{"id":12669,"date":"2011-08-23T10:08:35","date_gmt":"2011-08-23T08:08:35","guid":{"rendered":"http:\/\/konsumpf.de\/?p=12669"},"modified":"2011-08-27T11:27:32","modified_gmt":"2011-08-27T09:27:32","slug":"lesetipps-no-logo-fusball-als-tauschung-prosumer-produzieren-ohne-geld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=12669","title":{"rendered":"Lesetipps: No Logo | Fu\u00dfball als T\u00e4uschung | Prosumer | Produzieren ohne Geld"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_12680\" style=\"width: 242px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.sxc.hu\/photo\/1295183\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12680\" class=\"size-thumbnail wp-image-12680\" title=\"football_boots_2\" src=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/football_boots_2-250x187.jpg\" alt=\"\" width=\"232\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/football_boots_2-250x187.jpg 250w, https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/football_boots_2.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 232px) 100vw, 232px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-12680\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 colsart, stock.xchng<\/p><\/div>\n<p>\u201e<strong>No Logo!<\/strong>\u201c \u2013 so lautet der Titel des globalisierungskritischen (modernen) Klassikers der <span style=\"text-decoration: line-through;\">amerikanischen<\/span> kanadischen Schriftstellerin Naomi Klein. Und dieses Motto hat sich auch die taz zu eigen gemacht, unter dem die <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Aktion-der-taz-Sportredaktion\/!76172\/\">taz-Sportredaktion<\/a> f\u00fcr zwei Wochen unterwegs ist \u2013 angesichts der immensen Zupflasterung von Sportlern, Arenen und Sportst\u00e4tten mit Reklame und Sponsoren-Logos haben sie beschlossen, in der Zeit alle Werbehinweise auf Sportfotos auszupixeln, um den Blick wieder unverkleisterter auf das Wesentliche zu lenken: den Sport. (Okay, es ist sowieso klar, dass heutiger Profisport im Prinzip ein Wirtschaftsfaktor ist und es auch dort unter dem Strich nur noch um Profite geht \u2013 Fu\u00dfballvereine werden wie Unternehmen gef\u00fchrt, Gro\u00dfkonzerne wie Red Bull kaufen sich gleich ihre eigenen Clubs, die prim\u00e4r als Erg\u00e4nzung der sonstigen Werbestrategie dienen.)<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<blockquote><p>Die  Werbung ist, egal wo wir hinkommen, immer schon da. Wir sind umzingelt  von Slogans, Botschaften, Labels und Firmenkennzeichen. Wir sind derart  daran gew\u00f6hnt, uns in einem Werbewust zu bewegen, dass wir gar nicht  mehr wahrnehmen, wie sehr uns die Bilderwelt pr\u00e4gt, beeinflusst, ja  vielleicht auch indoktriniert.<\/p>\n<p>So ist die Konsumwelt nun einmal  beschaffen, auch die Welt des Sports, k\u00f6nnte man einwenden, wenn man  sich&#8217;s leicht machen will. Aber wer findet es nicht nervt\u00f6tend, wenn bei  Fu\u00dfballl\u00e4nderspielen die Bandenwerbung derart flimmert, dass einem  schon mal das sch\u00f6ne Dribbling von Mario G\u00f6tze entgehen kann. Es ist  nicht nur eine \u00e4sthetische Zumutung, es st\u00f6rt generell den Sportkonsum.<\/p>\n<p>Die Professionalisierung und  Durch\u00f6konomisierung des Fu\u00dfballs hat dazu gef\u00fchrt, dass dem Zuschauer  immer mehr Werbung zugemutet wird. Sie befindet sich nicht nur auf der  Brust der Spieler, nein, neben dem Tor liegen Werbeteppiche, die im  Fernsehen wie dreidimensionale Aufsteller aussehen. Vereine setzen auf  die doppelte Werbebande, wobei die hintere bis zu drei Meter hoch sein  kann. (&#8230;)<\/p>\n<p>(&#8230;) Letztlich  ist es doch so: Nur wer dem Sirenengesang der Werbung widersteht, ist  ein m\u00fcndiger B\u00fcrger. Oder anders gesagt: Nur wer sich den wachen Blick  f\u00fcr die Allgegenwart der Sportwerbung erh\u00e4lt, ist ein m\u00fcndiger Sportkonsument.