Nov
30
2010
6

Wie die Banken den Euro verspielen und sich ihre Gesetze selber schreiben

Die Finanzkrise, wisst Ihr noch? Ein Gespenst ging um in der Welt. Düstere Prognosen machten die Runde, manche Mainstream- wie Indiemedien überschlugen sich geradezu darin, die Zukunft in den apokalyptischsten Farben zu malen (ich erinnere an die Prognose des LEAP, dass die USA im Sommer 2009 Staatsbankrott anmelden müssten); auch in meinem Blog habe ich 2008/2009 so manch unerfreulichen Ausblick gegeben (wer mag, kann sich ja mal durch’s Archiv klicken). Scheinbar ist, zumindest in Deutschland, das Schlimmste ausgeblieben – das öffentliche Leben funktioniert immer noch, wir haben Strom, Internet und fließend Wasser und auch die Supermarktregale sind nicht verwaist. Ist das nicht toll? Ein echtes Wunder, Ergebnis einer umsichtigen Politik und emsiger Arbeiter?

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Nov
29
2010
8

Gastbeitrag: Werbung verhindern

Ich freue mich, Euch heute nach längerer Pause mal wieder einen Gastbeitrag präsentieren zu dürfen. Er stammt von Christian Böttgenbach und heißt „Werbung verhindern“. Regelmäßige Leser meines Blogs wird die eine oder andere These des Textes durchaus bekannt vorkommen, vertrete ich doch ähnlich kritische Ansichten zur Reklamebeschallung heutiger Tage.

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Werbung verhindern

Werbung kann nerven und manipulieren. Sie kann auch gefährdend sein. Bewegliche Reklame im Straßenverkehr und die aufreizend tiefsinnigen, hypnotischen Wahlplakate führen zu Unfällen. Werbung destabilisiert labile Menschen, denn sie informiert nicht, sondern vermittelt Stimmungen und Lebenshaltungen. Sie gibt Ziele vor, die nicht die eigenen sind. Es ist eine Wissenschaft geworden, wie dabei das kritische Bewußtsein umgangen wird. Den Vogel schießt die Werbewirtschaft selbst ab, die mit dem Spruch „Werbung schafft Vielfalt“ das Gegenteil der tatsächlichen Wirkung von Werbung behauptet. Denn Werbung schafft Einfalt, indem wenige große Marken die natürliche Vielfalt verdrängen möchten.

Ohne weiter in die Tiefe zu gehen, entsteht das Bild einer Bedrohung durch Werbung. Die gesellschaftlich üblichen Wege zur Lösung des Problems wie neue Verordnungen, Petitionen und Beschwerden helfen auch hier nicht weiter, denn die Werbetreibenden haben Geld und üben damit beherrschende Macht aus. Also sind wir machtlos.

Wogegen kämpft denn die Werbeindustrie? Gegen unser (kritisches) Bewußtsein! Dort liegt also die Macht, Werbung aufzulösen. Das Bewußtsein hinterfragt, woher das Geld für die Werbung kommt. Es wird für Werbung aufgebracht durch den Glauben oder die Erfahrung, dadurch Marktanteile und letztlich Gewinne (auf Kosten anderer) erzielen zu können. Der Verursacher für Werbung bist also Du, indem Deine natürliche Neugierde sich den Werbebotschaften unterbewußt öffnet und im Augenblick der Kaufentscheidung Dein Gefühl manipuliert. Da nützt auch kein Widerspruch, denn ohne nachweisbare Wirksamkeit gäbe es keine Massenwerbung.

Unser Unterbewußtsein können wir ab sofort einfach für uns einsetzen, statt es Fremdbestimmen zu lassen: Ich habe als 16-jähriger nach ausführlicher Beschäftigung mit Werbung beschlossen, es mir einfach zu machen und prinzipiell all das nicht zu kaufen, wovon ich öffentliche Werbung sehe. Damit lebe ich seit Jahrzehnten sehr gut, es ist einfach und es wirkt. Wenn auch andere auf diesen Gedanken kommen, lohnt sich Werbung nicht mehr, sondern im Gegenteil, sie wird zunehmend ein negatives Produktmerkmal und damit kontraproduktiv für die Werbenden.

