Jan
15
2014
24

Diese Marken gilt es zu meiden

Die großen weltumspannenden Konzerne haben nicht zuletzt im Lebensmittelbereich eine Vielzahl von Marken unter ihrem Banner vesammelt – ich habe hier im Blog ja schon des öfteren darauf hingewiesen, welches Unternehmen sich welche ehemalige Traditionsmarke so alles unter den Nagel gerissen hat. Vor allem Nestlé und Coca Cola breiten sich unaufhörlich aus. KenFM hat einmal eine schöne Übersicht zusammengestellt, in der die wichtigsten Marken der großen Fünf aufgelistet werden. Beim nächsten Einkauf könnt Ihr also getrost diese Produkte in den Supermarktregalen liegen lassen. (Nestlé führt noch einige weitere bekannte Marken wie z.B. Perrier und hat sich zusammen mit L’Oréal den Body Shop einverleibt – siehe HIER.)

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Mai
19
2013
8

Markenkraken

Die Zeit brachte neulich eine sehr schöne Übersicht, die zeigt, welche Marken so alles zu den wenigen Großkonzernen gehören, die den Konsumgütermarkt beherrschen. Die einfachste Konsumempfehlung, die man an dieser Stelle geben kann: Keine der Marken kaufen, die Ihr hier aufgelistet findet! „Markenkraken

Die Vielfalt täuscht: Zwar gibt es weltweit Millionen von Produktmarken, dahinter stehen aber nur wenige Konzerne. Oft finden sich vermeintliche Konkurrenten unter einem Dach, etwa die Katzenfuttermarken Whiskas und Kitekat. Wir zeigen die 16 umsatzstärksten Unternehmen, die uns Lebensmittel, Getränke, Tabakwaren, Kosmetika und Reinigungsmittel verkaufen.

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Sep
15
2010
11

Der Kampf ums Papier

Papier umgibt uns im Alltag allüberall, und auch die früheren Visionen eines „papierfreien Büros“ durch Computer & Co. haben sich absolut nicht bewahrheitet. Papier ist für unsereins ein billiger, stets verfügbarer Rohstoff, über den man sich selten Gedanken macht, dessen Produktion jedoch oftmals höchst bedenklich und naturschädigend ist. Im österreichischen Blog Auftragselfe wurde ich durch den Artikel „Papier, Papier…“ darauf aufmerksam gemacht, dass es vielerlei Gründe gibt, seinen Umgang mit Papier (wie auch mit anderen Ressourcen) zu überdenken:

(…) Wenn für unser Papier, das wir verwenden, Regenwälder und Lebensräume zerstört und Menschenrechte verletzt werden, müssen wir genauer darüber nachdenken und handeln. Papier- und Pappehersteller wie Aracruz besitzen tausende Hektar Monokulturen und über 90 % der gewonnenen Zellstoffe werden exportiert: An Konzerne wie Procter & Gamble, die damit dann Millionengewinne machen, unter anderem mit Klopapier und Taschentücher (Tempo, Pampers, Bounty…). (…)

Deutschland verbraucht beispielsweise mehr Papier als Afrika und Lateinamerika zusammen, um genau zu sein: 224 kg pro Person und Jahr (ausgerechnet von der UNEP). Jeder 5. weltweit gefällte Baum landet in einer Zellstoffmühle. Papier und sein Faserrohstoff werden aus insgesamt 130 Ländern der Erde nach Deutschland eingeführt.
Durch Sojaanbau, Staudämme, Bergbau, Ölpalmplantagen (siehe meinen Blog unter Palmöl) etc… und eben auch durch Kahlschläge für Zellstoffe und Papier schrumpft der Wald immer weiter. Gerade Primärwälder (Urwälder) brauchen Jahrtausende für ihre Entstehung, sie können nicht gepflanzt werden – einmal abgeholzt, sind sie für immer verloren. Plantagen trocknen die Böden aus, in Monokulturen gibt es keine Artenvielfalt mehr und werden anfällig für Schädlinge, dadurch kommt es zum Einsatz von Pestiziden, Kunstdünger belasten weiter die Böden und Gewässer – ein Teufelkreis. (…)

(Diesen Beitrag weiterlesen…)

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Sep
17
2009
9

10% mehr ist weniger – Ariel und die Mathematik

Bereits vor einigen Wochen geisterte eine Powerpointpräsentation namens „Ariel und die Mathematik“ durch das Netz, in der gezeigt wurde, dass Ariel (also Procter & Gamble) mit den Aufdrucken auf ihren Flüssigwaschmittelflaschen herumtrickst – da waren 1,4l plötzlich „10% mehr“ als 1.5l. Ariel selbst dementierte erst einmal und erklärte den Vergleich zwischen einer 2005er und der aktuellen Flasche für unzulässig, da die alte Packungsgröße nicht mehr im Handel sei. Dumm nur, dass die Stiftung Warentest der Sache jetzt einmal auf den Grund gegangen ist und wiederum zu dem Schluss kam, dass es sich hierbei um Mogelpackungen handele, die den Verbraucher verwirren sollen: „Ariel Flüssigwaschmittel: 10 Prozent mehr ist weniger“.

Klar ist: Kaum ein Verbraucher kann dieses Verwirrspiel erahnen. Wer hat schon Füllmengen und Anzahl der Waschgänge im Kopf, wenn er Waschmittel einkauft. Nur kritischen Käufern wird der Unterschied zwischen alter und neuer Packung auffallen – vorausgesetzt, diese stehen gleichzeitig im Regal. Für die Stiftung Warentest ist das daher ein typisches Beispiel für eine Mogelpackung.

Es ist schon beschämend, wie der Konsument von solchen Firmen hinters Licht geführt werden soll. Zu der Thematik existiert auch noch ein kleines YouTube-Filmchen, der die „Ariel-Logik“ plastisch darstellt [via] – den störenden Hinweis auf diese Spar-Website der Autoren muss man sich wegdenken bzw. ignorieren:

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