{"id":14115,"date":"2012-06-22T09:28:05","date_gmt":"2012-06-22T07:28:05","guid":{"rendered":"http:\/\/konsumpf.de\/?p=14115"},"modified":"2012-06-21T14:03:01","modified_gmt":"2012-06-21T12:03:01","slug":"bio-in-der-profit-muhle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=14115","title":{"rendered":"Bio in der Profit-M\u00fchle"},"content":{"rendered":"<p>Es gab mal eine Zeit, so vor zwanzig oder drei\u00dfig Jahren, als Biol\u00e4den und ihre Produkte einen echten Nischenmarkt bedienten und vor allem f\u00fcr Menschen waren, die schon damals \u00f6kologisch korrekt unterwegs waren, sich aber vom Rest der Gesellschaft als \u201eM\u00fcslis\u201c anranzen lassen mussten. Das war, nebenbei bemerkt, die Zeit, in der die Gr\u00fcnen auch noch echte gesellschaftsumkrempelnde Visionen hatten.<\/p>\n<p>Mittlerweile sind Biolebensmittel zu einem gro\u00dfen Trend geworden, der von entsprechenden gro\u00dfen Firmen bedient wird und mit dem sich sehr gut Geld verdienen l\u00e4sst. Wogegen jetzt zun\u00e4chst mal nichts einzuwenden w\u00e4re, wenn wir nicht in einem Wirtschaftssystem lebten, das daf\u00fcr sorgt, dass die Gesetze des Marktes und der Profitmaximierung zu Lasten urspr\u00fcnglicher Ideale gingen. So ist die Zahl derjenigen, die aus wirklicher \u00dcberzeugung Biolandbau betreiben, vermutlich kaum gestiegen, w\u00e4hrend es f\u00fcr die meisten einfach nur ein lohnendes Einsatzfeld ist, bei dem die Gewinnspanne stimmt. Logisch, dass in so einem Umfeld die Biorichtlinien eher weiter aufgeweicht werden und man versucht, mit entsprechend \u00fcppig dimensionierten Betrieben die Nase vorn zu behalten.<\/p>\n<p>Dementsprechend desillusionierend ist das, was das ARD-Wirtschaftsmagazin <strong>Plusminus<\/strong> in seinem Beitrag \u201e<a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,e6tglw3o5zx5zyu5~cm.asp\"><strong>Bio boomt \u2013 Und unsere Bauern schauen nur zu<\/strong><\/a>\u201c neulich sendete. Faszinierend ist auch die Naivit\u00e4t vieler Kunden, die Bio kaufen und denken, dass dies automatisch aus der Region stammt. Schwer nachvollziehbare und von der Politik sehr kurzsichtig gedachte Subventionswirren sorgen daf\u00fcr, dass Biolandbau in Deutschland zunehmend unrentabler wird.<\/p>\n<blockquote><p>Bio boomt. Von Obst, \u00fcber Fertigsuppe bis hin zum Putzmittel \u2013 fast nichts, was es nicht auch in Bio gibt. \u00dcberall, wo Bio draufsteht, greifen Kunden guten Gewissens zu. Mittlerweile gibt es Bio-Produkte in jedem Supermarkt. Der Umsatz ist auf \u00fcber 6,6 Milliarden Euro gestiegen. Doch auf der Strecke bleiben ausgerechnet die, die es produzieren: \u201eWir haben uns 2011 entschlossen, diesen Hof wieder r\u00fcckumzustellen auf den konventionellen Landbau\u201c, sagt Landwirtin Anne Isenburg.<\/p>\n<p>Wie kann das sein? Bio boomt vor allem in Superm\u00e4rkten und Discountern. Deutschland bildet in der Nachfrage nach Bio-Produkten die Spitze in Europa. In einem Edeka-Markt finden sich rund 10.000 Bio-Artikel in den Regalen \u2013 zehn Prozent vom gesamten Sortiment. Marktleiter Peter Splettst\u00f6\u00dfer sagt: \u201eEs gibt in jeder Produktgruppe Bio. Das ist f\u00fcr mich schon fast erschreckend und ich frage mich wie das kommt.\u201c Das fragen wir uns auch: wo kommen diese Massen eigentlich her?<\/p>\n<h2>\u00dcber die H\u00e4lfte von Bio kommt aus dem Ausland<\/h2>\n<p>Von wegen allein aus Deutschland. \u00dcber 50 Prozent der Bio-Produkte kommt aus dem Ausland: Bohnen aus China, der Honig aus Mexiko, Brasilien, Chile und jeder zweite Bio-Apfel kommt ebenfalls von weit her. Diese Kartoffeln aus \u00c4gypten sind 3.200 Kilometer weit gereist. Bohnen aus China 7.200 Kilometer und die \u00c4pfel aus Argentinien satte 12.300 Kilometer.