{"id":14550,"date":"2012-12-09T09:54:04","date_gmt":"2012-12-09T08:54:04","guid":{"rendered":"http:\/\/konsumpf.de\/?p=14550"},"modified":"2012-12-07T12:56:44","modified_gmt":"2012-12-07T11:56:44","slug":"futurzwei-plattform-fur-zukunftsfahige-ideen-und-nachhaltige-konzepte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=14550","title":{"rendered":"Futurzwei \u2013 Plattform f\u00fcr zukunftsf\u00e4hige Ideen und nachhaltige Konzepte"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-14554\" title=\"futurzwei\" src=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/futurzwei-300x190.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"190\" srcset=\"https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/futurzwei-300x190.png 300w, https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/futurzwei-250x159.png 250w, https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/futurzwei.png 500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>Nach den ganzen negativen und bedr\u00fcckenden Nachrichten hier wird es mal wieder Zeit f\u00fcr etwas Zukunftsweisendes und Konstruktives \u2013 Harald Welzer, seines Zeichen Sozialpsychologe und in den letzten Jahren immer wieder positiv durch seine Kritik am Wachstumswahn und der Wegwerfgesellschaft aufgefallen (siehe z.B. meinen Blogbeitrag \u201e<a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=5842\">Was bringt die Zukunft?<\/a>\u201c von 2009) hat sich von der Theorie in die Praxis gewagt und mit <strong>Futurzwei \u2013 Stiftung Zukunftsf\u00e4higkeit<\/strong> eine Plattform geschaffen, die Ideen, Geschichten und Anregungen f\u00fcr eine lebenswertere Zukunft versammelt und Mut machen soll, den Wandel selbst in die Hand zu nehmen. Auf der originell gestalteten <a href=\"http:\/\/www.futurzwei.org\/#index\">Website von Futurzwei<\/a> kann man schon jetzt viele positive Beispiele f\u00fcr B\u00fcrgerengagement finden, wie z.B. \u00fcber den \u201eLeihladen\u201c Leila in Berlin:<\/p>\n<blockquote><p>Austeilen und Einstecken<\/p>\n<div id=\"messageCont\">\n<div>\n<div>\n<div><strong>100 kleine Dinge lagern im Berliner Leihladen <em>*Leila<\/em> und warten auf Nutzer. \u201eNicht Besitz, sondern Zugang\u201c lautet der Ansatz des ehrenamtlichen Teams.<\/strong><\/div>\n<p>Wer etwas besitzen will, streift durch die Gesch\u00e4fte des Prenzlauer Bergs und kauft sein Gl\u00fcck in T\u00fcten. Einen Sinn daf\u00fcr, wann es genug ist, und einen Mechanismus, der anzeigt \u201eSchluss, jetzt reicht es\u201c \u2013 beides ist weder von der Wirtschaft vorgesehen noch im Gehirn eingebaut. Und obwohl wir mehr als genug konsumieren, obwohl wir von allem mehr haben, als wir jemals ver- und gebrauchen k\u00f6nnen, trotzdem kaufen, bestellen, ersteigern und ergattern wir besinnungslos weiter. \u201eIch shoppe, also bin ich\u201c, schreibt der Soziologe Zygmunt Bauman und warnt, dass der Konsum eine h\u00f6chst einsame Angelegenheit ist.