Okt
24
2010

Wer bezahlt die Rechnung?

Der Frage, wer eigentlich den westlichen Lebensstil, basierend auf billigem Konsum und stets verfügbarer Glitzerwarenwelt, bezahlen muss, geht Germanwatch.org mit einem kleinen Film nach (leider beschränkt auf die CO2-Geschichte) (gefunden via Fairplay Global):

In dem vierminütigen Beitrag von Peter Wedel steht der CO2-intensive Lebensstil eines Großstädters (gespielt von Benno Fürmann) im Gegensatz zu den vom Klimawandel am stärksten betroffenen Menschen in Entwicklungsländern. Weitere Infos zum Thema: www.germanwatch.org

Der Kurzfilm lief bereits erfolgreich bei den Viral Video Awards und der Jahrestagung des Rates für Nachhaltige Entwicklung in Berlin.

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17 Kommentare »

  • Vogel

    Ährlich, ich bin fast explodiert vor Lachen: “Und wer zahlt die Rechnung!” “Wie immer! Die Kollegen da drüben!!”

    So isses: Mein Anti-spam “word” war: krampf (!*lol*!) Gib’s zu Peter: Das haste so eingestellt, gelle! Was machen wir nur für einen Krampf!!!

    Comment | 24. Oktober 2010
  • thomas

    Was bitte hat denn CO2 mit dem Klimawandel zu tun? Lieber Admin hören Sie auf die Klimapropaganda auf dieser Seite zu predigen.

    Comment | 25. Oktober 2010
  • Bloß weil nur ein Bruchteil der Wissenschaftler anderer Meinung ist, heißt das noch lange nicht, dass die große Mehrheit der Forscher in Bezug auf die CO2-Sache nicht doch Recht hat. ;-) Außerdem, bitte meinen Beitrag genau lesen, denn da schreibe ich ja deutlich, dass es es schade finde, dass das Leben auf Kosten der “dritten” Welt in dem Beitrag nur auf CO2 beschränkt wird (über dessen Wirkungen man vielleicht nochgeteilter Meinung sein kann) und nicht auf all die vielen anderen Dinge (Naturzerstörung, Ausbeutung, Wirtschaftsdominanz) ausgeweitet wird.

    Comment | 25. Oktober 2010
  • thomas

    @Peter

    Sie zählen sich zu den alternativen und aufklärenden Internetmedien und sind selbst ein Opfer der MSM. Würden Sie anfangen zu denken, hätten Sie die Klimaerwärmung durch CO2 schon längst als Lüge enttarnt. Würde es nach Ihnen gehen, könnte man auch unser Wirtschafts- und Geldsystem als vollkommen korrekt bezeichnen. Denn immerhin gibt es ja kaum Wissenschaftler in den MSM die daran Kritik üben. Aber kapitalismuskritische Beiträge gibt es auf diese Seite schon einige.

    Von wegen die Kollegen da drüben bezahlen. WIR zahlen dank der CO2-Lüge mehr KfZ-Steuer, Strompreise, Lebensmittelpreise, etc. Fehlt nur noch die CO2 Maske, die beim ausatmen automatisch die Steuer berechnet und ans Finanzamt übermittelt.

    Comment | 25. Oktober 2010
  • “Würden Sie anfangen zu denken”

    Das kann ich auch nur empfehlen – denn natürlich zahlen “die Kollegen” da drüben unseren Lebensstil auf vielfache Weise mit, wie ich ja vorhn schon anmerkte. In diesem System, das auf der Zerstörung und Plünderung der ärmeren Länder basiert (seit dem Kolonialismus), sind die paar Euro, die wir vielleicht (!) wegen irgendwelcher etwaig überzogener CO2-Hysterie zu viel zahlen, nicht der Rede wert. Und von wegen Lebensmittelpreise – die waren in Deutschland noch nie so niedrig wie derzeit bzw. haben die Deutschen noch nie prozentual so wenig von ihrem Einkommen für die Ernährung ausgegeben (ensprechend minderwertig ist die Kost dann auch) – und sie sind deshalb so billig, weil die ganzen sozialen und Umweltkosten, die die Billig-Massenproduktion bewirkt, nicht berücksichtigt werden. Das hat nichts mit CO2 zu tun.

    Comment | 25. Oktober 2010
  • Vogel

    @Thomas
    Dass seit Beginn der Industrialisierung der CO2-Gehalt der Atmosphäre erheblich zugenommen hat – Zufall, vernachlässigbar?

    Dass dieser nicht in Zusammenhang zu bringen sei mit, beispielsweise, schwindendem Inlandseis, schwindender Arktis, ~ 7 Mrd. Menschen (bald ~ 9 Mrd.), industrialisierter Landwirtschaft, das (seit ca. 250 Jahren) Verbrennen von gigantischen Bergen von Kohle und Seen von Erdöl – ursprünglich in der Erde verborgener Energie, jetzt der Atmosphäre zugeführt – widerspricht allem, was man sicher weiß.

    So zu denken, diesen Stanpunkt zu vertreten, dafür muss man einige Bedingungen erfüllen: Informationsbefreit, ignorant, bräsig. Gott sei Dank: Eine kleine Minderheit: Freu’ Dich, Du bist ‘was besonderes!

