{"id":12353,"date":"2011-07-10T09:26:44","date_gmt":"2011-07-10T07:26:44","guid":{"rendered":"http:\/\/konsumpf.de\/?p=12353"},"modified":"2011-07-10T11:58:47","modified_gmt":"2011-07-10T09:58:47","slug":"lesetipps-kranke-kinder-versuchskaninchen-der-pharmaindustrie-das-spiegel-spektakel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=12353","title":{"rendered":"Lesetipps: Kranke Kinder | Versuchskaninchen der Pharmaindustrie | Das Spiegel-Spektakel"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-12369\" title=\"historisch\" src=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/historisch-250x187.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/historisch-250x187.jpg 250w, https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/historisch.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>Eigentlich gilt der Sommer ja eher als Saure-Gurken-Zeit in der Presselandschaft \u2013 weil Urlaub herrscht und Schulferien sind und die Hitze und die Sonne sowieso aufs Hirn schlagen und zu M\u00fc\u00dfiggang und Herumh\u00e4ngen animieren. Aus diesem Grunde erscheinen in so mancher Zeitung in den Sommermonaten auch eher unspektakul\u00e4re, vielleicht sogar langweilige oder k\u00fcnstlich aufgeblasene Meldungen, um das sogenannte \u201eSommerloch\u201c zu f\u00fcllen. Leider hat der immer weiter voran schreitende qualitative Verfall der Mainstreammedien daf\u00fcr gesorgt, dass das ganze Jahr hindurch inzwischen Zeilen geschunden und mit halbseidenen Themen um Aufmerksamkeit gebuhlt wird \u2013 und das auch abseits des Boulevard, der sowieso seit jeher auf diese Weise sein Geld verdiente.<\/p>\n<p><!--more-->Ausgerechnet in der Satirezeitschrift <strong>Titanic<\/strong>, die sonst eher f\u00fcr teils derbe Sp\u00e4\u00dfe unter der G\u00fcrtellinie bekannt ist und deren Humor ich nicht unbedingt immer teile (wenn man mal von Martin Sonneborns grandiosen Eins\u00e4tzen absieht) befindet sich nun eine ausgesprochen gelungene und durch und durch ernsthafte Abrechnung mit <strong>Spiegel Online<\/strong>, dessen Hang zum Aufplustern von Non-Meldungen und puren Meinungen zu weltbewegenden Ereignissen offenkundig ist. \u201e<a href=\"http:\/\/www.titanic-magazin.de\/stefan-gaertner-leitmedium.html\"><strong>\u00dcber das Spektakul\u00e4re an Spiegel Online<\/strong><\/a>\u201c betitelt G\u00e4rtner seinen Artikel \u00fcber den \u201eLeitwolf im Schafspelz\u201c und seine Teilnahme an unserer Gesellschaft des Spektakels:<\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) Denn Netzjournalismus, sofern er aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden und mit  Blick auf Breitestwirkung betrieben wird, ist nicht irgendein  Abfallprodukt f\u00fcr die Generation Smartphone, f\u00fcr das ihn der soignierte  Qualit\u00e4tszeitungsleser immer noch halten mag: Er ist, ganz im Gegenteil,  Destillat, die Essenz von Journalismus als Gesch\u00e4ft, dessen Prinzip  Hermann L. Gremliza vor drei\u00dfig Jahren so beschrieben hat: \u00bbDer  Wettbewerb um die Gunst der Konsumenten zwingt die  privatwirtschaftlichen Medien, alles zu unterlassen, was die Instinkte  und Vorurteile der Leser, H\u00f6rer und Seher st\u00f6ren k\u00f6nnte. Ja, um gar kein  Risiko zu laufen, m\u00fcssen sie immer noch ein St\u00fcck tiefer ansetzen. Axel  Springer sieht das schon ganz richtig: Wer in diesem Busine\u00df Erfolg  haben will, darf nicht belehren, aufkl\u00e4ren, fragen \u2013 er mu\u00df unterhalten,  best\u00e4tigen, verdummen.