{"id":11710,"date":"2011-05-15T09:16:34","date_gmt":"2011-05-15T07:16:34","guid":{"rendered":"http:\/\/konsumpf.de\/?p=11710"},"modified":"2011-05-15T18:55:02","modified_gmt":"2011-05-15T16:55:02","slug":"postwachstumsokonomie-und-die-nachdenkseiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710","title":{"rendered":"Postwachstums\u00f6konomie und die NachDenkSeiten"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_11819\" style=\"width: 241px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.sxc.hu\/photo\/1212912\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11819\" class=\"size-thumbnail wp-image-11819\" title=\"growing_graph\" src=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/growing_graph-250x192.jpg\" alt=\"\u00a9 guitargoa, stock.xchng\" width=\"231\" height=\"178\" srcset=\"https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/growing_graph-250x192.jpg 250w, https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/growing_graph.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 231px) 100vw, 231px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11819\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 guitargoa, stock.xchng<\/p><\/div>\n<p>Eins vorweg \u2013 ich halte die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\"><strong>NachDenkSeiten<\/strong><\/a> f\u00fcr eine der wichtigsten politisch\/sozialen Websites im Netz, f\u00fcr einen vitalen und einflussreichen Teil der sog. \u201eGegen\u00f6ffentlichkeit\u201c und f\u00fcr eine zentrale Anlaufstelle f\u00fcr alle Menschen, die ihr Hirn noch zum Denken benutzen und ihre Informationen nicht nur aus dem eint\u00f6nigen monoformen Strom der Mainstreammedien fischen. Von daher erscheint jegliche Kritik an den NDS wie Gottesl\u00e4sterung und eine ungeh\u00f6rige Anma\u00dfung. Dennoch kann ich nicht umhin, mich ausnahmsweise kritisch zu einem Artikel zu \u00e4u\u00dfern, den <strong>Albrecht M\u00fcller <\/strong>dort vor einigen Tagen ver\u00f6ffentlichte: \u201e<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9169\"><strong>Wachstumswahn, Wachstumszwang, Wachstumskritik, Postwachstumsgesellschaft, etc. \u2013 seltsame Begriffe und eine vergleichsweise irrelevante und in die Irre leitende Debatte<\/strong><\/a>\u201c.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wer meinen Blog kennt, wei\u00df, dass ich hier auch des \u00f6fteren schon \u00fcber \u201eWachstumswahn\u201c &amp; Co. berichtete und Alternativen zu einem Wirtschaftssystem, das auf permanentem Wachstum beruht, vorstelle (und sei es nur als gedankenanregende Utopie). Von daher war ich doch ein wenig irritiert, als ich las, wie ausf\u00fchrlich sich Herr M\u00fcller zu dem Thema ausl\u00e4sst und es gleichzeitig als \u201eirrelevant\u201c bezeichnet. Nun sind die NachDenkSeiten \u2013 bei aller l\u00f6blichen Aufkl\u00e4rung \u00fcber Meinungsmache, Lobbyismus, Aush\u00f6hlung des Sozialstaats, unangemessener Privatisierung und Niedergang der politischen Kultur \u2013 vieles, aber sicherlich nicht besonders revolution\u00e4r ausgerichtet. Das Ideal, das den Machern vorzuschweben scheint (so mein Eindruck, mit dem ich nat\u00fcrlich schief liegen kann), ist eher die \u201egute Soziale Marktwirtschaft\u201c (aufgepimpt mit einigen linkeren Ideen) aus der Zeit der \u201eguten\u201c SPD-Regierungen Ende der 60er\/Anfang der 70er. Also zu einer Zeit, in der \u201eNeoliberalismus\u201c und \u201eGlobalisierung\u201c noch nicht weltbeherrschend (bzw. reine Gedankenkonstrukte) waren. Wirkliche Infragestellungen der Grundstrukturen des Systems, sowohl des Zins-\/Geldsystems, als auch der Wirtschaft als Jobmotor oder des Konsums als Lebensziel usw., finden bei den NDS nur partiell statt. So gesehen darf es nicht verwundern, dass Albrecht M\u00fcller wenig Verst\u00e4ndnis f\u00fcr z.B. den <strong>Attac-Kongress<\/strong> \u201e<a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/jenseits-des-wachstums\/startseite\/?L=2\"><strong>Jenseits des Wachstums?!<\/strong><\/a>\u201c (20.