{"id":1386,"date":"2008-12-07T14:31:28","date_gmt":"2008-12-07T13:31:28","guid":{"rendered":"http:\/\/konsumpf.de\/?p=1386"},"modified":"2010-10-31T19:01:25","modified_gmt":"2010-10-31T17:01:25","slug":"%e2%80%9edas-system-steckt-nicht-in-einer-krise-%e2%80%93-die-krise-ist-das-system%e2%80%9d-teil-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=1386","title":{"rendered":"\u201eDas System steckt nicht in einer Krise \u2013 die Krise ist das System\u201d (Teil 2\/2)"},"content":{"rendered":"<p><em>[Dies ist die Fortsetzung meines <a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=1045\">gestrigen Beitrags<\/a>]<\/em><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich hat sich in den letzten Jahren auch ein gesteigertes Bewusstsein bei den Verbrauchern gebildet, dass der eigene Konsum ein Mittel ist, um Ver\u00e4nderungen zu bewirken \u2013 die sog. \u201e<strong>Nachhaltigkeit<\/strong>\u201d ist aus aktuellen Diskussionen und auch Firmenbrosch\u00fcren nicht mehr wegzudenken. <strong>Biowaren<\/strong> sind \u201ein\u201d (man denke nur an die Bionade, deren riesiger Erfolg sicher alle \u00fcberrascht, mich eingeschlossen), und die Marketingfuzzis haben mit den <strong>LOHAS<\/strong> ein neues Marktsegment ausgemacht, das seit einer Weile mit entsprechenden Produkten, Magazinen und Blogs bedacht wird. Dies ist per se erst einmal durchaus positiv zu sehen, denn wenn statt monoformer Industrieware \u00f6kologisch vertr\u00e4glichere Lebensmittel auf den Tisch kommen, entlastet das die Umwelt und ist zudem nat\u00fcrlich ges\u00fcnder f\u00fcr die Menschen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/backtotheroots.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1398\" title=\"backtotheroots\" src=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2008\/12\/backtotheroots-300x229.jpg\" alt=\"\" width=\"227\" height=\"173\" \/><\/a>ABER: kann es das schon gewesen sein, dieser <strong>\u201enachhaltige\u201d<\/strong> oder <strong>\u201epolitische\u201d Konsum<\/strong>, der die Firmen zum Umdenken bewegen und dazu f\u00fchren soll, dass Konzerne mit \u00fcbler Firmenhistorie in Bezug auf die Ausbeutung von Mensch und Umwelt und Sozialstandards (und das betrifft fast alle gro\u00dfen Unternehmen; siehe auch das \u201e<a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=336\">Neue Schwarzbuch Markenfirmen<\/a>\u201d) zur Besinnung kommen und \u201eder Kapitalismus\u201d pl\u00f6tzlich ein freundlicheres Antlitz bekommt? Einfach nur etwas \u201efairer\u201d konsumieren, also einfach ein paar Produkte auf dem Tisch austauschen (statt der normalen Aldi-Milch Bio-Milch von Aldi nehmen z.B.), und ansonsten alles so weiterlaufen lassen? Ich habe da leider so meine leisen Zweifel. Denn es besteht die Gefahr, dass kleinere Verbesserungen der Situation schon als ausreichend angesehen werden und die Kernproblematik weiter vor sich hin g\u00e4ren darf und zuk\u00fcnftige Entwicklungen damit weiter erschwert.<\/p>\n<p>Mit meinen Zweifeln stehe damit nicht alleine da \u2013 <strong>Reto Stauss<\/strong> hat sich in den vergangenen Wochen in seinem Blog des \u00f6fteren mit dieser Frage besch\u00e4ftigt. So konstatiert er in \u201e<a href=\"http:\/\/nachhaltigbeobachtet.ch\/blog\/archive\/2008\/11\/10\/den-nachhaltigkeits-graben-ueberwinden.html\" target=\"_blank\">Den Nachhaltigkeits-Graben \u00fcberwinden<\/a>\u201d:<\/p>\n<blockquote><p>Es gilt Br\u00fccken \u00fcber den Nachhaltigkeitsgraben zu erkennen und zu beschreiten. Patentrezepte gibt es keine, wir k\u00f6nnen nur weitermachen, im Kleinen und Kleinsten, offline und online, im Sichtbaren und Unsichtbaren.