{"id":14357,"date":"2012-10-09T09:48:38","date_gmt":"2012-10-09T07:48:38","guid":{"rendered":"http:\/\/konsumpf.de\/?p=14357"},"modified":"2012-10-08T17:53:08","modified_gmt":"2012-10-08T15:53:08","slug":"islands-weg-aus-der-krise-ein-lehrstuck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=14357","title":{"rendered":"Islands Weg aus der Krise \u2013\u00a0ein Lehrst\u00fcck?"},"content":{"rendered":"<p>Was manche vielleicht schon wieder vergessen haben \u2013 <strong>Island<\/strong> war das eines der ersten L\u00e4nder, das durch die Finanzkrise in die Knie gezwungen und in den Staatsbankrott getrieben wurde, weil ihre Finanzinstitute sich, vernetzt mit den Banken anderer L\u00e4nder, tief in den weltweiten Spekulationssumpf hineinwagten. Doch anders als hierzulande oder in anderen europ\u00e4ischen Staaten haben die Isl\u00e4nder Mut zu radikalen Schritten gefunden, wie das ARD-Magazin <strong>Plusminus<\/strong> (das zwischen neoliberaler Propaganda durchaus auch immer wieder Kritisches berichtet) in \u201e<a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,r31rpk2p0enxl4cp~cm.asp\"><strong>Vorbild Island: Ausweg aus der Krise<\/strong><\/a>\u201c zu erz\u00e4hlen wusste:<\/p>\n<blockquote><p>Island war einer der ersten Staaten, den die Eurokrise voll erwischt hat. Inzwischen l\u00e4uft wieder alles nach Plan auf der Insel \u2013 und zwar weitgehend ohne soziale Einschnitte f\u00fcr B\u00fcrger und Steuerzahler. Wie hat Island das nur geschafft?<\/p>\n<h2>&#8220;Finanz-Wunderland&#8221;<\/h2>\n<p>Island &#8211; ein Naturwunder, ber\u00fchmt f\u00fcr seine hei\u00dfen Quellen. Und zuletzt ber\u00fcchtigt f\u00fcr ein zwielichtiges Wirtschaftswunder. Vor zehn Jahren wurde die Insel zum hei\u00dfen Finanztipp. Die Banken locken mit Traumrenditen ausl\u00e4ndisches Kapital an. 2008 ist ihre Bilanzsumme fast zehnmal so hoch wie das Bruttoinlandsprodukt. Das kleine Reykjavik wird zur Boomtown, der neue Reichtum protzig in Szene gesetzt.<\/p>\n<p>Doch dann kommt die Finanzkrise. Die Blase platzt. Der Reichtum war nur vorgespiegelt. Alle wollen ihr Geld abziehen. Viele Banken gehen bankrott. Der Kurs der Krone f\u00e4llt um 50 Prozent, und viel Wohlstand l\u00f6st sich in Luft auf. Die Bev\u00f6lkerung ist emp\u00f6rt \u00fcber die verantwortungslose Finanzpolitik; der IWF muss mit Notkrediten einspringen<\/p>\n<p><strong>Geir Haarde <\/strong>war damals Premierminister. Unter dem Druck der Bev\u00f6lkerung trifft die Regierung eine unkonventionelle Entscheidung. Sie hatte damals beschlossen, die Banken nicht zu retten, berichtet Geir Haarde. <em>&#8220;Wir wollten nicht, dass der Steuerzahler f\u00fcr die ausl\u00e4ndischen Schuldner aufkommt. Aber wir haben mit einem Notfallplan daf\u00fcr gesorgt, dass der heimische Finanzsektor trotzdem weiter funktioniert.&#8221;<\/em><\/p>\n<h2>Neue Bank gegen alte Bankschilder<\/h2>\n<p>Die Regierung l\u00e4sst mehrere Finanzh\u00e4user pleite gehen. Aber es kommt weiter Geld aus den Automaten. Weil der Staat die Banken \u00fcbernimmt. Er schrumpft sie auf Normalma\u00df zur\u00fcck und macht aus den Spielcasinos wieder solide Dienstleister f\u00fcr die heimische Wirtschaft.