    Comment | 26. Oktober 2010
  • Vogel

    Nachlieferung @Thomas:
    Carbon dioxide is added naturally to the atmosphere and oceans from volcanoes and hydrothermal vents at a rate of about 0.1 billion tons of carbon each year. Human industrial activity and destruction of forests is adding carbon about 100 times faster, approximately 10 billion tons of carbon each year. “We are currently releasing fossil fuels from long-term reservoirs that usually store carbon over millions of years,” says Zeebe. “The natural long-term feedbacks which remove carbon from the atmosphere are way too slow to keep up with the pace at which we release it. We cannot expect that those feedbacks will protect us from climate change and ocean acidification in the near future. This will take tens of thousands to hundreds of thousands of years. ” von hier.

    Comment | 26. Oktober 2010
  • thomas

    @all

    Dann bleibt wohl nichts anderes übrig, als weiterhin an das böse CO2 als Treibhausgas zu glauben und sich vom Klimapropheten Al Gore die Wahrheit erzählen zu lassen.

    Sooo, gleich den Kamin richtig anheizen, mit Holz! Ich muss ja meine CO2 Bilanz von 25t in diesem Jahr noch erfüllen. :-)

    Comment | 26. Oktober 2010
  • Ich wiederhole es auch gern noch ein drittes Mal – ob nun CO2 so schlimm ist oder nicht hat mit den wirklichen Umweltproblemen, die unser Lebens- und Produktionsstil hervorruft, gar nicht mal so viel zu tun. Die Verengung der Umweltdiskussion auf das CO2 habe ich schon immer skeptisch gesehen, das ist viel zu schlicht.

    Comment | 26. Oktober 2010
  • Hier übrigens noch ein Artikel über die sog. “Klimaskeptiker”, die bei ihrer Haltung z.T. den PR-Agenturen der Konzerne auf den Leim gegangen sind:
    http://www.readers-edition.de/2010/10/26/zweifel-ist-unser-produkt/

    Comment | 26. Oktober 2010
  • thomas

    Uhhhhh, das böse Klima. Was erlaubt sich das Klima eigentlich? Erst täuscht es uns eine Abkühlung, dann eine Erwärmung und nun schon wieder eine Abkühlung vor. Und der Mensch scheint wirklich daran zu glauben das Klima beeinflussen zu können. Sobald irgendwelche Experten anfangen ihre Expertisen zu verbreiten, ist es Zeit abzuschalten. Autarkes Denken scheint in diesem Forum nicht erwünscht zu sein. Lieber verteilt man Links zu nichtssagenden Artikeln.

    Ich lege jetzt noch etwas Holz in den Kamin nach. :-) Die 100 Watt Birnen tragen ebenfalls zu einem behaglichen Wohnklima bei. Herrlich ist es in Norwegen!!! (Und zum Glück außerhalb der EU)

    Comment | 26. Oktober 2010
  • “Sobald irgendwelche Experten anfangen ihre Expertisen zu verbreiten, ist es Zeit abzuschalten.”

    Würd mal gern wissen, woher Du Dein Wissen/Glauben hast, dass CO2 harmlos ist? Selbst nachgeforscht aufrgund des eigenen wissenschaftlichen Hintergrunds? ;-) Oder auf “aufklärerischen” Websites nachgelesen, die ihrerseits ihre eigenen Experten für ihre Thesen anführen?

    Ich darf daran erinnern, dass Du dennoch nicht ein einziges Mal auf die wirklichen Probleme, die ich mehrfach anführte, eingegangen bist, also auf die der Umweltzerstörung etc. durch unseren Lebens- und Produktionsstil. Ansonsten würde es mir zu denken geben, wenn ich die Positionen der PR-Abteilungen der großen Industriekonzerne vertrete (übrigens dieselben PR-Agenturen, die auch schon behaupteten, dass Rauchen keinen Krebs erzeugt oder Klärschlamm gesund sei etc. – nachzulesen hier: http://bit.ly/d9Rgsy ). Aber auch das wiederhole ich eigens für Dich – keine Ahnung, ob die CO2-Geschichte das Klima verändert oder nicht, das mag sein, muss aber nicht. Die anderen Probleme werden dadurch aber nicht kleiner. Du bist also letztlich bei mir am falschen Platz mit der CO2-Skepsis, da ich nicht zu den Gläubigen gehören, für die die CO2-Bilanz irgendwie immens wichtig ist. Mich musst Du also nicht vom Gegenteil überzeugen.

    “Ich lege jetzt noch etwas Holz in den Kamin nach.”

    Aha, sehr spannend. Ich trink gleich einen Schluck Wasser und gehe dann auf Toilette. ;-P

    “Herrlich ist es in Norwegen!”

    Ja, Norwegen soll sehr schön sein, das habe ich auch schon gehört; war ich leider noch nicht. Als Kieler wohne ich zum Glück auch schon fast in Skandinavien… Aber nicht in der EU zu sein hat als Land sicherlich so manchen Vorteil, was die Freiheit der parlamentarischen Entscheidungen angeht, sprich, dass man sich nicht nach irgendwelchen EU-Richtlinien richten muss, die die Mitsprache des Volkes am Ende aushebeln und zu „Sachzwängen“ führen.

