{"id":12241,"date":"2011-09-18T09:35:07","date_gmt":"2011-09-18T07:35:07","guid":{"rendered":"http:\/\/konsumpf.de\/?p=12241"},"modified":"2011-10-02T15:14:56","modified_gmt":"2011-10-02T13:14:56","slug":"krankes-system-%e2%80%93-die-dauerdruck-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=12241","title":{"rendered":"Krankes System \u2013 Die Dauerdruck-Gesellschaft"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_12913\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.sxc.hu\/photo\/1143794\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12913\" class=\"size-thumbnail wp-image-12913\" title=\"under_pressure_1\" src=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/under_pressure_1-250x165.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"165\" srcset=\"https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/under_pressure_1-250x165.jpg 250w, https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/under_pressure_1.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-12913\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 sebarex, stock.xchng<\/p><\/div>\n<p>Vor einiger Zeit stie\u00df ich bei telepolis.de auf Barbara Galaktionows Artikel \u201e<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/34\/34820\/1.html\"><strong>Schon bei Kleinkindern werden Arbeitnehmer-Kompetenzen abgefragt \u2013 Wie die Wirtschaft Erziehung und Schulbildung steuert<\/strong><\/a>\u201c, der mich zum Nachdenken brachte. Wie kann es sein, dass man in unserer Gesellschaft immer fr\u00fcher immer leistungsf\u00e4higer sein muss? Fr\u00fcher (in der \u201eguten alten Zeit\u201c, haha) war die Schulzeit, wie auch zum Teil die Jahre an der Uni, eine Zeit, in der man sich selbst finden konnte, in der man auch Dinge ausprobierte und oft genug einfach so ind en Tag hinein lebte. Man konnte sehen, was einem so Spa\u00df macht und Neigungen entwickeln, man bekam (zumindest teilweise) den Freiraum f\u00fcr einen eigenen Weg. Doch heutzutage m\u00fcssen die Weichen immer fr\u00fcher gestellt werden, darf auch in jungen jahren keine \u201eZeit verschwendet\u201c werden, um m\u00f6glichst fit f\u00fcr den Konkurrenzkampf im Job zu sein und am besten gleich beim Einstieg ins Arbeitsleben die \u201eMarke Ich\u201c entwickelt und poliert zu haben&#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<blockquote><p>Ungest\u00f6rt Spielen war einmal &#8211; heutzutage werden Kinder  st\u00e4ndig beobachtet, m\u00fcssen Normen erf\u00fcllen und Schl\u00fcsselkompetenzen  nachweisen. Bereits die Kleinsten singen auf Englisch oder kommen zum  Bewegungstherapeuten, wenn es mit dem Rollerfahren nicht recht klappen  will. Kaum in der Schule, wird gezittert: Klappt der \u00dcbertritt auf das  Gymnasium? Nachhilfe wird zum st\u00e4ndigen Begleiter vieler  Schullaufbahnen.<\/p>\n<p>Doch woher kommt eigentlich der ganze Druck? In ihrem Buch <a href=\"http:\/\/www.beltz.de\/de\/sachbuch\/beltz-sachbuch\/titel\/arme-superkinder.html\">Arme Superkinder<\/a> zeigt <a href=\"http:\/\/www.felicitas-roemer.de\/\">Felicitas R\u00f6mer<\/a> , wie die Bildung von Kindern zunehmend wirtschaftlichen Interessen  unterworfen wird &#8211; und wie Eltern sich gegen den F\u00f6rderwahn wehren  k\u00f6nnen. Telepolis sprach mit der in Hamburg lebenden Journalistin und  Familienberaterin.<\/p>\n<div>\n<p><em>Es ist noch gar nicht so lange her, da war Kindsein in  Deutschland eine relativ entspannte Sache. Heute ist das nicht mehr so.  