Sep
05
2013
9

Gegen die ständige Erreichbarkeit des Seins

Vor einer Weile brachte das ZDF in ihrer durchaus sehenswerten Reihe „Ulrich protestiert“ einen Beitrag mit dem vielversprechenden Titel „Gegen die ständige Erreichbarkeit des Seins“. Heutzutage wird ja allgemein vorausgesetzt, dass man überall sein Smartphone dabei hat und auch im Urlaub ständig E-Mails und Facbook-Profile checkt und aktualisiert, von daher dürfte diese Doku nicht bei jedem auf Bgeisterung stoßen.

Wenn das Smartphone unser Leben bestimmt

Abends im Bett doch noch mal Mails checken? In der Warteschlange beim Bäcker schnell den Facebook-Status updaten? Auf der Toilette die neusten Fußballergebnisse abrufen?
Unser Smartphone ist längst nicht mehr nur Telefon, sondern gleichzeitig auch Musikstation, Fotoapparat, Wecker, Taschenrechner, Spielkonsole und Kalender. Mittlerweile werden etwa doppelt so viele Smartphones verkauft wie Kinder geboren. Doch wie verändert das Smartphone uns und unsere Gesellschaft tatsächlich? Wolf-Christian Ulrich, selbst Smartphone-Besitzer, Blogger, Twitter-Agent und Facebook-Mitglied, macht sich auf die Suche nach Antworten.

Schon heute besitzt jeder dritte Bundesbürger ein solches Gerät. Tendenz stark steigend. Denn mittlerweile werden etwa doppelt so viele Smartphones verkauft wie Kinder geboren. Wolf-Christian Ulrich protestiert gegen die Erreichbarkeit des Seins.

Bei all der Begeisterung für die technische Errungenschaft: der Ton in der Diskussion um die schädlichen Auswirkungen der digitalen Dauerbefeuerung wird schärfer. Wolf-Christian Ulrich, selbst Smartphone-Besitzer, Blogger, Twitter-Agent und Facebook-Mitglied, macht sich auf die Suche nach Antworten. Auf seinem Weg trifft er die junge App-Entwicklerin Jana Schumann, und er spricht mit Regierungssprecher und Smartphone-Fan Steffen Seibert.

Ist ein Leben ohne Smartphone überhaupt noch denkbar? Ulrich trifft den Journalisten Christoph Koch, der mit seinem Buch „Ich bin dann mal Offline“ einen „Spiegel“-Bestseller gelandet und damit offensichtlich den Nerv des Publikums getroffen hat.

Werden wir irgendwann verblöden?
Bei aller Begeisterung für digitale Medien gibt es offenbar doch auch eine große Sehnsucht nach dem guten alten „analogen“ Leben. Der Hirnforscher Prof. Spitzer warnt schon seit Jahren mit dramatischen Worten vor der uns blühenden „digitalen Demenz“. Wie ernst muss man solche Aussagen nehmen? Am Medizinischen Präventions-Zentrum in Hamburg unterzieht sich Ulrich einem ausgeklügelten Stresstest, um die Folgen seines eigenen digitalen Lebenswandels auf seinen Körper untersuchen zu lassen.

Klicke auf diesen Link, um den Inhalt von YouTube anzeigen zu lassen.
Video laden

PHA+PGlmcmFtZSBzcmM9Ii8vd3d3LnlvdXR1YmUuY29tL2VtYmVkL1NzOGMzdnlYdmNNP3JlbD0wIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCIgd2lkdGg9IjUwMCIgaGVpZ2h0PSIyODEiPjwvaWZyYW1lPjwvcD4=

Verwandte Beiträge:

Drucken Drucken

Konsumpf 2008 - Powered by WordPress | Aeros Theme | TheBuckmaker.com WordPress Themes

Cookie Preference

Please select an option. You can find more information about the consequences of your choice at Help.

Select an option to continue

Your selection was saved!

Help

Help

To continue, you must make a cookie selection. Below is an explanation of the different options and their meaning.

  • Alle Cookies akzeptieren:
    All cookies such as tracking and analytics cookies.
  • Accept first-party cookies only:
    Only cookies from this website.
  • Alle Cookies ablehnen:
    No cookies except for those necessary for technical reasons are set.

You can change your cookie setting here anytime: Datenschutz. Impressum

Back