Jul
05
2009

Keine Anzeige – Rügenwalder Mühle

Die Rückseite des aktuellen Greenpeace-Magazins ziert wieder einmal eine sehr schöne Nicht-Anzeige, quasi ein Adbusting, in dem es diesmal um die Produkte der Rügenwalder Mühle geht, die in ihren peinlichen Reklamekampagnen vorzugsweise Naturnähe und ländliche Idylle vorgaukelt. Die Realität sieht leider anders aus… Ich hoffe, keiner meiner Leser ist so naiv und glaubt, dass diese Firma ein kleiner, beschaulicher Bauernhof mit glücklichen Kühen ist? Nicht mal ihr Symbol, die Mühle, existiert wirklich!

Keine Anzeige:

keine-anzeige-fake_4-09_ruegenwalder_m_01

Rügenwalder Mühle 4x mit!

Mit Fleisch aus Massentierhaltung
Mit Natriumnitrit (E250)
Mit Zucker
Mit Gensoja im Tierfutter

Natürlichkeit liegt im Trend, also macht die Rügenwalder Mühle jetzt auch mal ein bisschen auf „pur“ und lässt vier überflüssige Zusatzstoffe weg. Aber selbstverständlich liefert ihnen Deutschlands umsatzstärkste Wurstmarke weiter echte Massenware – aus Agrarfabriken, in denen Tausende Schweine industriell gemästet werden

„Achten Sie doch meinetwegen auf Bio-Qualität. Ich tu’s nicht.“ – Jörg Pilawa –

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29 Comments

  • Danke für den Artikel.

    Bei uns im Dorf wird im Bioladen bei jedem Einkauf dem Kunden eine Plastiktüte angeboten.
    Damit liegt Greanpeace voll im Ökotrend der Dummökos, wie ich sie nenne.
    Im 21. Jahrhundert Hochglanzmagazine produzieren.
    Wie viele Bäume müssen für so einen Dreck denn noch gefällt werden?
    Auch bei der letzten Wahl haben die Grünen ganze Wälder gefällt um die Bananenrepublik mit Plakaten zu plastern.

    Auf der Fläche eines Grundstückes, das benötigt wird, um ein Kilo Fleisch zu erzeugen, könnte man im selben Zeitraum 200 kg Tomaten oder 160 kg Kartoffeln ernten.
    In der Schweiz werden rund 67% der landwirtschaftlichen Nutzfläche für die Tierhaltung und den Futtermittelanbau verwendet.
    Zur Erzeugung von 1 kg Getreide braucht es ca. 100 Liter Wasser, um 1 kg Fleisch zu erzeugen, braucht es 2.OOO bis 15.OOO Liter Wasser.

    Mathias Richling:
    „Moral kam immer von den Linken, solange sie nicht regiert haben.
    Seitdem sie regieren, gibt es gar keine mehr.“

    Und bei so einem Artikel, der mir gerade den zweiten Kaffee erspart ;),
    noch den Link zu meinem Liebligsartikel von Freeman:
    Die Linken sind die Steigbügelhalter der Faschisten
    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/04/die-linken-sind-die-steigbgelhalter-der.html

    Schönen Sonntag noch

    Comment | 5. Juli 2009
  • Öhm, interessant, aber was hat das alles mit der Anzeigenparodie auf die Rügenwalder Mühle zu tun…?
    Das Greenpeace-Magazin ist übrigens kein Hochglanzmagazin (und gibt es auch baumschonend komplett im Internet zu lesen). Und eines der wenigen Hefte, die sich nicht über Anzeigen finanzieren, sondern werbefrei sind.
    Dass Fleischverzehr schädlich für die Umwelt ist, ist ja nun auch bekannt. Besser kein Fleisch als Biofleisch, aber wenn schon, dann lieber Bio als Industrieware.

