{"id":2044,"date":"2009-01-11T10:06:21","date_gmt":"2009-01-11T09:06:21","guid":{"rendered":"http:\/\/konsumpf.de\/?p=2044"},"modified":"2013-03-08T13:49:26","modified_gmt":"2013-03-08T12:49:26","slug":"werbung-schadet-2-die-untrennbare-vermischung-von-reklame-und-redaktionellem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=2044","title":{"rendered":"Werbung schadet (2): Die untrennbare Vermischung von Reklame und Redaktionellem"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem ich mich im <a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=1921\">ersten Teil<\/a> meiner kleinen, sachlich-polemischen Aufkl\u00e4rungsserie \u00fcber die Sch\u00e4dlichkeit von Werbung mit den <strong>Auswirkungen auf die Sprache<\/strong> befasst habe, geht es diesmal schon eher ans Eingemachte. Mein heutiges Thema ist n\u00e4mlich die immer weiter zunehmende Verschmelzung von Werbung mit redaktionellen, \u201ejournalistischen\u201c Inhalten in den Medien, die \u2013 so hoffen die Verantwortlichen \u2013 vom Leser bzw. Zuschauer gar nicht weiter als unheilige Interessensvermengung erkannt wird.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2054 alignright\" title=\"new_magazines\" src=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/new_magazines.jpg\" alt=\"new_magazines\" width=\"243\" height=\"183\" \/>Betrachten wir zur Veranschaulichung der Problematik doch mal eine x-beliebige deutsche <strong>Fernsehzeitschrift<\/strong> \u2013 richtig, eines jener bunten Heftchen, von denen gef\u00fchlt ca. 20 konkurrierende (?) Magazine ausliegen, jeweils erkennbar an einer mit Photoshop bis zur Unkenntlichkeit retuschierten halbnackten Frau auf dem Titelbild, in der Regel ein sog. \u201eStar\u201c oder \u201ePromi\u201c. Meiner Erfahrung nach ist mindestens ein Drittel, wenn nicht gar die H\u00e4lfte so eines Hefts mit offen als solcher zu erkennenden Werbung zugepflastert. Aber wie sieht es auf den verbleibenden \u201eredaktionellen\u201c Seiten aus? Im vorderen Teil wird \u00fcber diverse Stars und ihre neuen Filme, CDs, B\u00fccher etc. berichtet, was in der Regel eigentlich auch nur ein Anpreisen von diesen Projekten darstellt \u2013 kritische T\u00f6ne sind hier meist fehl am Platz. Dazu gibt es dann \u201eNachrichten\u201c aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Autos, Reisen \u2013 auch alles reine Konsumaufforderungen, und man darf davon ausgehen, dass f\u00fcr so manchen Bericht, der hier erscheint, der eine oder andere Euro aus den Taschen der Unternehmen geflossen ist. Den Vogel ab schie\u00dfen aber manche Zeitschriften, die auch noch auf mindestens einer Doppelseite die Leser \u00fcber die beliebtesten Werbespots\/Anzeigen abstimmen lassen und Making ofs von neuen TV-Clips mit \u201eStars\u201c bringen \u2013 auch wieder ganz im Stile von echten Nachrichten oder Ereignissen, \u00fcber die man neutral zu berichten vorgibt. Somit durchzieht eine bunte, grelle, unreflektierte und dumme Konsum- und Kommerzaura das komplette Heft, die einem nach einer Weile das Hirn verkleistert.