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Schummelstrom – Entega / E.ON

In der Utopia-Ökostrom-Gruppe [1] wurde ich gestern von Florian Besser darauf aufmerksam gemacht, dass der Energiekonzern Entega nicht nur „Deutschlands Ökostromanbieter 2009” werden will, sondern auch, dass E.ON zu 40% an diesem Unternehmen beteiligt ist.

Die Frage ist aber, woher bekommt Entega den Strom, den sie verkaufen. Zum einen sind da wieder die HSE, zum anderen die Stadtwerke Mainz. Letztere wollen die Stadt mit einem riesigen Kohlekraftwerk verschandeln wollen ( www.kohlefreies-mainz.de [2] ). Interessanter ist aber noch HSE. 40 Prozent dieses Unternehmens gehören der Thüga AG. Thüga ist bundesweit an 110 lokalen Energieversorgern beteiligt, häufig in der Minderheit. Ziel ist es nicht die wirtschaftliche Mehrheit zu übernehmen, sondern an den entscheidenden Stellen mitzuwirken und die lokale Fassade eines Unternehmens aufrecht zu erhalten.

Firmen wie Entega dienen dazu, Wettbewerb vorzutäuschen der nicht existiert. Denn hinter Thüga verbirgt sich zu 100 Prozent der Atomkonzern E.ON. Die Stadtwerke sind dadurch wirksam in die Strategie von E.ON eingebunden und überweisen regelmäßig ihre Dividende an den Großkonzern.

>> Der gesamte Text [3] (leider nur für Utopia-Mitglieder)

Wie gut, dass ich gerade von der Entega zu Greenpeace Energy gewechselt habe, das passt ja.

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