    Comment | 5. Juli 2009
  • Parodie???
    Da sind die Grundregeln der Werbeindustrie nicht beachtet worden.
    Für diese Anzeige haben die Rügenwaldaktionäre noch am selben Tag eine Flasche Sekt geköpft.
    Greanpeace weiss von der Wirkung und hat bestimmt davon profitiert, denn es geht auch bei Greenpeace nur um Geld.
    Wer finanziert denn Greanpeace?

    Biofleisch?
    Wie TV verstrahlt muss man sein um zu glauben, dass es „Bio“tieren besser geht?
    Auch euer Biofleisch ist Massentierhaltung.

    Fleischesser sollen in das Bioboot gezogen werden, derweil seht auch ihr nicht das generelle Fleischproblem:

    Auf der Fläche eines Grundstückes, das benötigt wird, um ein Kilo Fleisch zu erzeugen, könnte man im selben Zeitraum 200 kg Tomaten oder 160 kg Kartoffeln ernten.
    In der Schweiz werden rund 67% der landwirtschaftlichen Nutzfläche für die Tierhaltung und den Futtermittelanbau verwendet.
    Zur Erzeugung von 1 kg Getreide braucht es ca. 100 Liter Wasser, um 1 kg Fleisch zu erzeugen, braucht es 2.OOO bis 15.OOO Liter Wasser.

    Comment | 5. Juli 2009
  • Wie genau sollte Rügenwalder davon profitieren, wenn man ihre Produkte als ungesundes Industrieessen und ihre Reklame als irreführend/verdummend hinstellt…? Du meinst, wenn jemand diese Anti-Anzeige sieht, denkt er „Oh, prima, die stellen Mist her, das probiere ich gleich mal beim nächsten Einkauf aus“? Ich weiß ja von Deinen bisherigen Kommentaren, dass Du so in der Art denkst, aber das halte ich doch für, öh, diskussionswürdig. Wer wechselt bspw. zu E-on, wenn eine „Keine Anzeige“ im Greenpeace-Magazin deutlich macht, dass der Konzern die Kunden über den Tisch zieht…?? Nee nee, so funktionieren die „Grundregeln der Werbeindustrie“ dann auch wieder nicht. (ich habe ja mal Marketing studiert und kenne die deshalb ein wenig ;-)

    Ja, die Menschen sollten weniger oder gar kein Fleisch konsumieren, klar, das wäre für Mensch & Tier & Umwelt am besten, darüber gibt es wohl kaum einen Dissens.

    Tut mir übrigens leid, wenn ich Dir hier in meinem Blog nicht extrem oder dogmatisch genug bin und immer wieder ein gewisses Spektrum an Meinungen auch aus verschiedenen (vielleicht aus Deiner Sicht nicht 100% „reinen“) Richtungen abbilde… das werde ich jedoch auch zukünftig nicht ändern.

    Comment | 5. Juli 2009
  • Ja, das mit dem Dogma ärgert mich auch jeden Tag.
    Und so können mich die Menschen im Bioladen gar nicht mehr leiden ;)

    Aber Dein Lieblingswort wird deshalb auch Konsens sein,
    und das kann ich noch weniger leiden als Dogmatisch zu sein.
    Fleischesser sind sehr starke Dogmatiker und lieben deshalb den Konsens in diesem Bereich.
    Stichwort „Biofleisch“.

    Aber,
    wenn ich bei Google eingebe:
    „Rügenwalder Mühle greenpeace positive resonanz“
    komme ich auf
    „Zukunftsperspektiven
    der Fleischwirtschaft“

    Welch Wunder das der Biofleischwirtschaft rosige Zeiten bevorstehen und das Greenpeace sich nur von Spenden organisiert?

    Zu dem Flächenverbrauch der Biofleischesser kommt dann noch das schöne Rapsöl zum Verbrennen,
    dann sperren wir alle in Hochhäuser und erzählen von Morgens bis Abends das es zu viele Menschen auf der Erde gibt.

    Greenpeace ist von diesem Schmarrn übrigens ein Vorreiter.