<\/p>\n<p>Von kostenlosen Werbebl\u00e4ttchen &amp; sog. \u201eStadtteilzeitungen\u201c erwartet man sowieso nichts anderes \u2013 es ist ja bekannt, dass man f\u00fcr das Buchen einer gr\u00f6\u00dferen Anzeige gleichzeitig noch einen von der Redaktion geschriebenen, nicht als Reklame kenntlich gemachten, also den Anschein eines unabh\u00e4ngig recherchierten journalistischen Textes erwecken sollenden Artikels \u00fcber die eigene Firma erh\u00e4lt. Diese Heftchen versuchen, irgendwie noch wie eine \u201erichtige\u201c Zeitung auszusehen, sind oft im Format etc. den normalen Tageszeitungen \u00e4hnlich, und sollen den Leser so dazu animieren, sich die ganzen gekauften Artikel durchzulesen. Im <a href=\"http:\/\/www.tamagothi.de\/2008\/12\/24\/die-bewohnerin-des-ihmezentrums\/ \">Lumi\u00e8res dans la nuit-Blog<\/a> wird solch ein Vorgehen am Beispiel der <strong>\u201eLinden-Limmer Zeitung\u201c<\/strong> sch\u00f6n s\u00fcffisant aufs Korn genommen:<\/p>\n<blockquote><p>Der <em>Niedergang der traditionellen Printmedien<\/em> ist der Aufstieg der offenen und verdeckten <em>Reklame<\/em> in diesen Medien. Ich kenne in meinem Umfeld keinen einzigen Zeitungsleser mehr. Jeder wache Mensch hat inzwischen mitbekommen, dass der so genannte \u00bbredaktionelle\u00ab Teil einer typischen Zeitung fast ausschlie\u00dflich aus w\u00f6rtlich \u00fcbernommenen Agenturmeldungen besteht, und dass dieser direkt aus dem NITF-Feed abgeschriebene Content mit so viel Reklame aller Art daher kommt, dass die Werbung \u00fcber f\u00fcnfzig Prozent des gesamten Umfanges der Zeitung ausmacht. Was in den Zeitungen als scheinbares journalistisches Produkt verbleibt, entpuppt sich durch blo\u00dfes Hinschauen zu einem gro\u00dfen Teil als abgeschriebenes PR-Geschwafel derjenigen Werbekunden, die mit ihren geschalteten Anzeigen viel Geld in diesen sinnlosen Betrieb simulierten Journalis-Muses pumpen.<\/p>\n<p>(&#8230;) die, wie der Name schon sagt, in den hann\u00f6verschen Stadtteilen Linden und Limmer in die wehrlosen Briefk\u00e4sten gestopft wird, um Reklame aller Art zu transportieren. Dieses Produkt des Zehn Verlages kommt gar nicht zeitungstypisch auf schwerem, gl\u00e4nzendem Papier daher und verr\u00e4t schon in dieser Dareichungsform seinen vorwiegend auf dem Blendglanz der Reklame beruhenden Charakter. Leider reicht das blo\u00dfe Wort \u00bbZeitung\u00ab in seinem historisch gewachsenen Ansehen f\u00fcr viele Menschen immer noch hin, so dass sie dieses Elaborat nicht zusammen mit dem anderen Postwurfm\u00fcll dem Altpapier \u00fcberantworten und sogar darin zu lesen beginnen, als enthielte es irgend etwas Substanzielles.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dummerweise ist dieses Prinzip, also eine den Anzeigenkunden genehme Berichterstattung, mehr oder weniger ausgepr\u00e4gt bei allen reklamefinanzierten Medien Gang und G\u00e4be. So wurde neulich in dem <a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=1507\">Frontal 21-Special \u00fcber die Pharmalobby<\/a> auch aufgedeckt, wie die Hochglanzzeitschriften <strong>Vanity Fair, Glamour<\/strong>, <strong>Vogue<\/strong> oder auch Ausgaben des Bauer-Verlags wie <strong>Tina, Neue Post, TV Movie<\/strong> oder <strong>Fernsehwoche<\/strong> einer fiktiven (von den Autoren des Beitrags erfundenen) Pharmafirma einen von der jeweiligen Reaktion verfassten und nat\u00fcrlich positiven Beitrag zum neuen Antidepressivum xy in Aussicht stellten (und das, obwohl man in der EU f\u00fcr rezeptpflichtige Medikamente nicht werben darf). Vogue schl\u00e4gt