{"id":14469,"date":"2012-11-20T09:31:27","date_gmt":"2012-11-20T08:31:27","guid":{"rendered":"http:\/\/konsumpf.de\/?p=14469"},"modified":"2013-07-21T17:28:38","modified_gmt":"2013-07-21T15:28:38","slug":"affluenza-das-konsum-virus-der-markt-ist-unser-gott","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=14469","title":{"rendered":"Affluenza \u2013 das Konsum-Virus \u2013 \u201eDer Markt ist unser Gott\u201c"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-14473\" title=\"de Graaf - Affluenza kl\" src=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/de-Graaf-Affluenza-kl2.jpg\" alt=\"\" width=\"113\" height=\"180\" \/>\u00dcber das <a href=\"http:\/\/www.kritisches-netzwerk.de\/forum\/kreative-kritische-auseinandersetzung-mit-werbung-adbusting\">Kritische Netzwerk<\/a> bin ich auf das folgende Interview aufmerksam gemacht worden, das auf Franz Alts <a href=\"http:\/\/www.sonnenseite.com\/Interviews,Affluenza+-+das+Konsum-Virus++-+Der+Markt+ist+unser+Gott,20,a678.html\"><strong>Sonnenseite<\/strong><\/a> erschien und in dem <strong>Prof. Thomas Naylor<\/strong>, der Autor des Buches \u201eAffluenza \u2013 Zeitkrankheit Konsum\u201c (eins der wichtigsten B\u00fccher zum Thema, wenn Ihr mich fragt) interviewt wird. Sehr interessant!<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<div>&#8220;Affluenza &#8211; Zeitkrankheit Konsum&#8221;: Das neue Buch von John de Graaf, Prof. Thomas Naylor und David Wann entlarvt die herrschende Konsumorientierung als Krankheit mit verheerenden Nebenwirkungen f\u00fcr Gesellschaft und Mitwelt. \u00d6kologiePolitik-Redakteur Raphael Mankau im Gespr\u00e4ch mit Thomas Naylor. Das Interview wird in der Juli-2002-Ausgabe von \u00d6kologiePolitik in einer Kurzfassung ver\u00f6ffentlicht.<\/div>\n<div><strong>\u00f6p: Was ist &#8220;Affluenza&#8221;? <\/strong><br \/>\n<strong>Prof. Naylor: <\/strong>Wer von &#8220;Affluenza&#8221; befallen wird, ist wie besessen vom Materialismus &#8211; Konsumg\u00fctern und dienstleistungen -, angefangen bei Bier und Kosmetik, \u00fcber Kleidung, Zigaretten, Soft Drinks, Fast Food, Freizeitdrogen, Videospiele und Rock-Musik bis hin zu Automobilen, Computern, elektronischen Ger\u00e4ten, teuren Villen, unbezahlbaren Kunstwerken, Hightech-Gesundheitsversorgung und Weltreisen. Wer sich mit dieser Krankheit angesteckt hat, leidet unter \u00dcberarbeitung und Stress, aber auch lebensgef\u00e4hrlichem Konsumwahn. Sie macht weder vor den Reichen noch den Armen Halt. Je mehr man hat, desto mehr will man noch dazu.<strong>\u00f6p: Worin liegt die Ursache f\u00fcr dieses &#8220;Virus&#8221;, das inzwischen unsere gesamte Gesellschaft infiziert hat? <\/strong><br \/>\n<strong>Prof. Naylor: <\/strong>Wir f\u00fcrchten uns vor Sinn- und Nutzlosigkeit &#8211; darum verbringen wir unser ganzes Leben damit, uns einzureden, wie unbezwingbar wir doch sind. Einer der Tricks, mit denen wir uns des ewigen Lebens versichern wollen, ist der Konsum. Die Konsumwelt gaukelt uns vor, dass wir absolute Sicherheit in einer ansonsten unsicheren, sinnlosen Welt finden k\u00f6nnen. Wir glauben, dass wir unser ganzes Leben in einem Zustand nicht enden wollender Selbstverwirklichung verbringen k\u00f6nnen, ohne aber auf der anderen Seite einen psychischen Preis f\u00fcr das Leben in hemmungsloser Vergn\u00fcgungssucht zahlen zu m\u00fcssen. Unser Selbstwertgef\u00fchl beruht vollst\u00e4ndig auf dem, was wir selbst besitzen und konsumieren, und nicht auf dem, was wir wirklich sind.