Jan
15
2014

Diese Marken gilt es zu meiden

Die großen weltumspannenden Konzerne haben nicht zuletzt im Lebensmittelbereich eine Vielzahl von Marken unter ihrem Banner vesammelt – ich habe hier im Blog ja schon des öfteren darauf hingewiesen, welches Unternehmen sich welche ehemalige Traditionsmarke so alles unter den Nagel gerissen hat. Vor allem Nestlé und Coca Cola breiten sich unaufhörlich aus. KenFM hat einmal eine schöne Übersicht zusammengestellt, in der die wichtigsten Marken der großen Fünf aufgelistet werden. Beim nächsten Einkauf könnt Ihr also getrost diese Produkte in den Supermarktregalen liegen lassen. (Nestlé führt noch einige weitere bekannte Marken wie z.B. Perrier und hat sich zusammen mit L’Oréal den Body Shop einverleibt – siehe HIER.)

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24 Kommentare »

  • Ich halte es beim Einkauf so:
    entweder kaufe ich es in Bio-Qualität oder No-Name.
    Meide alles, das in Schutzatmosphäre verpackt wurde oder “Aroma” enthält.
    Da landet man schnell bei den Grundnahrungsmitteln und kocht/backt selbst. Mit etwas Routine aber kein großer Aufwand.
    Spart ein höllisches Geld und die oben genannten Marken boykottiert man nebenbei auch noch.
    Funktioniert aber nur, wenn der Nachwuchs nicht mit einkaufen kommt.

    Comment | 15. Januar 2014
  • Pit

    Genau so wie Pfundi mache ich es auch. Ich kaufe in kleinen Metzgereien die ich kenne und von denen ich weiß das sie die Tiere aus der Umgebung aufkaufen, ich habe einen Bäcker der noch traditionell arbeitet und einen türkischen Händler für Obst und Gemüse bei dem ich noch vorher kosten kann was ich mitnehme. Ich kaufe grundsätzlich keine Lebensmittel die vor verarbeitet sind und wenn ich unterwegs mal schnell was zu essen holen muss, gehe ich statt zu einer Imbisskette zu einer kleinen Imbissbude oder hole mir eine Kleinigkeit beim Metzger. Übrigens stimmt es, das man so wesentlich billiger lebt, Qualität muss gar nicht teuer sein.

    Comment | 15. Januar 2014
  • Konsequent

    Danke für die Auflistung, aber Facebook & Co. wird von meinem Proxy aus Sicherheitsgründen gefiltert. Gibt es dazu eine Alternative?

    Comment | 15. Januar 2014
  • Einfach auf das Bild selbst klicken, dann hast Du es in groß. Mehr steht auf der Fb-Seite auch nicht. :-)

    Comment | 15. Januar 2014
  • rueckenschwimmer

    ich gehe so gut wie nie in einem konventionellen supermarkt einkaufen. immer bio, markt oder aus eigenem anbau, keine fertigsachen kaufen (ausnahme leider: schokolade :) ) – da begnet man den marken nicht, und kann das gott sei dank weitestgehend vermeiden. ganz strikt bin ich geworden, seit plastikvermeidung für mich wichtig geworden ist. das kannste den ganzen müll sowieso nicht mehr kaufen. anssonten für alle die es etwas bunter mögen, gibts eine hübsche grafik von der zeit

    http://images.zeit.de/wissen/2013-05/s39-infografik-marken.pdf

    Comment | 15. Januar 2014
  • Mich würde viel mehr interessieren, welche der großen und größeren Marken man kaufen darf. Denn dass Unilever böse ist, weiß man ja eigentlich.

    Comment | 15. Januar 2014
  • Konsti

    Bei Lebensmitteln ist es ja noch recht einfach, diese Marken zu vermeiden, aber ich frage mich, wie es z.B. bei Kosmetik aussehen soll.. Wenn ich mein Duschgel jetzt bei Aldi kaufe, ist das ja nicht unbedingt besser. Und mit dem Kauf bei speziellen Internetshops, die auf soziale und ökologische Verträglichkeit wertlegen, treibe ich den Paketversand in die Höhe. Da ist es kein Wunder, dass viele Kunden resignieren.