    Comment | 5. Juli 2009
  • „Aber Dein Lieblingswort wird deshalb auch Konsens sein,“

    Falsch, mein Lieblingswort ist in der Hinsicht eher Vielfalt (z.B. Ideenvielfalt) – und nicht, dass es da jemanden gibt, der glaubt, alles genau am besten zu wissen (den Eindruck habe ich z.B. manchmal bei dem Schall und Rauch-Blog, dessen Quellen & Thesen übrigens auch oft genug dubios bis diskutabel sind) und sich deshalb alle Leute genau so verhalten müssen, wie er/sie es für richtig hält (= Diktatur). Wie gesagt finde ich auch, dass der Fleischverbrauch runter gebracht werden muss, ich weiß aber auch, dass das nicht so einfach ist, da viele Menschen eben gerne Fleisch essen. Also nutzt Dogma da nichts, wenn man etwas verändern will (Dogmen sind generell hinderlich und menschenfeindlich; siehe Kirche), sondern man muss in manchen Dingen eben akzeptieren, dass so etwas dauert und nicht von jetzt auf gleich klappt; steter Tropfen höhlt den Stein, manche brauchen, um umzudenken usw. – Meme-Warfare. Das Vertrauen der Verbraucher in die Fleischgroßproduzenten zu untergraben, ist in meinen Augen eine vernünftige Teilfacette, es gibt halt nicht nur einen richtigen Weg, da nicht alle Menschen auf alles gleich reagieren – das Gr.-Mag. hatte ja auch mal ein schönes Adbust zu McDoof, diese Branche ist ja nun die allerschlimmsten, was die Fleischpropaganda bzw. das Ankurbeln des Fleischkonsums angeht.

    Zum Thema Dogma zitiere ich mal Wikipedia:
    „In der Sozialpsychologie ist die Dogmatismus-Skala ein von Milton Rokeach entwickeltes Konstrukt für ein relativ geschlossen organisiertes System von Aussagen über die Wirklichkeit, die geglaubt oder angezweifelt werden. In ihrem Mittelpunkt stehen Annahmen von absoluter Autorität, die ihrerseits die Grundlage abgeben für Muster von Intoleranz gegen andere. Kennzeichnend sind damit geistige Geschlossenheit, ein rigider und autoritätsgeneigter Denkstil sowie Intoleranz.“

    „Intoleranz“, „geistige Geschlossenheit“, „rigider, autoritätsgeneigter Denkstil“, das sind keine positiven Dinge, oder? Deshalb halte ich Dogma für schlimmer als Konsens ;-) – aber so eine Diskussion führt hier echt zu weit.

    Das Beispiel mit Google habe ich nicht verstanden, was hat Greenpeace mit Google zu tun, wie sollte Gr. beeinflussen, welche Suchergebnisse bei Google bei bestimmten Suchbegriffen auftauchen?!?! Google-Suchergebnisse zu ganz spezifischen Begriffen als „Beweis“ für irgendeine These zu benutzen, ist nicht zielführend, damit kannst Du alles „beweisen“ (das Internet ist eben vielfältig ;-) Zudem ist die „Keine Anzeige“ mit der Rügenwalder Mühle auch erst ein paar Tage alt, das dauert, bis Google Reaktionen etc. erfasst (verrate ich mal so als Webdesigner ;-). Übrigens geht’s hier ja um das Greenpeace-Mag., nicht um Greenpeace (das ist ein Unterschied!)

    Comment | 5. Juli 2009
  • Hammerantwort.

    Soviel Text um Greenpeace zu schützen
    oder Deinen Fleischkonsum?
    ;)

    Alle können mich nicht leiden weil ich gegen den Konsens verstosse ;(

    Kauft man Fleisch in der Plastiktüte/Plastikverpackung oder nicht?

    Und schon wieder geht Konsumpf einen Konsens mit der Chemieindustrie ein, denn wenn schon Fleisch, dann doch auch ein bisschen Plastik, oder?

    „Was sollen wir denn auch machen“,
    höre ich schon aus der Redaktion schreien?

