{"id":14927,"date":"2013-05-27T11:59:53","date_gmt":"2013-05-27T09:59:53","guid":{"rendered":"http:\/\/konsumpf.de\/?p=14927"},"modified":"2013-05-27T13:05:55","modified_gmt":"2013-05-27T11:05:55","slug":"capri-sonne-erhalt-goldenen-windbeutel-2013-reaktionen-und-gegenreaktionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=14927","title":{"rendered":"Capri-Sonne erh\u00e4lt Goldenen Windbeutel 2013. Reaktionen und Gegenreaktionen"},"content":{"rendered":"<p>Vor einer Weile hatte ich ja auf die Wahl zum Goldenen Windbeutel, der dreistesten Werbel\u00fcge des Jahres, hingewiesen, die von der Verbraucherschutzorganisation foodwatch durchgef\u00fchrt wurde. <strong>Helmut Schnug<\/strong> vom <strong>Kritischen Netzwerk<\/strong> hat den \u201eSieger\u201c gew\u00fcrdigt und die Reaktionen darauf analysiert. \u201e<a href=\"http:\/\/www.kritisches-netzwerk.de\/forum\/capri-sonne-erhaelt-goldenen-windbeutel-2013-reaktionen-und-gegenreaktionen\"><strong>Capri-Sonne erh\u00e4lt Goldenen Windbeutel 2013. Reaktionen und Gegenreaktionen<\/strong><\/a>\u201c:<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>120.000 Verbraucher haben \u00fcber aggressive Marketingmethoden bei Kinderprodukten abgestimmt \u2013 und entschieden: Die Werbung f\u00fcr den Soft-Drink Capri-Sonne ist die schlimmste. foodwatch wollte daher dem Hersteller Wild (SiSi-Werke) am 16. Mai am Firmensitz in Eppelheim bei Heidelberg den Goldenen Windbeutel 2013 f\u00fcr die dreisteste Werbemasche des Jahres verleihen.<\/p>\n<p>Capri-Sonne (in der Geschmacksrichtung Orange) enth\u00e4lt pro 200-Milliliter-Beutel umgerechnet sechseinhalb St\u00fcck W\u00fcrfelzucker und damit mehr als ein gleich gro\u00dfes Glas Fanta Orange. Da der Konsum zuckerhaltiger Getr\u00e4nke ohnehin bereits zu hoch ist und \u00dcbergewicht unter Kindern grassiert, forderte foodwatch das Unternehmen auf, alle Werbe- und Marketingaktivit\u00e4ten zu stoppen, die sich gezielt an Kinder richten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.kritisches-netzwerk.de\/sites\/default\/files\/u17\/2013_Goldener_Windbeutel_Capri-Sonne.jpg\" alt=\"\" width=\"499\" height=\"353\" \/><\/p>\n<p>Capri-Sonne &amp; Co. sind Dickmacher ersten Ranges, das ist wissenschaftlich erwiesen. Dennoch fixt Wild Kinder auf allen Kan\u00e4len an, immer noch mehr Zuckergetr\u00e4nke zu konsumieren \u2013 im Internet, Fernsehen, in der Schule, bei Sportveranstaltungen und sogar als Kinderbetreuer in Ferienanlagen. In einer ganzen Reihe von Studien ist der Zusammenhang zwischen Soft-Drink-Konsum und dem Risiko f\u00fcr die Bildung von \u00dcbergewicht belegt. In Deutschland gelten 15 Prozent der Kinder als \u00fcbergewichtig, 6 Prozent sogar als fettleibig (adip\u00f6s). foodwatch fordert daher ein grunds\u00e4tzliches Verbot der Bewerbung unausgewogener Produkte direkt an Kinder.<\/p>\n<p>Bei der von foodwatch ausgerufenen Online-Wahl zum Goldenen Windbeutel auf www.goldenerwindbeutel.de haben sich vom 18. April bis zum 15. Mai 2013 insgesamt 119.835 Verbraucher beteiligt. Das Ergebnis im Detail:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Capri-Sonne von Wild\/SiSi-Werke: 51.054 Stimmen \/ 42,6 %<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Paula von Dr. Oetker: 26.231 Stimmen \/ 21,9 %<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Kosmostars von Nestl\u00e9: 24.710 Stimmen \/ 20,6 %<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Monsterbacke Knister von Ehrmann: 11.580 Stimmen \/ 9,7 %<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Pom-B\u00e4r von funny-frisch (Intersnack): 6.260 Stimmen \/ 5,2 %<\/li>\n<\/ul>\n<p>Capri-Sonne richtet sich mit einer ganzen Reihe von Marketingaktivit\u00e4ten direkt an Kinder und sucht dabei gezielt die N\u00e4he zum Sport. Capri-Sonne tritt als Sponsor und Veranstalter von Sportevents f\u00fcr Kinder auf, betreut Kinder in Hotelanlagen, spricht diese gezielt mit einer Internetseite an und macht sie \u00fcber ihre facebook-Seite zu Markenbotschaftern. Bis Anfang Mai verbreitete der Hersteller zudem werbliches Unterrichtsmaterial an Grundschullehrer, in dem Kindern die Ern\u00e4hrungsempfehlung ausgesprochen wurde, \u201eviel\u201c Capri-Sonne zu verzehren. Nach der foodwatch-Kritik stoppte Wild die Verbreitung des Materials \u2013 ein erster, kleiner Erfolg des Goldenen Windbeutels 2013.<\/p>\n<p>Anders als in den Vorjahren hatte foodwatch beim Goldenen Windbeutel 2013 nicht die Werbel\u00fcge des Jahres, sondern die dreisteste Werbemasche bei einem Kinderprodukt gesucht. Nachdem in den Jahren 2009 bis 2012 das Thema Etikettenschwindel im Blickpunkt stand, m\u00f6chte foodwatch nun das Problem der Fehlern\u00e4hrung bei Kindern und die Verantwortung der Lebensmittelindustrie in den Fokus r\u00fccken. Bei einem Marktcheck mit mehr als 1.500 Produkten hat foodwatch 2012 belegt, dass drei Viertel der direkt an Kinder vermarkteten Lebensmittel zur Kategorie der s\u00fc\u00dfen oder fettigen Snacks geh\u00f6ren. Das Angebot folgt einer \u00f6konomischen Logik: W\u00e4hrend die Gewinnmargen bei Obst und Gem\u00fcse unter 5 Prozent liegen, betragen sie bei Junkfood, Soft-Drinks und S\u00fc\u00dfwaren bis zu 18 Prozent. Lebensmittelhersteller haben daher ein finanzielles Interesse daran, m\u00f6glichst viele unausgewogene Kinderprodukte zu verkaufen.<\/p>\n<p>Obwohl foodwatch den f\u00fcnf nominierten Unternehmen bereits zum Start der Abstimmung einen Besuch beim Gewinner f\u00fcr den heutigen Tag angek\u00fcndigt und um ein Gespr\u00e4ch angefragt hatte, machte Wild die Schotten dicht. Das Unternehmen lehnte die Annahme des Preises ab. Die Pf\u00f6rtner forderten zun\u00e4chst Fernsehteams und H\u00f6rfunkjournalisten auf, ihre Aufnahmen zu stoppen. Im Pf\u00f6rtner-H\u00e4uschen sagten sie den foodwatch-Aktivisten dann unter Ausschluss von Medienvertretern, dass die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung nicht im Hause sei und kein Unternehmensvertreter f\u00fcr ein Gespr\u00e4ch zur Verf\u00fcgung stehe. Die goldene Windbeutel-Skulptur mussten die foodwatch-Aktivisten wieder mitnehmen: \u201eWir d\u00fcrfen keine Gegenst\u00e4nde annehmen\u201c, so die Pf\u00f6rtner. \u201eWir sollen ausrichten, dass die Deutsche SiSi das Geschenk nicht annimmt.\u201c Die Aufforderung \u201eLasst die Kinder mit Zuckerbomben-Marketing in Ruhe\u201c lie\u00df foodwatch als alternatives \u201eGeschenk\u201c auf der Stra\u00dfe vor der Pforte zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die Pf\u00f6rtner h\u00e4ndigten lediglich eine schriftliche Stellungnahme aus, in der der Hersteller zwar erkl\u00e4rt, dass er (wie vorgeschrieben) alle Zutaten \u201evollst\u00e4ndig\u201c und \u201eauf jedem Beutel\u201c deklariert \u2013 aber mit keiner Silbe auf die Kritik am aggressiven Marketing bei Kindern eingeht.