<\/p><\/blockquote>\n<p>Kurz darauf hakte die taz noch einmal nach \u2013 auf ihre Akion hatte es sehr unterschiedliche Reaktionen gegeben: die einen, die den Schritt begr\u00fc\u00dften und bejubelten (so wie ich es tue) und die anderen, die das kritisch sehen, weil ja doch die ganze Wirtschaft vom Reklametreiben abh\u00e4ng eetc. Erstaunlich, wie sehr manche Menschen vom Kommerzdenken und der permanenten Kaufbeschallung offenbar indoktriniert sind, dass sie dies f\u00fcr ein unabwendbares Schicksal halten&#8230; \u201e<a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Unfreiwillige-Werbung\/!76618\/\"><strong>Mumpitz oder Denkanst0\u00df?<\/strong><\/a>\u201c<\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) Diese \u00e4sthetischen Bedenken sind eigentlich zweitrangig, wenn man  sich vergegenw\u00e4rtigt, dass sich die Zeitungen auf einen kostenlosen  Abdruck von Werbung auf Sportfotos einlassen. Das ist unser zweiter  Ansatzpunkt. Auf einem ganz normalen Sportfoto sind im Schnitt zwei bis  drei Logos zu sehen, manchmal auch sieben oder acht. Die werden einfach  so abgedruckt. Das geschieht unentgeltlich. Wir wollten aus dieser  Verwertungskette ausscheren und sagen: Wir sind nicht mehr bereit, Eure  Werbebotschaft auf Trikots und Werbebanden zu verbreiten. Es kann ja  auch nicht Aufgabe einer Zeitung sein, die mit kritischer Distanz \u00fcber  Sport berichtet, t\u00e4glich kostenlose Werbung von Vereinen und deren  Sponsoren ins Blatt zu heben. Wir wollen durch die Verpixelung  journalistisch noch unabh\u00e4ngiger werden. (&#8230;)<\/p>\n<p>(&#8230;) <strong>Ist es nicht so, dass durch diese Aktion extra Aufmerksamkeit auf die Sponsoren gelenkt wird? <\/strong><\/p>\n<p>Es mag vereinzelt Leser geben, die wissen  wollen, was Magdalena Neuner auf dem Gewehr stehen hat, aber viel  wichtiger ist doch, dass sie sich nun mit der Sache selbst besch\u00e4ftigen:  Warum machen sich Medien zu Erf\u00fcllungsgehilfen von Vereinen und  Sponsoren? Warum erw\u00e4hnen TV-Moderatoren immer wieder den  Sponsor-Stadionnamen? Wer ist da mit wem verbandelt? Wie schon erw\u00e4hnt  hat die taz-Sportredaktion nichts gegen Sportsponsoring. Das wird auch  immer wieder Thema auf unseren Seiten sein, sofern es gesellschaftlich  relevant und somit ein journalistisches Thema ist. Etwa, warum jetzt  fast jeder Bundesligist auf Solarunternehmen steht. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>Apropos Fu\u00dfball \u2013 der austrebende spanische Profi <strong>Javi Poves<\/strong> hat seine ganz pers\u00f6nliche \u201eNo Logo\u201c-Konsequenz aus der weiter voranschreitenden Kommerzialisierung des Sports gezogen und steigt aus dem Business aus. Dies ist so ungew\u00f6hnlich und bemerkenswert, dass es international Schlagzeilen machte, denn wann \u00e4u\u00dfert sich ein Sportler schon einmal systemkritisch? Selbst web.de berichtet \u00fcber diesen \u201eFall\u201c \u2013 \u201e<a href=\"http:\/\/web.de\/magazine\/sport\/fussball\/international\/13429122-fussball-als-taeuschung-profi-wirft-das-handtuch.html\"><strong>Fu\u00dfball als T\u00e4uschung: Profi wirft das Handtuch<\/strong><\/a>\u201c:<\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) In nur einer Woche ist Javi Poves vom vielversprechenden  Nachwuchsstar beim spanischen Erstligisten Sporting de Gijon zum  &#8220;Antihelden&#8221; geworden. Angewidert von der Gesch\u00e4ftemacherei im  Profi-Fu\u00dfball beendete der Spanier vor wenigen Tagen seine Karriere und  will nun in den Nahen Osten reisen, um die &#8220;Wirklichkeit&#8221; in diesen  L\u00e4ndern kennenzulernen.