{"id":11651,"date":"2011-05-03T10:01:56","date_gmt":"2011-05-03T08:01:56","guid":{"rendered":"http:\/\/konsumpf.de\/?p=11651"},"modified":"2011-04-25T18:26:09","modified_gmt":"2011-04-25T16:26:09","slug":"not-in-our-name-marke-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11651","title":{"rendered":"Not in our name, Marke Hamburg!"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_11652\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.sxc.hu\/photo\/1267768\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11652\" class=\"size-thumbnail wp-image-11652\" title=\"hamburg wall_and_windows\" src=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/hamburg-wall_and_windows-250x160.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"160\" srcset=\"https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/hamburg-wall_and_windows-250x160.jpg 250w, https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/hamburg-wall_and_windows.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11652\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 thoursie, stock.xchng<\/p><\/div>\n<p>Folgendes Manifest von Hamburger K\u00fcnstlern und Freischaffenden, die sich gegen die Durchvermarktung der Stadt und ihrer Viertel aussprechen, \u00fcber das ich erst jetzt im Netz gestolpert bin, will ich hier einfach mal in ihrer G\u00e4nze zitieren \u2013 treffender kann man die Malaise von Gentrifizierung, Standortwettbewerb etc. nicht auf den Punkt bringen! Auf der Website \u201e<a href=\"http:\/\/nionhh.wordpress.com\/\"><strong>Not in our name, Marke Hamburg!<\/strong><\/a>\u201c k\u00f6nnt Ihr auch <a href=\"http:\/\/www.buback.de\/nion\/\"><strong>den Aufruf unterzeichnen<\/strong><\/a> und somit signalisieren, dass Ihr die aktuelle Stadtentwicklung hin zu einer Marke ebenfalls nicht guthei\u00dft.<\/p>\n<blockquote><p>Ein Gespenst geht um in Europa, seit der US-\u00d6konom Richard Florida  vorgerechnet hat, dass nur die St\u00e4dte prosperieren, in denen sich die  \u201ekreative Klasse\u201c wohlf\u00fchlt. \u201eCities without gays and rock bands are  losing the economic development race\u201c, schreibt Florida. Viele  europ\u00e4ische Metropolen konkurrieren heute darum, zum Ansiedelungsgebiet  f\u00fcr diese \u201ekreative Klasse\u201c zu werden. F\u00fcr Hamburg hat die Konkurrenz  der Standorte mittlerweile dazu gef\u00fchrt, dass sich die st\u00e4dtische  Politik immer mehr einer \u201eImage City\u201c unterordnet. Es geht darum, ein  bestimmtes Bild von Stadt in die Welt zu setzen: Das Bild von der  \u201epulsierenden Metropole\u201c, die \u201eein anregendes Umfeld und beste Chancen  f\u00fcr Kulturschaffende aller Couleur\u201c bietet. Eine stadteigene  Marketing-Agentur sorgt daf\u00fcr, dass dieses Bild als \u201eMarke Hamburg\u201c in  die Medien eingespeist wird. Sie \u00fcberschwemmt die Republik mit  Brosch\u00fcren, in denen aus Hamburg ein widerspruchfreies, sozial  befriedetes Fantasialand mit Elbphilharmonie und Table-Dance, Blankenese  und Schanze, Agenturleben und K\u00fcnstlerszene wird. Harley-Days auf dem  Kiez, Gay-Paraden in St. Georg, Off-Kunst-Spektakel in der Hafencity,  Reeperbahn-Festival, Fanmeilen und Cruising Days: Kaum eine Woche  vergeht ohne ein touristisches Megaevent, das \u201emarkenst\u00e4rkende Funktion\u201c  \u00fcbernehmen soll.