<\/p>\n<p>Um die Auswirkungen des Schmerzes und des Leids zu bet\u00e4uben, die mit der Sinnlosigkeit einhergehen, suchen viele ein Leben, das sich gr\u00fcndet auf Besitz, Konsum und Macht \u00fcber Menschen, Dinge, Maschinen und Reicht\u00fcmer. Als Antwort auf ihre uners\u00e4ttlichen psychischen und sinnlichen Bed\u00fcrfnisse legen diejenigen, die vom &#8220;Haben&#8221; abh\u00e4ngen, oft ein aggressives, feindseliges Wettbewerbsverhalten an den Tag. Etwas zu besitzen ist gleichbedeutend mit Macht\u00fcbernahme oder Bezwingung. Raub, Zerst\u00f6rung, \u00dcberlastung und Konsumieren sind alles Formen des Habens. Wer vom Haben besessen ist, f\u00fcrchtet sich vor dem Verlust an jemand anderen, den Staat oder letztlich durch den Tod. Als Nation sind wir so verr\u00fcckt nach dem Haben, dass wir die F\u00e4higkeit, als Menschen zu handeln und denken, verloren haben. Unser Gl\u00fcck machen wir meist abh\u00e4ngig von der \u00dcberlegenheit \u00fcber andere, unserer Macht und unserem Geschick, andere zu manipulieren. Das kapitalistische Amerika ist die effizienteste und produktivste Nation der Welt, aber auf Kosten der Menschlichkeit.<\/p>\n<p>Unsere gesamte Wirtschaft wird angetrieben von unserem ausgepr\u00e4gten psychischen Bed\u00fcrfnis, unser geistiges und emotionales Vakuum mit immer mehr Kram aufzuf\u00fcllen und von unserer Illusion, dass die Anh\u00e4ufung von Reichtum und materiellem Besitz dem Leben einen Sinn gibt. Wenn wir uns mies f\u00fchlen und uns aufbauen wollen, kaufen wir ein neues Kleid, essen in einem schicken Restaurant oder leihen uns ein Video aus. Je weniger Sinn wir im Leben finden, desto eher werden wir von diesem materialistischen Ansatz verf\u00fchrt, der da sagt: &#8220;Arbeite hart, am\u00fcsier dich gut&#8221; &#8211; ein Ansatz, der auf einer L\u00fcge beruht.<\/p>\n<p>Obwohl Drogenabh\u00e4ngigkeit illegal ist, wird die Abh\u00e4ngigkeit von Konsumg\u00fctern, Warenkatalogen, Einkaufszentren, Internetshopping und Kreditkarten durch die Werbung geradezu aufgezwungen. Sowohl aus Washington wie von Seiten der Wirtschaft ist die Botschaft immer dieselbe: &#8220;Kauf jetzt, spare sp\u00e4ter f\u00fcr den Ruhestand.&#8221; Wenn wir dieses Spiel nicht spielen, k\u00f6nnte das ganze Kartenhaus in sich zusammenkrachen. Wir haben die patriotische Pflicht zu konsumieren. Ein guter Amerikaner &#8211; oder guter Deutscher &#8211; zu sein, hei\u00dft, viel zu konsumieren. Wer mit dem meisten Krimskrams um sich herum das Zeitliche segnet, gewinnt das Spiel.<\/p>\n<p>Die Weltwirtschaft ist ein Altar, auf dem Konsumenten wie Investoren ihre Opfer bringen. Der Markt ist unser Gott. Dabei ist die Sinnentleerung so wichtig f\u00fcr unsere Wirtschaft, dass der Chikagoer \u00d6konom David Hale einmal sagte: &#8220;Der einzige Weg, die Weltwirtschaft zu retten, ist durch verschwenderischen Konsum der Amerikaner.