<\/p>\n<p>10.000 Bio-Bauern fehlen in Deutschland um die Riesennachfrage zu decken. Und immer mehr geben auf. Was l\u00e4uft schief in Deutschland? Das Stichwort lautet: \u00d6kof\u00f6rderung. In Deutschland ein Flicken-Teppich jedes Bundesland entscheidet selbst. Fast \u00fcberall wird gek\u00fcrzt, Brandenburg und Schleswig-Holstein haben sie gestrichen \u2013 gerade mal zwei L\u00e4nder bauen \u00d6ko aus. Null F\u00f6rderung f\u00fcr Biobauern. Jeder zehnte \u00d6kobauer produziert mittlerweile wieder konventionell. (&#8230;)<\/p>\n<p>(&#8230;) Die Deutschen wollen Bio mehr denn je. Aber zu welchem Preis? Wer wirklich \u00f6kologisch einkaufen will, sollte Produkte aus der Region im Blick behalten.<\/p><\/blockquote>\n<p><object width=\"500\" height=\"281\"><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/EaQ6t5A12Ac?version=3&amp;hl=de_DE\"><\/param><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\"><\/param><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\"><\/param><embed src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/EaQ6t5A12Ac?version=3&amp;hl=de_DE\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" width=\"500\" height=\"281\" allowscriptaccess=\"always\" allowfullscreen=\"true\"><\/embed><\/object><\/p>\n<p>Dieser Trend wird, wie ich auch hier im Blog schon das eine oder andere Mal angemerkt habe, noch stark befeuert durch Discounter und Superm\u00e4rkte, die den Druck auf die Preise und die Kostenstruktur weiter erh\u00f6hen und damit den Biolandbau zunehmend in die aus anderen Bereichen sattsam bekannte (sch\u00e4dliche) Profitspirale zw\u00e4ngen. Der <strong>SWR<\/strong> brachte unl\u00e4ngst ein Bio-Special und ging auch auf dieses Thema ein \u2013 \u201e<a href=\"http:\/\/www.swr.de\/ratgeber\/bio-beim-discounter\/-\/id=1838\/nid=1838\/did=8322864\/3uqazw\/index.html\"><strong>Bio-Lebensmittel beim Discounter \u2013 Bio ganz billig<\/strong><\/a>\u201c:<\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) Im Gegensatz zu den Siegeln der deutschen \u00d6ko-Anbauverb\u00e4nde wie Demeter, Bioland und anderen garantiert das EU-Bio-Siegel Mindeststandards. Nicht mehr und nicht weniger. F\u00fcr die Lebensmittel-Hersteller ergeben sich daraus M\u00f6glichkeiten, wie die Bio-Ware billiger produziert werden kann. So enth\u00e4lt Kirschjoghurt, wie \u00d6kotest als Beispiel anf\u00fchrt, nach den strengen \u00d6ko-Landbau-Richtlinien elf Prozent Kirschen und keine anderen nat\u00fcrlichen Aromen. Das EU-Bio-Siegel erlaubt, den Anteil der Kirschen auf sechs Prozent zu senken, f\u00fcr den Geschmack nat\u00fcrliche Aromen zuzuf\u00fcgen und den Joghurt mit billigem Rote-Bete-Saft rosa zu f\u00e4rben. (&#8230;)<\/p>\n<p>Dass der Handel mit Bio-Produkten kein Nischendasein mehr f\u00fchrt, sondern ein hart umk\u00e4mpfter Massenmarkt ist, in dem sich viel Geld verdienen l\u00e4sst, hat in der Branche l\u00e4ngst den Umgang von Bauern, Lebensmittelproduzenten und H\u00e4ndlern ver\u00e4ndert. War den Pionieren der Branche ein partnerschaftliches Miteinander wichtig, herrscht heute zum Teil ein harter Wettbewerb. Dies hat dazu gef\u00fchrt, dass der &#8220;Bundesverband Naturkost und Naturwaren&#8221; einen Branchenkodex entwickelt hat, der unter anderem einen fairen Umgang auf allen Ebenen vorsieht.<\/p>\n<p>Massenhaft erzeugte Bio-Milch wird ebenso wenig in idyllischen kleinen Kuhst\u00e4llen von Hand gemolken, wie billige spanische Bio-Tomaten auf kleinen Parzellen liebevoll gepflegt werden. Aber K\u00fche, die Bio-Milch nach dem EU-Bio-Siegel produzieren sollen, haben das Recht auf Auslauf und sind nicht den ganzen Tag im Stall eingesperrt. Und spanische Bio-Tomaten werden zwar auch in gro\u00dfen Treibh\u00e4usern gezogen, sollen aber nach EU-Vorschriften wasserschonend und ohne Einsatz von Pestiziden angebaut werden. Dass etwa Tomaten aus Spanien oder Oliven\u00f6l aus Griechenland den vorgeschriebenen EU-Standards entsprechen, wird regelm\u00e4\u00dfig kontrolliert. Auch bei exotischen Fr\u00fcchten aus Brasilien oder Kaffee aus \u00c4thiopien gibt es Kontrollen der Endprodukte und der Herstellung, die gew\u00e4hrleisten sollen, dass das EU-Bio-Siegel zu Recht vergeben wird.