{"id":13874,"date":"2012-03-02T09:34:31","date_gmt":"2012-03-02T08:34:31","guid":{"rendered":"http:\/\/konsumpf.de\/?p=13874"},"modified":"2012-03-01T19:17:42","modified_gmt":"2012-03-01T18:17:42","slug":"lesetipps-angst-macht-bose-die-verlierer-der-deutschen-krise-geplante-obsoleszenz-der-barbar-als-kulturheld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=13874","title":{"rendered":"Lesetipps: Angst macht b\u00f6se | Verlierer der deutschen Krise | Geplante Obsoleszenz | Der Barbar als Kulturheld"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.sxc.hu\/photo\/1222896\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright  wp-image-13882\" title=\"Bildschirmfoto 2012-03-01 um 19.15.53\" src=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Bildschirmfoto-2012-03-01-um-19.15.531.png\" alt=\"\" width=\"90\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Bildschirmfoto-2012-03-01-um-19.15.531.png 134w, https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Bildschirmfoto-2012-03-01-um-19.15.531-125x250.png 125w\" sizes=\"(max-width: 90px) 100vw, 90px\" \/><\/a>Es ist schon ein bisschen her, dass ich mal meine Rubrik Lesetipps mit ein paar neuen Preziosen aus dem Netz best\u00fcckt habe \u2013 heute will ich das endlich mal nachholen und ein paar Artikel vorstellen, die bei mir in der Warteschleife h\u00e4ngen. Zun\u00e4chst, ganz aktuell, den kleinen Beitrag \u201e<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2012-02\/leserartikel-krise-demokratie\"><strong>Die Verlierer der deutschen Krise<\/strong><\/a>\u201c aus der Zeit, in dem sich Wolfgang H\u00f6hler-Brockmann kritisch mit der momentanen Entwicklung in unserem \u201eMusterl\u00e4ndle\u201c (jedenfalls bem\u00fchen sich viele deutsche Medien, Deutschland als herausragende Lichtgestalt in der internationalen Wirtschaft darzustellen) auseinandersetzt:<\/p>\n<blockquote><p>Halb Europa befindet sich im Abschwung, nur Deutschland angeblich nicht. Dabei h\u00e4tten wir alle Grund zur Sorge, meint Leser Wolfgang H\u00f6hler-Brockmann. (&#8230;)<\/p>\n<p><!--more-->F\u00fcr die mehr als zw\u00f6lf Millionen Menschen, die an der Armutsgrenze leben, ist die Krise hingegen allgegenw\u00e4rtig und konkret. Sie geh\u00f6ren zu den Verlierern des Systems. Es sind die Leiharbeiter, Minijobber, Menschen in prek\u00e4ren Arbeitsverh\u00e4ltnissen, Alleinerziehende, Menschen, die \u00fcberhaupt keine Arbeit haben.<\/p>\n<p>Die Zahl der Verlierer in Deutschland w\u00e4chst. F\u00fcr \u00e4rmere Menschen sind Leistungen in vielen Lebensbereichen unbezahlbar geworden. Schuld sind <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/33\/Finanzkrise-Interview-Vogl\" target=\"_blank\">Privatisierungen und die Liberalisierung<\/a>, zum Beispiel im Gesundheitssystem, in der Pflege, im Bildungswesen, bei den Renten und bei vielen \u00f6ffentlichen Dienstleistungen. Die Industrie und die gro\u00dfen Konzerne missbrauchen die Reformen des Arbeitsmarktes, die einst als alternativlos zur Konjunkturf\u00f6rderung eingef\u00fchrt wurden, um ihren Profit zu steigern. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>Um die tiefergehenden Folgen der gesamten Entwicklung geht es auch <strong>Joachim Bauer<\/strong> in seinem neuen Buch \u201e<strong>Schmerzgrenze \u2013 Vom Ursprung allt\u00e4glicher und globaler Gewalt<\/strong>\u201c, das Deutschlandradio Kultur in \u201e<a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/kritik\/1438283\/\"><strong>Angst macht b\u00f6se<\/strong><\/a>\u201c n\u00e4her vorstellt. Offenbar ein h\u00f6chst lesenswertes Buch, in dem vor allem auch mal die von vielen als Fakt angenommene Frage, ob der Mensch von Natur aus \u201eb\u00f6se\u201c sei hinterfragt wird. Ich selbst habe es noch nicht gelesen, es befindet sich aber bereits auf meinem Wunschzettel:<\/p>\n<blockquote><p><strong>Der Neurowissenschaftler Joachim Bauer erkl\u00e4rt die Gewaltt\u00e4tigkeit von Menschen als Reaktion auf Bedrohungen durch die Au\u00dfenwelt. Dem Hochkapitalismus und seiner Kultur der Ausgrenzung sagt er nach, dass er Gewaltausbr\u00fcche einzelner Individuen f\u00f6rdere.