<\/p>\n<p>&#8220;Fu\u00dfball ist in Wirklichkeit eine Metapher f\u00fcr unsere derzeitige  Welt. Alles beruht auf einer gro\u00dfen T\u00e4uschung&#8221;, sagte der 24-J\u00e4hrige der  Nachrichtenagentur dpa. &#8220;Es ist alles nur t\u00e4gliche Unterhaltung.&#8221;  Obwohl ihm seine ungew\u00f6hnlichen Aussagen viel Kritik eingebracht haben,  steht er zu ihnen. &#8220;Ich sch\u00e4me mich nicht f\u00fcr meine Gedanken oder meine  Handlungsweise, auch wenn mich andere f\u00fcr verr\u00fcckt halten.&#8221;<\/p>\n<p>Poves, schon in der Vergangenheit ein entschiedener Gegner des  Kapitalismus, will nun ein neues Leben beginnen. Statt Fu\u00dfball spielen  will er lesen. Er misstraut den Medien und den M\u00e4chtigen in Politik und  Wirtschaft. &#8220;Fu\u00dfball soll nur die Menschen von der Realit\u00e4t ablenken&#8221;,  sagt Poves. &#8220;Es gibt im Fu\u00dfball sehr viel Korruption, wie in jedem  Sektor, in dem es um Geld geht.&#8221; (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>Alternativen zum herk\u00f6mmlichen Konsum, dem Kaufen, um es alsbald wieder wegzuwerfen und gegen etwas Neues einzutauschen, der den Kreislauf unseres Wirtschaftens ausmacht, sind gerade in heutiger Zeit dringend gesucht. So entwickelt sich derzeit noch im Verborgenen, aber immer st\u00e4rker werdend, eine neue Bewegung, die sich Prosumer nennt. Hier ist der Endanwender gleichzeitig auch Produzent \u2013 ein Alptraum f\u00fcr die Konzernmacht heutigen Zuschnitts! <strong>Der Freitag<\/strong> schildert in \u201e<a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/alltag\/1133-mach-s-dir-selbst\"><strong>Mach\u2019s dir selbst<\/strong><\/a>\u201c \u00fcber die Entwicklungen auf diesem Gebiet:<\/p>\n<blockquote>\n<h3>Die Energiewende k\u00f6nnte unser Konsumverhalten nachhaltig ver\u00e4ndern.  Die Anh\u00e4nger der Prosumer-Idee sehen ihre Zeit gekommen. Aber wie k\u00f6nnte  diese Prosumer-Welt aussehen?<\/h3>\n<div>\n<p>Vielleicht geht mit der Energiewende ja tats\u00e4chlich  ein gr\u00f6\u00dferer gesellschaftlicher Wandel einher, als viele denken.  Vielleicht verhilft der Abschied von Atomkraftwerken und zentralisierter  Energieproduktion einer Idee zum Durchbruch, die bisher ein  Nischendasein f\u00fchrt. Die Verfechter der Prosumer-Idee sehen jedenfalls  ihre gro\u00dfe Zeit gekommen. (&#8230;)<\/p>\n<p>(&#8230;) Der Konsument, wie wir ihn kennen, stirbt aus. Zumindest der  Konsument, der in einen Supermarkt oder Schuhladen geht, sich bedienen  l\u00e4sst, ein Fertigprodukt entgegennimmt und es verbraucht. An seine  Stelle tritt der Prosumer: Der konsumiert und produziert zugleich. Die  Ware bekommt er unfertig oder nur als Rohstoff und veredelt sie selbst.  Die Folge: Der Konsument wird aus seiner Passivit\u00e4t herausgerissen. Er  emanzipiert sich vom Wirtschaftssystem, das bis dahin auf  Massenproduktion und Standardprodukte ausgelegt war. Er handelt,  \u00fcbernimmt Verantwortung und \u00fcbt Einfluss aus.<\/p>\n<\/div>\n<\/blockquote>\n<p>Gedanken dar\u00fcber, wie man aus dem oben geschilderten Kreislauf ausbrechen kann, macht sich auch <strong>Christian Siefkes <\/strong>im <strong>Keimform<\/strong>-Blog in \u201e<strong>Produzieren ohne Geld und Zwang<\/strong>\u201c \u2013 neben dem umfangreichen Artikel lohnt es sich auch die anschlie\u00dfende Diskussion in den Kommentaren durchzulesen!<\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) Stellen wir uns eine Welt vor, in der Produktion und Reproduktion  bed\u00fcrfnisorientiert zum Wohle aller stattfinden, organisiert von  Menschen, die sich niemandem unterordnen m\u00fcssen und sich freiwillig in  die erforderlichen T\u00e4tigkeiten teilen. Ich nenne eine solche  Gesellschaft <em>Commonismus,<\/em> weil ich glaube, dass darin die <em>Commons,<\/em> die Gemeing\u00fcter, eine wichtige Rolle spielen werden.