{"id":11331,"date":"2011-03-27T09:56:05","date_gmt":"2011-03-27T07:56:05","guid":{"rendered":"http:\/\/konsumpf.de\/?p=11331"},"modified":"2011-03-27T09:41:45","modified_gmt":"2011-03-27T07:41:45","slug":"lesetipps-ist-luxus-unmoralisch-bundesrat-stoppt-gentechnik-im-saatgut-atomkraft-verflechtungen-schleichwerbung-in-der-kita","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/konsumpf.de\/?p=11331","title":{"rendered":"Lesetipps: Ist Luxus unmoralisch? | Bundesrat stoppt Gentechnik im Saatgut | Atomkraft-Verflechtungen | Schleichwerbung in der Kita"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_11342\" style=\"width: 222px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.sxc.hu\/photo\/1342778\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-11342\" class=\"size-thumbnail wp-image-11342\" title=\"texture_backgrounds_4\" src=\"http:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/texture_backgrounds_4-250x250.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/texture_backgrounds_4-250x250.jpg 250w, https:\/\/konsumpf.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/texture_backgrounds_4.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-11342\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 PicaNick, stock.xchng<\/p><\/div>\n<p>Man mag \u00fcber das ganze leidige Thema Atomkraft ja eigentlich nichts mehr h\u00f6ren und lesen, auch wenn sich gerade aktuell zumindest in Deutschland in dieser Richtung so viel zu bewegen scheint wie lange nicht mehr. Leider kann man unseren Politikern ihre ganzen Klimmz\u00fcge und Pirouetten nicht so wirklich abnehmen, denn eins muss klar sein: hinter der Kernenergiedebatte stehen nicht nur politische Lager und Argumente, sondern vor allem wirtschaftliche Interessen, und diese haben hierzulande nat\u00fcrlich Vorrang (Arbeitspl\u00e4tze! Aktion\u00e4rsschutz!). <strong>Christiane Grefe, G\u00f6tz Hamann<\/strong> und <strong>R\u00fcdiger Jungbluth <\/strong>haben in der ZEIT einmal eine interessante Analyse der Verstrickungen verschiedener Konzerne, von den Energieriesen bis zu Siemens, get\u00e4tigt, wobei man allerdings anmerken muss, dass die Autoren die tats\u00e4chlichen Auswirkungen des Moratoriums etc. f\u00fcr die Konzerne stark \u00fcberh\u00f6hen \u2013 \u201e<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/12\/Kernenergie-Atomkraftwerk-Laufzeitverlaengerung?page=all\"><strong>Laufzeitverl\u00e4ngerung: Berliner Ersch\u00fctterungen<\/strong><\/a>\u201c:<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) Vier gro\u00dfe Stromversorger \u2013 E.on, RWE, EnBW und Vattenfall \u2013 betreiben die hiesigen Kernkraftwerke. Sie geh\u00f6ren zu den gr\u00f6\u00dften und  gewinnst\u00e4rksten Unternehmen in Deutschland. 93 Milliarden Euro setzte  E.on im vergangenen Jahr um, RWE gut 53 Milliarden. Die Gewinne lagen  bei 5 Milliarden und 3,8 Milliarden Euro. Wie viel bliebe davon, wenn  sie bald alle Atommeiler stilllegen m\u00fcssten? Atomkraft ist ihre  sicherste Gewinnquelle, und so ist der Aktienkurs von RWE und E.on  Anfang der Woche um je zehn Prozent abgesackt. Viele in der Branche  rechnen nun mit h\u00f6heren Sicherheitsauflagen, was sich nicht f\u00fcr alle  Meiler rentieren und die Konzerne von sich aus zu einem schnelleren  Teilausstieg zwingen w\u00fcrde. (&#8230;)<\/p>\n<p>(&#8230;) Ein weiteres Schwergewicht der Atomindustrie, der Industrieriese  Siemens, befindet sich gerade in einer \u00dcbergangsphase. Die  Vorgeschichte: Bald nach der Jahrtausendwende hatte sich der M\u00fcnchner  Konzern aus dem Gesch\u00e4ft mit der Kernenergie zur\u00fcckgezogen. Die auf  diesem Gebiet t\u00e4tigen Tochterunternehmen brachte Siemens in ein  Gemeinschaftsunternehmen mit