<br \/>\n<strong>Ihr foodwatch Team<\/strong><\/p>\n<p><strong>B\u00f6se, b\u00f6se Dickmacher<\/strong><\/p>\n<p>Am 19.05.2013 erschien in der Welt am Sonntag unter dem Titel &#8220;B\u00f6se, b\u00f6se Dickmacher&#8221; ein Portr\u00e4t \u00fcber foodwatch. Nach Auffassung von foodwatch ist der Text in hohem Ma\u00dfe tendenzi\u00f6s, verzerrend und leider auch fehlerhaft. In einer ausf\u00fchrlichen Stellungnahme \u00e4u\u00dfert sich foodwatch zu den Vorw\u00fcrfen, zu denen die Verbraucherorganisation im Vorfeld der Ver\u00f6ffentlichung gr\u00f6\u00dftenteils nicht einmal befragt wurde. Hier die ersten Zeilen des Artikels:<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;<\/p>\n<blockquote><p><strong>B\u00f6se, b\u00f6se Dickmacher<\/strong><br \/>\nFoodwatch inszeniert sich als David im Kampf gegen eine m\u00e4chtige Industrie. Dabei \u00fcbt die kleine Verbraucherorganisation mittlerweile selbst gro\u00dfen Einfluss aus \u2013 mit umstrittenen Methoden.<br \/>\nGrau ist der Mittwoch dieser Woche in Heidelberg-Eppelheim. Das winzige Tr\u00fcppchen Demonstranten am Werkstor des Getr\u00e4nkeherstellers Wild f\u00e4llt trotzdem auf. Eine Aktivistin steckt in einem Capri-Sonne-Orange-Kost\u00fcm und klagt in die Kamera der ARD: &#8220;Ich bin ein \u00fcbers\u00fc\u00dfer Dickmacher und werde viel zu viel von Kindern verzehrt.&#8221; Ein junger Mann in knallroter Regenjacke versucht, einen fu\u00dfballgro\u00dfen goldenen Windbeutel an den Pf\u00f6rtner des Unternehmens zu \u00fcberreichen. Der Mann verweist die Demonstranten unwirsch vom Firmengel\u00e4nde.<br \/>\n<strong>\u25ba <\/strong><strong>bitte lest zun\u00e4chst den vollst\u00e4ndigen Artikel bei WELT.de<\/strong>\u00a0 &#8211; <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/wams\/wirtschaft\/article116330848\/Boese-boese-Dickmacher.html\" target=\"_blank\">weiter<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>Als Initiator des Kritischen Netzwerkes halte ich es f\u00fcr enorm wichtig, immer wieder aufzuzeigen, mit welcher Polemik und journalistischen Unkorrektheiten f\u00fchrende (Mainstream-)Medien hierzulande permanent aufrechte Einzelk\u00e4mpfer und NGOs &#8211; wie in diesem Falle foodwatch e.V. \u2013 in der breiten \u00d6ffentlichkeit vorf\u00fchren und verunglimpfen. Die wirtschaftlichen Interessen gro\u00dfer Tageszeitungen und anderer Medien sind nat\u00fcrlich legitim und damit auch ein positives, wohlwollendes Verh\u00e4ltnis zu den Werbekunden, aber eine dringend notwendige Verbraucheraufkl\u00e4rung durch sachliche wie nachweisbare Fakten bleibt oftmals auf der Strecke. Und hier kommen wir ins Spiel: partei- und wirtschaftsunabh\u00e4ngige alternative NGOs, Medien und Blogger.<\/p>\n<p>Die offizielle Stellungnahme von foodwatch zum foodwatch-Portr\u00e4t in der Welt am Sonntag vom 19.5.2013 muss deshalb im KN eine besondere Aufmerksamkeit erfahren und ich bitte alle LeserInnen, sich daraus selbst eigene Gedanken zu machen und m\u00f6gliche Konsequenzen hinsichtlich Kauf- und Leseverhalten zu ziehen. Den engagierten Frauen und M\u00e4nnern des Vereines foodwatch e.V. geb\u00fchrt jedenfalls mein Respekt und darf sich eines weiteren medialen Supports durch das Kritische Netzwerk sicher sein.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><strong>Stellungnahme zum foodwatch-Portrait \u201eB\u00f6se, b\u00f6se Dickmacher\u201c in der Welt am Sonntag vom 19. Mai 2013<\/strong><br \/>\n<strong>Berlin, 20. Mai 2013<\/strong><\/p>\n<p>Wir freuen uns \u00fcber das Interesse der Welt am Sonntag (WamS) an foodwatch \u2013 es ist ja nicht allt\u00e4glich, dass ein f\u00fcnfk\u00f6pfiges Autorenteam sich mit der Arbeit einer NGO befasst. Dabei haben wir nicht den Anspruch, dass unsere Positionen am Ende von jedem geteilt werden. Selbstverst\u00e4ndlich freuen wir uns auch \u00fcber die notwendige kritische Begleitung, wenn sie fair und nach guter journalistischer Praxis erfolgt. Der am 19. Mai erschienene Text \u201eB\u00f6se, b\u00f6se Dickmacher\u201c ist jedoch in hohem Ma\u00dfe tendenzi\u00f6s, verzerrend und leider auch fehlerhaft. Viele Faktendarstellungen von Autoren und Zitatgebern halten einer \u00dcberpr\u00fcfung nicht stand, zu den meisten im Text transportierten Vorw\u00fcrfen ist foodwatch noch nicht einmal befragt worden.