Nun bitte ich darum, ehrlich zu prüfen, bei wem eben ein „ja aber es gibt doch auch gute Produkte, für die geworben wird“, auftauchte. Da meldet sich dann das kritische Bewußtsein plötzlich, man will ja nicht pauschalieren, sondern prüft immer selbst und so weiter. Das will ich nicht verurteilen, auch ich habe eine einzige kleine gelegentliche Ausnahme. Aber man macht sich leicht viel Arbeit damit, anstatt den Aufmerksamkeitsdiebstahl durch aufgedrängte Werbung einfach für sich zu beenden.

Infoliner

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Kommentare: 8 | Konsumkritik,Medien,Reklame | Schlagwörter: , , , |
Nov
28
2010
11

Turbo-Mast überrollt Deutschland

Es ist schon sehr erstaunlich bis erschreckend – da mehren sich seit Jahren die mahnenden Stimmen, die vor zu viel Fleischkonsum warnen, die sowohl die gesundheitlichen Folgen wie auch die für die Umwelt, das Klima und nicht zuletzt die Tiere selbst thematisieren und vermehrt ins Licht der Öffentlichkeit bringen. Da wird sogar ein fleischkritisches Sachbuch – „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer –, das zu Vegetarismus animieren soll, zu einem Bestseller. Auch in den Medien machen immer wieder Skandale im Zusammenhang mit Massenkonsum und Billigfleisch die Runde. Und dennoch scheint die Expansionswut der industriellen Fleischproduktion ungebrochen zu sein, denn es werden immer mehr und immer größere Tierzuchthallten gebaut. Vermehrt machen sich auch ausländische Investoren daran, hierzulande gigantische Tier-Fabriken aus dem Boden zu stampfen, in denen zigtausende Schweine oder Hühner unter übelsten Bedingungen der Turbomast zugeführt, also in kürzester Zeit unter Einsatz von chemisch optimiertem Futter, Hormonen etc., zur Schlachtreife aufgepäppelt. Neben all den moralischen Bedenken und auch direkt gesundheitlichen Gefahren, die solch ein Industriefleisch mit sich bringt, zerstören diese Tier-KZs auch die umliegende Natur, z.B. durch eine schleichende Vergiftung des Bodens durch Ausbringung der riesigen Güllemengen, die im Produktionsprozess Tag für Tag anfallen.

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Nov
27
2010
3

Heute geschlossen – Kaufen Sie nichts!

Wie mittlerweile jeder wissen sollte ist heute, am 27. November, internationaler Buy Nothing Day (siehe HIER und HIER). Erfreulicherweise hat sich auch das für meinen Geschmack leider oft etwas zu LOHAS-nahe Nachhaltigkeitsprotal Utopia dem Thema angenommen und mit „Heute geschlossen – Kaufen Sie nichts!“ nicht nur einen lesenswerten Einleitungsartikel zu der Aktion geschrieben, sondern auch eine nette Produktgalerie von verschiedenen Nichts-Varianten erstellt. Sehr amüsant!

(…) Gerade die kommenden Wochenenden arten für viele Menschen in reine Shopping-Exzesse aus. Jeder kennt die Bilder von mit Einkaufstüten bepackten Menschenmassen, die sich durch die Innenstädte schieben. Für viele heißt Weihnachten einfach nur Einkaufen bis zum Umfallen: Geben um noch mehr zu Bekommen. Ein Zustand, der den Aktivist und Künstler Ted Dave im Jahr 1992 auf die Idee brachte, in Vancouver den „Buy Nothing Tag“ ins Leben zu rufen. (…)