<\/p>\n<p>Man mag einwenden, dass eine solche Gesellschaft unm\u00f6glich sei, weil  es sie noch nicht gab oder weil sie der Natur des Menschen widerspreche.  Doch daraus, dass es etwas noch nicht gab, kann man nicht schlie\u00dfen,  dass es unm\u00f6glich ist; und Argumente zur \u201eNatur des Menschen\u201c \u00fcbersehen,  dass die Menschen nicht nur die Gesellschaft machen, sondern umgekehrt  auch durch die Gesellschaft beeinflusst und gepr\u00e4gt werden. \u00c4ndern sich  die Strukturen, \u00e4ndert sich auch das Verhalten der Menschen. (&#8230;)<\/p>\n<p>(&#8230;) Wie diese Voraussetzungen die Produktionsprozesse ver\u00e4ndern, wird  bislang im Bereich der digitalen Produktion von Software und anderen  Informationsg\u00fctern am deutlichsten sichtbar. Die <em>Freie-Software-<\/em> und <em>Freie-Kultur-Bewegung<\/em> hat diesen Kernbereich der modernen Produktion so grunds\u00e4tzlich  umgewandelt, dass bestimmte M\u00e4rkte deutlich geschrumpft oder gar  komplett verschwunden sind. Dies betrifft etwa Internetsoftware,  Software f\u00fcr Programmierer\/innen und Enzyklop\u00e4dien. In diesen Bereichen  haben sich frei verwendbare Programme wie Apache, Firefox, WordPress,  frei nutzbare Programmiersprachen wie Python, Entwicklungsumgebungen wie  Eclipse sowie die freie Internet-Enzyklop\u00e4die Wikipedia durchgesetzt.  Konkurrenzangebote, die gem\u00e4\u00df der \u00fcblichen kapitalistischen Logik nur  k\u00e4uflich erwerbbar sind, haben nahezu keine Chance mehr. Indem sie  M\u00e4rkte zum Verschwinden bringt, weist diese Bewegung \u00fcber den  Kapitalismus hinaus. Zugleich basiert sie aber auf Voraussetzungen, die  im Kapitalismus entstehen und der kapitalistischen Logik zufolge  entstehen <em>m\u00fcssen. <\/em>(&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/497a8bce9b09486e88c884979a7489bd\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<h3 class='related_post_title'>Verwandte Beitr\u00e4ge:<\/h3><ul class='related_post'><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=12383\" title=\"Lesetipps: Manipulative Reklame | Hedonistische Internationale | Kranke Medien | Verst\u00fcmmelte Interviews\">Lesetipps: Manipulative Reklame | Hedonistische Internationale | Kranke Medien | Verst\u00fcmmelte Interviews<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=13974\" title=\"Lesetipps: Red-Bull-Kapitalismus | Kreuzfahrten | Soziale Netzwerke | G\u00e4rtnern in der Stadt\">Lesetipps: Red-Bull-Kapitalismus | Kreuzfahrten | Soziale Netzwerke | G\u00e4rtnern in der Stadt<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=7945\" title=\"Fu\u00dfball-WM: Sponsoren in der Kritik\">Fu\u00dfball-WM: Sponsoren in der Kritik<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=7801\" title=\"Lesetipps: \u201eLustig durch die Vulkanasche fliegen\u201c, neuer \u201ebrillanter\u201c Einfall der Reklameindustrie und Verbraucher sind froh, wenn man sie entm\u00fcndigt\">Lesetipps: \u201eLustig durch die Vulkanasche fliegen\u201c, neuer \u201ebrillanter\u201c Einfall der Reklameindustrie und Verbraucher sind froh, wenn man sie entm\u00fcndigt<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=1078\" title=\"\u201eWerbung und \u00d6ffentlichkeit: Du kannst uns nicht entkommen!\u201d\">\u201eWerbung und \u00d6ffentlichkeit: Du kannst uns nicht entkommen!\u201d<\/a><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eNo Logo!\u201c \u2013 so lautet der Titel des globalisierungskritischen (modernen) Klassikers der amerikanischen kanadischen Schriftstellerin Naomi Klein. 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