{"id":1554,"date":"2009-12-09T10:07:22","date_gmt":"2009-12-09T09:07:22","guid":{"rendered":"http:\/\/konsumpf.de\/?p=1554"},"modified":"2010-10-20T21:45:19","modified_gmt":"2010-10-20T19:45:19","slug":"%e2%80%9ekurvendiagramm-dein-wille-geschehe%e2%80%9c-%e2%80%93-gedanken-zur-lehre-der-wirtschafts%e2%80%9ewissenschaften%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=1554","title":{"rendered":"\u201eKurvendiagramm, dein Wille geschehe\u201c \u2013 Gedanken zur Lehre der Wirtschafts\u201ewissenschaften\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/92297_sales_figures.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6473\" title=\"92297_sales_figures\" src=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/92297_sales_figures.jpg\" alt=\"92297_sales_figures\" width=\"247\" height=\"184\" \/><\/a>Selten klaffen Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinander wie beim verzweifelten Versuch von Volks- und Betriebswirtschaftslehre, sich als ernstzunehmende Wissenschaft zu inszenieren. Die gerade tobende Wirtschaftskrise hat jedoch schonungslos gezeigt, welch d\u00fcnne Bretter hier eigentlich gebohrt werden und mit welch schalem Wasser man hier kocht. Dass VWL &amp; BWL alles andere als wissenschaftlich sind, ist mir auch in meinem eigenen Studium an der Uni Kiel irgendwann klar geworden \u2013 bereits fr\u00fch fiel mir auf, dass vor allem BWLer krampfhaft darum bem\u00fcht sind, Banalit\u00e4ten und simple Algorithmen in beeindruckende Formeln und Powerpoint-Pr\u00e4sentationen zu gie\u00dfen, um sich den Anstrich echter Forschung zu geben. Aber geh\u00f6rt zu einer Wissenschaft nicht viel mehr als nur Formeln und Dogmen zu verbreiten, sollte wissenschaftliches Arbeiten nicht vielmehr darin bestehen, kritisch zu pr\u00fcfen, vermeintlich unumst\u00f6\u00dfliche \u201eWahrheiten\u201c zu hinterfragen, zu falsi- oder zu verifizieren? Davon konnte in meinem BWL-Studium praktisch nie die Rede sein. Auff\u00e4llig auch, dass die Grundannahmen, auf denen das wackelige Geb\u00e4ude dieser Lehren fu\u00dft, nur am Rande gestreift und sp\u00e4ter gar nicht mehr thematisiert wurden. So k\u00f6nnen sich VWLer und BWLer jahrelang durch ihre ganz eigene Welt der Preis-Absatz-Funktionen und Elastizit\u00e4ten, der Marktgleichgewichte und Kostendegressionen hangeln, im festen Glauben, dass damit alles Fundamentale \u00fcber die Welt dort drau\u00dfen vermittelt w\u00fcrde.<\/p>\n<p>In den letzten Monaten habe ich eine ganze Reihe von Artikel gefunden, die sich mit dieser isolierten Scheinwelt der Wirtschafts\u201ewissenschaftler\u201c kritisch auseinandersetzen \u2013 \u201e<a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/inhalt\/2008\/nr48\/Risk%20Development\/17204.html\"><strong>Wer kauft die Kartoffeln?<\/strong><\/a>\u201c von Yves Wegelin in der Schweizer WOZ beispielsweise:<\/p>\n<blockquote><p>An den Schweizer Wirtschaftsfakult\u00e4ten lernt man viel \u00fcber Mathematik &#8211; aber nichts \u00fcber Wirtschaft. Erinnerungen eines ehemaligen Studenten.<\/p>\n<p>Da war er also, der Beweis. Der Dozent unterstrich das \u00abg*&gt;g\u00bb auf dem Projektor doppelt mit roter Farbe &#8211; das System der Pensionskasse f\u00fchre somit eindeutig zu einem gr\u00f6sseren Wirtschaftswachstum als jenes der AHV, verk\u00fcndete er.<\/p>\n<p>Wir StudentInnen hatten die letzten zwei Stunden damit verbracht, komplizierte mathematische Formeln auszurechnen &#8211; je eine f\u00fcr das jeweilige Vorsorgesystem. Den mathematischen Schritten hatte ich mit einiger M\u00fche folgen k\u00f6nnen, doch eines wollte mir nicht in den Kopf: Welches wirtschaftliche Argument steckte hinter diesem angeblichen Beweis? Der Dozent konnte mir auch nicht helfen &#8211; das \u00abg*\u00bb sei doch Beweis genug. Es klingelte &#8211; alle eilten aus dem Saal.