Framatome (sp\u00e4ter: Areva) ein. In diesem  Joint Venture ist Siemens der Juniorpartner. Das Sagen hatten und haben  dort die Franzosen. (&#8230;)<\/p>\n<p>(&#8230;) Zwei Monate sp\u00e4ter (2009) unterschrieb Siemens-Vorstandschef Peter L\u00f6scher eine  Vorvereinbarung mit dem Chef des staatlichen russischen  Kernenergieunternehmens Rosatom \u00fcber die Gr\u00fcndung eines  Atom-Gemeinschaftsunternehmens. Bei der Gelegenheit nannte L\u00f6scher die  Kernenergie einen \u00bbunverzichtbaren Bestandteil in einem nachhaltigen  Energiemix\u00ab. Damals sah es so aus, als k\u00f6nnte sich der Atomkraftwerksbau  in Zeiten des Klimawandels zu einem 1000-Milliarden-Euro-Markt  entwickeln. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>Spannend ist in dem Zusammenhang auch der Blick \u00fcber den gro\u00dfen Teich \u2013 <strong>Marc Pitzke<\/strong> beschreibt im Spiegel den \u201e<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,751632,00.html\"><strong>Pro-Atom-Kurs in den USA \u2013 Lobbymillionen f\u00fcr die Kernkraft<\/strong><\/a>\u201c:<\/p>\n<blockquote><p>Pr\u00e4sident Obama l\u00e4sst alle US-Kernkraftwerke \u00fcberpr\u00fcfen &#8211; doch von einem Ausstieg wie in Deutschland spricht kaum ein Politiker, selbst die Medien halten das Thema klein. Hinter den Kulissen wirkt eine m\u00e4chtige Pro-Atom-Lobby, die aufs Engste vernetzt ist mit dem Regierungsapparat in Washington. (&#8230;)<\/p>\n<p>(&#8230;) Die USA beziehen 20,2 Prozent ihres Stroms aus Kernkraft. Zwei  Dutzend der 104 AKW in den USA haben das gleiche Design wie Fukushima.  Dennoch ist die US-Atomindustrie politisch viel st\u00e4rker verankert als  zum Beispiel in Deutschland.<\/p>\n<p>Seit vielen Jahren versorgt die Branche beide Parteien mit Millionen  Dollar an Wahlkampfspenden und verkl\u00e4rt zugleich in irref\u00fchrenden  Werbekampagnen die Atomkraft zur einzigen L\u00f6sung der Klimakrise. Die  Gegenstimmen bleiben leise, die Medien halten sich zur\u00fcck, und die  Anti-Atomkraft-Bewegung k\u00fcmmert dahin. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>Noch grunds\u00e4tzlicher geht es im Wochenthema von <strong>Der Freitag<\/strong> zu \u2013 in \u201e<a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/wochenthema\/1112-das-str-uben-der-wilden-masse\"><strong>Umsteuern: Die Welt danach<\/strong><\/a>\u201c geht <strong>Michael J\u00e4ger<\/strong> der Frage nach, wie eine Welt aussehen k\u00f6nnte, in der man nicht nur keine Atomkraft, sondern generell weniger Energie und weniger Gewinnstreben br\u00e4uchte:<\/p>\n<blockquote><p>Die Natur ist kein Sklave &#8211; doch der Mensch baut AKW, wo sich Kontinentalplatten reiben. Atomkraft \u00fcberwinden, das hie\u00dfe, die Abkehr vom Geldverdienen als Endzweck. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>Bei der Gelegenheit lohnt es sich vielleicht auch auf den aktuellen Artikel der <strong>Stiftung Warentest<\/strong> zu verweisen, in der die \u00d6kostromangebote, die sich so auf dem Markt tummeln, einer kritischen Pr\u00fcfung unterzogen werden. Denn viele sind Augenwischerei oder Untersparten der gro\u00dfen Atomkonzerne \u2013 <strong>\u201e<a href=\"http:\/\/www.test.de\/themen\/umwelt-energie\/meldung\/oekostrom-wechsel-auf-gruen-4215250-4215252\/\">Wechsel auf gr\u00fcn<\/a>\u201c<\/strong>:<\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) Stimmt es, dass manche Anbieter Atomstrom zu \u00d6kostrom umetikettieren?