<\/p>\n<p>Die Vermutung dr\u00e4ngt sich auf, dass da die These des Artikels von Vornherein feststand und durch allzu viel Recherche auch nicht zerst\u00f6rt werden sollte \u2013 dies zeigt sich in jeder Passage des Textes und war auch bereits unser Eindruck , als uns in der vergangenen Woche die Anfrage des Redaktions-Hospitanten erreicht hat.<\/p>\n<p><strong>Gern m\u00f6chten wir eine Reihe von Punkten richtigstellen und gerader\u00fccken:<\/strong><br \/>\n<strong>1. <\/strong>Die Fehlerkette beginnt schon beim Aufmacher-Bild, das die WamS aus unserem Presse-Downloadbereich entnommen hat, und der zugeh\u00f6rigen Bildunterschrift: Bei den gezeigten handelt es sich keineswegs, wie die WamS schreibt, um \u201evon foodwatch als ungesund eingestufte Produkte\u201c, sondern schlichtweg um eine von foodwatch unkommentiert gelassene Zusammenstellung von Kinderlebensmitteln, die die Vielfalt von Verpackungsgestaltungen zeigen sollen, mit denen Lebensmittelhersteller Kinder ansprechen. Die angebliche Einstufung als \u201eungesund\u201c, die bei einigen der abgebildeten Produkte zudem unsinnig ist, ist eine freie Erfindung der Redaktion.<\/p>\n<p><strong>2. <\/strong>Die Autoren erwecken durch ihre reportage-artige Schilderung im Einstieg des Textes den Eindruck, sie w\u00e4ren sie bei der foodwatch-Aktion zur Verleihung des Goldenen Windbeutels bei Capri-Sonne in Heidelberg-Eppelheim dabei gewesen. Tats\u00e4chlich war kein Vertreter der Welt oder der WamS vor Ort. foodwatch h\u00e4tte diese M\u00f6glichkeit gern einger\u00e4umt, es gab jedoch zu keinem Zeitpunkt eine Anfrage f\u00fcr die Teilnahme an der Aktion.<\/p>\n<p><strong>3. <\/strong>Frei erfunden ist die Darstellung, dass am vergangenen Freitag foodwatch-Mitarbeiter \u201egemeinsam die Resonanz der Windbeutel-Kampagne\u201c auswerteten \u2013 auch wenn die Autoren den Eindruck erwecken, bei einer solchen Besprechung dabei gewesen zu sein, es gab keine solche. Das mag zwar eine Kleinigkeit sein, zeigt jedoch, wie genau es die WamS-Autoren mit der Wahrheit nehmen. Nach einem unangek\u00fcndigten \u00dcberraschungsbesuch des Redaktionshospitanten am Freitagmorgen, der \u201ezuf\u00e4llig in der Gegend\u201c gewesen zu sein vorgab, hatten sich vielmehr zwei foodwatch-Mitarbeiter die Zeit genommen, Fragen zum Goldenen Windbeutel im Interview mit dem WamS-Hospitanten zu beantworten.<\/p>\n<p>So ungew\u00f6hnlich dieses Vorgehen, so ungew\u00f6hnlich der gesamte Weg der WamS-Recherchen: Der Redaktionshospitant hatte in der vergangenen Woche in der foodwatch-Pressestelle angefragt, ob er kurzfristig einen Tag im foodwatch-B\u00fcro verbringen k\u00f6nne, um Eindr\u00fccke zu gewinnen. Solche Besuche machen wir zwar grunds\u00e4tzlich immer wieder m\u00f6glich (in der Vergangenheit auch schon f\u00fcr eine Journalistin der Welt), aus zeitlichen Gr\u00fcnden mussten wir dies wegen der Verleihung des Goldenen Windbeutels f\u00fcr die vergangene Woche jedoch absagen. Stattdessen hatten wir wunschgem\u00e4\u00df f\u00fcr Freitag ein Telefonat zum Goldenen Windbeutel in Aussicht gestellt. Daraus wurde dann der beschriebene \u00dcberraschungsbesuch und im Anschluss eine Reihe von E-Mails, in denen der Redaktionshospitant foodwatch mit verschiedenen Vorw\u00fcrfen in Form von Zitaten konfrontierte, \u00fcber deren Urheber er gr\u00f6\u00dftenteils noch nicht einmal informiert war. Zu allen Fragen und Vorw\u00fcrfen haben wir ausf\u00fchrlich mit Stellungnahmen geantwortet, was nur zu einem geringen Teil redaktionell ber\u00fccksichtigt wurde. Zum Gro\u00dfteil der im Text genannten Kritikpunkte und Vorw\u00fcrfe wurde foodwatch jedoch gar nicht erst um Stellungnahme gefragt. Dies widerspricht nicht nur den Grundregeln journalistischen Arbeitens, sondern f\u00fchrt auch zu einer Reihe von Falschdarstellungen und Verzerrungen, auf die wir im Folgenden eingehen m\u00f6chten.