<\/p>\n<h2>Bio ist nicht automatisch fair<\/h2>\n<p>Wer jedoch glaubt, dass Bio-Produkte immer unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden, liegt falsch. Die Richtlinien der deutschen \u00d6ko-Verb\u00e4nde sind nicht nur bei der Herstellung der Lebensmittel strenger als die EU-Verordnung, sondern sehen auch vor, dass in den Betrieben soziale Arbeitsbedingungen herrschen. Beim EU-Bio-Siegel sind daf\u00fcr keine Standards vorgeschrieben, was vor allem bei Importprodukten bedeuten kann, dass Arbeiter auf den Bio-Plantagen nahezu genau so ausgebeutet werden wie in den seit langem umstrittenen konventionellen Betrieben. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn man sich mal bei YouTube herumtreibt, begegnet einem dort ein ersch\u00fctterndes Ma\u00df an Ignoranz und Dummheit \u2013 warum ich das erw\u00e4hne? Nun, weil es dort auch in gewissen Kreisen \u00fcblich ist, Bio generell f\u00fcr Humbug zu halten (das sind vermutlich auch Leute, die Umwelt- und Naturschutz als Abzocke ansehen und freie Fahrt f\u00fcr freie B\u00fcrger fordern&#8230;). Dass diese Skepsis trotz allem nicht unbedingt angebracht ist, zeigte der SWR in \u201e<a href=\"http:\/\/www.swr.de\/odysso\/umwelt\/-\/id=6381798\/vv=teaser-12\/nid=6381798\/did=9905120\/17h7p7j\/index.html\"><strong>Zehn Jahre \u201a\u00d6komonitoring Baden-W\u00fcrttemberg\u2018 \u2013 Wie gut ist Bio?<\/strong><\/a>\u201c:<\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) Bio-Lebensmittel d\u00fcrfen sich zu recht mit dem BIO-Zeichen br\u00fcsten. Das verk\u00fcndete der w\u00fcrttembergische Verbraucherschutzminister Alexander Bonde, als er nun die Bilanz von zehn Jahre \u00d6ko-Monitoring vorstellte. Die Qualit\u00e4t von etwa Obst, Gem\u00fcse, Wein und Kaffee in Bioqualit\u00e4t sind demnach topp, besonders wenn sie aus Deutschland stammen. Von \u00fcber 1.100 deutschen Bio-Lebensmitteln beanstandeten die \u00dcberwachungs\u00e4mter nur etwas mehr als 20 Produkte. Die meisten dieser Lebensmittel enthielten dabei lediglich winzige Spuren von Spritzgiften. (&#8230;)<\/p>\n<p>Das \u00d6komonitoring des Landes Baden-W\u00fcrttemberg hat gezeigt, dass eine regelm\u00e4\u00dfige \u00dcberwachung hilft, die Qualit\u00e4t der Lebensmittel zu verbessern. Denn die Gesamtzahl der Beanstandungen ist im Laufe der vergangenen zehn Jahre deutlich zur\u00fcckgegangen. Anfangs entsprachen noch fast zehn Prozent der Bioware nicht den entsprechenden Bio-Richtlinien. Inzwischen gibt es dagegen nur noch bei rund einem Prozent der Lebensmittel etwas zu m\u00e4keln. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/1ed9055550f444f79f42891ab7be99cc\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<h3 class='related_post_title'>Verwandte Beitr\u00e4ge:<\/h3><ul class='related_post'><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=14277\" title=\"Wie billig kann Bio sein?\">Wie billig kann Bio sein?<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=11218\" title=\"Die Auswirkungen des Billigwahns auf die Lebensmittelqualit\u00e4t\">Die Auswirkungen des Billigwahns auf die Lebensmittelqualit\u00e4t<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=12456\" title=\"Nahrungsmittel-Spekulation\">Nahrungsmittel-Spekulation<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=11444\" title=\"Was aus der Fabrik kommt, wird gegessen!\">Was aus der Fabrik kommt, wird gegessen!<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=6275\" title=\"Lebensmittel: Milliarden im M\u00fcll\">Lebensmittel: Milliarden im M\u00fcll<\/a><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gab mal eine Zeit, so vor zwanzig oder drei\u00dfig Jahren, als Biol\u00e4den und ihre Produkte einen echten Nischenmarkt bedienten und vor allem f\u00fcr Menschen waren, die schon damals \u00f6kologisch korrekt unterwegs waren, sich aber vom Rest der Gesellschaft als \u201eM\u00fcslis\u201c anranzen lassen mussten. 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