<\/p>\n<p>Wer hingegen nur hin und wieder etwas benutzen und dabei nicht sozial isoliert sein m\u00f6chte, geht zu <em>*Leila. <\/em>Diesen Laden hat Nikolai Wolfert \u2013 ein viel j\u00fcngerer und weit weniger bekannter Soziologe als Zygmunt Bauman \u2013 zusammen mit einer bunten <em>Transition-Town<\/em>-Truppe in drei Souterrain-R\u00e4umen im s\u00fcdlichen Prenzlauer Berg er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Hier wird nicht gekauft, sondern ausgeliehen und geborgt. Es geht nicht um Besitz, sondern um Zugang: Ob Spielzeug, Freizeit- oder Campingartikel, ob bestimmte K\u00fcchenutensilien oder Heimwerker- und Gartenzubeh\u00f6r \u2013 hier gibt es viel Nutzbringendes, das man ein- oder mehrmals gebrauchen kann, ohne es gleich sein Eigen nennen zu m\u00fcssen. Bollerwagen, Leiter, Wok, Keimapparat, Einrad, Frisbee, Isomatte, Lastenrad oder Kr\u00fccken \u2013 alles Dinge, die man nicht permanent ben\u00f6tigt. Sogar ein blaues Mountainbike wurde hier geparkt und wartet auf einen neuen Nutzer. Der Clou: Diese wunderbaren Gegenst\u00e4nde, diese pr\u00e4chtigen Ressourcen, geh\u00f6ren der Allgemeinheit. Denn bei <em>*Leila <\/em>wird gemeinschaftlich und sozial konsumiert.<\/p>\n<p>Im Leihladen <em>*Leila <\/em>sitzt Nikolai Wolfert mit einem Glas Holunder-Limonade in der Hand. \u201eLei\u201c steht f\u00fcr Leihen und \u201eLa\u201c f\u00fcr Laden, erkl\u00e4rt Wolfert, aber <em>*Leila <\/em>sei noch mehr, ein sozialer Treffpunkt n\u00e4mlich. Wolfert und die anderen Initiatoren haben <em>*Leila<\/em> ganz eindeutig nicht als Gesch\u00e4ft, sondern als einen angesagten Ort des \u201eanderen\u201c Berlins konzipiert. Umsonstl\u00e4den und Giveboxes, wo Gegenst\u00e4nde ihre Besitzer wechseln, ohne dass Geld flie\u00dft, gibt es schon mehrfach in der Hauptstadt. Doch dort werden die freien Gaben schnell wieder zu Eigentum, nur eben von jemand anderem. Im Leihladen <em>*Leila<\/em> hingegen wird privates Eigentum in ein Gemeingut \u00fcberf\u00fchrt. Das ist neu. Und ein Versuch.<\/p>\n<p>\u201eKein Laden, sondern eine Mitmach-Aktion\u201c, beschreibt Wolfert den Grundgedanken, \u201eIch bringe etwas, was ein anderer holt und im besten Fall auch wiederbringt, damit ein weiterer es erneut abholen und wiederbringen kann. Die Dinge haben hier eine feste Bleibe, sie kursieren nur kurzzeitig in der Welt, kehren aber wieder in ihre Heimat zur\u00fcck. Hier im Leihladen schaffen es Menschen, miteinander zu kooperieren.\u201c Das <em>*Leila<\/em>-Prinzip ist simpel: Ein jeder kann Mitglied werden. Die H\u00f6he des Beitrages bestimmt man selbst. Indem man mindestens einen Gegenstand in den <em>*Leila<\/em>-Pool gibt, erh\u00e4lt man die Berechtigung, andere Dinge zu entleihen.<\/p>\n<p>Nicht-Habenwollen, Nicht-Besitzen und Teilen geh\u00f6ren f\u00fcr die Initiatoren zum gr\u00f6\u00dferen politischen und \u00f6kologischen Projekt des Ausstiegs aus der \u00dcberflussgesellschaft: Bei <em>*Leila<\/em> wird das Privateigentum als universelles Prinzip des Kapitalismus in Frage gestellt. Deswegen f\u00fchrt das Team auch keinen Laden mit herk\u00f6mmlichem Gesch\u00e4ftsgebaren, sondern \u201emit Gemeinsinn und so\u201c. Der Soziologe Nikolai Wolfert ist, wie es scheint, bei <em>*Leila <\/em>f\u00fcr den geistigen \u00dcberbau verantwortlich.<\/p>\n<p>Deswegen hat er die <em>Kleine Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral<\/em> von Heinrich B\u00f6ll an den Eingang gepinnt. Darin wird die Begegnung eines Touristen mit einem Fischer geschildert. Der Fischer, am Hafen entspannt auf das Meer blickend, erh\u00e4lt vom Touristen die Empfehlung, sich doch eine Flotte mit mehreren Booten anzuschaffen. Denn mit solch einer Flotte k\u00f6nne er beruhigt im Hafen sitzen und die Sonne genie\u00dfen, sagt der Tourist. Aber das k\u00f6nne er doch heute auch schon, lautet die Antwort des Fischers. Und wie der Fischer am Ufer sitzt Wolfert auf seinem Sofa und schaut auf sein Meer von ausleihbaren Gegenst\u00e4nden. In drei R\u00e4umen horten sich die Sachwerte zum Teil bis zur Decke und erinnern jeden Gast daran, dass im eigenen Keller ebenfalls zahlreiche Besitzt\u00fcmer auf die Befreiung aus der Bedeutungs- und Verwertungslosigkeit warten.