(…) „Alles in der Wirtschaft ist darauf angelegt, heute, jetzt, hier, sofort etwas zu kaufen. Ich war davon völlig erschöpft und dachte, vielleicht ist es eine gute Idee, endlich einmal eine Shopping-Pause einzulegen“, sagte Initiator Ted Dave damals. Er beschloss, einen Tag im Jahr festzulegen, an dem Menschen nichts kaufen sollten. Ted Dave suchte sich dafür den letzten Samstag im November aus. In Nordamerika ist dies der Tag nach Thanksgiving (Ernte-Dank-Fest) und zugleich auch der Beginn der langen Einkaufswochenenden für Weihnachten. Er entwarf ein paar Poster, die er in Vancouver und Umgebung plakatierte – heute ist seine Aktion weltweit wichtig und bekannt. (…)

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Nov
26
2010
2

Aktion: EU will Tierversuchsverbot für Kosmetika ausbremsen!

© matchstick, stock.xchng

Über den VeganBlog (eine interessante Anlaufquelle für alle, die sich über Veganismus und Vegetarismus informieren möchten) bin ich auf eine aktuelle Unterschriftenaktion aufmerksam gemacht worden, die ich an dieser Stelle unbedingt weiterempfehlen möchte – „EU will Tierversuchsverbot für Kosmetika ausbremsen!“:

Ab März 2013 soll das Verkaufsverbot der EU für Kosmetika, deren Inhaltsstoffe im Tierversuch getestet wurden, endgültig und ohne Ausnahmen in Kraft treten. Jetzt macht aber die Kosmetikindustrie Druck und drängt die EU-Kommission, diese Frist um unbestimmte Zeit zu verlängern, weil es angeblich bis März 2013 nicht machbar wäre, für alle vorgeschriebenen Tierversuche auf dem Gebiet der Kosmetik Ersatzmethoden zu entwickeln.

Dies ist aber ein Märchen, denn im Prinzip ist es nur eine Frage des Geldes, ob schnell genug die entsprechenden Alternativmethoden entwickelt werden können. Die Konzerne möchten dieses Geld lieber nicht ausgeben und malen deshalb den Teufel in Form drohender Sicherheitslücken für die Verbraucher an die Wand! Denkt man aber mal kurz über die eigentliche Fragestellung nach, kommt man schnell zum Knackpunkt: Alle existenten Kosmetika, die derzeit auf dem Markt sind, sind bereits geprüft und für den Verbraucher unbedenklich! Die vorgeschriebenen Sicherheitsprüfungen beziehen sich nur auf neu entwickelte Inhaltsstoffe und Produkte, diese wiederum dienen natürlich dem Profit der Konzerne (Stichwort „Innovation“).

Und hier sollte sich wohl jeder von uns mal in einen Drogeriemarkt seiner Wahl stellen, den Blick über die prall gefüllten Verkaufsregale schweifen lassen, und sich fragen: „Brauche ich wirklich noch mehr Produkte, wenn für jedes Einzelne Tausende von Tieren auf grausame Art und Weise zu Tode gequält werden?“

Wer die Antwort darauf genau so einfach findet wie wir, der beteilige sich bitte dringend an unserem Aktionsaufruf zur Europäischen Kosmetikrichtlinie: www.peta.de/eukosmetik!

Also, bitte alle mitmachen, um den Schwachsinn zu stoppen. Dass die ganzen Industriekosmetika allen Tierversuchen zum Trotz alles andere als ungefährlich und gesundheitsfreundlich sind, hat ja auch Annie Leonard in ihrer „The Story of Cosmetics“ aufgezeigt. Mehr von diesem chemischen Müll braucht wirklich niemand.