<\/p>\n<p>Gleichzeitig wird eine eigene Staatsanwaltschaft gegr\u00fcndet, um die Hintergr\u00fcnde des Finanzcrashs energisch aufzukl\u00e4ren. Zwei m\u00e4chtige Banker sitzen schon im Gef\u00e4ngnis. In \u00fcber hundert weiteren F\u00e4llen wird ermittelt.<\/p>\n<p>Das Bankgeheimnis war bei der Aufkl\u00e4rung kein Problem, sagt Staatsanwalt <strong>Bj\u00f6rn Povaldsson<\/strong>. Die Ermittler h\u00e4tten alle Informationen bekommen, die sie ben\u00f6tigten. <em>&#8220;Es wurde ein spezielles Gesetz verabschiedet, als wir diese Ermittlungsbeh\u00f6rde gegr\u00fcndet haben. Das Bankgeheimnis gilt in diesen F\u00e4llen nicht.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Allerdings: Trotz des Schuldenschnitts k\u00e4mpfen viele noch mit den Folgen der Krise. Rund die H\u00e4lfte der Haushalte soll in finanziellen Schwierigkeiten stecken. Wir fahren aufs Land zu <strong>Thrainn E.<\/strong> Der gelernte Koch musste nach einem schweren Autounfall und einem Herzinfarkt in Fr\u00fchrente gehen. Weil die Kredite in Island oft an die Inflation gekoppelt sind, wurde die Belastung f\u00fcr ihn nach der Krise immer h\u00f6her. Beinahe h\u00e4tte er sein Haus verloren.<\/p>\n<p>Zwei Jahre musste Thrainn E. schwer k\u00e4mpfen. Aber dann habe die Regierung den Zuwachs der Kredite begrenzt und die Berufsunf\u00e4higkeitsrente wurde deutlich erh\u00f6ht. <em>&#8220;Ich konnte deutlich sp\u00fcren, dass meine Belastung geringer wurde. Das habe ich der Regierung zu verdanken.&#8221;<\/em><\/p>\n<h2>Sozialsysteme st\u00e4rken<\/h2>\n<p>Der Staat hilft den Opfern der Krise, nicht den Banken und Spekulanten. Das genaue Gegenmodell zu der (vor allem von Deutschland geforderten) radikalen K\u00fcrzungspolitik. Und diesen Kurs will die neue Finanzministerin, <strong>Oddny G. Hardardottir<\/strong>, beibehalten. Nicht nur, weil es humaner sei. Sondern, weil es offensichtlich besser funktioniere, um aus der Krise zu kommen.<\/p>\n<p>&#8220;Wir haben eine gemischte Politik gemacht,&#8221; sagt die Ministerin. &#8220;Wir haben Ausgaben gek\u00fcrzt, aber versucht, nicht im Sozialsystem zu sparen. Und diejenigen zu sch\u00fctzen, die am meisten Hilfe vom Staat brauchen.&#8221; Au\u00dferdem h\u00e4tte die Regierung die Steuern der Wohlhabenden st\u00e4rker erh\u00f6ht als die Steuern von Geringverdienern.<\/p>\n<h2>Sparen &#8211; nicht um jeden Preis<\/h2>\n<p>Trotz Steuererh\u00f6hung geht es in Island wieder aufw\u00e4rts. Aktuell liegt das Wachstum \u00fcber vier Prozent, und die Arbeitslosigkeit geht wieder deutlich zur\u00fcck. Dabei hilft vor allem auch der stark gesunkene Kurs der Krone. Die Exporteure k\u00f6nnen ihre Waren nun billiger in Europa anbieten.<\/p>\n<p>Der niedrige Kurs l\u00e4sst auch die Touristen wieder vermehrt nach Island str\u00f6men. Sie baden in der Blauen Lagune, kaufen isl\u00e4ndische Produkte und besuchen die Gastst\u00e4tten.<\/p>\n<p>Der Erfolg der Ma\u00dfnahmen war auch m\u00f6glich, weil sich die Regierung den radikalen K\u00fcrzungsforderungen des IWF widersetzt hat. So wurde ein sofortiger Absturz wie in Griechenland oder Spanien vermieden. Sparen ja, aber erst dann, wenn das Land und die Menschen es wirklich leisten k\u00f6nnen. Das war die Devise, auch f\u00fcr die Notenbank Islands. Pr\u00e4sident Mar Gudmundsson best\u00e4tigt, dass man erst angefangen habe zu konsolidieren, als der Aufschwung schon sp\u00fcrbar war. <em>\u201eEnde 2010 ging es wieder aufw\u00e4rts, und das war auch die Zeit, als wir mit dem Schuldenabbau begonnen haben&#8221;.