<\/p>\n<p>Wer glaubt, diese Idee sei sentimentaler Sozialkitsch, und R\u00e4ume mit einem Haufen Kram k\u00f6nnten keine Interessenten anziehen, der irrt. Nach Kundschaft muss hier niemand Ausschau halten. Erst kommt jemand, der was bringt, dann einer, der nur guckt, ein dritter, der zwei Gartenst\u00fchle ausleiht, und ein vierter, der sich mal kurz aufs Sofa setzen oder mit Wolfert eine Partie Tischtennis spielen will. Und schon schaut wieder jemand zur T\u00fcr herein. Es ist eine Dame vom Stadtteilhaus, die das Sorgentelefon f\u00fcr Senioren betreut: \u201eNikolai, wir haben da noch so ein kleines Schr\u00e4nkchen, braucht ihr das vielleicht?\u201c Wolfert ist dankbar f\u00fcr jede Art von Unterst\u00fctzung: ganz egal, ob materielle oder finanzielle Spenden. Au\u00dferdem sucht er ehrenamtliche Mitstreiter und braucht noch einen Telefonanschluss. Telekommunikationsfirmen haben das Teilen wohl noch nicht f\u00fcr sich entdecken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Weil hier permanenter Betrieb herrscht, ist der erste Raum des Leihladens \u2013 K\u00fcche, B\u00fcro und Bibliothek in einem \u2013 auch mehr ein kommunikatives Zentrum als ein Gesch\u00e4ft. Wer sich mit gesellschaftlichem Wandel, der <em>Transition-Town<\/em>-Initiative oder mit Permakultur besch\u00e4ftigen m\u00f6chte, kann hier eine Auswahl an B\u00fcchern einsehen und nat\u00fcrlich sofort mit Wolfert losdiskutieren.<\/p>\n<p>F\u00fcnf weitere Ehrenamtliche betreuen neben Wolfert den Leihladen; ein Strau\u00df ihrer gemeinsamen Ideen harrt der Umsetzung. Man m\u00f6chte k\u00fcnftig Lesungen veranstalten, sich mit dem Thema der Gemeing\u00fcter, oder englisch Commons, auseinandersetzen und die Internet-Pr\u00e4senz zu einem virtuellen Leih-Ring ausbauen. \u201eEs bewegt sich was!\u201c, stellt Wolfert fest und verweist auf die vielen neuen gesellschaftlichen Sharing-Modelle wie Couchsurfing, Carsharing oder Bookcrossing, die vielerorts Anh\u00e4nger finden.<\/p>\n<p>\u201eBesitz macht besessen\u201c, sagt Nikolai Wolfert, \u201ewir stellen uns unsere Welt mit Kram voll und sind nur noch mit dessen Unterhaltung und Instandsetzung besch\u00e4ftigt.\u201c Ja, Besitz belastet. Deshalb best\u00e4tigt sich bei <em>*Leila<\/em> nicht die Tragik der Allmende, sondern hier zeichnet sich der Luxus der Zukunft ab: Gegenseitigkeit und Solidarit\u00e4t.<\/p>\n<p>Und w\u00e4hrend die Prenzlauer-Berg-Boh\u00e8me dar\u00fcber diskutiert, welcher Wohlstand wohl auch k\u00fcnftig Bestand haben k\u00f6nnte, h\u00e4lt Nikolai Wolfert an seiner Holunder-Limo aus dem Mauerpark und seiner Gemeinschaftsutopie des \u00f6ffentlichen Eigentums fest. Daf\u00fcr hat er sein soziologisches Beobachtungszentrum f\u00fcr Entprivatisierungsstudien verlegt. In seinen Leihladen.