Was hat sich in den letzten Jahren ver\u00e4ndert?<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p>Felicitas R\u00f6mer:  Der  Leistungsdruck ist gestiegen, an Kinder werden h\u00f6here Anforderungen  gestellt. Das liegt zum einen daran, dass es immer weniger Kinder gibt,  also in den Familien meist ein oder allenfalls zwei Kinder. Eltern mit  nur einem Kind hoffen nat\u00fcrlich, dass das besonders gut &#8220;gelingt&#8221;. Wenn  Eltern mehrere Kinder haben, dann relativieren sich ihre Erwartungen an  das einzelne Kind meist ein bisschen. Der andere Faktor ist, dass der  wirtschaftliche Druck einfach zunimmt. Wettbewerb durch Globalisierung  ist da ein ganz wichtiges Stichwort. Die Angst vor Arbeitsplatzverlust  oder die Angst, \u00fcberhaupt erst gar nicht reinzukommen in  Arbeitsverh\u00e4ltnisse, ist weit verbreitet. (&#8230;)<\/p>\n<p>(&#8230;) Es sind immer mehr wirtschaftliche Interessen, die Einfluss auf die  Bildung unserer Kinder nehmen. Und das wird derzeit von der Politik auch  unterst\u00fctzt. Das hat mit der Sorge um das Wirtschaftswachstum zu tun,  das angesichts der demografischen Entwicklung und der Globalisierung  nicht mehr dauerhaft gesichert zu sein scheint. (&#8230;)<\/p>\n<p>(&#8230;) Es gibt ja den sch\u00f6nen Begriff des &#8220;selbstgesteuerten Lernens&#8221;. Kinder  lernen alle grundlegenden Dinge fast wie von selbst. Aber eben nur, wenn  die Zeit daf\u00fcr gekommen ist &#8211; und das ist bei manchen Kindern fr\u00fcher  und bei anderen sp\u00e4ter. Gutes Beispiel ist das laufen lernen. Kein  Mensch sagt: &#8216;So, jetzt lern&#8217; mal den ersten Schritt.&#8217; Die Kinder machen  das aus einem inneren Programm heraus zum passenden Zeitpunkt selber  und geben da sehr viel Energie dran. Und genauso funktioniert es auch  mit anderen Dingen. Kinder, die sp\u00e4ter lesen lernen, die lesen ja  nachher nicht schlechter als die, die fr\u00fcher damit angefangen haben. Was  Kinder heute dringend brauchen, ist ein bisschen mehr Vertrauen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Auch im <strong>Duckhome<\/strong>-Blog wurden bereits \u00e4hnliche \u00dcberlegungen anbestellt \u2013 \u201e<a href=\"http:\/\/www.duckhome.de\/tb\/archives\/9390-Das-angepasste-Kind.html\"><strong>Das angepasste Kind<\/strong><\/a>\u201c:<\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) Mich w\u00fcrde es beruhigen, wenn wir unseren  Jugendlichen wieder ihre  Pubert\u00e4t mit all ihren Regungen zur\u00fcckgeben  w\u00fcrden. Sollen sie uns doch  sagen, wie bl\u00f6d sie uns finden. Sollen sie  doch anprangern, was f\u00fcr eine  krisenhafte Welt wir ihnen \u00fcbergeben  werden. Wie schlecht viele Dinge  geregelt sind. Wie ungerecht es  zugeht. Wieviel Angst wir mit uns  herumtragen. Sollen sie doch offen  rebellieren. Das w\u00e4re f\u00fcr uns  Erwachsene vielleicht erstmal unbequemer,  w\u00fcrde es uns aber erleichtern,  sie nicht aus den Augen zu verlieren.<\/p>\n<p>Aber nein, wir erwarten gute Noten und verlangen Anpassung. F\u00fcr  Pubert\u00e4t  ist kein Spielraum mehr vorhanden. Die Angst ist schon da,  bevor das  Kind auch nur einmal aufmucken kann. H\u00f6rt ihr die Politik und  die  Industrie schreien &#8211; wir brauchen Fachkr\u00e4fte aus dem Ausland? Sie   schreien nicht, wir m\u00fcssen unsere Jugendlichen gut ausbilden, ihnen   Ausbildungs- und Studienpl\u00e4tze geben. Wir m\u00fcssen uns M\u00fche geben, sie an   der Hand nehmen, sie bitten, wertvolle Mitglieder der Gesellschaft zu   werden. Nein, das schreien sie nicht. Fast niemand tut das. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>Dass dieser Erwartungsdruck und das Getrimmt-Werden auf Erfolg von den Eltern nicht ohne Folgen f\u00fcr die Psyche der Kinder und nat\u00fcr\u00f6ich auch der Erwachsenen bleibt, d\u00fcrfte keinen verwundern. Der <strong>Als-ob-leben<\/strong>-Blog schreibt dar\u00fcber schon seit l\u00e4ngerem immer wieder und f\u00fchrt eine Vielzahl von Beispielen daf\u00fcr an \u2013 ich greife nur mal exemplarisch einen Text heraus, aber wie gesagt finden sich im Blog noch viele weitere Belege und Indikationen. \u201e<a href=\"http:\/\/autismuskritik.twoday.net\/stories\/kontext-71-der-aufruf-zur-psychosozialen-lage-in-deutschland\/\"><strong>Kontext 71: Der Aufruf zur psychosozialen Lage in Deutschland<\/strong><\/a>\u201c, in der er den Apell ders Projekts Psychosoziale Lage ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<blockquote><p><em>21 chef\u00e4rzte (es sind tats\u00e4chlich alles m\u00e4nner) von psychosomatischen fachkliniken quer durchs land haben also folgenden aufruf formuliert und unterschrieben:<\/em><\/p><\/blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote><p>&#8220;Wir sind Fachleute, die Verantwortung f\u00fcr die Behandlung seelischer Erkrankungen und den Umgang mit psychosozialem Leid in unserer Gesellschaft tragen.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten unsere tiefe Ersch\u00fctterung \u00fcber die psychosoziale Lage unserer Gesellschaft zum Ausdruck bringen. In unseren T\u00e4tigkeitsfeldern erfahren wir die pers\u00f6nlichen Schicksale der Menschen, die hin\u00adter den Statistiken stehen. Seelische Erkrankungen und psychosoziale Probleme sind h\u00e4ufig und nehmen in allen Industrienationen st\u00e4ndig zu.<\/p>\n<p>Circa 30 % der Bev\u00f6lkerung leiden innerhalb eines Jahres an einer diagnostizierbaren psychischen St\u00f6rung. Am h\u00e4ufigsten sind Depressionen, Angstst\u00f6rungen, psychosomatische Erkrankungen und Suchterkrankungen. Der Anteil psychischer Erkrankungen an der Arbeitsunf\u00e4higkeit nimmt seit 1980 kontinuierlich zu und betr\u00e4gt inzwischen 15\u201320 %. Der Anteil psychischer Erkrankungen an vorzeitigen Berentungen nimmt kontinuierlich zu. Sie sind inzwischen die h\u00e4ufigste Ursache f\u00fcr eine vorzeitige Berentung. Psychische Erkrankungen und Verhaltensprobleme bei Kindern und Jugendlichen nehmen kontinuierlich zu. Psychische St\u00f6rungen bei \u00e4lteren Menschen sind h\u00e4ufig und nehmen st\u00e4ndig zu. Nur die H\u00e4lfte der psychischen Erkrankungen wird richtig erkannt, der Spontanverlauf ohne Behandlung ist jedoch ung\u00fcnstig: Knapp 1\/3 verschlechtert sich und knapp die H\u00e4lfte zeigt keine Ver\u00e4nderung, chronifiziert also ohne Behandlung.<\/p>\n<p>In allen Altersgruppen, bei beiden Geschlechtern, in allen Schichten und in allen Nationen zunehmenden Wohlstands nehmen seelische Erkrankungen zu und besitzen ein besorgniser\u00adregendes Ausma\u00df. Die gesellschaftlichen Kosten der Gesundheitssch\u00e4den durch Produktivit\u00e4tsausf\u00e4lle, medizi\u00adnische und therapeutische Behandlungen, Krankengeld und Rentenzahlungen sind enorm. Eine angemessene medizinische und therapeutische Versorgung ist weltweit nicht m\u00f6glich. Trotz der kontinuierlichen Zunahme an psychosozialen medizinischen Versorgungsangebo\u00adten ist die Versorgung auch in Deutschland angesichts der Dynamik und des Ausma\u00dfes der seelischen Erkrankungen nur in Ans\u00e4tzen m\u00f6glich.