Jun
12
2011
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Daimler – schön in Krisengebieten profitieren

© iosonoio, stock.xchng

Nachdem ich Anfang der Woche schon das eine oder andere kritische Wort zum Energiekonzern RWE gefunden hatte (HIER) werfe ich heute mal einen prüfenden Blick auf ein anderes großes Dax-Unternehmen – nämlich Mercedes Daimler. Kennt jeder, gibt’s schon ewig, muss man eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Inwieweit überdimensionierte PS-Boliden, wie sie Daimler gerne herstellt, nun abgesehen von der mantrahaft beschworenen „Sicherung der Arbeitsplätze“ sonst noch einen positiven Effekt für Umwelt und Gesellschaft haben, will ich dabei an dieser Stelle gar nicht weiter ausdiskutieren – zu einseitig fiele mein Fazit aus. Auch die grundlegenden Nachteile von Autos und ihrer ressourcenverschlingenden Produktion, Benutzung und Verschrottung sollen ebenfalls nicht das primäre Thema sein (darüber findet man im www genug berufenere Meinungen, denke ich mal).

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Nov
20
2008
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Bezahlte Dreckschleudern

„Schöner” (und trotz aller ärgerlicher Implikationen auch amüsanter) Bericht aus einer vergangenen Frontal 21-Sendung über das Mauscheln bei der deutschen Abgasverordnung bei PKW:

Wieso noch mal sollte die Autoindustrie jetzt Milliarden an Steuergeldern bekommen? Als Belohnung für die verfehlte Produktpolitik? Wenn selbst solche Kniffe wie die der Bundesregierung zum Aufschönen der Autos nicht helfen, um den Verkauf anzukurbeln, muss man sich doch vielleicht auch mal die grundsätzliche Frage stellen, wie nützlich eigentlich ein System ist, in dem immer mehr produziert werden muss, um diese Produkte dann mit aller Macht in den Markt zu drücken…

Vorgestern brachte Frontal 21 einen weiteren Beitrag zum Thema „Krise am Automarkt – Die Blase im Auto-Sektor ist geplatzt”.

Der Verkehrspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Winfried Hermann, hat der deutschen Autoindustrie eine Mitschuld an der Krise im Automarkt gegeben. Statt in die Entwicklung umweltschonender Autos zu investieren, hätten die Unternehmen weiter Profite mit nicht-klimafreundlichen Wagen gemacht. „Sie haben alle gemeinsam versagt“, sagt Hermann im Interview mit Frontal21.

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