<\/p>\n<p>Liebe Standortpolitiker: Wir weigern  uns, \u00fcber diese Stadt in Marketing-Kategorien zu sprechen. Wir sagen:  Aua, es tut weh. H\u00f6rt auf mit dem Schei\u00df. Wir lassen uns nicht f\u00fcr bl\u00f6d  verkaufen. Wir wollen weder dabei helfen, den Kiez als \u201ebunten, frechen,  vielseitigen Stadtteil\u201c zu \u201epositionieren\u201c, noch denken wir bei Hamburg  an \u201eWasser, Weltoffenheit, Internationalit\u00e4t\u201c oder was euch sonst noch  an \u201eErfolgsbausteinen der Marke Hamburg\u201c einf\u00e4llt. Wir denken an andere  Sachen. An \u00fcber eine Million leerstehender B\u00fcroquadratmeter zum Beispiel  und daran, dass ihr die Elbe trotzdem immer weiter zubauen lasst mit  Premium-Glasz\u00e4hnen. Wir stellen fest, dass es in der westlichen inneren  Stadt kaum mehr ein WG-Zimmer unter 450 Euro gibt, kaum mehr Wohnungen  unter 10 Euro pro Quadratmeter. Dass sich die Anzahl der Sozialwohnungen  in den n\u00e4chsten zehn Jahren halbieren wird. Dass die armen, die alten  und migrantischen Bewohner an den Stadtrand ziehen, weil Hartz IV und  eine st\u00e4dtische Wohnungsvergabepolitik daf\u00fcr sorgen. Wir glauben: Eure  \u201eWachsende Stadt\u201c ist in Wahrheit die segregierte Stadt, wie im 19.  Jahrhundert: Die Promenaden den Gutsituierten, dem P\u00f6bel die  Mietskasernen au\u00dferhalb.<\/p>\n<p>Und deshalb sind wir auch nicht dabei, beim Werbefeldzug f\u00fcr die  \u201eMarke Hamburg\u201c. Nicht, dass ihr uns freundlich gebeten h\u00e4ttet. Im  Gegenteil: Uns ist nicht verborgen geblieben, dass die seit Jahren  sinkenden kulturpolitischen F\u00f6rdermittel f\u00fcr freie k\u00fcnstlerische Arbeit  heutzutage auch noch zunehmend nach standortpolitischen Kriterien  vergeben werden. Siehe Wilhelmsburg, die Neue Gro\u00dfe Bergstra\u00dfe, siehe  Hafencity: Wie der Esel der Karotte sollen bildende K\u00fcnstler den  F\u00f6rdert\u00f6pfen und Zwischennutzungs- Gelegenheiten nachlaufen \u2013 dahin, wo  es Entwicklungsgebiete zu beleben, Investoren oder neue,  zahlungskr\u00e4ftigere Bewohner anzulocken gilt. Ihr haltet es  offensichtlich f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich, kulturelle Ressourcen \u201ebewusst  f\u00fcr die Stadtentwicklung\u201c und \u201ef\u00fcr das Stadt-Image\u201c einzusetzen. Kultur  soll zum Ornament einer Art Turbo-Gentrifizierung werden, weil ihr die  \u00fcblichen, jahrelangen Trockenwohn-Prozesse gar nicht mehr abwarten  wollt. Wie die Stadt danach aussehen soll, kann man in St. Pauli und im  Schanzenviertel begutachten: Aus ehemaligen Arbeiterstadtteilen, dann  \u201eSzenevierteln\u201c, werden binnen k\u00fcrzester Zeit exklusive Wohngegenden mit  angeschlossenem Party- und Shopping-Kiez, auf dem Franchising-  Gastronomie und Ketten wie H&amp;M die Am\u00fcsierhorde abmelken.<\/p>\n<p>Die Hamburger Kulturpolitik ist l\u00e4ngst  integraler Bestandteil eurer Eventisierungs-Strategie. Drei\u00dfig Millionen  Euro gingen an das Militaria-Museum eines reaktion\u00e4ren Sammlerf\u00fcrsten.  \u00dcber vierzig Prozent der Ausgaben f\u00fcr Kultur entfallen derzeit auf die  Elbphilharmonie. Damit wird die Kulturbeh\u00f6rde zur Geisel eines  500-Millionen-Euro-Grabes, das nach Fertigstellung bestenfalls eine  luxuri\u00f6se Spielst\u00e4tte f\u00fcr Megastars des internationalen Klassik- und  Jazz-Tourneezirkus ist. Mal abgesehen davon, dass die Symbolwirkung der  Elbphilharmonie nichts an sozialem Zynismus zu w\u00fcnschen \u00fcbrig l\u00e4sst: Da  l\u00e4sst die Stadt ein \u201eLeuchtturmprojekt\u201c bauen, das dem Geldadel ein  F\u00fcnf-Sterne-Hotel sowie 47 exklusive Eigentumswohnungen zu bieten hat  und dem gemeinen Volk nur eine zugige Aussichtsplattform \u00fcbrig l\u00e4sst.  Was f\u00fcr ein Wahrzeichen!<\/p>\n<p>Uns macht es die \u201eWachsende Stadt\u201c indessen zunehmend schwer,  halbwegs bezahlbare Ateliers, Studio- und Probenr\u00e4ume zu finden, oder  Clubs und Spielst\u00e4tten zu betreiben, die nicht einzig und allein dem  Diktat des Umsatzes verpflichtet sind. Genau deshalb finden wir: Das  Gerede von den \u201epulsierenden Szenen\u201c steht am allerwenigsten einer  Stadtpolitik zu, die die Antwort auf die Frage, was mit st\u00e4dtischem  Grund und Boden geschehen soll, im Wesentlichen der Finanzbeh\u00f6rde  \u00fcberl\u00e4sst. Wo immer eine Innenstadtlage zu Geld zu machen ist, wo immer  ein Park zu verdichten, einem Gr\u00fcnstreifen ein Grundst\u00fcck abzuringen  oder eine L\u00fccke zu schlie\u00dfen ist, wirft die Finanzbeh\u00f6rde die  \u201eSahnelagen\u201c auf den Immobilienmarkt \u2013 zum H\u00f6chstgebot und mit einem  Minimum an Auflagen. Was dabei entsteht, ist eine geschichts- und  kulturlose Investoren-City in Stahl und Beton.<\/p>\n<p>Wir haben schon verstanden: Wir, die  Musik-, DJ-, Kunst-, Theater- und Film-Leute, die  Kleinegeile-L\u00e4den-Betreiber und Ein-anderes-Lebensgef\u00fchl-Bringer, sollen  der Kontrapunkt sein zur \u201eStadt der Tiefgaragen\u201c (S\u00fcddeutsche Zeitung).  Wir sollen f\u00fcr Ambiente sorgen, f\u00fcr die Aura und den Freizeitwert, ohne  den ein urbaner Standort heute nicht mehr global konkurrenzf\u00e4hig ist.  Wir sind willkommen. Irgendwie. Einerseits. Andererseits hat die totale  Inwertsetzung des st\u00e4dtischen Raumes zur Folge, dass wir \u2013 die wir doch  Lockv\u00f6gel sein sollen \u2013 in Scharen abwandern, weil es hier immer weniger  bezahlbaren und bespielbaren Platz gibt. Mittlerweile, liebe  Standortpolitiker, habt ihr bemerkt, dass das zum Problem f\u00fcr euer  Vorhaben wird. Doch eure L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge bewegen sich tragischerweise  kein Jota au\u00dferhalb der Logik der unternehmerischen Stadt. Eine frische  Senatsdrucksache etwa k\u00fcndigt an \u201edie Zukunftspotenziale der  Kreativwirtschaft durch St\u00e4rkung ihrer Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu  erschlie\u00dfen\u201c. Eine \u201eKreativagentur\u201c soll zuk\u00fcnftig u.a. \u201eAnlaufstelle  f\u00fcr die Vermittlung von Immobilienangeboten\u201c sein. Wer sich die Mieten  nicht leisten kann, muss sich als \u201ek\u00fcnstlerischer Nachwuchs\u201c  einsortieren lassen und bei der Kreativagentur um \u201etempor\u00e4re Nutzung von  Leerst\u00e4nden\u201c ersuchen. Daf\u00fcr gibt es sogar einen Mietzuschuss,  allerdings nur, wenn \u201edie Dringlichkeit des Bedarfs und die Relevanz f\u00fcr  den Kreativstandort Hamburg\u201c gegeben sind. Unmissverst\u00e4ndlicher kann  man nicht klarstellen, was \u201eKreativit\u00e4t\u201c hier zu sein hat: N\u00e4mlich ein  Profi t Center f\u00fcr die \u201eWachsende Stadt\u201c.