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Der Mensch ist nicht von Natur aus aggressiv. Nicht im Kampf gegeneinander, sondern im allt\u00e4glichen Miteinander erreichten unsere Vorfahren ihre Ziele. Die Aggression gegen Mitmenschen war und ist die Ausnahme.<\/p>\n<p>Sorgf\u00e4ltig und ohne Polemik legt der Psychologe und Neurowissenschaftler Joachim Bauer dar, warum es den von Sigmund Freud propagierten Aggressionstrieb in der Natur des Menschen nicht gibt. Aggression ist kein Instinkt, den uns die Evolution durch Selektion hinterlassen hat und der immer wieder aus uns herausbricht. Aggression und Gewalt sind vielmehr ebenso wie Angst und Flucht Reaktionen auf Bedrohungen durch die Au\u00dfenwelt. (&#8230;)<\/p>\n<p>Im zweiten Teil seines Buches erweitert Joachim Bauer diese Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft zu einer gesellschaftlichen Theorie. Darin bezeichnet er unsere &#8220;zivilisierte&#8221; Welt als Ursache zunehmender Aggressionsausbr\u00fcche. Er spricht sogar von einem beginnenden &#8220;Zeitalter der Gewalt&#8221;.<\/p>\n<p>Nicht die Biologie &#8211; wie Sigmund Freud, Konrad Lorenz oder Richard Dawkins &#8211; sieht er als Quelle der Gewalt, sondern die Kultur. Das Anlegen von Vorr\u00e4ten, der Streit um begrenzte Ressourcen, die Verteidigung von Besitz und die Entstehung gro\u00dfer menschlicher Ansammlungen erforderten Moralsysteme, die das Zusammenleben erleichterten, aber auch die Abgrenzung nach au\u00dfen f\u00f6rderten.<\/p>\n<p>Vor allem den &#8220;Raubtierkapitalismus&#8221; sieht Joachim Bauer als Ursache von zunehmender Gewalt im Kleinen wie im Gro\u00dfen. Das Streben nach Gewinn f\u00fchrt zur sozialen Spaltung und zur schmerzhaft erlebten Ausgrenzung aus der Gesellschaft. Auch hier wird eine Schmerzgrenze \u00fcberschritten, was zur Entwicklung von Gewalt f\u00fchrt. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>Eine der in meinem Blog ja auch schon mehrfach angeprangerte Praxis der \u201emodernen\u201c Wirtschaft besteht bekanntlich darin, Produkte nicht so herzustellen, dass sie m\u00f6glichst lange halten, sondern nach einer gewissen, vom Unternehmen vorgegebenen Zeitspanne, weggeschmissen und ersetzt werden m\u00fcssen. Geplante Obsoleszenz hei\u00dft dieses Ph\u00e4nomen, das sp\u00e4testens seit den Absprachen der Industrie in Bezug auf Strumpfhosen und Gl\u00fchbirnen einer breiten \u00d6ffentlichkeit bekannt ist (bzw. bekannt sein sollte). Ich verweise hier noch mal auf die gelungene Arte-Dokumentation \u201e<a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=10796\">Kaufen f\u00fcr die M\u00fcllhalde<\/a>\u201c, die das abartige Treiben in 45 Minuten Sendezeit darstellt. Auf Telepolis fand sich ganz aktuell ein Interview mit <strong>Stefan Ridde<\/strong> (\u201e<strong><a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/36\/36478\/1.html\"><strong>Geplante Obsoleszenz<\/strong><\/a><\/strong>\u201c), der mit seiner neuen Internetplattform <a href=\"http:\/\/www.murks-nein-danke.de\/blog\/\"><strong>Murks? Nein danke!<\/strong><\/a> Unternehmen zum Herstellen langlebiger Produkte bewegen will.