    Und die Abschlussfrage:
    Ist Konsumpf Veganerfreundlich? :)

    Im TV läuft gerade das Greenpeacemagazin, also Sorry wenn ich mich mit dem Kommentar diesmal etwas kurz tue.

    Comment | 5. Juli 2009
  • „Und schon wieder geht Konsumpf einen Konsens mit der Chemieindustrie ein, denn wenn schon Fleisch, dann doch auch ein bisschen Plastik, oder?“

    Hä? Sorry, auf den Unsinn antworte ich jetzt aber nicht mehr.

    Du hast meine Frage bezüglich des „Sinns“ dieser von Dir erwähnten Google-Sache übrigens nicht beantwortet.

    Comment | 5. Juli 2009
  • Und nach kurzen Nachforschungen bin ich dahinter gekommen, dass Greenpeace seine schmutzigen Geldscheffelfinger hinter dieser Anzeige hat:

    http://gruppen.greenpeace.de/sindelfingen/index.php?option=com_frontpage&Itemid=1

    Für mich ist die Werbung wie von Konsumpf als Adbusting beschrieben, nichts anderes als Pepsi gegen Cola.

    Geldscheffler aus dem Ländle :)
    In the Name of Öko :)

    Auch Biofleischesser sind schuld an Massentierzüchtung, Flächen- und Wasserverbrauch.
    Und auch bei der Biofleischherstellung wird massig Chemie eingesetzt, macht euch nix vor.
    Biofleisch ist immer in Plastik verschweisst und gab es nicht auch hier schon Berichte über schlechtes Plastik, wegen Hormone und so.

    Und von der Kreatur redet doch der Ökofleischesser schon lange nicht mehr.
    Für Geld quält der aufgeklärte Öko auch noch heute die Kreatur.

    Das Wort „Ökowaterboarding“ wird mir heute im Kopf bleiben.

    Dogmatische Grüße

    Comment | 5. Juli 2009
  • „Das ist der Grund für die Greenpeaceanzeige
    Für mich ist die Werbung wie von Konsumpf als Adbusting beschrieben, nichts anderes als Pepsi gegen Cola.
    Geldscheffler aus dem Ländle :)
    In the Name of Öko“

    Du widersprichst Dir selbst – vorhin noch sollte sich doch Rügenwalder über die Gr.-Mag.-Antianzeige freuen, nun aber doch die bösen Ökofleischanbieter? Wie denn nun, wer denn nun?

    Und es geht NICHT um Greenpeace, sondern ums Gr.-Magazin, das inhaltlich (zumindest offiziell) nichts mit Gr. zu tun hat.

    Und damit Ende der Diskussion. Auch ich kann dogmatisch sein, hehe.

    Comment | 5. Juli 2009
  • Sorry,
    Link funzt nicht so wie ich es wollte.

    Das ist der Grund für die Greenpeaceanzeige:
    http://gruppen.greenpeace.de/sindelfingen/index.php?option=com_content&task=blogsection&id=11&Itemid=62

    Comment | 5. Juli 2009
  • Greenpeace sind Geldscheffler.
    Ab und zu auf einen Schornstein klettern, einen Wal retten und ansonsten Geld scheffeln.
    Ich habe deine Traum vom konsensfreien Biofleisch zerstört.

    „Hehe“, dieses Wort habe ich noch nie benutzt und verstehe es auch nicht?

    Marketing studiert?
    Würde da ein „hehe“ passen?

    Comment | 5. Juli 2009
  • „hehe“ = „haha“, „hihi“, ein Lachen halt. Was hat ein Marketingstudium (das ich furchtbar fand, nebenbei bemerkt) mit lachen dürfen oder nicht lachen dürfen zu tun?

    „Traum vom konsensFREIEN Biofleisch“, aha. ;-) Ich hatte aber auch keinen Traum von einem Konsens-Biofleisch, da klar ist, dass es viele Menschen gibt, die jeglichen Fleischkonsum (aus guten Gründen, wie auch dem des Leidens der Tiere) ablehnen. Da gab es also nichts zu „zerstören“, tut mir leid.