<\/p>\n<p>Ja, das ist m\u00f6glich. Es gibt in Europa ein Zertifizierungssystem  f\u00fcr \u00d6kostrom, das \u201eRenewable Energy Certificate System\u201c (RECS):  Betreiber von \u00d6kostromkraftwerken erhalten f\u00fcr jede erzeugte  Megawattstunde Strom ein RECS-Zertifikat als Beleg f\u00fcr die  umweltschonende Herstellung. Die Zertifikate werden getrennt vom  physikalischen Strom europaweit gehandelt. So kann zum Beispiel ein  Stromanbieter in Deutschland RECS-Zertifikate eines norwegischen  Wasserkraftwerks kaufen und seinen Kunden damit einen \u00d6kostromtarif  anbieten, obwohl er physikalisch nur Atomstrom liefert. Im Gegenzug muss  das norwegische Wasserkraftwerk seinen Strom jedoch in gleicher Menge  als Atomstrom deklarieren. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>Kommen wir mal zu ganz was anderem \u2013 dem Konsum, meinem eigentlichen Kernthema. Immer wieder hatte ich in den letzten Jahren lesen k\u00f6nnen, dass die Abs\u00e4tze von Luxusg\u00fctern stetig wachsen, was man wohl als Ergebnis der immer weiter auseinanderdriftenden Einkommens-\/Verm\u00f6gensschere sehen kann. Im aktuellen Gespr\u00e4ch von Stefan Klein mit dem Moralphilosophen <strong>Peter Singer<\/strong> in der ZEIT dreht es sich genau darum, und auch um Nachhaltigkeit uvm. \u2013 \u201e<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/12\/Streitgespraech-Moral-Reichtum\"><strong>Wissenschaftsgespr\u00e4che: Ist Luxus unmoralisch?<\/strong><\/a>\u201c. Der Artikel ist sehr lang, aber lohnend, auch wenn man nicht jede von Singers Schlussfolgerungen guthei\u00dfen muss.<\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) <strong>Singer:<\/strong> Moralisch verh\u00e4lt sich, wer die Leben aller,  auf die er Einfluss hat, verbessert. In Betracht ziehen m\u00fcssen wir  dabei nicht nur die Zeitgenossen, sondern auch jene, die noch gar nicht  geboren sind \u2013 soweit wir eben die Folgen unserer Handlungen voraussehen  k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Klein:<\/strong> Der Nutzen muss in der Summe gr\u00f6\u00dfer als der Schaden sein.<\/p>\n<p><strong>Singer:<\/strong> Ganz genau. So f\u00e4llt es mir schwer, zu  erkennen, wie diese Rechnung aufgehen soll, wenn jemand etwa einfach f\u00fcr  vier Tage nach Thailand fliegt, nur um dort Urlaub zu machen. (&#8230;)<\/p>\n<p>(&#8230;) <strong>Klein:<\/strong> Sie haben uns Bewohner des reichen Nordens  mit einem Menschen verglichen, der Zeuge wird, wie ein kleines M\u00e4dchen  in einem Teich zu ertrinken droht, der aber nicht ins Wasser steigt,  weil er keinen Schmutz an den Schuhen will.<\/p>\n<p><strong>Singer:<\/strong> Ja. Wir sind moralisch nicht nur  verantwortlich f\u00fcr das, was wir tun, sondern auch f\u00fcr das, was wir  unterlassen. Wenn Sie lieber einen Mercedes fahren als ein g\u00fcnstigeres  Verkehrsmittel, bitte sehr. Aber damit haben Sie auch dar\u00fcber  entschieden, dass Ihnen Ihre Sitzheizung wichtiger ist als das Leben  eines anderen, das Sie von dem Geld h\u00e4tten retten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Klein:<\/strong> Nach einer Sch\u00e4tzung der Vereinten Nationen  w\u00fcrden jedes Jahr 13 Milliarden Dollar zus\u00e4tzlich gen\u00fcgen, um f\u00fcr alle  Menschen der Welt eine einfache Gesundheitsversorgung einzurichten. Das  entspricht ziemlich genau der Summe, die wir in Europa j\u00e4hrlich f\u00fcr  Speiseeis ausgeben. Ich finde solche Zahlen ermutigend, weil sie zeigen,  wie viel wir erreichen k\u00f6nnen \u2013 sogar ohne gro\u00dfen Verzicht. Zugleich  sind sie erschreckend&#8230;<\/p>\n<p><strong>Singer:<\/strong> &#8230;weil sie zeigen, dass unser Bekenntnis,  jedes Leben sei gleich viel wert, nur ein theoretisches ist. Sobald die  Sache praktisch wird, handeln wir ganz anders. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>Das Gegenteil von Moral finden wir tagt\u00e4glich im Bereich von Marketing und Reklame \u2013 wie ich hier im Konsumpf schond es \u00f6fteren beklagte, scheint es kaum noch Hemmschwellen, Grenzen oder Zur\u00fcckhaltungen in diesem Bereich zu geben. Wenn man etwas kommerzialisieren und ausschlachten kann, wird es kommerzialisiert werden. Vorreiter (im negativen Sinne) sind die USA, an denen es eigene mit Werbung verseuchte Schulfernsehkan\u00e4le an den Schulen gibt (die aber zum Gl\u00fcck immer weiter zur\u00fcckgedr\u00e4ngt werden), aber auch bei uns erreichen Schleichwerbung und Sponsoring immer neue perverse Rekorde. Ein aktuelles Beispiel leifert die <strong>taz<\/strong> \u2013 \u201e<a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/bildung\/artikel\/1\/werbung-zum-ausmalen\/\"><strong>Schleichwerbung in der Kita \u2013 Werbung zum Ausmalen<\/strong><\/a>\u201c. Hier greifen Firmen geschickt das Dilemma von Kitas, Schulen oder \u00f6ffentlichen Einrichtungen auf, n\u00e4mlich den Geldmangel (der in der Regel durch die Politik als Sachzwang dargestellt wird) \u2013 und mit dem zweischneidigen Schwert von gesponserten Materialien werden in der Folge bereits die Kleinsten in die bunte verlogene Markenwelt eingef\u00fchrt:<\/p>\n<blockquote><p>(&#8230;) Vierzehn Prozent aller Kinderg\u00e4rten in Deutschland  befinden sich im Sponsoring-Pool der Vermittlungsfirma. Der Papiermangel  wird hier mit Malb\u00fcchern und XXL-Malplakaten bek\u00e4mpft. Neben den  Wurstb\u00e4rchen malen die Kinder die Heldinnen der Kindersendungen von  Super RTL aus. Nebeneffekt: Die Plakate lassen sich nach dem Ausmalen  auch aufh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Etwa hundert Unternehmen arbeiten  mit Blattwerk Media zusammen. Das Angebot ist breit. Unternehmen  platzieren ihre Werbebotschaften auf Puzzles, Essunterlagen,  Bastelmaterial, Spielen, Stiften, Zahnb\u00fcrsten sowie in Mitmach-Aktionen  und Gewinnspielen. Auch Produktproben bringt die Firma an das Kind. (&#8230;)<\/p>\n<p>Manchmal ist in den Paketen auch etwas f\u00fcr die Eltern  dabei, die ebenfalls zur Zielgruppe geh\u00f6ren, denn die Kinder zeigen ihre  Meisterwerke aus den Malb\u00fcchern stolz zu Hause vor. Die Jungen und  M\u00e4dchen erfahren nicht, woher die Geschenke kommen. Die seien zu klein,  um das Konzept von Werbung zu verstehen, und &#8220;Malen schadet ja nicht&#8221;,  f\u00fcgt Astrid Meier hinzu.<\/p>\n<p>Doch beim n\u00e4chsten  Supermarktbesuch, mit Papa vor dem K\u00fchlregal, erkennt das Kind die  B\u00e4rchen aus dem Malbuch in Fleischrosa wieder &#8211; als B\u00e4rchenstreich. Den  lustigen Tiger sieht es im Saftregal. &#8220;Das Ausmalen von  Identifikationsfiguren der Produktwerbung stellt nat\u00fcrlich ein  Produktplacement dar&#8221;, sagt Petra Sandhagen, Dozentin der Medien- und  Entwicklungspsychologie an der Uni Hildesheim.<\/p>\n<p>Professor Peter Cloos vom  Nieders\u00e4chsischen Forschungsverbund Fr\u00fchkindliche Bildung und  Entwicklung kritisiert, dass Kinder im Vorschulalter die Wirkung von  Werbung nicht reflexiv, kritisch und distanziert bearbeiten k\u00f6nnen. (&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>Aber es gibt auch Erfreulicheres zu berichten \u2013 so aus dem Bereich der Gentechnik, die vor kurzem weiter Raum zu greifen drohte, indem die Nulltoleranzgrenze von genmanipuliertem Saatgut aufgehoben werden sollte. Aber <strong>Campact<\/strong> und andere Organisationen hatten zu einer gro\u00dfen protestwelle aufgerufen, die nun tats\u00e4chlch etwas bewirkt hat \u2013 \u201e<a href=\"http:\/\/www.keine-gentechnik.de\/news-gentechnik\/news\/de\/23470.html\"><strong>Protest erfolgreich: Bundesrat stoppt Gentechnik im Saatgut<\/strong><\/a>\u201c:<\/p>\n<blockquote><p>Der Protest hat gewirkt: Der Antrag zur Aufhebung der Null-Toleranz im  Saatgut wurde heute im Bundesrat mehrheitlich abgelehnt. Noch am 28.  