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Die Bank gewinnt immer

Auch wenn der nachfolgende Beitrag „Bluten für die Banken: Steuerzahler in Geiselhaft der Finanzwelt [1]“ des BR3-Magazins quer humoresk daher kommt, ist er doch leider nur zu wahr und eigentlich alles andere als lustig…

Wenn derzeit griechische Staatsanleihen als Ramsch eingestuft werden, reiben sich die Banker schon die Hände. Denn sie kassieren hohe Zinsen, und wenn der Staat die Kredite nicht zurückzahlen kann, springt eben die EU ein. Das globale Finanzsystem sollte Lehman Brothers ein Denkmal setzen – denn Spekulieren ist heute risikoloser denn je. Die Furcht vor einer neuen Finanzkrise zwingt Regierungen weltweit, das Volksvermögen als Risikodeckung unkontrollierbarer Finanzgeschäfte einzusetzen. Das bedeutet aber letztlich: Sterben aus Angst vor dem Tod.

Anschließend gab es dann auch noch ein Interview, das der Frage nachging, inwieweit das Handeln der Banken vielleicht sogar strafrechtlich relevant sein könnte:

Mit dem Strafrecht kommt man in der Welt der Hochfinanz nicht besonders weit, heißt es immer. Tatsächlich? Prof. Bernd Schünemann ist Experte für Strafrecht. Er meint, die Finanzkrise würde Züge von global organisierter Kriminalität tragen.

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