    Ansonsten stelle ich fest, dass Du keine meiner Nachfragen beantwortest.

    Comment | 5. Juli 2009
  • earthling:
    Die Argumentation, wenn du a tust, musst du aber auch b bis z tun, läuft zwangsläufig ins Leere.

    Allein die Möglichkeit der Internetnutzung ist ebenso inkonsequent der Umwelt gegenüber wie ein bisschen Plastik ums Fleisch.
    Apropos Plastik: Komisch, dass das Biofleisch aus der Schlachterei meines Vertrauens immer in Papier eingewickelt wurde. Übrigens habe ich es an meinen Hund verfüttert, ich selbst esse seit vierzehn Jahren fleischlos. Aber auch Hundehaltung ist natürlich inkonsequent. Um konsequent die Umwelt nicht zu schädigen, müsste jedes fleischfressende Haustier getötet werden (zwecks Einschränkung des Fleischkonsums).

    Was für Fleisch gilt, gilt auch für Kakao und Kaffee, ich nehme an, du weißt, wieviel Wasser und Fläche für den Anbau dieser Luxusgüter verschwendet wird, und konsumierst im Rahmen deiner veganen Lebensweise beides nicht.

    Auch lehnst du sicherlich Blumengärten und öffentliche Parks ab, denn wenn man bedenkt, wie viel Getreide und Gemüse auf den Rasenflächen und Beeten der meisten Leute angebaut werden könnten, ist ein Ziergarten nicht tragbar, weder von der Flächen- noch der Wasserverschwendung her – wenn man denn konsequent ist.

    Die Frage ist also, ob absolute Konsequenz einforderbar ist. Ist es nicht viel mehr so, dass jeder selbst entscheidet, wie weit er gehen möchte?
    Du gehst so weit, kein Fleisch zu verzehren und vermutlich auch keine anderen tierischen Produkte.
    Ich gehe so weit, keinen Kaffee, keinen Kakao, kein Fleisch, keinen Fisch und keinen Käse mehr zu verzehren, kein Auto zu besitzen und Flugzeuge zu boykottieren. Und in Zukunft strebe ich an ohne Zentralheizung zu leben (Stichwort endliche Ressourcen). Das ist aber MEINE Entscheidung.
    Jemand anders geht vielleicht so weit, ohne Strom und fließend Wasser in einer Hütte zu wohnen und sich von Fallobst zu ernähren. Ich würde mir nicht vorschreiben lassen, so zu leben. Du?

    Wichtig ist die Bewusstwerdung über den katastrophalen Umgang mit der Natur und Schritte dagegen. Die Welt retten werden wir eh nicht. Die Menschheit auch nicht, denn die will nicht gerettet werden.
    Schreibe also bitte auch du niemandem vor, wer wann wie welchen Konsens eingehen darf oder nicht.

    Natürlich ist der Fleischkonsum viel zu hoch. Es gibt jedoch hunderprozentig mehr Bio-Tiere ohne Massenhaltung als konventionell gehaltene Tiere ohne Massenhaltung. Es existieren Bio-Höfe mit Offenställen, mit dreißig, vierzig Rindern, von denen man Fleisch beziehen kann, wenn man es denn möchte.
    So oder so macht die Anzeige bzw. Nichtanzeige auf Missstände aufmerksam. Diese Satire erreicht GP-Magazin-Leser, nicht gedankenlose Rügenwaldverehrer. Ich persönlich finde daher, dass diese Nichtanzeigen einen Gedankenanstoß liefern, mehr nicht. Aber biologisch erzeugtes Fleisch als gleich mies wie nicht biologisch erzeugtes Fleisch hinzustellen, das sieht für mich aus wie mangelnde Differenzierung.