&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<blockquote><p><em>im gro\u00dfen und ganzen w\u00fcrde ich das bis hierhin unterschreiben; einmal die fragen unber\u00fccksichtigt gelassen, die sich hinsichtlich der verwendeten diagnostischen modelle gerade im psychiatrisch-psychologischen bereich stellen, zum anderen auch die damit verbundenen fragen nach der tats\u00e4chlichen anzahl von psychophysischen st\u00f6rungen bzw. derem konstatierten ansteigen vernachl\u00e4ssigend. auf jeden fall als fakt l\u00e4sst sich die tatsache der &#8211; weltweit &#8211; nicht m\u00f6glichen &#8220;angemessenen medizinischen und therapeutischen versorgung&#8221; ansehen.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Die Ursache dieser Problemlage besteht nach unseren Beobachtungen in zwei gesellschaftli\u00adchen Entwicklungen:<\/p>\n<p>1. Die psychosoziale Belastung des Einzelnen durch individuellen und gesellschaftlichen Stress, wie z. B. Leistungsanforderungen, Informations\u00fcberflutung, seelische Verletzun\u00adgen, berufliche und pers\u00f6nliche \u00dcberforderungen, Konsumverf\u00fchrungen, usw. nimmt ste\u00adtig zu.<\/p>\n<p>2. Durch famili\u00e4re Zerfallsprozesse, berufliche Mobilit\u00e4t, virtuelle Beziehungen, h\u00e4ufige Tren\u00adnungen und Scheidungen kommt es zu einer Reduzierung tragf\u00e4higer sozialer Beziehun\u00adgen und dies sowohl qualitativer als auch quantitativer Art.<\/p>\n<p>Die Kompetenzen zur eigenen Lebensgestaltung, zur Bew\u00e4ltigung psychosozialer Problem\u00adlagen und zur Herstellung erf\u00fcllender und tragf\u00e4higer Beziehungen sind den Anforderungen und Herausforderungen dieser gesellschaftlichen Entwicklungen bei vielen Menschen nicht gewachsen.<\/p>\n<p>Angesichts der vorherrschenden gesellschaftlichen Orientierung an materiellen und \u00e4u\u00dferen Werten werden die Bedeutung des Subjektiven, der inneren Werte und der Sinnverbunden\u00adheit dramatisch untersch\u00e4tzt.&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<p>Ich denke mal, es ist schon eine Art Binsenweisheit, dass psychische Krankheiten in diesem System, in dem Erfolg so wichtig ist und man gleichzeitig keine sicheren Arbeitspl\u00e4tze und selbstverst\u00e4ndlichen sozialen Sicherheiten mehr findet, deutlich zunehmen. Nicht nur, weil uns die Pharmaindustrie mittlerweile jede kleine Stimmungsschwankung als Psychose oder Depression einreden und mit teuren Medikamenten behandeln will, sondern eben auch, weil es tats\u00e4chlich vielen Menschen schlecht geht mit dem Dauerdruck, der um uns herum herrscht. In der S\u00fcdwest-Presse fand sich beispielsweise die kleine Meldung \u201e<a href=\"http:\/\/www.swp.de\/ulm\/nachrichten\/politik\/Psychische-Stoerungen-Die-neue-Volkskrankheit%3Bart4306%2C1054278\"><strong>Psychische St\u00f6rungen: Die neue Volkskrankheit<\/strong><\/a>\u201c:<\/p>\n<blockquote><p>Depressionen und andere psychische St\u00f6rungen werden f\u00fcr immer mehr  B\u00fcrger ein so gro\u00dfes Problem, dass sie ins Krankenhaus m\u00fcssen: In den  vergangenen 20 Jahren hat sich ihre Zahl mehr als verdoppelt.  &#8220;Psychische Erkrankungen sind die neue, aber versteckte Volkskrankheit&#8221;,  warnte der Vizechef der Barmer GEK, Rolf-Ulrich Schlenker, gestern in  Berlin. Die Zahlen der gr\u00f6\u00dften deutschen Krankenkasse sind repr\u00e4sentativ  f\u00fcr alle B\u00fcrger.