Nov
21
2013
26

Absurde Lebensmittel: Eier und Bananen in Plastik

In unserer Überflussgesellschaft gibt es eigentlich nichts, was es nicht gibt. Dachte ich jedenfalls bislang. Aber offenbar gibt (bzw. gab) es im Lebensmittelbereich noch weiße Flecken, die es zu besudeln galt. Jedenfalls haben sich hirntote Marketingleute etwas ganz Tolles ausgedacht – fertig gekochte Eier ohne Schale, schön in Plastik verpackt. Und natürlich garantiert aus Massentierhaltung. Das bekanntermaßen extrem lästige und sicherlich mehrere Sekunden dauernde Pellen von so einem Ei entfällt – dafür hat man anschließend einen Haufen umweltschädlichen (Plastik-)Müll in der Hand. Ich weiß nicht, wie abgestumpft man in manchen Firmen sein muss, um so einen Mist auszubrüten, aber ich wünsche diesem Projekt natürlich den maximal möglichen Misserfolg, am besten mit anschließender Teerung und Federung der Verantwortlichen (man könnte dafür ja den Kot und die Federn der für diesen Irrsinn gequälten Hühner verwenden).

Auf der Facebook-Seite von Foodwatch kann man sich den Schmarrn anschauen:

Dabei fällt mir ein, dass es in der Österreich ja in einigen Supermärkten auch in Plastikfolie verschweißte geschälte Bananen gibt (siehe den Artikel der Süddeutschen Zeitung „Nackte Bananen sind erst der Anfang“) – es scheint also ein veritabler Trend für degenerierte Konsumenten zu werden, dass man von Natur aus perfekt verpackte Nahrung schält und anschließend wieder aufwendig einschweißt. Ich finde es ausgesprochen erschreckend, dass man in den Unternehmen, die so etwas produzieren, offenbar überhaupt keinen Funken Anstand im Leib zu haben scheint und so dermaßen kurzsichtig nur an den eigenen Umsatz denkt. Die so gern herbeizitierte Nachhaltigkeit, das Denken an zukünftige Generationen, schert hier offenbar niemanden – nach mir die Sintflut. Leider sind viele Konsumenten so träge und ignorant, dass sie solche Sachen auch mitmachen – statt die Firmenzentralen der Konzerne mit faulen Eiern zu bewerfen, wie es eigentlich angebracht wäre.

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Apr
29
2012
2

Sinnlose Gesetze

Als ich den Beitrag „Wirrwarr um Brötchen-Verkauf“ im NDR-Magazin Markt sah, konnte ich nur mit dem Kopf schütteln bzw. musste doch grinsen – das ist das Ergebnis, wenn Politiker über die Köpfe der Bürger hinweg irgendwas Sinnloses beschließen…

In Braunschweig dürfen die Bäcker sonntags nur bis elf Uhr Brötchen verkaufen. Die Tankstellen der Stadt hingegen den ganzen Tag. Was steckt dahinter?

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Kommentare: 2 | Politik | Schlagwörter: , , , , |
Aug
18
2010
7

Warum das Trinken von Wasser aus Plastikflaschen Unsinn ist

Ich habe mich hier im Blog ja schon das eine oder andere Mal kritisch zu der unsinnigen Unsitte geäußert, Wasser aus Plastikflaschen zu trinken, womöglich gar welches, das erst von sonstwoher herangekarrt wurde – nur, weil die Reklame den Leuten einen vom Pferd erzählt und Glauben machen will, dass nur Volvic, Evian, Vittel und wie sie alle heißen gesund seien. Brian Clark Howard hat in der Huffington Post einen kurzen Artikel „Stop drinking bottled water now!“ verfasst und diesen mit einer anschaulichen Infographik versehen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte (zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken):

Im Kurzfilm „The Story of Bottled Water“, den ich ja auch schon mal präsentierte, stellt Annie Leonard diese Kreisläufe prägnant und gut nachvollziehbar dar – wenn man auch sagen muss, dass es leider in gewissen Gegenden fast unverzichtbar ist, Flaschenwasser zu trinken, weil das Leitungswasser zu ungesund ist; dies ist aber ein Problem, das dementsprechend gelöst werden sollte, indem das öffentliche Wassersystem ausgebaut wird; überlässt man Konzernen die Macht über die Wasserversorgung der Bevölkerung, macht man sich abhängig…

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