\u201322. Mai in Berlin) aufbringt und generell die Debatte um ein Ende des Wachtsumszwangs f\u00fcr unsinnig h\u00e4lt, denn hier w\u00fcrden grundlegende Umkrempelungen vonstatten gehen, die auch die Marktwirtschaft zumindest massiv anders ausrichten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Nun w\u00e4re ich der Letzte, der sich gegen gute Argumente str\u00e4ubt und habe deshalb M\u00fcllers Artikel auch mit Interesse gelesen \u2013 in der Hoffnung, erl\u00e4utert zu bekommen, weshalb das permanente Wirtschaftswachstum, das B\u00f6rsen, Investoren &amp; Co. fordern, kein relevantes Problem f\u00fcr den Fortbestand der Gesellschaft darstellt. Sicherlich ist es richtig, kritisch anzumerken, dass es auch im Bereich der Postwachstums\u00f6konomen Menschen gibt, die das Ganze zu verbissen sehen, monokausal und monothematisch und die sich in ihre eigenen Argumentationsgeb\u00e4ude wie in Elfenbeint\u00fcrme einigeln. Von daher ist der NDS-Beitrag ein guter Denkansto\u00df und bietet nebenbei auch eine sch\u00f6ne \u00dcbersicht \u00fcber einige aktuelle Diskussionen in dieser Richtung. Und trotzdem beschleicht mich bei der Lekt\u00fcre ein ungutes Gef\u00fchl, n\u00e4mlich, dass der Autor hier einige Dinge \u00fcbersieht, unangemessen verallgemeinert oder in eine unpassende Perspektive r\u00fcckt. Ich bin sicherlich kein Experte in Sachen Wirtschaftspolitik, auch nicht was Postwachstums\u00f6konomie angeht, aber dennoch habe ich den Eindruck, dass Albrecht M\u00fcller die Wachstumsdebatte recht einseitig und eindimensional sieht \u2013 fast so, als sollte da per Dekret Wachstum (gemessen am BIP) verboten werden, w\u00e4hernd gleichzeitig alles andere, also das Wirtschaften, wie wir es heutzutage kennen, unver\u00e4ndert bleibt. Darum geht es nat\u00fcrlich nicht! Sondern um den Aufbau alternativer Strukturen, die den Zwang zum Wachsen in den einzelnen Unternehmen und den Gesamtm\u00e4rkten eind\u00e4mmen oder sogar anhalten.<\/p>\n<p>Ich will einmal die Kritik M\u00fcllers n\u00e4her unter die Lupe nehmen \u2013 der Artikel beginnt gleich mit einigen Feststellungen, die mich die Stirn runzeln lie\u00dfen und die meine Skepsis \u00fcber die Fundiertheit der Ausf\u00fchrungen anfachten, n\u00e4mlich, dass es eine Vielzahl von <em>wirklich<\/em> wichtigen Problemen g\u00e4be, um die man sich k\u00fcmmern m\u00fcsse statt um den \u201ePopanz\u201c Wachstum. Darunter z.B.:<\/p>\n<blockquote><p>Der sparsame Umgang mit den begrenzten Ressourcen.<br \/>\nDie \u00dcberwindung der Spaltung unserer Gesellschaft, wie sie in der  dramatischen Auseinanderentwicklung von Verm\u00f6gen und Einkommen sichtbar  wird. (&#8230;)<br \/>\nDie Konzentration von Macht in wenigen H\u00e4nden und die schleichende Entdemokratisierung.<br \/>\nDie Verlagerung auf \u00f6kologisch ertr\u00e4gliche Verkehrssysteme, die  Verkehrsvermeidung und die damit verbundene st\u00e4rkere Regionalisierung  des Wirtschaftens. (&#8230;)<br \/>\nDie oft ausweglose Verschuldung und \u00dcberschuldung vieler Menschen. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>\u00dcber alle diese Fragen und einige mehr w\u00fcrde ich sehr gerne nachdenken,  \u00fcber die Frage \u201eJenseits des Wachstums?!\u201c oder \u00fcber Begriffe wie  \u201ePostwachstumsgesellschaft\u201c und \u201eWachstumszwang\u201c nicht. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-11820\" title=\"pencils\" src=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/pencils-222x250.jpg\" alt=\"\" width=\"222\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/pencils-222x250.jpg 222w, https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/pencils.jpg 267w\" sizes=\"(max-width: 222px) 100vw, 222px\" \/>Merkw\u00fcrdigerweise \u00fcbersieht der Autor, dass eben jene Punkte, gerade der erste, aber auch die Machtkonzentration etc., eben AUCH eine Folge davon sind, dass wir einem zerst\u00f6rerischen Wirtschaftssystem anh\u00e4ngen, das immer weiter wachsen muss und somit die oben genannten Probleme weiter versch\u00e4rft. Keineswegs sind diese Probleme unabh\u00e4ngig von der (Profit-)Wachstumsdynamik zu sehen, denke ich. Und wenn man sich \u00fcber eine \u201ePostwachstumsgesellschaft\u201c unterh\u00e4lt, geht es halt just genau um viele der Punkte, die Albrecht M\u00fcller (durchaus zutreffend) als dr\u00e4uende Fragen herausgearbeitet hat. Man will, das hoffe ich jedenfalls, bei so einem Attac-Kongress nicht aus Selbstzweck \u00fcber <em>den Begriff<\/em> \u201eWachstum\u201c und den Ausweg daraus diskutieren, sondern nat\u00fcrlich die vielen konkreten Problemstellungen angehen. So gesehen ist es vielleicht unpassend von machen Autoren, auch von Attac, das Ganze unter so einem etwas sperrigen Begriff wie \u201ePostwachstums\u00f6konomie\u201c zu fassen \u2013 \u201eAlternatives Wirtschaften\u201c w\u00e4re da sicher griffiger \u2013, aber daran seine Kritik festzumachen, wie das in dem NDS-Artikel geschieht, ist irgendwie sonderbar.