\u00ab Heute kann Springers <em>Bild <\/em>mit der Virulenz von \u00bbSpon\u00ab schon nicht mehr recht mithalten: Nicht nur sind die Zeiten, als <em>Bild <\/em>\u00fcber die Grenzen ihrer Kernleserschaft hinaus als cool und zeitgeistig galt, vorbei; auch war <em>Bild<\/em>,  au\u00dfer f\u00fcr ihre Provinzkopien an Rhein und Elbe, nie Vorbild, und sollte  sie je Pop gewesen sein, dann als Frivolit\u00e4t und Trash. Das Neue, im  Grunde Perfidere am Netz-<em>Spiegel <\/em>ist seine Rolle als  Nachrichtensender, die als Draperie f\u00fcrs kundenbindende Remmidemmi dient  (\u00bbLogbuch al-Qaida: Showdown im Apfelgarten\u00ab, 6.6.) und Imageprobleme  kleinh\u00e4lt. Anders als Springers Kettenhund nicht im Schmuddeleck  angepflockt, hat \u00bbSpon\u00ab mit demselben Crossover aus Sex, Crime und  Politik (\u00bbT\u00fcrkischer Wahlkampf: Sexvideos und Gr\u00f6\u00dfenwahn\u00ab)  paradigmatisch werden k\u00f6nnen: Nichts hat der allgemeinen Sensationitis  und Boulevardisierung im Pre\u00dfbereich so den Boden bereitet wie die  Kopplung des Nimbus vom ewigen Nachrichtenmagazin ans sexy Atemlose des  Netzmediums. (&#8230;)<\/p>\n<p>(&#8230;) Aber zum postmodernen Leitmedium geh\u00f6rt eben jene Bereitschaft zum  Spektakel, das Aufkl\u00e4rung ans tautologische, im engen Sinne  bedeutungslose Gel\u00e4rme verr\u00e4t; der Verdacht liegt nahe, da\u00df dieses  simulatorische Sperrfeuer der eigentliche Zweck der sog.  Informationsgesellschaft als Endlosquatschschleife ist \u2013 kein Zufall,  da\u00df die adjuvanten Will, Maischberger und Plasberg von \u00bbSpon\u00ab stets mit  ausf\u00fchrlichen Fernsehkritiken bedacht werden. Der alte Print-<em>Spiegel <\/em>glaubte  immerhin noch daran, \u00bbSturmgesch\u00fctz der Demokratie\u00ab zu sein; unm\u00f6glich  zu sagen, was sein virtueller Ableger als \u00bbpostdemokratische\u00ab  (Enzensberger) Hirnwaschmaschine noch wollen k\u00f6nnen sollte, als die  g\u00e4ngigsten Axiome der Kulturkritik von Kraus \u00fcber Adorno\/Horkheimer bis  Guy Debord st\u00fcndlich frisch zu illustrieren: \u00bbDie durch das Spektakel  prinzipiell geforderte Haltung ist diese passive Hinnahme, die es schon  durch seine Art, unwiderlegbar zu erscheinen, durch sein Monopol des  Scheins faktisch erwirkt hat \u2026 Im Spektakel \u2026 ist das Endziel nichts,  die Entwicklung alles. Das Spektakel will es zu nichts anderem bringen  als zu sich selbst\u00ab, und es unterliegt keinem Zweifel, da\u00df kein Medium  in Deutschland in diesem Sinne spektakul\u00e4rer ist als \u00bbSpiegel online\u00ab.  Das mu\u00df man anerkennen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Meldung hier sollte allerdings nicht im allgemeinen Strudel der belanglosen Trashnachrichten untergehen \u2013 auf RP-Online fand sich die durchaus bedenkliche und nachdenklich stimmende Nachricht: \u201e<a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/gesundheit\/news\/Gesundheit-von-Kindern-verschlechtert-sich_aid_1012904.html\"><strong>Gesundheit von Kindern verschlechtert sich<\/strong><\/a>\u201c:<\/p>\n<blockquote><p>Die Gesundheit der Kinder in Deutschland hat sich einer neuen Umfrage zufolge nach Einsch\u00e4tzung von Kinder\u00e4rzten in den vergangenen zehn Jahren verschlechtert. Vor allem psychische Problemen und Verhaltensauff\u00e4lligkeiten nehmen demnach zu. (&#8230;)<\/p>\n<p>Besonders alarmierend ist demnach die Entwicklung bei der psychischen Gesundheit: 97 Prozent und damit fast alle der befragten Kinder\u00e4rzte stellten eine Zunahme bei psychischen Problemen und bei Verhaltensauff\u00e4lligkeiten fest. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>Dies k\u00f6nnte man jetzt mit einem \u201each ja, wie schlimm\u201c schulterzuckend zur Kenntnis nehmen und zur Tagesordnung \u00fcbergehen. Dass jedoch in dieser Meldung eine Art Spiegelbild unserer Gesellschaftsentwicklung zu sehen ist, darauf weist Egon W. Kreutzer mahnend hin und stellt in \u201e<a href=\"http:\/\/www.egon-w-kreutzer.de\"><strong>Die Gesundheit der Kinder hat sich verschlechtert<\/strong><\/a>\u201c unbequeme Fragen (dort dann bis zum 5. Juli 2011 runterscrollen \u2013 leider ist die Kreutzer-Website ja maximal un\u00fcbersichtlich und designtechnisch noch ein \u00dcberbleibsel aus den Web 0.5-Tagen von vor 2000&#8230;):<\/p>\n<blockquote><p>Schuld sei<\/p>\n<ul>\n<li>ungesunde Ern\u00e4hrung<\/li>\n<li>Bewegungsmangel<\/li>\n<li>zu viel Zeit vor Fernseher und Computer<\/li>\n<\/ul>\n<p>Da frage ich mich:<\/p>\n<ul>\n<li>Wie kommt es, dass unseren Kindern ungesunde Ern\u00e4hrung vorgesetzt wird? Wie kommt eine Gesellschaft \u00fcberhaupt dahin, ihre Kinder (und nicht nur die) ungesund zu ern\u00e4hren? Ist das nicht pervers?<\/li>\n<li>Sollte man Kindern ungesunde Nahrung nicht ebenso verbieten wie Alkohol und Zigaretten?\u00a0 Oder gibt es vielleicht gar nicht mehr genug gesunde Nahrung? Wird \u00fcberhaupt nur noch M\u00fcll und Mist und Gammelfleisch und Kunstk\u00e4se und Klebschinken produziert, damit sich die F\u00fctterung der gro\u00dfen Masse auch richtig lohnt?<\/li>\n<li>Was hilft ein ganzes Verbraucherschutzministerium, wenn die Kinder wegen ungesunder Ern\u00e4hrung immer kr\u00e4nker werden?<\/li>\n<li>Fehlt es nicht &#8211; vor lauter Wachstums- und Wettbewerbs- und Profit- und Exportinteressen an der Ernsthaftigkeit, endlich einmal etwas zum Besseren zu wenden, statt wortreich tatenlos zuzusehen, wie alles immer schlechter wird, solange nur die eigene Pfr\u00fcnde sicher ist?<\/li>\n<li>Ist Bewegungsmangel bei Kindern nicht ein Zeichen daf\u00fcr, wie krank, verh\u00e4rtet und verkrustet unsere Gesellschaft ist? Wie hat man es geschafft, den nat\u00fcrlichen Bewegungsdrang der Kinder so zu unterdr\u00fccken?<\/li>\n<li>Ist es nicht so, dass Kinder in einer Welt voller Verbotsschilder, voller Beton und Vorschriften gar keinen Platz mehr finden, an dem sie sich nat\u00fcrlich und naturgem\u00e4\u00df bewegen, austoben k\u00f6nnten? Ist es nicht so, dass die Abenteuer, die Computerspiele und doofe Kindersendungen und verbotene Videos auf den Bildschirm zaubern ihren Reiz sofort verl\u00f6ren, g\u00e4be es die Chance, ein einziges kleines Abenteuer selbst zu erleben?<\/li>\n<li>Da frage ich mich: Hilft es, mehr Vorsorgeuntersuchungen durchzuf\u00fchren? Was hat man davon? Ja, man kann fr\u00fcher feststellen, dass Kinder sich falsch ern\u00e4hren, sich zu wenig bewegen, zuviel auf die Glotze starren,<\/li>\n<li>aber solange die Lebenswirklichkeit nicht ge\u00e4ndert wird, solange wird auch eine Verzehnfachung von Vorsorgeuntersuchungen nur die zehnfache Zahl alarmierender Erkenntnisse hervorbringen, und wohlgemeinte, aber in den Wind gesprochene Empfehlungen an Eltern, denen in jedem Supermarkt die ungesunde Ern\u00e4hrung f\u00fcr ihre Kinder angedreht wird, die in jeder Schule vergeblich nach mehr als zwei Stunden Schulsport pro Woche suchen werden, die nicht wagen, ihre Kinder aus der Mietwohnung zum Spielen auf die Stra\u00dfe zu schicken, weil es dort zu gef\u00e4hrlich ist, und die es sich nicht leisten k\u00f6nnen, ihren Kindern wohlbeh\u00fctete Abenteuerferien zu kaufen,<\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<p>Krank? Da helfen doch die tollen Pillen unserer innovativen Pharmaindustrie! <strong>Andreas M\u00f6ckli<\/strong> hat in der Schweizer Zeitung Tagesanzeiger einmal nachgeforscht, wie die Erforschung neuer Medikamente in der westlichen Pharmabranche so aussieht und erwartungsgem\u00e4\u00df zu wenig erfreulichen Ergebnissen gekommen \u2013 \u201e<a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/konjunktur\/Die-Versuchskaninchen-der-Pharmaindustrie-\/story\/30761501\"><strong>Die Versuchskaninchen der Pharmaindustrie<\/strong><\/a>\u201c:<\/p>\n<blockquote><p>Klinische Studien werden immer \u00f6fter in Entwicklungs- und  Schwellenl\u00e4ndern durchgef\u00fchrt. NGO werfen den Pharmafirmen vor, sich  nicht an die ethischen Regeln zu halten.