<\/p>\n<p>Im letzten Jahr waren 8,5 von 1000 Versicherten wegen psychischer  St\u00f6rungen im Krankenhaus. 1990 waren es erst 3,7. Mit durchschnittlich  31 Tagen bleiben sie besonders lange in der Klinik, obwohl sich die  Verweildauer um fast ein Drittel reduzierte. Mit 17 Prozent aller  Krankenhaustage haben sie l\u00e4ngst die Herz-Kreislauf-Erkrankungen  \u00fcberholt, die als klassische Volkskrankheiten gelten. Angesichts von 5,5  Milliarden Euro Behandlungskosten f\u00fcr alle gesetzlichen Krankenkassen  sieht Schlenker eine gro\u00dfe Herausforderung. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Frank Ullrich<\/strong> im Nachrichtenspiegel Online macht sich in \u201e<a href=\"http:\/\/www.nachrichtenspiegel-online.de\/2011\/08\/19\/endstation-psychiatrie\/\"><strong>Endstation Psychatrie<\/strong><\/a>\u201c ebenfalls seine Gedanken zu der Entwicklung und sieht auch die Erfindung von Hartz IV mitsamt der daran h\u00e4ngenden \u00dcberwachungsb\u00fcrokratie als mitverantwortlich f\u00fcr solche Entwicklungen an:<\/p>\n<blockquote><p><strong>Jedes Jahr werden in Deutschland rund 200.000 Menschen in die Psychiatrie eingewiesen \u2013 doppelt so viele wie noch vor 15 Jahren.<\/strong><\/p>\n<p>Doch manchmal ist es auch der letzte Zufluchtsort f\u00fcr Menschen,  welche den Druck, der auf sie ausge\u00fcbt wird einfach nicht mehr  standhalten. Unbekannt ist die Zahl Derer, die den Druck von ARGEN oder  JOBCENTER nicht mehr standhalten k\u00f6nnen, ja regelrecht in den \u201eWahnsinn\u201c  getrieben werden, selbst dann, wenn man sie jahrelang versuchte zu  unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Ja, so eine Erfahrung habe ich machen m\u00fcssen und ich f\u00fchle mich  einfach nur schlecht dabei. Da ist die Frau, gerade mal 40 Jahre alt,  die mit ihren Kindern allein lebt, flei\u00dfig, ordentlich und immer  rastlos. Seid Jahren hat sie keinen festen Job gefunden, obwohl sie  alles daf\u00fcr getan hat. Am Ende blieben nur noch Minijobs, zuerst EINER,  dann ZWEI und zum Schluss DREI, f\u00fcr einen HUNGERLOHN.<br \/>\nDrei Minijobs haben nicht ausgereicht um davon leben zu k\u00f6nnen, wenn man  von LEBEN \u00fcberhaupt sprechen kann. Nein das war und ist kein Leben,  eine Hetzjagd um die Existenz beschreibt es besser. Klaglos hat sie es  hingenommen.<\/p>\n<p>Und sie h\u00e4tte es auch weiter hingenommen dieses \u201eHundeleben\u201c w\u00e4re da  nicht das JOBCENTER. Regelrecht bombardiert hat man die Frau mit  Schreiben, in der man sie aufforderte sich doch gef\u00e4lligst mehr  anzustrengen, um ihre Hilfebed\u00fcrftigkeit zu beenden, schlie\u00dflich k\u00f6nne  man ja noch einen weiteren Minijob annehmen und die Bewerbungsbem\u00fchungen  k\u00f6nnte man doch noch erweitern. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>Dazu passt letztlich auch eine entsprechende Meldung, die ich zuf\u00e4llig ungef\u00e4hr  am selben Tag wie obigen Telepolis-Artikel bei Egon W. Kreutzer fand und in der es um die k\u00f6rperlichen Belange geht, die nicht nur aufgrund von (Arbeits-)Druck, sondern auch aufgrund der generell oft ungesunden Lebensweise in Mitleidenschaft gezogen werden \u2013 \u201e<a href=\"http:\/\/www.sozialticker.com\/die-gesundheit-der-kinder-hat-sich-verschlechtert_20110708.html\"><strong>Die Gesundheit der Kinder hat sich verschlechtert<\/strong><\/a>\u201c:<\/p>\n<blockquote><p>Eine im Auftrag der DAK durchgef\u00fchrte