<\/p>\n<p>Die Anzahl und Art der Kommentare deuten darauf hin, dass die Diskrepanz zwischen Reden und Handeln nicht nur von mir wahrgenommen wird und dass sich viele pers\u00f6nlich und im gr\u00f6sseren Zusammenhang die Frage stellen, warum Ver\u00e4nderungen trotz entsprechender Erkenntnis nicht schneller und nachhaltiger umgesetzt werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Und in \u201e<a href=\"http:\/\/nachhaltigbeobachtet.ch\/blog\/archive\/2008\/12\/02\/green-new-deal-makulatur-gesellschaftsvertrag.html\" target=\"_blank\">Green New Deal \u2013 Makulatur Gesellschaftsvertrag<\/a>\u201c legt er kurz darauf noch einmal nach:<\/p>\n<blockquote><p>Allen Vorschl\u00e4gen gemeinsam ist, dass der Staat rettend mit Geld einspringen soll, das System aber nicht wirklich in Frage gestellt wird. Ein bisschen mehr Kontrolle der Wirtschaft, ein bisschen mehr Umweltschutz, ein bisschen Umstellen auf erneuerbare Energiequellen &#8211; alles Pfl\u00e4sterli-Politik.<\/p>\n<p>Grundproblem ist das Anreizsystem in der kapitalistischen Marktwirtschaft (&#8220;Mehr, billiger!&#8221;) in Kombination mit der Fortschrittsgl\u00e4ubigkeit (&#8220;Die technologische L\u00f6sung ist nah!&#8221;), welche keine Grenze kennt. Obwohl praktisch Konsens, l\u00f6st &#8220;Konsumverzicht&#8221; verbreitet Denkblockaden aus. &#8220;Weniger&#8221; ist keine Option.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u00c4hnlich sieht es auch der Blog <strong>landscaping<\/strong> in \u201e<a href=\"http:\/\/www.landscaping.at\/blog\/2008\/12\/01\/zukunftsfahig-ohne-systemwandel\/\" target=\"_blank\">Zukunftsf\u00e4hig ohne Systemwandel?<\/a>\u201d (und wenn von unserem \u201eSystem\u201d und seinen Problemen die Rede ist, geht es \u00fcbrigens nicht nur um die marktwirtschaftlichen Prinzipien oder das Konsumieren, sondern vor allem auch um die Zinseszinsproblematik, das Sch\u00f6pfen von Geld aus Schuld und dem systemimmanenten exponentiellen Wachstumszwang):<\/p>\n<blockquote><p>Kann es zu einer nachhaltig, zukunftsf\u00e4higen Entwicklung kommen, wenn nicht grunds\u00e4tzlich ein Systemwandel angestrebt wird? Die Frage wirkt f\u00fcr viele l\u00e4hmend. Denn sie stellt grunds\u00e4tzliche Prinzipien unserer derzeitigen Gesellschaft in Frage (Kapitalismus, Neoliberalismus, Zinswirtschaft, Individualismus, pers\u00f6nliche Freiheit, \u2026). F\u00fcr mich dagegen wirkt es zunehmend l\u00e4hmend, wenn kleine Details laufend bejubelt werden und damit die Weltrettung angek\u00fcndigt wird und dabei ganz vergessen wird, dass der globale Effekt vielleicht minimal ist.<\/p><\/blockquote>\n<p>Etwas drastischer f\u00e4llt das Urteil der <strong>Krisis<\/strong>-Website (<em>Beitr\u00e4ge zur Kritik an der Warengesellschaft<\/em>) in ihrem \u201e<a href=\"http:\/\/www.krisis.org\/2008\/crashkurs-flugblatt-zur-finanzkrise \" target=\"_blank\">Crashkurs &#8211; Flugblatt zur Finanzkrise<\/a>\u201d aus:<\/p>\n<blockquote><p><strong>Die Welt ist zu reich f\u00fcr den Kapitalismus<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>Die aktuelle Finanzmarktkrise markiert den Wendepunkt in der Epoche des fiktiven Kapitals und damit erreicht die fundamentale Krise des Kapitalismus, die sich schon in den 1970er Jahren abzeichnete eine neue Stufe. Diese Krise ist nicht nur die eines spezifischen \u201eangels\u00e4chsischen Systems\u201c des \u201eNeoliberalismus\u201c, wie unter Mobilisierung antiamerikanischer Affekte mit teils deutlich antisemitischem Einschlag \u00fcberall behauptet wird. Vielmehr zeigt sich nun, dass die Welt f\u00fcr die armselige kapitalistische Produktionsweise l\u00e4ngst zu reich ist; dass die Gesellschaft auseinanderbrechen, verwildern und in Elend, Gewalt und Irrationalismus versinken muss, wenn es nicht gelingt, diese zu \u00fcberwinden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Interessant sind in dem