<\/p>\n<p>Zu den einzelnen konkreten Kritikpunkten des Artikels:<\/p>\n<blockquote><p><strong>1. Wachstumskritiker sind wie eine verschworene Gemeinschaft<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Hatte ich schon beackert \u2013 das stimmt sicherlich im einen oder anderen Fall. Typisches Fachidiotentum&#8230;<\/p>\n<blockquote><p>2. <strong>In dieser Debatte wird ma\u00dflos \u00fcbertrieben<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Dies belegt M\u00fcller nicht, sondern behauptet es einfach bzw. behauptet er, dass die Punkte \u201eder Debatte\u201c (was an sich schon sehr verallgemeinernd ist, so als wenn es EINE Stimme g\u00e4be, mit der die an dem Prozess Beteiligten redeten) \u00dcbertreibungen seien.<\/p>\n<blockquote><p>3. <strong>Die Bedeutung der Wachstumsrate als politischer Ziel- und  Angelpunkt wird \u00fcbersch\u00e4tzt. Damit wird ein Popanz aufgebaut, auf den  sich trefflich einschlagen l\u00e4sst.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Das trifft zum Teil sicherlich zu \u2013 allerdings wird hier \u00fcbersehen, dass das BIP u.\u00e4. Konstrukte keineswegs die zentralen Anrgiffspunkte der Wachstumskritik darstellen (sollten), denn es geht ja weniger um solch eine abstrakte Zahl als vielmehr um das ganz konkrete Wachstum, das kleinere und gr\u00f6\u00dfere Konzerne an den Tag legen und damit Ressourcenverbrauch, Machtzuwachs usw. f\u00f6rdern. Da ist dann auch weniger die Politik in der Kritik (nat\u00fcrlich auch, man denke nur an Abwrackpr\u00e4mie &amp; Co.) als vielmehr grundlegende Konstruktionsfehler in unserem System.<\/p>\n<blockquote><p>4. <strong>Falsche Sicht der Wachstumsrate<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Im Kern nicht verkehrt, jedenfalls gilt das sicherlich f\u00fcr einen Teil der \u201eWachstumskritiker\u201c. Aber wiederum scheint M\u00fcller sich vor allem auf solche Leute einzuschie\u00dfen, die das Wachstum als eigenst\u00e4ndige Entit\u00e4t sehen und nicht die Entwicklungen dahinter betrachten. Das vom Autor genannte Beispiel \u2013 Wachstum durch Umgestaltung des Ruhrgebiets in \u00f6kologischer und Wohnwert-Sicht \u2013 zeigt nat\u00fcrlich, dass es Quatsch ist, Wachstum per se zu verteufeln, hier ist Differenzierung vonn\u00f6ten, weil sich dahinter auch positive Prozesse verbergen k\u00f6nnen. Um ein prinzipielles Ablehnen jeglicher Art von Wachstum sollte es aber, s.o., auch sowieso nicht gehen \u2013 sondern um kranke Mechanismen, wie den, dass b\u00f6rsennotierte Unternehmen sich gen\u00f6tigt sehen (wollen sie ihren Aktienkurs nicht abst\u00fcrzen lassen), von Jahr zu Jahr nicht nur den Gewinn, sondern auch die Zuwachsraten steigen zu lassen (exponentielle Entwicklung).<\/p>\n<blockquote><p>5. <strong>Es gibt auch heute unglaublich viel zu tun, was \u00f6kologisch,  sozial und \u00f6konomisch sinnvoll ist und sich in einer Steigerung der  Wachstumsrate niederschl\u00e4gt. Gerade die \u00f6kologisch und sozial sinnvollen  Projekte werden die Wachstumsrate steigen lassen.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>S.o. Dagegen sagt auch niemand was. Die Frage, die sich mir stellt (und die in dem Artikel nicht beantwortet wird), ist doch, wieso pl\u00f6tzlich Unternehmen vom bisherigen zerst\u00f6rerischen Kurs auf einen \u00f6kologisch und sozial sinnvollen umschwenken sollten? Wie man dies bewirken k\u00f6nnte, sollte das Ziel von \u201ePostwachstums\u201c-Kongressen und -Diskussionen sein. Das Problem, dass durch den permanenten Drang der Unternehmen, immer weiter zu wachsen, sie ihre Marktmacht (zum Schaden der meisten Menschen) ausbauen, bliebe latent auch bei den oben angesprochenen Projekten latent, sofern Markt-Kr\u00e4fte nicht in andere Richtungen gelenkt und Macht begrenzt wird.