der Scheinfirma beispielsweise vor:<\/p>\n<blockquote><p>Durch O-T\u00f6ne von Experten (Mediziner, Forscher) und zus\u00e4tzliche Tipps wird die Leserin optimal mit der Thematik vertraut. Die Seiten werden im Vogue-typischen Redaktionsstil getextet und sind damit perfekt auf die Vogue-Leserschaft zugeschnitten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich wei\u00df nicht, wie es Euch geht, aber mir wird bei sowas schon ziemlich schlecht \u2013 bedeutet das doch nichts anderes, als dass sich durch die kommerziellen Interessen Informationen, PR und Werbung\u00a0 soweit vermischen, dass man keinem Bericht, der in solchen Magazinen erscheint, mehr glauben kann\/sollte, denn man wei\u00df ja nie, wer sich diese im Heft dargelegte Meinung wie viel hat kosten lassen. In dem Frontal 21-Beitrag wird so ein Vorgehen auch ganz klar als \u201e<strong>Verbrauchert\u00e4uschung<\/strong>\u201c bezeichnet, weil suggeriert w\u00fcrde, der Leser bek\u00e4me ein recherchiertes Produkt, obwohl es in Wahrheit doch nur Werbung sei.<\/p>\n<p>Genauso unverfroren geht es auch bei der <strong>BILD-\u201eZeitung\u201c<\/strong> zu, die f\u00fcr ihr Klientel bzw. die ihr nahestehenden Konzerne und Interessengruppen ja gerne mal Stimmung macht, ohne den Leser dar\u00fcber aufzukl\u00e4ren, worum es wirklich geht. Besonders beliebt ist die v\u00f6llig unkritisch betriebene Zusammenarbeit mit dem Discount-Ekel <strong>Lidl<\/strong> \u2013 schon seit jeher arbeiten Lidl und BILD Hand in Hand zusammen und die \u201eZeitung\u201c beflei\u00dfigt sich eines sehr Lidl-freundlichen Redaktionsstils (\u00fcber die <a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=299\">\u00dcberwachungsskandale bei Lidl<\/a> wurde z.B. nur ganz klein in einer Ecke berichtet, w\u00e4hrend dies in den meisten anderen Medien deutlich intensiver geschildert wurde). Dar\u00fcber gab es auf N3 mal einen hervorragenden Beitrag, den ich gar nicht oft genug empfehlen kann:<\/p>\n<p><object id=\"smotriComVideoPlayer\" width=\"500\" height=\"300\" classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\" bgcolor=\"#ffffff\"><param name=\"allowScriptAccess\" value=\"always\" \/><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\" \/><param name=\"src\" value=\"http:\/\/pics.smotri.com\/player.swf?file=u1768259c2f9&amp;bufferTime=3&amp;autoStart=false&amp;str_lang=rus&amp;xmlsource=http%3A%2F%2Fpics.smotri.com%2Fcskins%2Fblue%2Fskin_color.xml&amp;xmldatasource=http%3A%2F%2Fpics.smotri.com%2Fskin_ng.xml\" \/><param name=\"wmode\" value=\"opaque\" \/><param name=\"allowfullscreen\" value=\"true\" \/><param name=\"quality\" value=\"high\" \/><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\" \/><embed id=\"smotriComVideoPlayer\" width=\"500\" height=\"300\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" src=\"http:\/\/pics.smotri.com\/player.swf?file=u1768259c2f9&amp;bufferTime=3&amp;autoStart=false&amp;str_lang=rus&amp;xmlsource=http%3A%2F%2Fpics.smotri.com%2Fcskins%2Fblue%2Fskin_color.xml&amp;xmldatasource=http%3A%2F%2Fpics.smotri.com%2Fskin_ng.xml\" allowScriptAccess=\"always\" allowFullScreen=\"true\" wmode=\"opaque\" allowfullscreen=\"true\" quality=\"high\" allowscriptaccess=\"always\" bgcolor=\"#ffffff\" \/><\/object><\/p>\n<p>So k\u00f6nnte man den Bogen immer weiter