    Comment | 15. Januar 2014
  • Bei Aldi oder Discountern sollte man sowieso generell nie etwas kaufen, unabhängig von irgendwelchen Marken.
    Ansonsten gibt es Naturkosmetik o.ä. auch z.B bei dm oder Rossmann (wenn ich hier mal solche Ketten erwähnen darf) – oder eben in Bioläden etc. Leider ist es wirklich nicht ganz einfach, sich nachhaltig zu ernähren/zu versorgen, das stimmt wohl.

    Comment | 15. Januar 2014
  • Ich mach vieles meiner Kosmetik selber. Da gibts viele Bio-Rohstoffe, aber trotzdem finde ich das nicht unbedingt transparenter als ein Naturkosmetikprodukt. Ich weiß ja trotzdem irgendwie nicht, wie jetzt genau das Zuckertensid hergestellt worden ist…

    Comment | 15. Januar 2014
  • rueckenschwimmer

    also bei duschgel würde ich einfach auf seife umsteigen, die kannst du auch überall kaufen, ohne verpackung, auch in bioqualtität bei dm z.b. oder im bioladen. mache ich auch und ist viel besser als duschgel – man muss nur ein bisschen aufpassen, in den meisten seifen ist palmöl, alternative ist da immer aleppo-seife – die besteht im regelfall aus olivenöl und lorbeeröl.

    Comment | 16. Januar 2014
  • Rantanplan

    Ab “KenFM” (innerlich) aufgehört zu lesen. Dennoch gilt mal wieder: wenn man nicht alles selber macht…
    Ansonsten ist man aber mehr oder weniger auf diese Produkte angewiesen. :(

    Comment | 19. Januar 2014
  • Wieso sollte man auf diese Produkte angewiesen sein? Ich kaufe keine einzige der Marken aus dieser Übersicht (seit Jahren nicht) und lebe immer noch. :-)

    Comment | 19. Januar 2014
  • Ich finde diese Liste sehr willkürlich. Sind etwa No-Name-Produkte, die ja überwiegend von großen Herstellern gefertigt werden, wirklich besser, weil ethischer? Natürlich nicht. Wer Marken schlimm findet, baut sich nur ein praktisches Feindbild. Nicht zu vergessen: Marken sind für Werbung verantwortlich. Und ohne Werbung (Sport, Internet) wäre vieles nicht kostenlos oder erschwinglich. Ich habe auch meine Zweifel, ob das Fleisch des stinknormalen – nicht hausschlachtenden – Metzgers aus Oldenburg oder Bad Kreuznach von glücklicheren Kühen kommt als das, was in der Leberstreichwurst von Du darfst verarbeitet wird.
    Und diese exaltierte Attitüde mancher Kommentatoren, die absolut alles nur bio und/oder regional und natürlich nie im Discounter kaufen, ist unglaubwürdig. Das gibt das Lohnniveau in Deutschland in der Regel nicht her.
    Kurzum, so sehr ich diesen Blog und seinen Betreiber schätze, bin ich dennoch der Meinung, dass der Boykott von ein paar Marken keinerlei Probleme löst.

    Comment | 19. Januar 2014
  • Das sehe ich naturgemäß anders. ;-) Keineswegs ist mit dem Nichtkauf solcher Produkte alles gut (siehe dazu auch das Fazit in meinem Buch), aber man sollte halt immer bedenken, dass man mit dem Kauf dieser Marken immer genau diejenigen Konzerne unterstützt, die eben für das alleszudeckende Marketingbombardement zuständig sind, die für eine zunehmende Marktmachtkonzentration sorgen und die, siehe v.a. Nestlé, eine besonders verachtenswerte Firmenpolitik an den Tag legen. Fleisch sollte man sowieso nicht essen, aber ich würde es niemals von einer der Großfirmen kaufen – klar weiß Du nicht, ob der normale Metzger um die Ecke mit den Tieren besser umgeht, aber zumindest fördert man damit nicht den riesigen Komplex der transnationalen Konzerne. Zumindest nicht so direkt – dass diese ihre Finger auch in vielen Lieferketten/Zwischenhändlern haben, ist natürlich leider auch nicht zu verhindern. Dennoch sehe ich das so, dass jeder Euro, den man den großen Firmen vorenthält, ein gewonnener Euro ist. Siehe auch Thema Steuern: die Multis zahlen kaum Steuern (jedenfalls nicht hierzulande), während die örtlichen Abieter das schon tun und damit wieder das Gemeinwesen finanzieren.