<\/p>\n<blockquote><p>6. <strong>Die Debatte hat eine besch\u00e4ftigungs- und arbeitnehmerfeindliche Wirkung.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>DAS ist nun wieder eine interessante These, die zeigt, wie sehr Albrecht M\u00fcller hier dem guten Sozialstaat und der Marktwirtschaft anzuh\u00e4ngen scheint \u2013 denn wie schon geschrieben soll ja nicht einfach Wachstum verboten werden, sondern es sollen von unten her neue, tragf\u00e4hige Strukturen gebildet werden, die dann vielen Menschen erm\u00f6glichen, sich selbst einzubringen in ihre Wirtschaft &amp; Verwaltung. Also weniger sinnentleerte Jobs, daf\u00fcr mehr Sinnhaftigkeit. Kleinere Wirtschaftsstrukturen f\u00f6rdern auch die Entstehung von Arbeitspl\u00e4tzen (man sieht den umgekehrten Effekt ja an der Arbeitsplatzvernichtung durch die gro\u00dfen Discount- &amp; Supermarktketten \u2013 wo bei mir im kleinen Supermarkt an der Ecke fr\u00fcher 5\u20136 Angestellte arbeiteten, sind es bei der Schlecker-Bude heute nur noch 2; trotz Wirtschaftswachstum), und die Steigerung des BIP etc. bedeutet mitnichten, dass es den Arbeitnehmern besser ginge.<\/p>\n<blockquote><p><strong>7. In vielen Einlassungen wird so getan, als sei die Debatte um die  Grenzen des Wachstums eine neue Debatte und vor allem wird so getan,  als sei nicht schon einiges passiert und als sei Nachhaltigkeit eine  neue Erfindung.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Uninteressanter Punkt; wer diese Debatte wirklich f\u00fcr komplett neu h\u00e4lt, der hat die letzten 30 Jahre verschlafen.<\/p>\n<blockquote><p>8. <strong>Die M\u00f6glichkeiten zur politischen Gestaltung werden in der wachstumskritischen Debatte deutlich untersch\u00e4tzt.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Das mag vielleicht sein, allerdings werden die Handlungsspielr\u00e4ume f\u00fcr die Politik durch das zunehmende Primat der Wirtschaft nat\u00fcrlich auch immer weiter eingeschr\u00e4nkt (wie man ja an den Knief\u00e4llen der Regierungen vor den gro\u00dfen Lobbys &amp; Konzernen sieht).<\/p>\n<blockquote><p><strong>9. Die Ressourcen m\u00f6gen endlich sein, das Wachstum nicht.<\/strong><br \/>\n(&#8230;) Einmal abgesehen davon, dass es ziemlich weit hergeholt ist, sich im  Jahre 2011 mit der Unm\u00f6glichkeit des unendlichen Wachstums im Jahre 3025  zu besch\u00e4ftigen, das statistisch gemessene Wachstum ist nicht endlich.  Schon die Reparatur der bisher entstandenen \u00f6kologischen und sozialen  Sch\u00e4den verlangt auch in der Zukunft Besch\u00e4ftigung, die man statistisch  erfasst und die sich in positiven Wachstumsraten niederschlagen kann.<\/p><\/blockquote>\n<p>Hier scheint sich M\u00fcller jetzt ein wenig verrannt zu haben&#8230; Die Umwelt zu zerst\u00f6ren, um durch Versuche, sie hinterher wieder halbwegs herzustellen, das Wachstum anzufachen, ist ja per se schon mal ein hirnrissiger Ansatz. Damit \u00f6kologisch und sozial sinnvoller gewirtschaftet werden kann, muss halt ein generelles Umdenken stattfinden \u2013 bei der momentanen Renditejagd bleibt das seit l\u00e4ngerem eher auf der Strecke, mit den bekannten, auch im NDS-Artikel genannten Folgen.<\/p>\n<blockquote><p>10. <strong>Unterschwellig spielt die Vorstellung eine Rolle, die Bed\u00fcrfnisse seien ges\u00e4ttigt und schon deshalb bed\u00fcrfe es keines Wachstums.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Eher spielt eine Rolle, dass wir in unserer Gesellschaft schon \u00fcber unsere Verh\u00e4ltnisse leben und unseren Lebensstandard nur deshalb erreicht haben, weil anderswo Menschen ausgebeutet und Natur zerst\u00f6rt wird. Eine Hinterfragung dieser vermeintlichen Bed\u00fcrfnisse erscheint mir durchaus sinnvoll.<\/p>\n<blockquote><p><strong>11. Dem Wachstum wird eine \u00fcberh\u00f6hte Bedeutung zugeordnet. Zum  Beispiel wird behauptet, nur aus den Zuw\u00e4chsen einer Volkswirtschaft  k\u00f6nne umverteilt werden. Die L\u00f6sung der Verteilungsfrage und letztlich  auch die Sozialstaatlichkeit seien an positive Wachstumsraten gebunden.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Hier kann ich Albrecht M\u00fcller nicht so ganz folgen \u2013 ich wei\u00df nicht, was das mit der Wachstumszwangsdebatte bzw. der Entwicklung alternativer \u00d6konomien zu tun hat.