Februar wurde der Antrag der L\u00e4nder Niedersachsen, Baden-W\u00fcrttemberg und  Schleswig-Holstein im Agrarausschuss des Bundesrates einstimmig  beschlossen. Der daraufhin ausbrechende Protest auf der Stra\u00dfe und im  Internet bewegte schon vor dem Bundesrat-Plenum heute mehrere  Ministerpr\u00e4sidenten der Bundesl\u00e4nder dazu, sich klar f\u00fcr die  Null-Toleranz von Gentechnik im Saatgut zu positionieren. 65.000  Unterschriften wurden gesammelt, die den L\u00e4ndervertretern heute morgen  bei einer Aktion vor dem Bundesrat \u00fcbergeben wurden. \u201eDiese krachende  Niederlage f\u00fcr die Gentechnik-Lobby ist der Erfolg massiven Engagements  von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern in den vergangenen Tagen\u201c, so Astrid Goltz  vom Kampagnen-Netzwerk Campact. &#8220;Ein guter Tag f\u00fcr die gentechnikfreie  Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung!&#8221; freute sich Benedikt H\u00e4rlin von der  Initiative Save Our Seeds, die zusammen mit Campact den Protest  organisierte. Unterst\u00fctzt wurden sie von einem breiten B\u00fcndnis von  Organisationen, das sich f\u00fcr die absolute Reinhaltung von Saatgut  einsetzt und das Verursacherprinzip bei Kosten fordert, die durch  jegliche Verunreinigungen mit Saatgut entstehen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Und zum Schluss noch eine zumindest oberfl\u00e4chlich betrachtet erfreuliche Meldung von der Discounter-Front \u2013 \u201e<a href=\"http:\/\/pressetext.com\/news\/110317024\/aldi-faellt-in-der-gunst-der-deutschen-zurueck\/\"><strong>Aldi f\u00e4llt in der Gunst der Verbraucher zur\u00fcck<\/strong><\/a>\u201c. Man muss davon ausgehen, dass dies bei den meisten nicht nur an der Erkenntnis liegt, dass das Billigkonzept ein zerst\u00f6rerisches Prinzip ist und die Discounter ihre scheinbar niedrigen Preise auf dem R\u00fccken der Gesellschaft und der Angestellten erzielen, sondern wohl auch daran, dass die Konkurrenz der gro\u00dfen \u201enormalen\u201c Supermarktketten wie Rewe und Edeka auch vermehrt auf g\u00fcnstige Angebote setzt.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/8a26ead7786b4466a1aad29f3536f8df\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<h3 class='related_post_title'>Verwandte Beitr\u00e4ge:<\/h3><ul class='related_post'><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=13525\" title=\"Angef\u00fcttert \u2013 Fernsehwerbung und ihr sch\u00e4dlicher Einfluss auf die Gesundheit von Kindern\">Angef\u00fcttert \u2013 Fernsehwerbung und ihr sch\u00e4dlicher Einfluss auf die Gesundheit von Kindern<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=12206\" title=\"Werbung schadet \u2013 Manipulierte Jugendliche (2\/2)\">Werbung schadet \u2013 Manipulierte Jugendliche (2\/2)<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=12188\" title=\"Werbung schadet \u2013 Manipulierte Jugendliche (1\/2)\">Werbung schadet \u2013 Manipulierte Jugendliche (1\/2)<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=15307\" title=\"Reklame an Schule \u2013 Markenindoktrination schon bei den Kleinen\">Reklame an Schule \u2013 Markenindoktrination schon bei den Kleinen<\/a><\/li><li><a href=\"http:\/\/konsumpf.de\/?p=15133\" title=\"\u00dcberdruss im \u00dcberfluss \u2013 Vom Ende der Konsumkultur\">\u00dcberdruss im \u00dcberfluss \u2013 Vom Ende der Konsumkultur<\/a><\/li><\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man mag \u00fcber das ganze leidige Thema Atomkraft ja eigentlich nichts mehr h\u00f6ren und lesen, auch wenn sich gerade aktuell zumindest in Deutschland in dieser Richtung so viel zu bewegen scheint wie lange nicht mehr. 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