<\/p>\n<blockquote><p>In den letzten Jahren \u00e4u\u00dfern immer mehr Verbraucher in Foren und anderswo den Eindruck, dass Produkte sehr viel schneller kaputt gehen, als es den K\u00e4ufern recht ist. Auch teure Marken sind von diesem Ph\u00e4nomen namens &#8220;Obsoleszenz&#8221; nicht ausgenommen. Der Berliner Betriebswirt Stefan Schridde will sich des Problems mit seinem Portal <a href=\"http:\/\/www.murks-nein-danke.de\/blog\">Murks? Nein danke!<\/a> annehmen, in dem Verbraucher demn\u00e4chst ihre Erfahrungen mit Produkten melden k\u00f6nnen, die nicht lange halten. In einem dynamischen Balkendiagramm sollen dort dann die Namen der Hersteller gezeigt werden, zu denen die meisten Obsoleszenzmeldungen vorliegen. (&#8230;)<\/p>\n<div>\n<p><em>Wo verl\u00e4uft die Grenze zwischen billiger Herstellung und einem gewollten Defekt innerhalb eines bestimmten Zeitraums? Gibt es eine Form der legalen und der illegalen Obsoleszenz?<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p>Stefan Schridde: Eigentlich ist &#8220;geplante Obsoleszenz&#8221; nach geltendem Recht in vielen F\u00e4llen legal &#8211; wenn man nicht Arglist nachweisen kann. In dieser Hinsicht gilt es, das Gew\u00e4hrleistungsrecht anzupassen. Zwar lassen sich Unternehmen in ihrem Qualit\u00e4tsmanagement zertifizieren, jedoch werden dabei keine Fragen zu &#8220;geplanter Obsoleszenz&#8221; gepr\u00fcft.<\/p>\n<p>Bei diesem Thema geht es aber letztlich nicht alleine um rechtliche Fragen. Es geht vielmehr darum, in einem Wertsch\u00f6pfungskreislauf zwischen Ressourceneffizienz und nachhaltigem Konsum die L\u00fccke in der Produktentwicklung zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<div>\n<p><em>Das hei\u00dft, was fr\u00fcher zur Konjunkturbelebung legitim wirkte, kann man sich mit dem Wissen von heute nicht mehr leisten?<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p>Stefan Schridde: Genau. Heute diskutieren wir in vielen Wirtschaftsbereichen das Problem der Ressourcenverknappung. Daraus folgt eigentlich logisch auch eine Verl\u00e4ngerung der Nutzungszeiten f\u00fcr Produkte oder eine Schlie\u00dfung der materiellen Kreisl\u00e4ufe im Sinne eines &#8220;Cradle-to-Cradle&#8221;-Prinzips, wie es von <a href=\"http:\/\/www.mcdonough.com\/cradle_to_cradle.htm\">Michael Braungart<\/a> oder <a href=\"http:\/\/zeri.org\/ZERI\/Home.html\">Gunter Pauli<\/a> vertreten wird. Allerdings liegt dies anscheinend zun\u00e4chst nicht im wirtschaftlichen Interesse von Unternehmen, die an einem schnellen Umschlag ihrer Produkte im Markt interessiert sind. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>Genauso schlimm wie bewusste Produktionsm\u00e4ngel ist bekanntlich auch die Reklamewirtschaft mit all ihren Auswirkungen auf die Gesellschaft, das Denken, Kaufen und Wegwerfen \u2013 regelm\u00e4\u00dfige Konsumpf-Leser wissen das nat\u00fcrlich schon l\u00e4ngst. Neulich wurde ich auf ein schon etwas \u00e4lteres Traktat von Bazon Brock III gesto\u00dfen, der in seinem Werk \u201e<a href=\"http:\/\/www.bazonbrock.de\/werke\/detail\/?id=12&amp;sectid=219\"><strong>Der Barbar als Kulturheld\u201c<\/strong><\/a> im Kapitel <a href=\"http:\/\/www.bazonbrock.de\/werke\/detail\/?id=12&amp;sectid=219\"><strong>\u201eIV.20: Werbung und gesellschaftliche Kommunikation<\/strong><\/a>\u201c dezidiert dazu Stellung nimmt, worauf Reklame zielt und wie sie funktioniert. Wer also mal etwas eher Theoretisches zu dem Thema lesen will, kann ja mal ein Auge darauf werfen:<\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) Jedenfalls demonstrieren die Heerscharen aus dem S\u00fcden und Osten ins Reich der westlichen Freiheit, welche Macht die Werbung f\u00fcr das Erleben und Handeln der Zeitgenossen