<\/p>\n<blockquote><p>12. <strong>In den Reihen der Wachstumskritiker zeigen sich eigenartige  Koalitionen: Rechtskonservative, neoliberal gepr\u00e4gte CDU\/CSU-Vertreter  entdecken das Wachstumsthema als willkommenes Image pr\u00e4gendes Element  und werden vom \u00f6kologischen Urgestein mit offenen Armen empfangen.<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Interessante Beobachtung, aber als Kritikpunkt doch herzlich ungeeignet, da es wohl zu nahezu JEDEM Thema immer Leute aus \u201eunangenehmen\u201c Ecken gibt, die ihm auch zustimmen. Z.B. finden Rechte zuweilen auch Regionalit\u00e4t und Selbstversorgung\/Versorgungsunabh\u00e4ngigkeit gut, wenn auch aus nationalistischen Motiven (\u201etoitsche Butter f\u00fcr toitsche M\u00e4nner\u201c). Darf man diese Themen dann folglich nicht mehr weiterverfolgen, weil auch die falschen Leute dem zustimmen? Grad gab es eine Studie im <strong>Freitag<\/strong>, dass Euroskepsis sowohl bei Rechten wie auch bei ganz Linken en vogue ist (\u201e<a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/positionen\/1119-unangenehme\">Die Wahrheit muss erlaubt sein<\/a>\u201c) \u2013 was sagt das nun \u00fcber das eigentliche Thema aus&#8230;? B\u00f6se, nicht b\u00f6se, relevant, nicht relevant? Oder ist Umweltschutz sinnlos, weil sich hier Gr\u00fcne und \u201eWerkonservative\u201c (\u201eHeimatbewahrer\u201c) zusammenfinden? Man muss doch vielmehr die Gr\u00fcnde dahinter betrachten, die zu einer Zustimmung oder Ablehnung f\u00fchren. Und viel interessanter sind die Forderungen, die die verschiedenen Gruppen daraus ableiten \u2013 man darf davon ausgehen, dass die von M\u00fcller zitierten Rechtskonservativen ganz andere Vorstellungen davon haben, wie man eine \u201ePostwachstums\u00f6konomie\u201c aufbaut als progressive Kr\u00e4fte von Attac et al. Hier alle Leute in einen Topf zu schmei\u00dfen wie oben geschehen, um das Thema zu diskreditieren, ist nicht angebracht.<\/p>\n<p>Hui, jetzt habe ich ja auch einen exorbitant langen Text verfasst, das war gar nicht meine Absicht. Offenbar hatte ich grad zu viel Zeit. ;-) Wie schon gesagt soll das nichts von der sonstigen Wichtigkeit der NachDenkSeiten wegnehmen, aber mir scheint in diesem Falle, dass Albrecht M\u00fcller selbst eine Art \u201ePopanz\u201c aufbaut (den verblendeten, ideologisierten, menschenfernen Wachstumskritiker), auf den er dann einschl\u00e4gt (<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9451\">ein paar Tage sp\u00e4ter noch einmal<\/a>). Aber vielleicht irre ich mich ja auch und habe seine Ausf\u00fchrungen nur in den falschen Hals bekommen.<\/p>\n<p>Ich empfehle auf jeden Fall die Lekt\u00fcre des Specials des britischen Wissenschaftsmagazins <strong>NewScientist<\/strong>, das ich im Konsumpf ebenfalls schon behandelt habe \u2013 \u201e<a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=556\"><strong>Wie unser Wirtschaftssystem die Erde t\u00f6tet<\/strong><\/a>\u201c (z.B. die Grafiken bei \u201e<a href=\"http:\/\/www.newscientist.com\/article\/dn14950-special-report-the-facts-about-overconsumption.html\">The facts about overconsumption<\/a>\u201c mit ihren exponentiellen Kurven \u2013 mitnichten geht es um Entwicklungen \u201eim Jahr 3025\u201c, wie M\u00fcller polemisiert, sondern um Bedrohungen im Hier und Jetzt bzw. in den n\u00e4chsten 20 Jahren).<\/p>\n<p>Einer der von Albrecht M\u00fcller indirekt Kritisierten ist <strong>Andreas Exner<\/strong>, der beim Attac-Kongress auftreten wird und <a href=\"http:\/\/www.social-innovation.org\/?p=1895\">schon mal vorab einen neuen interessanten (wenngleich teilweise recht abstrakten) Artikel zum Thema ver\u00f6ffentlicht hat<\/a>, der doch ziemlich diametral dem entgegensteht, was in dem NDS-Beitrag zum Ausdruck kommt:<\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) Es resultiert aus der Existenz einer Marktwirtschaft (2) ein <em>Zwang<\/em> zum Wachstum. Geld verk\u00f6rpert allgemeinen Reichtum und bildet deshalb  auch den Zusammenhang der Menschen mit der Gesellschaft. Ohne Geld sind  wir nicht vollwertig anerkannt. Deshalb konkurrieren alle um Geld und  versuchen, sich m\u00f6glichst viel davon anzueignen. Geldgewinn muss  maximiert werden.