<\/em><\/p>\n<h2>Ungew\u00f6hnliche Wege aus der Krise<\/h2>\n<p>Und Island griff zu einem weiteren ungew\u00f6hnlichen Mittel: Kapitalverkehrs-Kontrollen. Sie verhindern, dass weiter Geld ins Ausland flie\u00dft und der Wert der Krone weiter abst\u00fcrzt. F\u00fcr den B\u00fcrger ist das sehr l\u00e4stig. Euro kann er nur eintauschen, wenn er zum Beispiel ein Flugticket vorzeigt. Aber die Kontrolle des Kapitalverkehrs hat die W\u00e4hrung und das Land stabilisiert. Auch dieses Instrument hat Island beim IWF durchgesetzt, obwohl es sehr verp\u00f6nt ist.<\/p>\n<p>Das Land hielt dem internationalen Druck stand. Auch bei der Pleite der Icesave Bank. Der Pr\u00e4sident setzte zwei Volksabstimmungen durch. Die Isl\u00e4nder stimmten daf\u00fcr, dass ausl\u00e4ndische Anleger nicht entsch\u00e4digt wurden.<\/p><\/blockquote>\n<div class=\"lyte-wrapper\" style=\"width:560px;max-width:100%;margin:5px;\"><div class=\"lyMe\" id=\"WYL_AXj8W1OtSMk\"><div id=\"lyte_AXj8W1OtSMk\" data-src=\"\/\/i.ytimg.com\/vi\/AXj8W1OtSMk\/hqdefault.jpg\" class=\"pL\"><div class=\"tC\"><div class=\"tT\"><\/div><\/div><div class=\"play\"><\/div><div class=\"ctrl\"><div class=\"Lctrl\"><\/div><div class=\"Rctrl\"><\/div><\/div><\/div><noscript><a href=\"https:\/\/youtu.be\/AXj8W1OtSMk\" rel=\"nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.ytimg.com\/vi\/AXj8W1OtSMk\/0.jpg\" alt=\"YouTube-Video-Thumbnail\" width=\"560\" height=\"295\" \/><br \/>Dieses Video auf YouTube ansehen<\/a><\/noscript><\/div><\/div><div class=\"lL\" style=\"max-width:100%;width:560px;margin:5px;\"><\/div><\/p>\n<h3 class='related_post_title'>Verwandte Beitr\u00e4ge:<\/h3><ul class='related_post'><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=4869\" title=\"Die Krise und der Zustand in Island und Italien\">Die Krise und der Zustand in Island und Italien<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=14271\" title=\"Der \u00f6konomische Putsch \u2013 Was hinter den Finanzkrisen steckt\">Der \u00f6konomische Putsch \u2013 Was hinter den Finanzkrisen steckt<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=10106\" title=\"Wie die Banken den Euro verspielen und sich ihre Gesetze selber schreiben\">Wie die Banken den Euro verspielen und sich ihre Gesetze selber schreiben<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=5418\" title=\"\u201eAlles auf Anfang\u201c \u2013 Island in\/nach der Krise\">\u201eAlles auf Anfang\u201c \u2013 Island in\/nach der Krise<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=5230\" title=\"Die Party der Banker geht weiter\">Die Party der Banker geht weiter<\/a><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was manche vielleicht schon wieder vergessen haben \u2013 Island war das eines der ersten L\u00e4nder, das durch die Finanzkrise in die Knie gezwungen und in den Staatsbankrott getrieben wurde, weil ihre Finanzinstitute sich, vernetzt mit den Banken anderer L\u00e4nder, tief in den weltweiten Spekulationssumpf hineinwagten. 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