Zusammenhang beispielsweise auch noch die Krisis-Beitr\u00e4ge \u201e<a href=\"http:\/\/www.krisis.org\/1996\/weltgesellschaft-ohne-geld \" target=\"_blank\">Weltgesellschaft ohne Geld<\/a>\u201d und \u201e<a href=\"http:\/\/www.krisis.org\/2008\/vom-elend-marktwirtschaftsglaeubiger-kapitalistenkritik \" target=\"_blank\">Vom Elend marktwirtschaftsgl\u00e4ubiger Kapitalistenkritik<\/a>\u201d. (Das Schimpfen auf die \u201eb\u00f6sen Banker\u201d und \u201eraffgierigen Manager\u201d hat ja derzeit in allen Mainstreammedien Hochkonjunktur, lenkt aber von den eigentlichen Ursachen der Probleme nur ab und soll den potentiellen Zorn der Leute ein wenig kanalisieren, vermute ich mal.)<\/p>\n<blockquote><p>Es ist nicht nur zu bef\u00fcrchten, dass die Krise erst am Anfang steht und Millionen Menschen unmittelbar treffen wird, sondern auch, dass sich derlei Pseudo-Kritik irgendwann einmal \u00e4u\u00dferst handfest austoben wird. Auch das Ressentiment wird zur materiellen Gewalt, wenn es die Massen ergreift. Wehe dem, der dann zu den B\u00f6sewichten und ihren Handlangern gez\u00e4hlt wird. Noch ist Zeit, um der billigen Haut-den-Ackermann-Nummer ernsthafte Kapitalismuskritik entgegenzusetzen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Und das <strong>Social Innovation Network<\/strong> stellt sich halbherziger \u201eSystemkritik\u201d \u00e4hnlich eindeutig entgegen (\u201e<a href=\"http:\/\/www.social-innovation.org\/?p=922\" target=\"_blank\">Umverteiler aller Fl\u00fcgel \u2013 Erteilt Euch!<\/a>\u201d):<\/p>\n<blockquote><p>Schadet die Krise der Revolution oder n\u00fctzt sie ihr, lautet dabei die klassische Frage. Die \u00fcbliche Antwort darauf ist, eine Krise schade der revolution\u00e4ren Umgestaltung. Denn in der Krise werden die Leute rechtsextrem. Und das sei noch \u00fcbler als der Kapitalismus schon \u00fcblicherweise ist. Auch der so genannte radikale Fl\u00fcgel teilt diese Einsch\u00e4tzung zumeist. Wir haben es offenbar mit einem hegemonialen Denkmuster zu tun. Will jemand ernst genommen werden, so hat er sich innerhalb dieses Musters zu bewegen. Was sich abseits davon \u00e4u\u00dfert, wird ausgeblendet, weil es nicht in den Rahmen des Diskurses passt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dennoch wagt es der Autor <strong>P.M.<\/strong> (nein, das bin nicht ich ;-) in seinem Buch \u201e<strong>SubComA \u2013 Nachhaltig vorsorgen f\u00fcr das Leben nach der Wirtschaft<\/strong>\u201d, die ausgelatschten Pfade zu verlassen und einen radikaleren Blick \u00fcber den Tellerrand zu t\u00e4tigen \u2013 dies vielleicht als (durchaus utopisch gepr\u00e4gte) Anregung f\u00fcr eigene \u00dcberlegungen. Dieses Buch gibt es \u00fcbrigens auch als <a href=\"http:\/\/coforum.de\/?576\" target=\"_blank\">kostenlosen pdf-Download auf seiner Website<\/a>.<\/p>\n<blockquote><p>Was ist das f\u00fcr eine Welt, in der trotz gigantischer Fortschritte der Produktivit\u00e4t der Anteil der Armen stetig w\u00e4chst? Was ist das f\u00fcr ein Wirtschaftssystem, das auf sklavereiartigen Arbeitsbedingungen im S\u00fcden und Sozialabbau im Norden beruht? Was ist das f\u00fcr eine Landwirtschaft, die mit Erosion, Bodenversalzung, und vergifteten Gew\u00e4ssern ihre eigene Grundlage zerst\u00f6rt? Was ist das f\u00fcr eine Weltordnung, die \u00fcberall zu B\u00fcrgerkriegen, Massakern, Fl\u00fcchtlingsbewegungen und hilflosen milit\u00e4rischen Interventionen f\u00fchrt?