&#8221;<\/p>\n<p><strong>\u00f6p: Wodurch manifestiert sich die Affluenza in unserer Gesellschaft &#8211; neben den verheerenden Auswirkungen des Konsums auf unsere nat\u00fcrliche Mitwelt? <\/strong><br \/>\n<strong>Prof. Naylor: <\/strong>Damit der Kapitalismus reibungslos funktioniert, m\u00fcssen die Menschen daran glauben, dass der Weg zur Gl\u00fcckseligkeit die Anh\u00e4ufung von genug Geld und Guthaben erfordert. Dadurch sind wir im Stande, ein schick eingerichtetes H\u00e4uschen, ein paar Autos, einen Computer, ein Boot und die Universit\u00e4tsausbildung unserer Kinder zu finanzieren. Um uns all jene Dinge leisten zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir hart arbeiten, bis wir in den Ruhestand gehen oder sterben. Je h\u00e4rter wir arbeiten, desto mehr Geld haben wir, desto mehr k\u00f6nnen wir kaufen und umso gl\u00fccklicher werden wir sein &#8211; das will man uns weismachen.<\/p>\n<p>Aber wenn das wirklich wahr w\u00e4re, warum sind so viele Menschen in den USA oder in Deutschland so w\u00fctend, so ungl\u00fccklich, zynisch, ausgebrannt? Woher kommt die hohe Zahl der Scheidungen und Selbstmorde, woher die Depressionen, Abtreibungen, der Drogenmissbrauch und die hohe Zahl der H\u00e4ftlinge, wenn doch der amerikanische Traum so funktioniert, wie es immer hei\u00dft? Obwohl sich die Pro-Kopf-Ausgaben f\u00fcr Konsumg\u00fcter im letzten halben Jahrhundert beinahe verdreifacht haben, ist der Anteil der Menschen, die sich f\u00fcr &#8220;sehr gl\u00fccklich&#8221; halten, tats\u00e4chlich um 5% gefallen. Der Sozialindex ist seit 1973 um fast 50% gefallen.<\/p>\n<p>Wir leben in einer Zeit noch nie dagewesenen Wohlstands, aber dennoch ist es auch die Zeit der &#8220;lebenden Toten&#8221;. Viele Amerikaner, die sich praktisch nichts an materieller Befriedigung vorenthalten, wirken eher tot denn lebendig. Wie der Romancier Walter Percy sagte: &#8220;Es gibt etwas Schlimmeres als des Lebens beraubt zu werden, und zwar des Lebens beraubt zu werden, ohne es zu wissen.&#8221;<\/p>\n<p>Viele von uns, die von Affluenza befallen sind, benehmen sich, als w\u00e4ren sie spirituell, emotional und intellektuell tot. Die lebenden Toten befinden sich \u00fcberall &#8211; sie surfen im Internet, \u00fcberpr\u00fcfen ihre eMails, besuchen Internet-Chatrooms, befassen sich mit Aktienhandel, kleben an CNN in der Hoffnung, irgendein Ereignis mitzubekommen, das ihren ansonsten ereignislosen Alltag belebt, fahren allein durch die Stadt, um auf der anderen Seite im Wal-Mart weiteren Plastikmist zu suchen, halten bei McDonald\u00b4s f\u00fcr ein schnelles und geschmacksfreies Essen, geben vor, sich f\u00fcr ihren stupiden B\u00fcrojob erw\u00e4rmen zu k\u00f6nnen und schauen &#8220;Wer wird Million\u00e4r?&#8221; im Fernsehen. Unsere Regierung, unsere Politiker und die Hohepriester der Wirtschaftswelt bet\u00e4tigen sich dabei als Strippenzieher.<\/p>\n<p><strong>\u00f6p: Was schlagen Sie zur Heilung vom Konsum-Virus vor? <\/strong><br \/>\n<strong>Prof. Naylor: <\/strong>Nach meiner Meinung ist die Affluenza fest in der Conditio Humana begr\u00fcndet &#8211; bedingt durch Sinnlosigkeit, Isolation, Machtlosigkeit und Verdr\u00e4ngung des Todes. Wie bei Drogen- und Alkoholmissbrauch gibt es keine schnellen Allzweckwaffen gegen Affluenza. Man muss an die Wurzeln gehen! Entsagen, Entschl\u00fcsseln, Zur\u00fcckfahren, Dezentralisieren &#8211; das ist die Aufgabe.<\/p>\n<p>Entsage dem Get\u00fcmmel, zieh&#8217; den Fernsehstecker, k\u00fcndige deinem Internetprovider, stell&#8217; das Radio aus, reduziere deine Zeitschriften- und Zeitungsabos, fahr&#8217; weniger, reise weniger, kauf&#8217; weniger Plunder, meide das Einkaufszentrum, schalte den Anrufbeantworter ab, wirf dein Handy weg, vereinfache dein Leben, setz&#8217; dich damit auseinander, was es hei\u00dft, ein Mensch zu sein, der lebt, liebt, arbeitet, spielt, leidet und stirbt, anstatt manipuliert zu werden.