Umfrage unter Kinder\u00e4rzten hat ergeben: Kinder, M\u00e4dchen und Jungen, vor allem Grundsch\u00fcler zwischen sechs und acht Jahren leiden in immer st\u00e4rkerem Ma\u00dfe unter<\/p>\n<p><strong> psychischen Problemen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li> Verhaltensauff\u00e4lligkeiten<\/li>\n<li> \u00dcbergewicht<\/li>\n<li> Sprach- und H\u00f6rprobleme<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Schuld sei<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li> ungesunde Ern\u00e4hrung<\/li>\n<li>Bewegungsmangel<\/li>\n<li>zu viel Zeit vor Fernseher und Computer<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Da frage ich mich:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li> wie kommt es, dass unseren Kindern ungesunde Ern\u00e4hrung  vorgesetzt wird? Wie kommt eine Gesellschaft \u00fcberhaupt dahin, ihre  Kinder (und nicht nur die) ungesund zu ern\u00e4hren? Ist das nicht pervers? (&#8230;)<\/li>\n<li>Wird \u00fcberhaupt nur noch M\u00fcll und Mist und Gammelfleisch und  Kunstk\u00e4se und Klebschinken produziert, damit sich die F\u00fctterung der  gro\u00dfen Masse auch richtig lohnt?<\/li>\n<li>Was hilft ein ganzes Verbraucherschutzministerium, wenn die Kinder wegen ungesunder Ern\u00e4hrung immer kr\u00e4nker werden?<\/li>\n<li>Fehlt es nicht &#8211; vor lauter Wachstums- und Wettbewerbs- und Profit-  und Exportinteressen an der Ernsthaftigkeit, endlich einmal etwas zum  Besseren zu wenden, statt wortreich tatenlos zuzusehen, wie alles immer  schlechter wird, solange nur die eigene Pfr\u00fcnde sicher ist? (&#8230;)<\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<p>Gunter Dueck hat auf seiner <strong>Daily Dueck<\/strong>-Website zum Thema Druck von au\u00dfen in \u201e<a href=\"http:\/\/www.omnisophie.com\/day_143.html\"><strong>\u00c4chtet die Dringendmacher<\/strong><\/a>\u201c einen netten Artikel geschrieben, den ich (wie generell seine Kolumnen) zur Lekt\u00fcre empfehle:<\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) Es gibt also auch solche Dringendmacher, die den Zwang zum Eilen              f\u00fcr eine gute oder manipulierende Idee halten. Aber die meisten              sind einfach ahnungslos, r\u00fccksichtslos und unf\u00e4hig. Sie              haben keinerlei Tr\u00fcbung durch Konsequenzenbewusstsein. Oft sind              sie selbst Getriebene, die das Gef\u00fchl daf\u00fcr l\u00e4ngst              verloren haben, dass Getriebensein fast zwangsl\u00e4ufig h\u00f6chstens              zweitklassige Arbeitsergebnisse garantiert.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen der Welt beibringen, eigene Handlungen auf Zeitnoterzeugung              bei anderen abzuchecken. Die Welt ist nicht naturgegeben hektisch.              Auch das Quartalsende ist nicht stressig. Das Datum des Quartalsendes              ist lange vorher bekannt. Warum ist in Deutschland der Mittelstand              so erfolgreich? Dort geht die Nachhaltigkeit nicht verloren. Warum              klagen insbesondere Gro\u00dfunternehmen und staatliche Institutionen              \u00fcber kurzfristiges Denken?<\/p>\n<p>In gro\u00dfen Systemen erzeugt eine vielleicht gar nicht so gro\u00dfe,              aber kritische Masse von Dringendmachern immerfort einen Strom dringender              Kausalketten. Dadurch wird das ganze System mit immer wachsendem Neustress              geflutet. Niemand aber rottet die Dringendmacher aus! Ja, es gibt              solche, die alles noch dringender wollen! Und was tun wir dagegen?              