    Ich kaufe jedenfalls fast alles in Bio-Qualität, in der Regel auf dem Wochenmarkt und nie im Discounter (habe zuletzt im Jahre 2007 in einem solchen Geld gelassen). Was ist daran unglaubwürdig? Dann sieht meine Realität seit einigen Jahren wohl so “unglaubwürdig” aus, ohne dass ich gemerkt habe, dass das eigentlich gar nicht geht. ;-) Und ich gehöre nun wahrlich nicht zu den Gutverdienern. Dafür kaufe ich mir eben nicht alle 6 Monate ein neues Smartphone oder überteuerte Markenklamotten.

    Comment | 19. Januar 2014
  • Werter Peter, ich habe tagtäglich ein wirklich ungutes Gefühl, nicht viel, viel mehr für Bio-Lebensmittel auszugeben. Ich weiß außerdem genau, was ein Bio-Huhn kostet oder wieviel man für ein Kilo Pastinaken zahlen muss. Und weil ich eins und ein zusammenzählen kann, kann ich auch hochrechnen, wieviel man monatlich verdienen – oder hungern – muss, um sich einen Bio-Lebensstil leisten zu können. Wenn man dann auch noch ethische Gelüste hegt, die Arbeitsbedingungen bei der Bio-Company schlecht findet und sie meidet, darf man nochmals ordentlich etwas draufschlagen. Ich bekomme zweimal im Monat eine Bio-Gemüsekiste von einem regionalen Bio-Bauern-Kollektiv, gehe natürlich auch auf einen Bauernmarkt. Es ist also nicht so, dass mir die Förderung regionaler Bauern und Produzenten kein Herzensanliegen wäre. Und natürlich ist Nestlé als gefährlich einzustufen. Ich will die Firma nicht verharmlosen.
    Der Konsument kann mit Boykott schon längst nichts mehr steuern, weil die Mechanismen zu komplex sind. Und irgendwelche Boykottmaßnahmen werden doch von Unternehmen an die Mitarbeiter weitergegeben, nach einem schlechten Geschäftsjahr werden die kleinen Arbeiter gefeuert, damit nur ja nicht die Rendite der Aktionäre in Gefahr ist. Das Problem lässt sich nicht durch Verachtung der Großkonzerne lösen. Wenn man jedoch an der Wahlurne nicht länger die Propagandisten einer ausbeuterischen Wirtschaft wählen würde, wäre das viel wirkungsvoller.

    Comment | 19. Januar 2014
  • Ich denke, es gibt hier kein entweder/oder, also entweder vernünftig wählen gehen (wobei ich davon ausgehe, dass, wenn eine Partei wirklich mal etwas grundlegend ändern wollen würde, diese gar nicht an die Macht käme; dafür würden Medien & Co. vorher schon sorgen; und wen sollte man bitte wählen?) oder vernünftig einkaufen. Es gibt viele Schritte, die zu gehen sind, bis sich etwas ändert (darum geht es ja in meinem Blog seit Anfang an), aber bis dahin sehe ich es nicht ein, den Global Playern, die besonders stark am Rad drehen und eben auch die Politik in ihrem Sinne beeinflussen, auch nur einen Cent zukommen zu lassen. Klar kann man als einzelner Kunde die Welt nicht wesentlich beeinflussen – das gilt aber in noch größerem Maße für einen einzelnen Wähler! Wie gesagt, in meinem Buch (u.a. in der Einleitung, aber auch im Kapitel zum “strategischen Konsum”) gehe ich darauf auch näher ein – das jetzt hier alles auszuführen wäre mir zu anstrengend. ;-) Klar ist: es gibt keine einfachen, bequemen Lösungen für die Schieflagen der Welt. Vermutlich gibt es gar keine Lösungen…

    (Wenn man übrigens auf Fleisch verzichtet, spart man schon erheblich – wäre ich noch Fleischesser würde ich mir auch kein Biofleisch leisten können, das ist wohl wahr.)

