Sep
30
2011
12

Lesetipps: Die Facebook-Krake | Privatisierung ist oft teuer | Windows 7-Sünden

via elfpunkt.net

Es wird Zeit für ein Geständnis – ja, ich bin seit einer ganzen Weile bei Facebook. Aber ich weiß gar nicht mehr, warum. Lange Zeit habe ich dieses „soziale Netzwerk“ komplett abgelehnt und ignoriert, irgendwann habe ich mich dann (aus Neugier? Weil ich durch andere überredet wurde? Keene Ahnung) doch mal dazu herab gelassen, mich dort anzumelden, allen negativen Schlagzeilen bezüglich mangelnder Privatsphäre bzw. Facebooks laxem Umgang mit dem Datenschutz zum Trotz. Es verging wieder eine ganze Weile, bis ich dort auch mal was „machte“, also vor allem Links postete oder die von anderen kommentierte. Es kann halt schon ganz lustig sein, sich da herumzutreiben und zu sehen/lesen, was andere (Freunde, Bekannte) so posten und machen.

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Mrz
05
2010
8

Google – Big Brother im Internet?

Die WDR-Sendung markt brachte am Montag einen interessanten Beitrag über unser aller angegriffene Privatsphäre im Internet, die vor allem Datenkraken wie Google bedrohen, aber auch viele Benutzer selbst, indem sie auf sozialen Netzwerken bereitwillig private Informationen freigeben. „Google – Big Brother im Internet?“ fragt der Bericht und zeigt Erschreckendes, das mir in dem Umfang auch noch nicht komplett bekannt war.

(…) Das Internet bietet einen fast unbegrenzten Zugriff auf Informationen. Wer sie nutzt, verrät aber zunehmend auch Informationen über sich selbst. Vor allem der Suchmaschinenanbieter Google, der mittlerweile neben der reinen Suchfunktion verschiedenste Dienste anbietet, hat das Sammeln von Informationen über seine Nutzer zur Perfektion entwickelt. Wer seine Privatsphäre schützen und sich vor digitalen Nachstellungen schützen will, muss das Internet mit Bedacht nutzen. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Auch andere Onlinedienste und Suchmaschinenbetreiber speichern Daten. Google betreibt zwar die – soweit bekannt – größte Datensammlung, aber ganz sicher nicht die einzige. (…)

(…) Die Bilderkennung Googles – derzeit noch in der Pilotphase – funktioniert bislang nur mit Handys, in denen Googles Betriebssystem Android steckt. Der Nutzer fotografiert ein beliebiges Produkt und lädt es auf den Google-Server. Der erkennt es und liefert die entsprechenden Suchergebnisse. Wer etwa die Weinflasche fotografiert, die ein Gastgeber gerade serviert hat, kann so von Google erfahren, was diese Weinflasche kostet und wo sie gerade im Sonderangebot zu haben ist. Das klingt vergleichsweise harmlos. Doch diese Technik ist auch für die Gesichtserkennung fertig entwickelt. Wer die neueste Version von Googles Fotoverwaltungssoftware Picasa herunterlädt, kann die Gesichtserkennung schon testen. Sobald der Nutzer zu einem Gesicht einen Namen eingegeben hat, findet die Software jedes Foto, auf dem dieses Gesicht zu sehen ist. Diese Technologie lässt sich problemlos auch auf alle im Internet vorhandenen Fotos anwenden: Zu einer Person, deren Foto bei Google hochgeladen wurde, findet Google dann jedes andere im Internet vorhandene Foto, auf dem diese Person zu sehen ist – oder auch jede andere Information, die zu dieser Person im Internet zu finden ist. Dass dadurch Persönlichkeitsrechte verletzt werden können, ist auch Google aufgefallen. Deshalb wird dieser Dienst für Onlinebilder noch nicht angeboten. Doch auch wenn der führende Suchmaschinenbetreiber diese Technik dauerhaft in der Schublade hält, wird sie früher oder später sicher von einem anderen Anbieter genutzt werden. (…)

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Nov
19
2008
0

Widerstand gegen Google Streetview

Während das neue BKA-Gesetz ja nun im Bundesrat zu scheitern droht (ein Glück!), die elektronische Gesundheitskarte mit all ihren unabschätzbaren Folgen für den Datenschutz herannaht und man in vielen kritischen Blogs den Stasi 2.0-Button mit Schäuble-Silhouette findet. rücken die Daten der Bürger auch von ganz anderer Seite her ins Licht der Öffentlichkeit. Zum einen stellen viele Menschen ganz freiwillig und offenbar ohne weitere Bedenken ihre kompletten Lebensentwürfe ins Internet, auf Blogs z.B. oder in die „social networks” wie Facebook, Myspace und Flickr, auf dass die ganze Welt über die letzten Partyerlebnisse informiert werde.

Und zum anderen ist Google dabei, die komplette Welt zu digitalisieren. Der neueste Clou – Google Streetview. Hier werden in den Metropolen der Welt die Straßen aus Autos heraus fotografiert und anschließend im Netz veröffentlicht, so dass man einen gemütlichen virtuellen Straßenbummel in fernen Städten unternehmen kann. Das ist zwar zunächst ein schöner Gag, allerdings sind auf Googles Bildern viele Details zu erkennen, die auch Unbefugten (z.B. Einbrechern) fortan zugänglich sind. Dagegen hat sich unlängst das norddeutsche Molfsee zur Wehr gesetzt (allerdings wäre das Dorf eh nie digitalisiert worden, da es für Google zu unbedeutend ist), und jetzt hat das schleswig-holsteinische Datenschutzzentrum ein Plakat entworfen, das man in den Garten stellen kann und das Google signalisiert, dass die Digitalisierung des eigenen Grund & Bodens nicht erwünscht ist.

Mehr dazu auch HIER.

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