Nichts, oder? Manche von uns lesen vielleicht noch die heute absolut              modischen B\u00fccher \u00fcber Entschleunigung. Dabei nicken sie              andauernd heftig \u2013 genau wie im Dringlichkeitsmeeting am n\u00e4chsten              Morgen.<\/p><\/blockquote>\n<p>(\u00dcbrigens, es ist nun keineswegs so, dass ich mir als Ideal eine \u201eEididei-Gesellschaft\u201c vorstelle, in der niemand mehr etwas macht, auf das er in dem Moment nicht 100% Bock hat und man sich nur von seinen unmittelbaren Stimmungen treiben l\u00e4sst. In jedem Leben und jeder sozialen Gruppe gibt es immer auch Arbeiten, die unangenehm sind, die trotzdem erledigt werden m\u00fcssen; und ohne Herausforderungen im Leben verk\u00fcmmern Menschen eher. Aber es ist nat\u00fcrlich ein gewaltiger Unterschied, ob es zum Normzustand erhoben wird, jeden Tag bis ans Limit zu gehen, oder ob man sich in gewissen Ma\u00dfen auch mal Druck aussetzt.)<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/a8979711c5af4bfab665f222c726ead7\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<p>EDIT: Es gibt auch eine ARD-Doku zu diesem Thema, zu finden bei YouTube:<\/p>\n<p><object classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" width=\"500\" height=\"369\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\" \/><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\" \/><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/7_F0lHtxnR8?version=3&amp;hl=de_DE\" \/><param name=\"allowfullscreen\" value=\"true\" \/><embed type=\"application\/x-shockwave-flash\" width=\"500\" height=\"369\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/7_F0lHtxnR8?version=3&amp;hl=de_DE\" allowscriptaccess=\"always\" allowfullscreen=\"true\"><\/embed><\/object><\/p>\n<h3 class='related_post_title'>Verwandte Beitr\u00e4ge:<\/h3><ul class='related_post'><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=13644\" title=\"Konformit\u00e4t \u2013 wem geh\u00f6rt mein Leben?\">Konformit\u00e4t \u2013 wem geh\u00f6rt mein Leben?<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=12353\" title=\"Lesetipps: Kranke Kinder | Versuchskaninchen der Pharmaindustrie | Das Spiegel-Spektakel\">Lesetipps: Kranke Kinder | Versuchskaninchen der Pharmaindustrie | Das Spiegel-Spektakel<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=8101\" title=\"In was f\u00fcr einer Gesellschaft leben wir eigentlich? 2\/2\">In was f\u00fcr einer Gesellschaft leben wir eigentlich? 2\/2<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=6743\" title=\"Hirndoping \u2013 Auswirkungen der Umkehrung von moralischen Ma\u00dfst\u00e4ben\">Hirndoping \u2013 Auswirkungen der Umkehrung von moralischen Ma\u00dfst\u00e4ben<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=15404\" title=\"Mein Leben als Werbefl\u00e4che: Youtube und die Generation Z\">Mein Leben als Werbefl\u00e4che: Youtube und die Generation Z<\/a><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einiger Zeit stie\u00df ich bei telepolis.de auf Barbara Galaktionows Artikel \u201eSchon bei Kleinkindern werden Arbeitnehmer-Kompetenzen abgefragt \u2013 Wie die Wirtschaft Erziehung und Schulbildung steuert\u201c, der mich zum Nachdenken brachte. Wie kann es sein, dass man in unserer Gesellschaft immer fr\u00fcher immer leistungsf\u00e4higer sein muss? 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