up, \u201eForm no longer follows function, fashion or even finance. Instead, form follows parking requirements.\u201c In the end the car\u2019s horizontal needs at rest and in motion mean that architecture is car bound.<\/p>\n<p>On the larger scale, city by city, suburb by suburb, we have a hard-topped nation. From 30 to 50 percent of urban America is given over to the car, two-thirds in Los Angeles. In Houston the figure for the amount of asphalt is 30 car spaces per resident. (&#8230;) On the outskirts, mall lots, defined by the needs at the most jam-packed periods of shopping at Thanksgiving or Christmas, stand empty much of the year. Ironically, this means that peak time requirements hurt rather than help the surroundings and make real estate pricier.<\/p>\n<p>(&#8230;) When flattening for parking is more profitable than restoration for renting, every building, hiwever historic or attractive, becomes a lure for developers to demolish for its \u201ehighest and best\u201c use. Too often, this means its potential as a parking lot.<\/p>\n<p>(&#8230;) Lewis Mumford predicted no less: \u201eThe right to have access to every building in the city by private motorcar in an age when everyone possesses such a vehicle is actually the right to destroy the city.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<div id=\"attachment_5740\" style=\"width: 256px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/parken-jhk.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5740\" class=\"size-full wp-image-5740\" title=\"parken-jhk\" src=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/parken-jhk.jpg\" alt=\"parken-jhk\" width=\"246\" height=\"228\" srcset=\"https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/parken-jhk.jpg 450w, https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/parken-jhk-300x279.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 246px) 100vw, 246px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5740\" class=\"wp-caption-text\">Das ehemalige Michigan Theatre in Detroit dient heute nur noch als Abstellfl\u00e4che f\u00fcr Autos...<\/p><\/div>\n<p>Dieses Thema einer Architektur, einer Stadt- und Verkehrsplanung, die alles dem individuellen Autoverkehr unterordnet und opfert, ist letztlich das Leitmotiv von Jane Holzs Kays Buch, das ich deshalb nur andeuten konnte.<\/p>\n<p>Der zweite Teil des Buches besch\u00e4ftigt sich dann, wie gesagt, mit der Geschichte des Automobils in den USA.Hier ist erstaunlich zu sehen, wie fr\u00fch, n\u00e4mlich noch vor den 20er Jahren, die amerikanischen Regierungen begonnen haben, ihre Gelder von den \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln, von Stra\u00dfenbahnen etc. weg hin zur Automobilisierung zu lenken (auch aufgrund der Wirtschaftslobby von Ford, GM &amp; Co.). Und so gab es schon fr\u00fch echte Probleme mit diesem neuen Verkehrsmittel. Bereits 1933 bemerkte ein Verantwortlicher:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eImperceptibly, car ownership has created an &#8216;automobile psychology&#8217;,\u201c the committee noted. \u201eThe automobile has become a dominant influence in the life of the individual and he, in a real sense, has become dependent upon it.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Teil Nummer III besch\u00e4ftigt sich schlie\u00dflich mit m\u00f6glichen Auswegen aus dem Dilemma. Nat\u00fcrlich pl\u00e4diert die Autorin nicht f\u00fcr eine v\u00f6llige Abschaffung des Autos, aber sie setzt sich vor allem f\u00fcr einen massiven Ausbau der \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel (bei einer gleichzeitigen Beschneidung der Subventionierung der Autokultur) ein, wie er in den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten inzwischen auch wieder stattfindet. U-Bahn, Stra\u00dfenbahn, Buslinien, Eisenbahn sollen Entlastung bringen. Aber gleichzeitig muss sich auch an der Stadtplanung etwas \u00e4ndern \u2013 es muss wieder Gegenden geben, in denen man bequem zu Fu\u00df oder Rad unterwegs sein kann und wo man auch die Dinge des t\u00e4glichen Bedarfs findet (dies ist eine Abkehr von den Riesenmalls auf der gr\u00fcnen Wiese etc.). In den Staaten gibt es seit vielen Jahrzehnten das sog. \u201eZoning\u201c, das bedeutet, dass in Stadtvierteln teils nur f\u00fcr Wohngeb\u00e4ude gestattet sind und Restaurants, Gesch\u00e4fte etc. wiederum in anderen Quadranten liegen m\u00fcssen. F\u00fcr uns in Europa klingen diese Pl\u00e4ne und Vorschl\u00e4ge nicht so sonderlich innovativ, denn immerhin existiert noch ein halbwegs akzeptables Netz an Bahnlinien usw., auch wenn die Deutsche Bahn sich nat\u00fcrlich in den vergangenen Jahren aktiv bem\u00fcht hat, die Streckendichte zu reduzieren.<\/p>\n<blockquote><p>Similiarly, the quest for \u201eefficiancy\u201c through privatization is a menace, luring communities to sell off transit systems to private contractors. Dedicated to private gain, these profit-makers drain what is left of mass transit\u2019s life by maintaining what they deem the profitable commuter runs while cutting back the \u201eoff-hour\u201c rides that link city neighbourhoods. Moreover, the budget-cutters who hawk this public service not only fractionalize the system, slighting both rich and poor, but in the end also lose money. (&#8230;) \u201eMore often than not, the figures reveal that privatization is a money-losing position for all but the privatizers.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Kritisch anzumerken ist an \u201eAsphalt Nation\u201c sicherlich die von mir schon erw\u00e4hnte Einseitigkeit. Denn tats\u00e4chlich muss man auch erkennen, dass das Auto neben den vielen Nachteilen auch gewichtige Vorteile f\u00fcr den Einzelnen (nicht unbedingt f\u00fcr die Gesellschaft) mit sich bringt, die man beim Entwickeln von Alternativen ber\u00fccksichtigen muss, will man Erfolg damit haben, die Verkehrsplanung umzukrempeln. Ich empfehle zu dem Thema den Artikel \u201e<a href=\"http:\/\/www.streifzuege.org\/2009\/keine-verkehrswende-ohne-ueberwindung-der-autokultur\"><strong>Keine Verkehrswende ohne \u00dcberwindung der Autokultur<\/strong><\/a>\u201c der Zeitschrift <strong>Streifz\u00fcge<\/strong>.<\/p>\n<p><em>Jane Holtz Kay \u201eAsphalt Nation. How the automobile took over America and how we can take it back\u201c, Crown Publishers 1997, 418 S. <\/em>(vergriffen, kann man aber f\u00fcr vergleichsweise wenig Geld gebraucht erwerben (z.B. bei abebooks, zvab, booklooker etc.))<\/p>\n<h3 class='related_post_title'>Verwandte Beitr\u00e4ge:<\/h3><ul class='related_post'><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=14220\" title=\"Abgefahren \u2013 vom Ende des Autos\">Abgefahren \u2013 vom Ende des Autos<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=13608\" title=\"Lesetipps: Zwangsbeschallung | Deutschland wird amerikanischer | Lernatlas | Gier nach Soja | Kopp\">Lesetipps: Zwangsbeschallung | Deutschland wird amerikanischer | Lernatlas | Gier nach Soja | Kopp<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=9955\" title=\"Lesetipps: Umbau der Autoindustrie \/ Planer will Auto aus den K\u00f6pfen bekommen \/ Das \u201ekonfliktfreie\u201c iPhone \/ \u201eSeid faul und militant!\u201c \/ Wie die EU Fair-Trade-Produkte verhindert\">Lesetipps: Umbau der Autoindustrie \/ Planer will Auto aus den K\u00f6pfen bekommen \/ Das \u201ekonfliktfreie\u201c iPhone \/ \u201eSeid faul und militant!\u201c \/ Wie die EU Fair-Trade-Produkte verhindert<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=7866\" title=\"Critical Mass \u2013 F\u00fcr eine Fahrradkultur\">Critical Mass \u2013 F\u00fcr eine Fahrradkultur<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=15332\" title=\"Gef\u00e4hrliche Geheimnisse \u2013 Das Freihandelsabkommen\">Gef\u00e4hrliche Geheimnisse \u2013 Das Freihandelsabkommen<\/a><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Normalerweise bespreche ich hier in meinem Blog nur B\u00fccher, die ich auch ruhigen Gewissens zur weiteren Lekt\u00fcre empfehlen kann (das Niedermachen \u201eschlechter\u201c B\u00fccher ist doch eher Zeitverschwendung). 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