<\/p>\n<p>Die Stimmung ist gekippt. Globalisierung, New Economy, Informationsgesellschaft, Modernisierung und wie all die hochtrabenden Begriffe noch hei\u00dfen m\u00f6gen, haben begonnen ihren Glanz zu verlieren. Immer mehr Menschen merken, da\u00df auch die New Economy nur die alte Tretm\u00fchle ist, nur schneller, riskanter und mehr Lebensbereiche durchdringend. Die Modernisierungsgewinnerinnen von heute sind die Modernisierungsverliererinnen von morgen &#8211; am Schlu\u00df sind wir alle Verliererinnen. Und daneben melden sich immer lauter auch jene, die seit 500 Jahren immer nur Modernisierungsverliererinnen waren. (&#8230;)<\/p>\n<p>Der Zweck dieses Buches besteht darin, jenem Teil der Bewegung Argumente zur Verf\u00fcgung zu stellen, der nicht mehr an die Reformierbarkeit des kapitalistischen Systems und dessen Weltorganisationen glaubt und daher eine planetarische Alternative dazu verwirklichen will. Es geht um theoretische \u00dcberlegungen und die Auswertung praktischer Erfahrungen, um inspirierende Ideen und um die Diskussion von Umsetzungsszenarien.<\/p><\/blockquote>\n<p>Konkrete Ideen, Neues zu wagen und zu denken, findet Ihr auch in Retos Postings <a href=\"http:\/\/nachhaltigbeobachtet.ch\/blog\/archive\/2008\/11\/26\/was-soll-das-oder-gemeinschafts-finanzierte-projekte.html\" target=\"_blank\">hier<\/a>, <a href=\"http:\/\/nachhaltigbeobachtet.ch\/blog\/archive\/2008\/11\/20\/subsistenz-kritische-auseinandersetzung-mit-einer-vision.html\" target=\"_blank\">hier<\/a> oder <a href=\"http:\/\/nachhaltigbeobachtet.ch\/blog\/archive\/2008\/10\/24\/peer-produktion-als-dritter-weg.html\" target=\"_blank\">hier<\/a>. Denn es gibt nat\u00fcrlich keine Patentrezepte zur L\u00f6sung. An dieser Stelle kommt auch noch ein weiterer wichtiger Faktor ins Spiel: es reicht n\u00e4mlich nicht, nur anderen Leuten oder anonymen \u201eSachzw\u00e4ngen\u201d Schuld zuzuweisen \u2013 wir m\u00fcssen auch in der Lage sein, aus unserer eigenen \u201ecomfort zone\u201d, aus der eigenen Bequemlichkeit auszubrechen, von bisherigen Gewohnheiten abzuweichen. Und so etwas kann seine Zeit dauern. Auf jeden Fall lohnt es sich nicht, auf irgendeine \u201eRevolution\u201d zu warten, sondern man f\u00e4ngt am besten schon bei sich selbst an, Energie aus dem aktuellen Konsumsystem abzuziehen; indem man weniger bei Konzernen kauft, die das ganze Hamsterrad in Gang halten; indem man die Hatz nach immer mehr Geld, um sich davon dann immer mehr \u201eleisten\u201d zu k\u00f6nnen, hinterfragt. Es bleibt also spannend!<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/d0dbf1c2cc544786a097564ecc18b1b9\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n<h3 class='related_post_title'>Verwandte Beitr\u00e4ge:<\/h3><ul class='related_post'><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=1045\" title=\"\u201eDas System steckt nicht in einer Krise \u2013 die Krise ist das System\u201d (Teil 1\/2)\">\u201eDas System steckt nicht in einer Krise \u2013 die Krise ist das System\u201d (Teil 1\/2)<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=7397\" title=\"Konsum und Verantwortung \u2013 Aber bitte mit Ethik!\">Konsum und Verantwortung \u2013 Aber bitte mit Ethik!<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=6696\" title=\"Politischer Konsum?\">Politischer Konsum?<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=15320\" title=\"Steht das System des Wirtschaftswachstums vor dem Kollaps?\">Steht das System des Wirtschaftswachstums vor dem Kollaps?<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=15303\" title=\"Zeit zu entgiften\">Zeit zu entgiften<\/a><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[Dies ist die Fortsetzung meines gestrigen Beitrags] Tats\u00e4chlich hat sich in den letzten Jahren auch ein gesteigertes Bewusstsein bei den Verbrauchern gebildet, dass der eigene Konsum ein Mittel ist, um Ver\u00e4nderungen zu bewirken \u2013 die sog. \u201eNachhaltigkeit\u201d ist aus aktuellen Diskussionen und auch Firmenbrosch\u00fcren nicht mehr wegzudenken. 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