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Nov
25
2010
1

Der genmanipulierte Mensch

© 123dan321, stock.xchng

Nicht zuletzt Thilo Sarrazin hat sie mit seinem „Sachbuch“bestseller wieder auf die Tagesordnung gebracht – die Einteilung in nützliche und unnütze Menschen, die Überlegungen zur Eugenik und zur Formung möglichst „hochwertiger“ Menschen durch wissenschaftliche Forschung. Seit ewigen Zeiten schließlich schon träumen Forscher davon, den perfekten Menschen zu erschaffen und so dem Zufall und den Unwägbarkeiten der Natur ein Schnippchen zu schlagen. Das fängt bei vermeintlich harmlosen Überlegungen an, wie man vielleicht schwere Krankheiten, die man im Ergbut entdeckt, frühzeitig ausmerzen kann (das erscheint als ein durchaus sinnvoller Eingriff, der vermutlich primär Vorteile für die Betroffenen mit sich bringt), und endet dabei, dass man Neugeborene so züchten möchte, dass sie es in der heutigen Gesellschaft möglichst leicht haben und sie weit nach oben kommen können. Also quasi Hochleistungssportlermodels mit einem IQ von 180. Schon in den 1940ern beschrieb Aldous Huxley in seinem Klassiker „Brave New World (Schöne Neue Welt)“, wie eine solche Gesellschaft, die auf der Selektion gewisser Menschen basiert, aussieht – es ist ein totalitärer Staat, der in die Selbstbestimmung der Menschen hineinregiert und festlegt, wie der „richtige“ Bürger auszusehen hat.
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Nov
24
2010
3

Lesetipps: Umbau der Autoindustrie / Planer will Auto aus den Köpfen bekommen / Das „konfliktfreie“ iPhone / „Seid faul und militant!“ / Wie die EU Fair-Trade-Produkte verhindert

Die arme Autoindustrie. Mühsam aufgepäppelt durch die Abwrackprämie und diverse andere staatliche Unterstützungen, sieht sie mittel- und langfristig doch ungewissen Zeiten entgegen, wo das Umweltbewusstsein wächst und die Ölvorkommen schwinden. Aus diesem Grunde fand unlängst in Stuttgart auch eine Konferenz statt, in der es genau um diese Thematik ging – wie macht man die Autoindustrie zukunftsfähiger? Die Schweizer Wochenzeitung (WOZ) berichtete darüber in „Konversion der Autoindustrie. Umbauen! Aber wie? Und für wen?“:

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Nov
23
2010
0

Einladung zur Veranstaltungsreihe um den Kauf-Nix-Tag (in Dresden)

Wie ich letzte Woche schon anmerkte, ist am 27. November internationaler Buy Nothing Day, ausgerufen vom kanadischen Adbusters Magazin. In Deutschland findet der „Kauf-Nix-Tag“ traditionell nur begrenzt Anklang – umso erfreuter war ich, also ich gerade eine Pressemitteilung einer Dresdner Gruppe rund um den dortigen Umsonstladen erhielt, die für diesen Tag in Dresden diverse Aktionen planen. Natürlich veröffentliche ich diesen Text an dieser Stelle auch gerne:

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Einladung zur Veranstaltungsreihe um den Kauf-Nix-Tag
Dresden, 22.10.2010. Am 27. November findet der 18. Internationale Kauf-Nix-Tag statt. Auch in Dresden möchte eine freie Gruppe Engagierter kreativ und kritisch auf diesen Tag aufmerksam machen. Mit Filmen, Straßentheater, Chorgesängen, kostenlosem Essen, T-Shirtgestaltung und einem Radiobeitrag laden die Akteure interessierte Menschen ein, sich mit Konsumkritik und Ansätzen alternativer Lebensformen auseinanderzusetzen!

Das Programm:

  • Film- und Diskussionsabend am Donnerstag, 20:00 Uhr in der Veränderbar, Görlitzerstr. 42, Hinterhaus
  • Konsumtempel-Anbetungen und politischer Chor am Freitag, ab 17:00 Uhr, Wiener Platz
  • Umsonst-Volxsküche, Textilgestaltung und Film am Samstag, ab 17:00 Uhr im Umsonstladen im Sonnenhof, Alaunstr. 68
  • Radiobeitrag am Sonntag, ab 20 Uhr auf coloradio Dresden

Für Interviews und Rückfragen stehen zur Verfügung:

Gruppe Kauf-Nix-Tag DD, Mail: konsumglobal_dd@gmx.de
Das ausführliche Programm findet sich auf: http://umsonstladen.fueralle.org

Hintergrund: Internationaler Kauf-Nix-Tag

Der Kauf-Nix-Tag (Buy Nothing Day) ist ein konsumkritischer Aktionstag.