spannen \u2013 auch im Fernsehen, gerade bei den privaten Sendern, sind Kommerz und \u201eInhalt\u201c so weit zusammengewachsen, dass man kaum noch wei\u00df, ob eine <strong>SKL-Show<\/strong> nun reine Werbung ist oder vielleicht doch auch noch eine redaktionelle Bearbeitung erfuhr. Formate wie <strong>Deutschland sucht den Superstar<\/strong> dienen nur dazu, Plattenverk\u00e4ufe zu generieren und f\u00fcr ein paar Monate hochgejubelte Sternchen nach oben zu sp\u00fclen, damit man die Werbepausen zwischen den Shows m\u00f6glichst teuer verkaufen kann. Die <strong>Cannes-Rolle<\/strong>, die regelm\u00e4\u00dfig in die Kinos gewuchtet wird und \u201edie besten Werbespots der Welt\u201c (ein Widerspruch in sich) enth\u00e4lt, wird tats\u00e4chlich wie ein normaler Kinofilm gezeigt, obwohl es in den preisgekr\u00f6nten Reklamefilmchen ausschlie\u00dflich ums Formen eines Unternehmensimages und das Verkaufen von Produkten geht (immerhin wird hier mit offenem Visier gearbeitet, also nicht behauptet, dass es sich um journalistisch recherchierte Inhalte handele). Und so weiter, und so fort, die Liste lie\u00dfe sich noch endlos fortsetzen.<\/p>\n<p>Deshalb abschlie\u00dfend nur noch ein Verweis auf einen weiteren Beitrag im <strong>Lumi\u00e8res dans la nuit-Blog<\/strong> mit dem bezeichnenden Titel \u201e<a href=\"http:\/\/www.tamagothi.de\/2009\/01\/07\/guelle\/\">G\u00fclle<\/a><a href=\"http:\/\/www.brandeins.de\/magazin\/wer-nichts-will-kriegt-auch-nichts\/darf-es-eine-seite-mehr-sein.html\">\u201c, in dem es um eine von Reklameeinblendungen verhunzte Online-Zeitung geht. Und den Artikel \u201eDarf&#8217;s eine Seite mehr sein? Gegen den Werbemarkt ist der Gebrauchtwagenhandel grundsolide<\/a>\u201d des Wirtschaftsmagazins <strong>brand eins<\/strong> will ich Euch ebenfalls noch w\u00e4rmstens ans Herz legen, taucht er doch tief in den ganzen Anzeigensumpf ein:<\/p>\n<blockquote><p>Oft bestehe dieser Mehrwert im Vermischen von werblichem und redaktionellem Inhalt \u2013 eigentlich unvereinbar mit unabh\u00e4ngigem Journalismus. Sogenannte <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Advertorial\">Advertorials<\/a> ahmen gestalterisch die Anmutung des journalistischen Angebots nach, sind aber in Wirklichkeit bezahlte Werbung, die sich mittlerweile selbst in seri\u00f6sen Tageszeitungen findet. Meistens steht etwas versch\u00e4mt \u201eSonderthema\u201c oder \u201eVerlagsbeilage\u201c dar\u00fcber, manchmal auch \u201eExtra\u201c. Aber was sagt das dem Leser schon? Es k\u00f6nnte bedeuten, dass sich die Redaktion extra viel M\u00fche gibt. In Wahrheit hat sich der Verlag extra etwas einfallen lassen, um verkappte Werbung zu drucken. Dabei sieht das Presserecht ausdr\u00fccklich vor, dass Werbung und Redaktion nicht verquickt werden d\u00fcrfen und Anzeigen als solche gekennzeichnet werden m\u00fcssen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wer meint, so etwas gebe es in SERI\u00d6SEN Medien doch wohl nicht, darf sich gerne mal diese offen auf der <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubF3CE08B362D244869BE7984590CB6AC1\/Doc~E5B74A9ABC99F4E7FB9DCFE6882C7D30C~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ-Website nachlesbaren Richtlinien f\u00fcr deren Advertorials<\/a> anschauen.