<\/p>\n<p><strong>Kein Kapitalismus ohne Krise<\/strong><\/p>\n<p>Diese Gesellschaft ist hochgradig vernetzt, doch koordiniert niemand  ihr oder sein Tun bewusst mit den anderen, sondern muss im Gegenteil  nach m\u00f6glichst gro\u00dfem privaten Gewinn streben. Daraus resultieren <em>Krisen<\/em>.  Eine solche Gesellschaft ist zudem durch den Kampf zwischen  Arbeiter_innen und Kapitalisten und durch die Konkurrenz aller gegen  alle zerrissen. Nur ein von der Gesellschaft getrennter<em> Staat<\/em> kann mit Gewalt und zulasten der Arbeiter_innen ihren Zusammenhalt sichern.<\/p>\n<p><strong>Von der Nische in die Breite: Entmonetarisierung als soziale Basisinnovation<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Die Voraussetzung einer Postwachstumsgesellschaft ist folglich eine <em>Entmonetarisierung<\/em>.  Direkte menschliche Beziehungen m\u00fcssen den Markt ersetzen.  Entmonetarisierung ist eine soziale Basisinnovation, die sich in Nischen  entwickelt. Beispiele sind Solidarische \u00d6konomien und Gemeing\u00fcter im  Bereich der Landnutzung oder der digitalen Information. Es gibt dort  keine Lohnarbeit, M\u00e4rkte verlieren an Bedeutung und der Staat spielt  keine tragende Rolle. Herrschaftsverh\u00e4ltnisse und Ausschlussmechanismen  k\u00f6nnen reflektiert und zur\u00fcckgedr\u00e4ngt werden.<\/p>\n<p>Die weitere Verbreitung dieser Basisinnovationen erfordert <em>Meta-Innovationen<\/em>.  Eine Vielzahl solidar\u00f6konomischer Einheiten macht noch keine  solidarische Postwachstums\u00f6konomie. Bewusste Steuerungsmechanismen  m\u00fcssen entwickelt werden. Die Gro\u00df-Kooperative Mondrag\u00f3n oder die  Kibbuzim der 1960er Jahre zeigen, wie das m\u00f6glich sein kann,  illustrieren aber auch, dass Alternativen problematisch bleiben, solange  die kapitalistische Produktionsweise ihr Umfeld ist. (&#8230;)<\/p>\n<p>(&#8230;) Eine Alternative muss das Geld \u00fcberwinden. Regionalw\u00e4hrungen sind  kein Ausweg aus Markt, Ausbeutung und Konkurrenz. Ebenso wenig hilft  zinsloses Geld. Der Zins ist nicht die Ursache von Wachstum, sondern  w\u00fcrgt es im Extremfall ab. Fragw\u00fcrdig ist auch die Perspektive einer  staatlichen Steuerung. Denn der Staat ist ein Herrschaftsapparat, kein  neutrales Werkzeug sch\u00f6ner Ideen. Schlie\u00dflich sind auch  Ressourcensteuern oder Emissionszertifikate Scheinl\u00f6sungen.  Ressourcensteuern machen den Staat vom Verbrauch abh\u00e4ngig.  Emissionszertifikate erkl\u00e4ren Verschmutzung zum Gesch\u00e4ft und verhindern  eine bewusste und solidarische Kooperation.<\/p>\n<p>Es gilt vielmehr anzuerkennen: Der Markt parasitiert immer schon an  dem, was wir in direkter Kooperation, lokal, regional und global machen,  im Haushalt, im Betrieb, in sozialen Netzwerken, Bewegungen und im  Ehrenamt. Die Alternative ist schon im Hier-und-Jetzt vorhanden. Wir  m\u00fcssen sie freilich entfalten. Und das geht nicht mit, sondern nur gegen  Kapital und Staat. In einer solchen Perspektive machen Forderungen nach  Globalen Sozialen Rechten, dem Ausbau \u00f6ffentlicher G\u00fcter, einem  bedingungslosen Grundeinkommen und Erleichterungen f\u00fcr solidarische  \u00d6konomien Sinn. Der Knackpunkt liegt jedoch darin, dem Markt  fortschreitend Ressourcen zu entziehen und den Staat zugunsten einer  freien gesellschaftlichen Koordination \u00fcber gestaffelte Gremien  abzubauen.<\/p><\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/2e16789fbdbb4fa6b6dc1893d80d23d5\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<h3 class='related_post_title'>Verwandte Beitr\u00e4ge:<\/h3><ul class='related_post'><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=9462\" title=\"Surftipps: Postwachstumsgesellschaft \u2013 Transformation statt Wachstum\">Surftipps: Postwachstumsgesellschaft \u2013 Transformation statt Wachstum<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=10281\" title=\"Das Wirtschaftswachstum ist uns heilig\">Das Wirtschaftswachstum ist uns heilig<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=8870\" title=\"Lesetipps: \u201eDie Diktatur des Lebenslaufs\u201c \/ \u201eWelch hoffnungsloses Menschenbild!\u201c \/ Feuchte Luft und Hundekot k\u00f6nnen Strom liefern\">Lesetipps: \u201eDie Diktatur des Lebenslaufs\u201c \/ \u201eWelch hoffnungsloses Menschenbild!