<\/p>\n<p>Die Entwicklung bleibt von der breiten \u00d6ffentlichkeit weitgehend  unbemerkt. Immer mehr klinische Studien werden von der Pharmaindustrie  in Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern durchgef\u00fchrt. Mit klinischen  Studien werden Medikamente auf ihre Wirksamkeit und Nebenwirkungen  getestet. Nichtregierungsorganisationen (NGO) werfen den Pharmakonzernen  vor, sich in Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern nicht an dieselben  strengen ethischen Richtlinien zu halten, wie sie in den  Industriel\u00e4ndern gelten. Die Folge davon: Studienteilnehmer in diesen  L\u00e4ndern w\u00fcrden als Versuchskaninchen missbraucht.<\/p>\n<p>Genaue Zahlen  zum weltweiten Ausmass sind nicht erh\u00e4ltlich. Rund 26 Prozent der  klinischen Studien, die in der EU zwischen 2005 und 2009 zur Zulassung  eingereicht wurden, stammen aus den Regionen Asien, Lateinamerika,  Afrika, Mittlerer Osten und Russland, wie ein Bericht der europ\u00e4ischen  Arzneimittelagentur EMA festh\u00e4lt. Darin nicht enthalten sind die zehn  neuen EU-Mitgliedsstaaten aus Osteuropa, die knapp 10 Prozent der  Studien ausmachen. Zu den Hotspots f\u00fcr klinische Studien z\u00e4hlen China,  Russland, Indien, Brasilien, Polen und S\u00fcdafrika.<\/p>\n<p><strong>Schlecht gesch\u00fctzte Probanden<\/strong><\/p>\n<p>Die  NGOs werfen der Pharmaindustrie vor, die schwache Position der Menschen  in Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern auszunutzen. F\u00fcr diese Leute sei  dies oft der einzige Weg, um an Medikamente zu gelangen, sagt Annelies  den Boer von der holl\u00e4ndischen NGO Wemos. Wegen der schwachen Aufsicht  der Beh\u00f6rden vor Ort seien die Studienteilnehmer vor Missbr\u00e4uchen  schlecht gesch\u00fctzt. \u00abLeidet ein Patient an Nebenwirkungen, so streiten  die Pharmaunternehmen oftmals einen Zusammenhang mit ihrem Medikament  ab\u00bb, sagt den Boer. Damit stehe der Patient in der Beweispflicht und  nicht das Unternehmen. \u00abDiesen Beweis zu erbringen, ist f\u00fcr Menschen in  Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern sehr schwierig.\u00bb (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<h3 class='related_post_title'>Verwandte Beitr\u00e4ge:<\/h3><ul class='related_post'><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=10445\" title=\"Lesetipps: Lass uns den Verkehrsinselmais ernten  |  Billige T-Shirts  |  10 Empfehlungen zur Rettung der Welt\">Lesetipps: Lass uns den Verkehrsinselmais ernten  |  Billige T-Shirts  |  10 Empfehlungen zur Rettung der Welt<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=14994\" title=\"Werbung: einige volkswirtschaftliche und soziale Auswirkungen, Teil 2\/2\">Werbung: einige volkswirtschaftliche und soziale Auswirkungen, Teil 2\/2<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=14749\" title=\"Crowdfunding Teil 2: Krautreporter\">Crowdfunding Teil 2: Krautreporter<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=14631\" title=\"KiK \u2013 Der Menschenrechts-Diskont\">KiK \u2013 Der Menschenrechts-Diskont<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=14439\" title=\"Ananas \u2013 bittere Frucht \u2013 Del Monte und die Umweltzerst\u00f6rung in Costa Rica\">Ananas \u2013 bittere Frucht \u2013 Del Monte und die Umweltzerst\u00f6rung in Costa Rica<\/a><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich gilt der Sommer ja eher als Saure-Gurken-Zeit in der Presselandschaft \u2013 weil Urlaub herrscht und Schulferien sind und die Hitze und die Sonne sowieso aufs Hirn schlagen und zu M\u00fc\u00dfiggang und Herumh\u00e4ngen animieren. 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