<\/p>\n<blockquote><p>Advertorials erm\u00f6glichen Werbekunden die Pr\u00e4sentation ihrer Inhalte im Look&amp;Feel von FAZ.NET. So k\u00f6nnen unseren Nutzern auch umfangreichere Produktfunktionen in der vertrauten Welt von FAZ.NET erl\u00e4utert werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Man beachte die sch\u00f6nf\u00e4rberische Umschreibung dieser Schleichwerbung&#8230; Reklame &amp; Kommerz haben es also geschafft, die gesamten Medien endg\u00fcltig zu Desinformationsschleudern zu machen.<\/p>\n<p>Weitere Informationen:<\/p>\n<ul>\n<li>\u201e<a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/download\/insm-marienhof-bewertung.pdf\">INSM und Marienhof \u2013 eine kritische Bewertung (pdf)<\/a>\u201c (Kurzanalyse von Lobby Control \u00fcber diese unglaublich dreiste Schleichwerbung im TV)<\/li>\n<li>\u201e<a href=\"http:\/\/ralfw.blogspot.com\/2008\/06\/irrweg-advertorial-oder-wo-bleiben.html\">Irrweg Advertorial: Wo bleiben Nutzen und Klarheit?<\/a>\u201c (One Man Think Tank Gedanken)<\/li>\n<li>\u201e<a href=\"http:\/\/www.bubenhofer.com\/publikationen\/1998wejou\/werbungjournalismus.html\">Werbung und Journalismus: Die Geschichte einer zerr\u00fctteten Ehe<\/a>\u201c (Noah Bubenhofer)<\/li>\n<\/ul>\n<p>&gt;&gt; <a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=1921\">Teil 1: Die Versaubeutelung der Sprache<\/a><br \/>\n&gt;&gt; <a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=2975\">Teil 2b: Medienmanipulation durch Werbeentzug<\/a><br \/>\n&gt;&gt; <a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=2191\">Teil 3:\u00a0 Ressourcenverschwendung<br \/>\n<\/a>&gt;&gt; <a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=3355\">Teil 4: Die Verschandelung des \u00f6ffentlichen Raums und die Durchkommerzialisierung des Alltags<\/a><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/21d097c99cd041cb95f1fa89fb988953\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<h3 class='related_post_title'>Verwandte Beitr\u00e4ge:<\/h3><ul class='related_post'><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=12383\" title=\"Lesetipps: Manipulative Reklame | Hedonistische Internationale | Kranke Medien | Verst\u00fcmmelte Interviews\">Lesetipps: Manipulative Reklame | Hedonistische Internationale | Kranke Medien | Verst\u00fcmmelte Interviews<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=12206\" title=\"Werbung schadet \u2013 Manipulierte Jugendliche (2\/2)\">Werbung schadet \u2013 Manipulierte Jugendliche (2\/2)<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=12188\" title=\"Werbung schadet \u2013 Manipulierte Jugendliche (1\/2)\">Werbung schadet \u2013 Manipulierte Jugendliche (1\/2)<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=3810\" title=\"Irref\u00fchrende Werbung mit Testsiegeln\">Irref\u00fchrende Werbung mit Testsiegeln<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=3517\" title=\"Sehr geehrter Herr Kerner (Ein offener Brief)\">Sehr geehrter Herr Kerner (Ein offener Brief)<\/a><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich mich im ersten Teil meiner kleinen, sachlich-polemischen Aufkl\u00e4rungsserie \u00fcber die Sch\u00e4dlichkeit von Werbung mit den Auswirkungen auf die Sprache befasst habe, geht es diesmal schon eher ans Eingemachte. 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