<\/p>\n<p>Entschl\u00fcssle die Bedeutung, die bestimmte Begriffe auf dein Leben haben &#8211; Technologie, M\u00e4rkte, Medien, Bildung, Gesundheitsf\u00fcrsorge, Religion, Regierung, Globalisierung, Au\u00dfenpolitik, Verteidigung. Was l\u00f6sen diese Begriffe bei dir aus? Wie beeinflussen sie dich und andere? Wie stehst du zu ihnen? Ist deine Beteiligung aktiv, passiv oder nichtexistent? Welchen Sinn k\u00f6nnen sie in deinem Leben stiften?<br \/>\nFahre deinen Aktionsradius zur\u00fcck &#8211; begn\u00fcge dich mit einem kleineren Land, einer kleineren Stadt, einem kleineren Haus, einem kleineren Arbeitgeber, einer kleineren Schule, Universit\u00e4t, Kirche, einem kleineren Einkaufszentrum, Krankenhaus, Auto. Die umgekehrte Annahme besagt, dass alles Gro\u00dfe schlecht ist.<\/p>\n<p>Dezentralisiere und delegiere in jeder Einrichtung alle Entscheidungen auf die niedrigst-m\u00f6gliche Ebene.<\/p>\n<p>Affluenza wird niemals durch blo\u00dfen passiven Widerstand ausgerottet werden &#8211; es bedarf schon offener Rebellion gegen das System.<\/p>\n<p><strong>John de Graaf \/ David Wann \/ Thomas Naylor<br \/>\nAffluenza &#8211; Zeitkrankheit Konsum<\/strong><br \/>\nRiemann Verlag 2002, Euro 22,90<br \/>\nISBN 3-570-50026-8<\/p>\n<\/div>\n<div><em>Quelle:<\/em><br \/>\n\u00d6kologiePolitik<\/div>\n<h3 class='related_post_title'>Verwandte Beitr\u00e4ge:<\/h3><ul class='related_post'><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=12582\" title=\"Buchvorstellung: Einfacher leben\">Buchvorstellung: Einfacher leben<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=13874\" title=\"Lesetipps: Angst macht b\u00f6se | Verlierer der deutschen Krise | Geplante Obsoleszenz | Der Barbar als Kulturheld\">Lesetipps: Angst macht b\u00f6se | Verlierer der deutschen Krise | Geplante Obsoleszenz | Der Barbar als Kulturheld<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=13644\" title=\"Konformit\u00e4t \u2013 wem geh\u00f6rt mein Leben?\">Konformit\u00e4t \u2013 wem geh\u00f6rt mein Leben?<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=6386\" title=\"Buchbesprechung: Carrie McLaren &#038; Jason Trochinsky \u201eAd Nauseam: A Survivor\u2019s Guide to American Consumer Culture\u201c\">Buchbesprechung: Carrie McLaren &#038; Jason Trochinsky \u201eAd Nauseam: A Survivor\u2019s Guide to American Consumer Culture\u201c<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=6112\" title=\"Buchbesprechung: Alexander Meschnig &#038; Mathias Stuhr \u201eWunschlos ungl\u00fccklich \u2013 Alles \u00fcber Konsum\u201c\">Buchbesprechung: Alexander Meschnig &#038; Mathias Stuhr \u201eWunschlos ungl\u00fccklich \u2013 Alles \u00fcber Konsum\u201c<\/a><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber das Kritische Netzwerk bin ich auf das folgende Interview aufmerksam gemacht worden, das auf Franz Alts Sonnenseite erschien und in dem Prof. Thomas Naylor, der Autor des Buches \u201eAffluenza \u2013 Zeitkrankheit Konsum\u201c (eins der wichtigsten B\u00fccher zum Thema, wenn Ihr mich fragt) interviewt wird. 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