<\/p>\n<p>Und da sind wir nicht dabei. Wir wollen n\u00e4mlich keine von  Quartiersentwicklern strategisch platzierten \u201eKreativimmobilien\u201c und  \u201eKreativh\u00f6fe\u201c. Wir kommen aus besetzten H\u00e4usern, aus muffigen  Proberaumbunkern, wir haben Clubs in feuchten Souterrains gemacht und in  leerstehenden Kaufh\u00e4usern, unsere Ateliers lagen in aufgegebenen  Verwaltungsgeb\u00e4uden und wir zogen den unsanierten dem sanierten Altbau  vor, weil die Miete billiger war. Wir haben in dieser Stadt immer Orte  aufgesucht, die zeitweilig aus dem Markt gefallen waren \u2013 weil wir dort  freier, autonomer, unabh\u00e4ngiger sein konnten. Wir wollen jetzt nicht  helfen, sie in Wert zu setzen. Wir wollen die Frage \u201eWie wollen wir  leben?\u201c nicht auf Stadtentwicklungs- Workshops diskutieren. F\u00fcr uns hat  das, was wir in dieser Stadt machen, immer mit Freir\u00e4umen zu tun, mit  Gegenentw\u00fcrfen, mit Utopien, mit dem Unterlaufen von Verwertungs- und  Standortlogik.<\/p>\n<p>Wir sagen: Eine Stadt ist keine Marke.  Eine Stadt ist auch kein Unternehmen. Eine Stadt ist ein Gemeinwesen.  Wir stellen die soziale Frage, die in den St\u00e4dten heute auch eine Frage  von Territorialk\u00e4mpfen ist. Es geht darum, Orte zu erobern und zu  verteidigen, die das Leben in dieser Stadt auch f\u00fcr die lebenswert  machen, die nicht zur Zielgruppe der \u201eWachsenden Stadt\u201c geh\u00f6ren. Wir  nehmen uns das Recht auf Stadt \u2013 mit all den Bewohnerinnen und Bewohnern  Hamburgs, die sich weigern, Standortfaktor zu sein. Wir solidarisieren  uns mit den Besetzern des G\u00e4ngeviertels, mit der Frappant-Initiative  gegen Ikea in Altona, mit dem Centro Sociale und der Roten Flora, mit  den Initiativen gegen die Zerst\u00f6rung der Gr\u00fcnstreifen am Isebek-Kanal  und entlang der geplanten Moorburg-Trasse in Altona, mit No-BNQ in St.  Pauli, mit dem Aktionsnetzwerk gegen Gentrifizierung und mit den vielen  anderen Initiativen von Wilhelmsburg bis St. Georg, die sich der Stadt  der Investoren entgegenstellen.<\/p>\n<p><em>Ted Gaier, Melissa Logan, Rocko Schamoni, Peter Lohmeyer, Tino  Hanekamp und Christoph Twickel\u00a0 f\u00fcr die \u201eNot in Our Name, Marke  Hamburg\u201c-Initiative<\/em><\/p><\/blockquote>\n<h3 class='related_post_title'>Verwandte Beitr\u00e4ge:<\/h3><ul class='related_post'><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=14171\" title=\"F\u00fcr ein Recht auf Stadt \u2013 der Kampf gegen Immobilienhaie und Gentrifizierung\">F\u00fcr ein Recht auf Stadt \u2013 der Kampf gegen Immobilienhaie und Gentrifizierung<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=13703\" title=\"Werbung am Rande der Apokalypse (Teil 3)\">Werbung am Rande der Apokalypse (Teil 3)<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=13638\" title=\"Werbung am Rande der Apokalypse (Teil 1)\">Werbung am Rande der Apokalypse (Teil 1)<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=5034\" title=\"Vieles von dem, was Werbetreibende tun, ist eine Verletzung der Privatsph\u00e4re\">Vieles von dem, was Werbetreibende tun, ist eine Verletzung der Privatsph\u00e4re<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=15413\" title=\"Zwei Liter Wasser am Tag? 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