<\/p>\n<p><strong>4.<\/strong> Die WamS macht sich leider nicht die M\u00fche, die von foodwatch im Zuge der Wahl zum Goldenen Windbeutel formulierte Kritik korrekt oder vollst\u00e4ndig wiederzugeben. Diese befasst sich vor dem Hintergrund des unter Kindern grassierenden \u00dcbergewichts mit den vielf\u00e4ltigen und aggressiven, gezielt auf Kinder zielenden Marketingmethoden f\u00fcr unausgewogene Produkte, so zum Beispiel f\u00fcr dem stark zuckerhaltigen Soft Drink Capri-Sonne, der aus der Online-Wahl als \u201eSieger\u201c hervorging. H\u00e4tten die Autoren diesen Zusammenhang aus gesundheitlichen Problemen, unausgewogenen Produkten und aggressivem Marketing gezielt an Kinder dargestellt, so w\u00e4re dem Leser auch schnell klar gewesen, dass das vom Capri-Sonne-Hersteller zur Entgegnung angef\u00fchrte und von der WamS ohne Einordnung \u00fcbernommene \u201eArgument\u201c, dass der Hersteller schlie\u00dflich auch ein \u201eCapri-Sonne Bio-Schorly\u201c anbiete, mit der eigentlichen Kritik \u00fcberhaupt nichts zu tun hat \u2013 auf diese ist das Unternehmen in seiner Stellungnahme n\u00e4mlich gar nicht erst eingegangen. Stattdessen hat es nach der foodwatch-Kritik die Verbreitung von \u201eUnterrichtsmaterialien\u201c an Grundschullehrer, die in Wahrheit Werbebrosch\u00fcren f\u00fcr Capri Sonne sind, gestoppt . Ebenfalls eine bekannte Tatsache, die die WamS unerw\u00e4hnt l\u00e4sst.<\/p>\n<p><strong>\u25ba bitte lest die vollst\u00e4ndige foodwatch &#8211; Stellungnahme<\/strong> \u2013 <a href=\"http:\/\/www.foodwatch.org\/uploads\/media\/2013-05-20_Stellungnahme_zur_Welt_am_Sonntag.pdf\" target=\"_blank\">weiter<\/a>\u00a0 <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.kritisches-netzwerk.de\/sites\/default\/files\/u17\/PDF_Symbol_big.gif\" alt=\"\" \/><\/p>\n<h3 class='related_post_title'>Verwandte Beitr\u00e4ge:<\/h3><ul class='related_post'><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=8465\" title=\"Tricksereien der Lebensmittelindustrie: Sauerstoff-Fleisch und Nimm2\">Tricksereien der Lebensmittelindustrie: Sauerstoff-Fleisch und Nimm2<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=13905\" title=\"Wie die Industrie aus Kindern Junkfood-Junkies macht\">Wie die Industrie aus Kindern Junkfood-Junkies macht<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=3977\" title=\"Werbung gegen Realit\u00e4t, Teil 12: Yogurette\">Werbung gegen Realit\u00e4t, Teil 12: Yogurette<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=1534\" title=\"Surftipp: Abgespeist\">Surftipp: Abgespeist<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=15294\" title=\"S\u00fc\u00df und gef\u00e4hrlich \u2013 die bittere Seite des Zuckers\">S\u00fc\u00df und gef\u00e4hrlich \u2013 die bittere Seite des Zuckers<\/a><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einer Weile hatte ich ja auf die Wahl zum Goldenen Windbeutel, der dreistesten Werbel\u00fcge des Jahres, hingewiesen, die von der Verbraucherschutzorganisation foodwatch durchgef\u00fchrt wurde. 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