    Comment | 19. Januar 2014
  • rueckenschwimmer

    also ich finde die ansicht, dass es das lohngefüge in deutschland nicht hergäbe alles in bio-qualität einzukaufen völlig abwegig und wieso ist das eine exaltierte attitüde? genauso könnte ich dir unterstellen, dass du so auf abwehr gehst, weil du es offensichtlich nicht auf den haken bekommst konsequent zu leben. ich bin durchschnittsverdiener und kaufe ausschließlich bio, niemals im discounter, so gut wie nie in konventionellen supermärkten und mit bio meine ich bio und nicht eu-bio, jedenfalls wenns sich vermeiden lässt und ich kann mir das leisten. dafür verzichte ich dann auf flüge nach thailand oder patagoniern, teure klamotten und noch einige andere dinge. aber das ist eine entscheidung, die jeder treffen kann. deine argumentation, wenn man nicht die konzernmarken kaufe, dann gäbs ja auch einiges nicht mehr umsonst. na und? was soll das sein? rtl? prosieben? und natürlich haben konsumenten die macht etwas zu ändern. desweiteren sollte jeder so leben, wie er es für richtig hält, und wenn das genug auch ökologisch tun, dann folgen dem auch die parteien, immer nur zu sagen, bringt eh alles nix, finde ich ein bisschen wenig

    Comment | 20. Januar 2014
  • Dabei fällt mir ein: LUSH gehört auch zu BodyShop und somit zu Loreal. Wissen die meisten nicht. Ich geh da auch nicht rein, da stinkts zu pafümiert

    Ansonsten checke ich sämtliche Mittelchen mit codecheck.info
    und/oder verzichte darauf

    Comment | 20. Januar 2014
  • rueckenschwimmer

    hallo frau ding dong, woher hast du die info? auf der wikipedia seite steht, dass the body shop die rezepte der gründer von lush gekauft hat, allerdings nichts davon, dass lush gekauft wurde. auf der seite von http://www.berlin-vegan.de/?id=112 heisst es: “Lush ist empfehlenswerter als Body Shop, da dieser ja bekanntlicherweise mittlerweile von L’Oréal aufgekauft wurde.”

    Comment | 20. Januar 2014
  • Jimmy

    Innocient Smoothies ist zu 58% im Besitz von Coca Cola, kaufe ich dennoch oft noch, weils gute Smoothies sind und man kaum gutes zu vernünftigen preisen bekommt wenn man net die möglichkeit hats selber zu machen und ichs dennoch untersttzensert finde und die ur Firma ja immer hin noch zu 42% drinsteckt.

    Comment | 3. März 2014
  • Jimmy

    Ergänzung:

    -Marmite gehört zu Unilever , das selbe wie Vegemite nur das Marmite in Großbritannien verkauft wird und Vegemite in Australien bzw. für deren Markt produziert, gibt ja alles auch als import.

    Comment | 3. März 2014
  • Jimmy

    Wie Was ????

    Nein, Body Shop urde von Loreal gekauft, nicht Lush

    Comment | 3. März 2014
  • Allgaier

    Aus welcher Quelle entstammt diese Liste?
    Zum Teil nicht nachvollziehbare Marken aufgelistet, z.B. Capri Sonne, untersteht nicht Mondelez wie in der Liste steht. Und Häagen Dazs unterliegt der Gerneral Mills Inc.

    Comment | 12. März 2014
  • Die Quelle steht da – KenFM.

    Comment | 12. März 2014

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