<\/p><\/blockquote>\n<p>In der gleichen Zeitung schrieb Franziska Meister \u201e<a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/inhalt\/2009\/nr21\/Schweiz\/17919.html\"><strong>Die Lehre ist so frei, wie der Markt will<\/strong><\/a>\u201c dar\u00fcber, wie die zunehmende \u00d6konomisierung der Lehre die Unis nach und nach zerst\u00f6rt (sie bezieht sich dabei nicht nur auf BWL &amp; VWL):<\/p>\n<blockquote><p>Immer st\u00e4rker beeinflussen neoliberale Denkmuster die strategische Ausrichtung der Schweizer Hochschulen. Als wissenschaftlich erfolgreich gilt, wer viele Drittmittel organisiert.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher lud die Universit\u00e4t Z\u00fcrich politische Schwergewichte wie Winston Churchill zu Vortr\u00e4gen ein &#8211; heute bietet sie Wirtschaftskapit\u00e4nen wie Daniel Vasella und Peter Brabeck eine Plattform. Das ist kein Zufall. Die Schweizer Hochschulen treten zunehmend selbst als Unternehmen auf, ihre RektorInnen gefallen sich in der Rolle von CEOs.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die viel zu rigiden und wirklichkeitsfernen Grundannahmen in VWL &amp; BWL beschreibt und widerlegt auch <strong>Norbert Rost<\/strong> in seinem Artikel \u201e<strong>Der Homo Oeconomicus \u2013 Eine Fiktion der Standard\u00f6konomie<\/strong>\u201d (<a href=\"http:\/\/www.sozialoekonomie-online.de\/ZfSO-158-159_Rost.pdf\">&gt;&gt; pdf<\/a>) in einer \u00e4lteren Ausgabe der <a href=\"http:\/\/www.sozialoekonomie-online.de\/ \">Zeitschrift f\u00fcr Sozial\u00f6konomie<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>Die Wirtschaftswissenschaften durchdringen unser gesellschaftliches Leben, indem auf ihren Forschungen und U\u0308berlegungen basierende Erkenntnisse u\u0308ber die Politik in gesetzliche Rahmenbedingungen gegossen werden, indem Handlungsempfehlungen in Unternehmen eingesetzt werden und indem Bilder, die die Wirtschaftswissenschaften produzieren, unser Weltbild pra\u0308gen. Eines dieser Bilder ist das Konzept des \u201eHomo Oeconomicus\u201c. Es erhebt den Anspruch, menschliches Verhalten im o\u0308konomischen Kontext zu erkla\u0308ren und zu beschreiben Doch wie wirkl ich ist dieses Bild des wirtschaftenden Menschen? (&#8230;)<\/p>\n<p>(&#8230;) Fritjof Capra u\u0308bt in seinem Buch \u201eWendezeit\u201c grundsa\u0308tzliche Kritik an den Wirtschaftswissenschaften: \u201eDie heutige Wirtschaftswissenschaftist charakterisiert durch die fu\u0308r die meistenSozialwissenschaften typische zusammenhanglose und reduktionistische Methodik.\u201c Wirtschaft sei, so Capra, \u201enur ein Aspekt eines umfassenden o\u0308kologischen und gesellschaftlichen Gewebes [&#8230;] ein lebendiges System aus Menschen, die in sta\u0308ndiger Interaktion miteinander [&#8230;] sind.\u201c Er fordert: \u201eAuf der fundamentalsten Ebene muss die Neuformulierung o\u0308konomischer Vorstellungen und Modelle sich mit dem zugrunde liegenden Wertsystem befassen und es im kulturellen Gesamtzusammenhang sehen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<div id=\"attachment_6475\" style=\"width: 261px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.sxc.hu\/photo\/854196\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6475\" class=\"size-full wp-image-6475\" title=\"\u00a9 Dominik Gwarek, stock.xchng\" src=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/pie_chart.jpg\" alt=\"\u00a9 Dominik Gwarek, stock.xchng\" width=\"251\" height=\"224\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6475\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Dominik Gwarek, stock.xchng<\/p><\/div>\n<p>Dass man abseits der Mainstreammedien durchaus gewohnt ist, kritisch zu hinterfragen wundert nicht, aber tats\u00e4chlich kehrte im Zuge der Wirtschaftskrise auch in einigen sonst extrem wirtschaftsnahen Bl\u00e4ttern f\u00fcr einen Moment sowas wie Nachdenklichkeit und Vernunft ein (die vermutlich im Lichte der aktuellen Jubelmeldungen, dass alles ausgestanden sei und die Wirtschaft wieder wachsen m\u00fcsse, leider auch schnell wieder in den Schrank geh\u00e4ngt werden d\u00fcrfte). In der <strong>S\u00fcddeutschen Zeitung<\/strong> schrieb <strong>Patrick Illinger<\/strong> \u00fcber \u201e<a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/77\/451786\/text\/\"><strong>Der ganz banale Wahnsinn<\/strong><\/a>\u201c:<\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) Niemand sollte die Formelwerke der modernen \u00d6konomie f\u00fcr eine exakte Wissenschaft halten, nur weil es in dieser Disziplin einen Nobelpreis gibt. Die Leistung der Auguren der Finanzwelt beschr\u00e4nkt sich erschreckend oft auf die einhellige Vorhersage, in Zukunft werde es so weitergehen wie j\u00fcngst, nur noch st\u00e4rker. Im Moment \u00fcberbieten sich \u00d6konomen mit den d\u00fcstersten Prognosen. Als der Dax (und weiland der Nemax) im Fr\u00fchjahr 2000 auf schwindelnde H\u00f6hen kletterte, war sich fast kein Anlageberater zu bl\u00f6de, weitere Aktienk\u00e4ufe zu empfehlen.<\/p>\n<p>Dass Menschen zum Umgang mit komplexen Systemen gar nicht bef\u00e4higt sind, hat die psychologische Forschung l\u00e4ngst erwiesen, zum Beispiel Dietrich D\u00f6rner mit seinem vor 20 Jahren erschienenen Standardwerk &#8220;Die Logik des Misslingens&#8221;. Dennoch glauben fast alle Akteure der Finanzwelt an monokausale Ursache-Wirkungsbeziehungen und mithin an die Beherrschbarkeit eines Systems wie der Finanzwelt. Wenn dann eine Leitzinssenkung die Krise nicht beseitigt, ist das Staunen gro\u00df.<\/p>\n<p>(&#8230;) &#8220;Die Welt ist aber immer ein bisschen verr\u00fcckter als du denkst&#8221;, warnt der Ex-B\u00f6rsenmakler und Autor des 2007 erschienenen Buches &#8220;Der schwarze Schwan&#8221;, Nassim Nicholas Taleb, in dem er \u00fcber die Macht unvorhersehbarer Ereignisse schreibt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dazu passt auch dieser Artikel von <strong>Joachim Starbatty<\/strong> \u201e<strong><a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubB8DFB31915A443D98590B0D538FC0BEC\/Doc~EBDB1A14571A54DDB8BC4DEBB5CA46930~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">Warum die \u00d6konomen versagt haben<\/a><\/strong>\u201d aus der FAZ:<\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) Weil sich die Zunft der \u00d6konomen nicht mehr um das k\u00fcmmert, was \u201ejenseits von Angebot und Nachfrage\u201c liegt, kann sie sich kein umfassendes Bild mehr von Wirtschaft und Gesellschaft machen. Wer die einschl\u00e4gigen Journale durchbl\u00e4ttert oder die von der Europ\u00e4ischen Zentralbank publizierten Aufs\u00e4tze studiert, wird Wilhelm R\u00f6pke recht geben, dass das meiste, was da \u201eunter dem gro\u00dfm\u00e4uligen Titel der modernen \u00d6konomie\u201c getrieben werde, ein \u201eriesenhafter szientistischer Leerlauf\u201c sei.<\/p>\n<p>(&#8230;) Daraus schien sich ein konjunkturelles \u201ePerpetuum mobile\u201c zu ergeben: Die Billiggeldpolitik treibt die Immobilienpreise; die daraus resultierenden Wertsteigerungen werden in aktuellen Konsum umgesetzt; die Chinesen stillen mit billigen Verbrauchsg\u00fctern den amerikanischen Konsumhunger; sie legen die verdienten Dollar aus den Export\u00fcbersch\u00fcssen in amerikanischen Staatsanleihen an und halten damit ihrerseits das amerikanische Zinsniveau niedrig; die Hauspreise steigen weiter . . . Da kann man nur sagen: Ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode.<\/p><\/blockquote>\n<p>Und auch Deutschlandradio Kultur setzt hier in seiner Kritik des letzten Buches des neoliberalen Einpeitschers Hans-Werner Sinn nach \u2013 \u201e<a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/kritik\/872171\/\"><strong>Egoismus als Ausweg aus der Klimakrise<\/strong><\/a>\u201c:<\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) Diese ganze Argumentation ist nur dann stimmig, wenn man Sinns wirtschaftsideologische Grundvoraussetzung akzeptiert und die lautet, dass die &#8220;individuelle Vorteilssuche das generelle Erfolgsgeheimnis der marktwirtschaftlichen Ordnung&#8217; ist. Die Reduktion wirtschaftlichen Handels auf Egoismus verneint alle anderen Motive und jede Zukunftsplanung. Nach mir die Sinnflut. Doch das ist kein Naturgesetz.<\/p>\n<p>Genau diesen Anschein aber erweckt der Autor mit zahlreichen mathematischen Modellen. Er tut so, als ob die Wirtschaft quasi naturwissenschaftlichen Gesetzen folgt. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>Und <strong>J\u00fcrgen Kremer<\/strong> untersucht \u201e<a href=\"http:\/\/www.humane-wirtschaft.de\/01-2009\/kremer_volkswirtschaftslehre.pdf\">Die blinden Flecken der Volkswirtschaftslehre<\/a>\u201c (pdf) akribisch und widerlegt viele ihrer Pr\u00e4missen und Vorgehensweisen als unwissenschaftlich \u2013 ein lohnenswerter Artikel!<\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) Skandalo\u0308serweise gibt es in der Volkswirtschaftslehre nicht einmal ein Modell eines langfristig stabilen Wirtschaftssystems. Obwohl uns deren Vertreter ha\u0308ufig \u2014 und gelegentlich mit bemerkenswerter Arroganz \u2014 ihre Meinungen und Prognosen als wissenschaftlich fundierte Wahrheiten zum Besten geben und obwohl die Verwendung mathematischer Formeln ihr ein wissenschaftliches Antlitz verleiht, muss festgestellt werden, dass sich die Volkswirtschaftslehre in einem katastrophalen intellektuellen Zustand befindet. Insbesondere ist sie keine Wissenschaft, wie noch ausgefu\u0308hrt werden wird. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>Abschlie\u00dfend noch ein weiterer Artikel aus der FAZ, der zeigt, in welchem Zustand sich die Lehre an den Unis mittlerweile befindet und wie weit dies von forschender Wissenschaft entfernt ist \u2013 <strong>Prof. Markus Reiser<\/strong> \u201e<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE\/Doc~E55AD24DD2C5E472A84CA69FCBA13D3ED~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">Universit\u00e4tsreform: warum ich meinen Lehrstuhl r\u00e4ume<\/a>\u201c<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/2e27e6fdfe24423fa106186ed879b943\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n<h3 class='related_post_title'>Verwandte Beitr\u00e4ge:<\/h3><ul class='related_post'><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=14393\" title=\"F\u00fcr eine plurale VWL\">F\u00fcr eine plurale VWL<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=14357\" title=\"Islands Weg aus der Krise \u2013\u00a0ein Lehrst\u00fcck?\">Islands Weg aus der Krise \u2013\u00a0ein Lehrst\u00fcck?<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=13382\" title=\"Lesetipps: Krise und Wahn | 147 Konzerne kontrollieren die Wirtschaft | Fundamentalisten | \u00d6ko\">Lesetipps: Krise und Wahn | 147 Konzerne kontrollieren die Wirtschaft | Fundamentalisten | \u00d6ko<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=10872\" title=\"Meme Warfare \u2013 der Guerrillakrieg der Informationsgesellschaft (2\/2)\">Meme Warfare \u2013 der Guerrillakrieg der Informationsgesellschaft (2\/2)<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=8977\" title=\"Radiotipps: \u201eEssen \u2013 wie wir get\u00e4uscht werden\u201c und \u201eAbschied vom Homo Oeconomicus\u201c \">Radiotipps: \u201eEssen \u2013 wie wir get\u00e4uscht werden\u201c und \u201eAbschied vom Homo Oeconomicus\u201c <\/a><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Selten klaffen Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinander wie beim verzweifelten Versuch von Volks- und Betriebswirtschaftslehre, sich als ernstzunehmende Wissenschaft zu inszenieren. 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