\u201c \/ Feuchte Luft und Hundekot k\u00f6nnen Strom liefern<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=8308\" title=\"Wohlstand durch Wachstum \u2013 Wohlstand ohne Wachstum \u2013 Wohlstand statt Wachstum?\">Wohlstand durch Wachstum \u2013 Wohlstand ohne Wachstum \u2013 Wohlstand statt Wachstum?<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=7115\" title=\"Radiotipps f\u00fcr den M\u00e4rz\">Radiotipps f\u00fcr den M\u00e4rz<\/a><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eins vorweg \u2013 ich halte die NachDenkSeiten f\u00fcr eine der wichtigsten politisch\/sozialen Websites im Netz, f\u00fcr einen vitalen und einflussreichen Teil der sog. \u201eGegen\u00f6ffentlichkeit\u201c und f\u00fcr eine zentrale Anlaufstelle f\u00fcr alle Menschen, die ihr Hirn noch zum Denken benutzen und ihre Informationen nicht nur aus dem eint\u00f6nigen monoformen Strom der Mainstreammedien fischen. Von daher erscheint [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11,259,12,54,78],"tags":[562,671,990,1788,2189,98,2188,2872,97],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v24.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Postwachstums\u00f6konomie und die NachDenkSeiten - Konsumpf - Forum f\u00fcr kreative Konsumkritik - Culture Jamming, Nachhaltigkeit, Konzernkritik, Adbusting<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Postwachstums\u00f6konomie und die NachDenkSeiten - Konsumpf - Forum f\u00fcr kreative Konsumkritik - Culture Jamming, Nachhaltigkeit, Konzernkritik, Adbusting\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Eins vorweg \u2013 ich halte die NachDenkSeiten f\u00fcr eine der wichtigsten politisch\/sozialen Websites im Netz, f\u00fcr einen vitalen und einflussreichen Teil der sog. \u201eGegen\u00f6ffentlichkeit\u201c und f\u00fcr eine zentrale Anlaufstelle f\u00fcr alle Menschen, die ihr Hirn noch zum Denken benutzen und ihre Informationen nicht nur aus dem eint\u00f6nigen monoformen Strom der Mainstreammedien fischen. Von daher erscheint [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Konsumpf - Forum f\u00fcr kreative Konsumkritik - Culture Jamming, Nachhaltigkeit, Konzernkritik, Adbusting\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2011-05-15T07:16:34+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2011-05-15T16:55:02+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/growing_graph-250x192.jpg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Peter M.\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Peter M.\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"14\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710\",\"url\":\"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710\",\"name\":\"Postwachstums\u00f6konomie und die NachDenkSeiten - Konsumpf - Forum f\u00fcr kreative Konsumkritik - Culture Jamming, Nachhaltigkeit, Konzernkritik, Adbusting\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/konsumpf.de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/growing_graph-250x192.jpg\",\"datePublished\":\"2011-05-15T07:16:34+00:00\",\"dateModified\":\"2011-05-15T16:55:02+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\/\/konsumpf.de\/#\/schema\/person\/e595a6d286b26994e7e0926d70699070\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/growing_graph.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/growing_graph.jpg\",\"width\":\"300\",\"height\":\"231\",\"caption\":\"\u00a9 guitargoa, stock.xchng\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/konsumpf.de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Postwachstums\u00f6konomie und die NachDenkSeiten\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/konsumpf.de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/konsumpf.de\/\",\"name\":\"Konsumpf - Forum f\u00fcr kreative Konsumkritik - Culture Jamming, Nachhaltigkeit, Konzernkritik, Adbusting\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/konsumpf.de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/konsumpf.de\/#\/schema\/person\/e595a6d286b26994e7e0926d70699070\",\"name\":\"Peter M.