    Comment | 5. Juli 2009
  • Danke für die wortreiche und inhaltlich hervorragende Unterstützung. earthlings erster Kommentar enthielt ja schon einen Hinweis auf seinen Kaffeekonsum, also hast Du damit quasi seinen „Traum von einem Kaffeekonsens“ zerstört… ;-)

    Comment | 5. Juli 2009
  • @kunsseidenes
    Der Kampf gegen diesen Fleischkonsens erfordert eine Konsequenz, ich habe diese.
    Auch meinen Kampf gegen diesen Fleischkonsens namens Biofleisch.

    Du willst Harmonie mit Fleischessern
    und als Hundebesitzer musst du selbstverständlich den Frieden in diesem Blogartikel wieder herstellen.

    Du bist der Konsens in dem Artikel, in den Kommentaren bisher :)

    Darum versuchst du auch mit dem Finger auf mich zu zeigen und verstehst gar nicht das es sich bei der Greenpeaceanzeige Werbung für Biofleisch ist.
    Ein plumper Marketingtrick.
    Erstes Semester?

    Konsensfreie Grüsse

    Comment | 5. Juli 2009
  • @Peter M.
    Ich trinke heimischen Getreidekaffee,
    macht mich morgens aber genau so fit wie jeder andere Kaffee.

    Kritik kann ganz schön weh tun :)
    Oh allwissender Marketingspezialist :)

    @Alle Fleischesser
    Helft Peter M. bei diesem Artikel,
    unterstützt ihn mit Kommentaren.

    Comment | 5. Juli 2009
  • „Oh allwissender Marketingspezialist“

    Wer hat denn hier gleich im ersten Kommentar vollmundig von den „Grundregeln der Werbeindustrie“ angefangen?! Du weißt doch anscheinend alles am besten und willst den Leuten sagen, wie sie zu leben und was sie zu essen haben…?
    Auf die Antworten zu meinen Nachfragen warte ich weiterhin.

    Btw – wenn Du es mit Deinen „Argumentationen“ und Formulierungen sogar schaffst, einen Vegetarier/Veganer hier zum Widerspruch zu reizen, sollte Dir das vielleicht zu denken geben… falls Dir wirklich etwas daran läge, den Fleischkonsum der Menschen zu senken, würdest Du vielleicht diplomatischer vorgehen und nicht noch diverse Argumentationsebenen mit reinen Behauptungen (Google/Greenpeace) durcheinander würfeln.

    Wie gesagt (und ich wiederhole das zum x-ten Mal) – darüber, dass Fleischkonsum für Mensch & Tier & Umwelt schädlich ist, besteht hier überhaupt keine Meinungsverschiedenheit. Dass bei Biofleischproduktion immer noch Tiere (in unterschiedlichem Ausmaß) leiden und getötet werden, ist auch klar. Okay?

    Comment | 5. Juli 2009
  • @kunstseidenes
    Du warst noch NIEMALS auf einem Massentierhaltungshof für Biotiere.
    Das ist generell das Problem mit Stadtkindern.
    Biotiere sind immer noch gequält genug.
    Und was sonst noch so läuft…

    Auf die Kreatur gehst du auch ausweichend ran.

    Hast du schon mal ein Tier getötet?

    Die Drecksarbeit überlässt jeder Fleischesser dann doch lieber den Anderen.

    „Ökowaterboarding“ mit gewirbelten Wasser :)

    Comment | 5. Juli 2009
  • kunstseidenes

    „Der Kampf gegen diesen Fleischkonsens erfordert eine Konsequenz, ich habe diese.“
    Weshalb wird diese nur durch den Fleisch“konsens“ erforderlich?

    „Du willst Harmonie mit Fleischessern
    und als Hundebesitzer musst du selbstverständlich den Frieden in diesem Blogartikel wieder herstellen.“
    Davon abgesehen, dass ich nicht den Frieden herstelle, sondern schlicht Spaß an Diskussionen habe – du siehst also einen Zusammenhang zwischen Hundehaltung und Fleischkonsum? Wenn ja, welche Lösung siehst du dafür?