darstellt. Aber geht es tats\u00e4chlich um Macht? Macht bezeichnet ja die F\u00e4higkeit, andere dem Willen der M\u00e4chtigen zu unterwerfen, also das Erleben und Handeln zu steuern. Das Augenf\u00e4llige an der Werbung ist ja, da\u00df sie zwar die Kraft des W\u00fcnschens m\u00e4rchenhaft zu stimulieren vermag, aber \u00fcber die Wirkungen keine Kontrolle hat. Es kann ihr nicht einmal gelingen, die von ihr ausgel\u00f6sten Bewegungen zu kanalisieren, geschweige denn sie zeitlich, sachlich und sozial zu formen. Die Werbung setzt zwar etwas in Bewegung, aber was daraus wird, entzieht sich ihrem Einflu\u00df. Das ist im kleinen wie im gro\u00dfen so: Wenn die Werbung f\u00fcr ein Produkt nicht erfolgreich ist, h\u00f6rt man nicht mit der Werbung auf, sondern stellt sie nur auf andere Wirkungsrepertoires um. Wenn Parteien und Regierungen ihren Publikumserfolg gef\u00e4hrdet sehen, \u00e4ndern sie nicht ihre Programme, sondern die Propaganda. Da ja alle nur das Beste wollen, das Beste produzieren und das Beste dienstleisten \u2013 ihrem Selbstverst\u00e4ndnis nach, und wer w\u00fcrde sich mit weniger zufriedengeben? \u2013, kann der Mi\u00dferfolg nur bei den Verk\u00e4ufern der Produkte und Programme liegen.<br \/>\nPolitpropaganda mit ausget\u00fcftelten Repertoires von Herrschaftsikonographie ist die Prim\u00e4rform heutiger Werbung. Musiker, Bildhauer, Maler und Architekten entwickelten jene Herrschaftsikonographien f\u00fcr Kirchen und H\u00f6fe, f\u00fcr weltliche und geistliche Machtpr\u00e4tendenten. Erst seit den 50er Jahren \u00fcbernahm die Werbung von den K\u00fcnstlern die F\u00fchrungsrolle (auch formal\u00e4sthetisch), weil die Werbeagenturen zu den potentesten Auftraggebern f\u00fcr Gestalter aller Disziplinen wurden, weit vor den anderen Medien der \u00d6ffentlichkteit, wie dem Journalismus in Zeitungen, in Zeitschriften, im Radio und im Fernsehen, und nat\u00fcrlich weit vor den Agenten des Kunstmarkts; denn diese Medien wurden selber von Werbeeinnahmen abh\u00e4ngig und \u00fcbertrugen zudem entscheidende \u00e4sthetische Strategien der Werbung auf die Darstellung ihrer journalistischen Arbeit.\u00a0 (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/c6b156f886b04d8cb92ef459f64302eb\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<h3 class='related_post_title'>Verwandte Beitr\u00e4ge:<\/h3><ul class='related_post'><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=14985\" title=\"Werbung: einige volkswirtschaftliche und soziale Auswirkungen, Teil 1\/2\">Werbung: einige volkswirtschaftliche und soziale Auswirkungen, Teil 1\/2<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=14469\" title=\"Affluenza \u2013 das Konsum-Virus \u2013 \u201eDer Markt ist unser Gott\u201c\">Affluenza \u2013 das Konsum-Virus \u2013 \u201eDer Markt ist unser Gott\u201c<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=15342\" title=\"Werbe-Piraten bei der Arbeit\">Werbe-Piraten bei der Arbeit<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=13769\" title=\"Werbung am Rande der Apokalypse (5. und letzter Teil)\">Werbung am Rande der Apokalypse (5. und letzter Teil)<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=13733\" title=\"Werbung am Rande der Apokalypse (Teil 4)\">Werbung am Rande der Apokalypse (Teil 4)<\/a><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist schon ein bisschen her, dass ich mal meine Rubrik Lesetipps mit ein paar neuen Preziosen aus dem Netz best\u00fcckt habe \u2013 heute will ich das endlich mal nachholen und ein paar Artikel vorstellen, die bei mir in der Warteschleife h\u00e4ngen. 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