\",\"sameAs\":[\"http:\/\/konsumpf.de\"]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Postwachstums\u00f6konomie und die NachDenkSeiten - Konsumpf - Forum f\u00fcr kreative Konsumkritik - Culture Jamming, Nachhaltigkeit, Konzernkritik, Adbusting","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Postwachstums\u00f6konomie und die NachDenkSeiten - Konsumpf - Forum f\u00fcr kreative Konsumkritik - Culture Jamming, Nachhaltigkeit, Konzernkritik, Adbusting","og_description":"Eins vorweg \u2013 ich halte die NachDenkSeiten f\u00fcr eine der wichtigsten politisch\/sozialen Websites im Netz, f\u00fcr einen vitalen und einflussreichen Teil der sog. \u201eGegen\u00f6ffentlichkeit\u201c und f\u00fcr eine zentrale Anlaufstelle f\u00fcr alle Menschen, die ihr Hirn noch zum Denken benutzen und ihre Informationen nicht nur aus dem eint\u00f6nigen monoformen Strom der Mainstreammedien fischen. Von daher erscheint [&hellip;]","og_url":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710","og_site_name":"Konsumpf - Forum f\u00fcr kreative Konsumkritik - Culture Jamming, Nachhaltigkeit, Konzernkritik, Adbusting","article_published_time":"2011-05-15T07:16:34+00:00","article_modified_time":"2011-05-15T16:55:02+00:00","og_image":[{"url":"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/growing_graph-250x192.jpg","type":"","width":"","height":""}],"author":"Peter M.","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"Peter M.","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"14\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710","url":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710","name":"Postwachstums\u00f6konomie und die NachDenkSeiten - Konsumpf - Forum f\u00fcr kreative Konsumkritik - Culture Jamming, Nachhaltigkeit, Konzernkritik, Adbusting","isPartOf":{"@id":"https:\/\/konsumpf.de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710#primaryimage"},"thumbnailUrl":"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/growing_graph-250x192.jpg","datePublished":"2011-05-15T07:16:34+00:00","dateModified":"2011-05-15T16:55:02+00:00","author":{"@id":"https:\/\/konsumpf.de\/#\/schema\/person\/e595a6d286b26994e7e0926d70699070"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710#primaryimage","url":"https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/growing_graph.jpg","contentUrl":"https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/growing_graph.jpg","width":"300","height":"231","caption":"\u00a9 guitargoa, stock.xchng"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11710#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/konsumpf.de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Postwachstums\u00f6konomie und die NachDenkSeiten"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/konsumpf.de\/#website","url":"https:\/\/konsumpf.de\/","name":"Konsumpf - Forum f\u00fcr kreative Konsumkritik - Culture Jamming, Nachhaltigkeit, Konzernkritik, Adbusting","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/konsumpf.de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/konsumpf.de\/#\/schema\/person\/e595a6d286b26994e7e0926d70699070","name":"Peter M.","sameAs":["http:\/\/konsumpf.de"]}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/konsumpf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11710"}],"collection":[{"href":"https:\/\/konsumpf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/konsumpf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/konsumpf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/konsumpf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11710"}],"version-history":[{"count":29,"href":"https:\/\/konsumpf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11710\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11852,"href":"https:\/\/konsumpf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11710\/revisions\/11852"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/konsumpf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11710"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/konsumpf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11710"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/konsumpf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11710"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}