    „Darum versuchst du auch mit dem Finger auf mich zu zeigen und verstehst gar nicht das es sich bei der Greenpeaceanzeige Werbung für Biofleisch ist.“
    Ich zeige nicht mit dem Finger auf dich, ich halte deine Diskussionsgrundlage für unzureichend.
    Deshalb ist es mir persönlich unheimlich egal, ob sich GP an der Anzeige bereichert oder nicht. Ich halte Biofleisch für besser als Massentierhaltungsfleisch, du nicht. Und das ist der Punkt.

    „Du warst noch NIEMALS auf einem Massentierhaltungshof für Biotiere.“
    Stimmt, das kenne ich nur aus Filmaufnahmen, und diese haben mir gereicht. Deshalb empfehle ich Höfe mit bis zu vierzig Tieren (dort habe ich gelebt, ich habe außerdem verschiedene Höfe besucht).
    Wo ist das Argument?

    „Das ist generell das Problem mit Stadtkindern.“
    Ich habe m.E. nirgends geschrieben, dass ich in der Stadt lebe.

    „Auf die Kreatur gehst du auch ausweichend ran.“
    Auf welche Kreatur?
    Welches Rangehen?

    „Hast du schon mal ein Tier getötet?“
    Ja, auch Wirbeltiere.

    „Die Drecksarbeit überlässt jeder Fleischesser dann doch lieber den Anderen.“
    Das stimmt.
    Ich esse kein Fleisch. Das habe ich bereits geschrieben, auch wenn es überlesen worden zu sein scheint.
    Wenn ich es täte, würde ich nach Möglichkeit Tiere halten und sie selbst schlachten, dann wüsste ich, dass sie gut gelebt haben. ich erwäge diese Lösung, um meinen Hund zu ernähren. Bis dahin bekommt er Biofutter.

    Woher kommt eigentlich dieses Konsens-Wort?
    Wer nicht mal eine Mücke töten würde (und das nehme ich bei dir stark an, denn weshalb sollte ein Insekt weniger wert sein als eine Kuh oder eine Ratte?), wird mit mir ohnehin nicht zu einem „Konsens“ kommen.

    Comment | 5. Juli 2009
  • Punkrockboy

    Nur weil Greenpeace hier unartgerechtes Fleisch anprangert, heißt das doch erstmals noch nicht, dass sie dafür artgerechtes unterstützen… Es mag vielleicht so sein, wurde bis dahin aber nur von dir so interpretiert. Du hast es ja gerade mit deinem Link bewiesen, aber ursprünglich hast du das einfachso behauptet. Und übrigens ist es im Kampf gegen die Klimaerwärmung besser, Kuhfleisch zu essen, weil Kühe ziemlich viel CO2 produzieren, was du doch unterstützen musst…

    Ich bin übrigens kein Vegetarier ;-)

    Comment | 5. Juli 2009
  • Übrigens, ich weise hier NOCH EINMAL darauf hin – das Greenpeace-Magazin hängt NICHT (offiziell) mit Greenpeace zusammen, auch wenn man das zunächst meinen mag; die Redaktion ist (auf dem Papier) jedenfalls nicht mit Greenpeace verbandelt, es ist demnach kein „Vereinsmagazin“ oder so…

    Comment | 5. Juli 2009
  • kunstseidenes

    @punk: danke, endlich mal Humor!

    Comment | 5. Juli 2009
  • Punksympathisant

    Danke ;)

    Ich hab vorher versehentlich meinen anderen Nickname in anderen Communities angegeben^^

    Comment | 5. Juli 2009
  • AndreasK

    @earthling: Der Satz „Even bad news are googd news“ ist keine Regel der Werbewirtschaft, sondern eine Handlungsmaxime des Journalismus. Aus Werbe- und PR-Sicht ist diese Anzeige definitiv kontraproduktiv, denn sie weist auf Defizite hin, die das Unternehmen bislang verschweigt. Und weil Greenpeace eine gewisse Lobby hat, könnte Rügenwalder sich zu einer Reaktion genötigt sehen.