<\/p>\n<div>Dana Giesecke<br \/>\n02. August 2012<\/div>\n<div><a href=\"http:\/\/www.leila-berlin.de\" target=\"_blank\">www.leila-berlin.de<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/blockquote>\n<p>Auch die Zeit berichtete \u00fcber Futurzwei und interviewte Harald Welzer \u2014 \u201e<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2012\/04\/Harald-Welzer\/seite-1\"><strong>Wir sind nicht nett<\/strong><\/a>\u201c:<\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) <strong>Welzer:<\/strong> Die Akteure, von denen wir erz\u00e4hlen, tun etwas Unerwartbares. Dass wir zu viel Dreck, Mobilit\u00e4t, Emissionen, Ungerechtigkeit hervorbringen, finden wir ja alle bedenklich. Aber in der Regel ersch\u00f6pft sich das Unzufriedensein darin, dass man mit anderen dar\u00fcber spricht. Futurzwei interessiert sich f\u00fcr die Leute, die sagen: Ich mache das jetzt anders. Und das ist ja alles andere als leicht. Erwartbar ist, dass man tut, was alle tun, und nicht, davon abzuweichen, wie es etwa das Ehepaar Sladek aus Sch\u00f6nau gemacht hat. Da fingen ein Mediziner und eine Grundschullehrerin eines Tages damit an, ein gr\u00fcnes Energieunternehmen aufzubauen. (&#8230;)<\/p>\n<p><strong>Welzer:<\/strong> Bisher sind es nur Storys, die wir sammeln, aber die Hoffnung ist, dass sie sich zu einer anderen Geschichte f\u00fcgen. Wir wollen die Gegengeschichte zu der unerh\u00f6rt starken Konsum-, Wachstums- und Wohlstands-Geschichte erkennbar machen, die westliche, kapitalistische Gesellschaften \u00fcber sich erz\u00e4hlen. Unsere Utopie ist, dass wir eine Promotionsagentur f\u00fcr eine soziale Bewegung in Richtung Zukunftsf\u00e4higkeit werden, die noch nicht wei\u00df, dass sie existiert. Wir werden gl\u00fccklich gewesen sein, wenn uns das gelungen ist. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<h3 class='related_post_title'>Verwandte Beitr\u00e4ge:<\/h3><ul class='related_post'><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=14248\" title=\"Zwei interessante Veranstaltungen \u2013 Transition-Konferenz und Umundu-Festival\">Zwei interessante Veranstaltungen \u2013 Transition-Konferenz und Umundu-Festival<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=10445\" title=\"Lesetipps: Lass uns den Verkehrsinselmais ernten  |  Billige T-Shirts  |  10 Empfehlungen zur Rettung der Welt\">Lesetipps: Lass uns den Verkehrsinselmais ernten  |  Billige T-Shirts  |  10 Empfehlungen zur Rettung der Welt<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=9759\" title=\"Surftipp: Konsum-los.de\">Surftipp: Konsum-los.de<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=7199\" title=\"Der Rat f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung\">Der Rat f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=15358\" title=\"Brandalism\">Brandalism<\/a><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach den ganzen negativen und bedr\u00fcckenden Nachrichten hier wird es mal wieder Zeit f\u00fcr etwas Zukunftsweisendes und Konstruktives \u2013 Harald Welzer, seines Zeichen Sozialpsychologe und in den letzten Jahren immer wieder positiv durch seine Kritik am Wachstumswahn und der Wegwerfgesellschaft aufgefallen (siehe z.B. meinen Blogbeitrag \u201eWas bringt die Zukunft?\u201c von 2009) hat sich von der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1097,259,12,4,54],"tags":[2888,562,2665,460,2666,2870],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.4 - 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