    Comment | 26. Oktober 2010
  • thomas

    Sorry, wir waren einige Tage in der Natur.

    Eigentlich bedürfe es in dieser Welt keiner Experten, hätten wir ein Bildungssystem das bildet. Denken ist schon lange dem Auswendiglernen gewichen. Titel und Berufsbezeichnungen sind belanglos. Genau dieses lediglich durch Konsum gefüllte (Schein-)Leben und die ersten Anzeichen einer EUdSSR (€-Einführung) haben uns vor 10 Jahren zum Auswandern nach Norwegen bewogen. (Finnland stand auch zur Auswahl, aber leider in der EU) Dieses Arbeitenmüssenumüberlebenzukönnen konnten wir hier auf 3 Wochentage begrenzen und gewannen dadurch viel Zeit für unsere Kinder, Freunde und Verwandte.

    PS: Und immer schön an den Klärschlamm bei der nächsten Toilettenspühlung denken! ;-)

    Comment | 29. Oktober 2010
  • “Eigentlich bedürfe es in dieser Welt keiner Experten, hätten wir ein Bildungssystem das bildet. ”

    Naja, das stimmt meines Erachtens nur bedingt, denn inzwischen ist die Welt so komplex geworden, dass niemand von allem viel Ahnung haben kann. Schon die Bedienung eines technischen Geräts erfordert ein halbes Studium, wie dann erst die Reparatur oder die Erforschung möglicher Gefahren, die sich durch den Gebrauch eines Gerätes ergeben etc. Ich bin ganz froh, dass ich nicht alles selbst erforschen muss sondern auch Wissen von anderen nachlesen etc. kann.

    “Dieses Arbeitenmüssenumüberlebenzukönnen konnten wir hier auf 3 Wochentage begrenzen und gewannen dadurch viel Zeit für unsere Kinder, Freunde und Verwandte.”

    Klingt super – wie hast Du das geschafft? Norwegen ist ja eigentlich nicht gerade als Billigland bekannt. Aber das wäre natürlich eine richtige Entwicklung, die Pflicht zur Vollzeitarbeit zu reduzieren, um wieder mehr leben zu können…

    Comment | 30. Oktober 2010
  • thomas

    Nach dem BWL Studium gingen wir nach Oslo, wo meine Frau als Ärztin eine Stelle bekam. Ich kam eher per Zufall an einen Job bei Statoil auf einer Ölplattform. Nach knapp 6 Jahren hatten wir genug Geld zusammengespart und zogen nach Südnorwegen, wo wir 10ha Land kauften und ein großes Haus bauen ließen. Daraufhin holten wir unsere Eltern aus Deutschland nach, die hier ihr Rentnerdasein mit den Enkelkindern in vollen Zügen genießen. Unser riesiger Garten ermöglichte uns durch Eigenversorgung eine Reduktion der abhängigen Arbeit um die Hälfte. So müssen wir eben nicht arbeiten um Miete und Darlehenszinsen zu bezahlen (was nicht unerheblich ist), sondern kommen mit zwei Teilzeitgehältern hervorragend zurecht. Nach 10 Jahren in Norwegen haben wir diesen Schritt nicht bereut und das von den Norwegern so beliebte KISS-Prinzip schon längst adoptiert. Jobs gibt es hier mehr als genug. Allerdings sollte man die Sprache (zumindest Basics) schon vorher beherrschen. Traut euch einfach. http://www.nav.no

    Comment | 10. November 2010
  • Ken

    Richtig, unsere Waren die wir hier kaufen können sind nur so billig , weil wir die Sozialstandards der Entwicklungsländer mit importieren, unterstützen und bezahlen bzw. nicht bezahlen.

    Die Waren dort können nur so billig hergestellt werden, weil die Regierung keinen Mindestlohn festgesetzt hat, es kein Sozialsystem wie Krankenkasse, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung gibt und somit vom Arbeitgeber nicht mit bezahlt werden muss.

    Wir als Industrieland, die EU mit ihren Subventionen, Freihandelszonen und Iwf und Weltbank mit Krediten zur Finanzierung von Landwirtschaft die nur dazu da ist nach Europa und die USA exportiert zu werden üben allerdings enormen Druck aus, damit unsere Waren weiterhin so billig bleiben.

    Diese Kredite die Iwf und Weltbank geben können die Entwicklungsländer Abe rnie zurückzahlen und so entstehen gewaltige Schuldenberge.

    Das Video ist trotzdessen es sich nur auf CO2 bezieht klasse gemacht, denn es zeigt auch wie Gedankenlos wir im Luxus leben ohne uns darüber bewusst zu sein wie viel wir durch Tourismus zerstören.

    Comment | 2. Januar 2012
  • Andreas Frick

    ganz schön erfrischen was man hier zu lesen bekommt,
    doch dauert es recht lange bis die Seiten öffnen.
    kann man das ändern?

    Comment | 14. Oktober 2012

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