    Insofern: Alles richtig gemacht. Und schön umgesetzt, wenn ich mir diese Bewemrkung …

    Comment | 6. Juli 2009
  • Wegen euch Hundebsitzer wurde hier ein sehr grosser Wald für eine Tiermittelfabrikanten abgeholzt.
    http://www.bak-bretten.de/texte/abholzung.php#sachstand_feb2008

    Die Lösung für das Futter für deinen Hund willst Du von mir hören:

    AB NACH KOREA MIT DEM MISTVIEH !!!

    Oder ist es jetzt schon schlimm Hunde zu beleidigen?
    Jeden Tag sehe ich die Hundebesitzer Scheisse in Plastikbeutel packen.
    Den ganzen Tag mit Scheisse beschäftigen.
    Und nur wegen dem Psychodefekt der Menschen,
    perverser Kontakt mit dreckigen Tieren.
    Lassie lässt grüssen.
    Den seit Lassie braucht ja jeder einen tollen unterwürfigen Kameraden ;)
    Vor Lassie waren Hunde Drecksviecher, haben nur die Jungspunds vergessen.

    Und der Flächenverbrauch an Futter für die ganzen Mistviecher…

    Die einen sind zu faul für die blutige Arbeit und benutzen einen Schlachter,
    die anderen sind zu faul für die blutige Arbeit und schicken Kinder zum Kriegspielen nach Afghanistan.

    Und wenn dir eine Diskussion über das blutige Handwerk zu Humorlos erscheint, dann schleim doch nicht bei Punkerboy ein:
    „danke, endlich mal Humor!“
    sondern besuche doch gleich eine Humorseite.

    Vegetarische Grüße

    Comment | 9. Juli 2009
  • Der vorige Kommentar war an das kunstseidene gedacht. sorry.

    @AndreasK.
    Der einfache Ökobeobachter denkt sich nach der Greenpeace Anzeige:
    „Ich bleibe bei meinem Ökofleisch, von Greenpeace-Schlächtern oder Hauptsache Ökofleisch.“

    Ein Öko sollte aber doch niemals einen anderen zum Fleischverzehr ermuntern oder bestärken.
    Ein Ökologe sollte die Vorteile eines vegetarischen Lebens aufzeigen.

    Greenpeace ist eine Geldscheffelorganisation,
    die dreckige Werbung läuft versteckt.
    Bei den vorigen Kommentaren hatte ich einen Link zu der Ökofleischprognose im Aktiengeschäft.

    Bei der Adbustingwerbung von Greenpeace ist es für mich definitiv Eigenwerbung,
    denn gleich danach kommen die Links zu den Fleischern von Greenpeace empfohlen.

    Und schau in die Geschäftszahlen von Gutfried bevor du sagst:
    “Even bad news are googd news”
    und das kommt nur aus dem Journalismus.
    Der Satz wird in der Werbung auch benutzt.

    Gäbe es keine Ökoschlachterein von Greenpeace, wäre ich ein ganz stiller Veganer und fänd diese Adbustingwerbung gut, aber so…

    Comment | 9. Juli 2009
  • kunstseidenes

    Danke, earthling. Ich wollte nur schwarz auf weiß deine Bestätigung, dass du Tiere in gut und schlecht unterteilst.

    „Ein Öko sollte aber doch niemals einen anderen zum Fleischverzehr ermuntern oder bestärken.“
    Du ermunterst ausdrücklich zum Verzehr von Hunden. Nein, Verzeihung, du ermunterst ausdrücklich dazu, Hunde Fleischessern zur Verfügung zu stellen.

    Das ist ja zum Schießen. Das verdient einen eigenen Artikel…

    Comment | 9. Juli 2009
  • @kunstseidenes
    und Menschen teile ich dann auch noch in gut und schlecht.

    Gezüchtete Hunde für die Wohlstandsgesellschaft sind schlecht.
    Hundezüchter und Du haben aus dem Wolf einen fettigen Dackel gemacht.
    Wegen dem menschlichen Psychodefekt…

    Comment | 9. Juli 2009

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