Seit 1992 wird dieser Tag am letzten Samstag im November organisiert, in einigen Ländern auch einen Tag früher. In bereits über 80 Ländern wird in jedem Jahr Ende November versucht Menschen dazu zu bewegen, über die Konsequenzen des westlichen und vor allem ihres eigenen Konsumverhaltens nachzudenken.

Initiiert wurde der Tag in den neunziger Jahren von einer medien- und konsumkritischen Gruppe um Kalle Lasn, den Mitbegründer der kanadischen Adbusters Media Foundation in Vancouver.

Der Zeitpunkt für den Aktionstag ist gut gewählt: Der Buy Nothing Day folgt immer auf den amerikanischen Feiertag Thanksgiving und gilt traditionell als der größte Einkaufstag des Jahres. Der Buy Nothing Day wendet sich auch dem vorweihnachtlichen Einkaufs-Stress zu.

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Nov
22
2010
2

Systemalternative: Konzept Gemeinwohl-Ökonomie

Wer meinen Blog schon eine Weile verfolgt, wird wissen, dass ich mir an dieser Stelle auch immer mal wieder Gedanken darüber mache, wie eine sinnvolle und vor allem auch umsetzbare Alternative zu  unserem derzeit herrschenden kapitalistischen/marktradikalen Wirtschaftsmodell aussehen könnte. Denn dass dieses Prinzip des „immer mehr produzieren um immer mehr zu konsumieren“, weil die Wirtschaft am permanent notwendigen Wachstumstropf hängt, nicht nachhaltig ist, zeigt sich immer wieder und immer öfter, vor allem in den vergangenen zwei Jahrzehnten. Das Wachstum, das Anleger und Spekulanten von „ihren“ Unternehmen erwarten, geht zu Lasten der Umwelt und oft genug zu Lasten einer vielfältigen und lebenswerten Gesellschaft, die nicht unter dem Druck der kompletten Kommerzialisierung und Vermarktung steht. Der „real existierende Sozialismus“ mit seiner staatlich gelenkten Wirtschaft („Staats-Kapitalismus“) hat sich als nicht durchführbare Variante erwiesen. Den Marktgesetzen mehr oder weniger freien Lauf zu lassen, weil die „unsichtbare Hand des Marktes“ schon alles richten wird, wenn man nur Konkurrenz, Eigennutz und Wettbewerb fördert, stehe ich ebenfalls skeptisch gegenüber, wie ich auch schon an einigen Stellen ausgeführt habe.

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Nov
21
2010
15

Surf- & Lesetipp: 30 Tage ohne Zucker

© JadeGordon, Stock.xchng

Die Lebensmittelindustrie macht es einem ja nicht gerade leicht, gesund und nachhaltig zu leben. Immer neue Kniffe werden sich ausgedacht, um den Verbraucher hinters Licht zu führen, um minderwertige Zutaten als „neue Rezeptur“ hochzujubeln oder Geschmacksverstärker unter dem Begriff „Hefeextrakt“ in die Mägen der Leute zu schmuggeln. Es ist kein Wunder, dass es auch in diversen Verbrauchermagazinen (und in meinem Blog) verstärkt kritische Beiträge zum oft grenzwertigen Vorgehen vieler Hersteller gibt, ihre Produkte immer weiter zu denaturalisieren, denn anscheinend wird in den letzten Jahren, unter dem allgemeinen Kostendruck und (im wahrsten Sinne des Wortes) gesättigten Märkten noch mehr gepanscht und gestreckt als eh schon. Foodwatch berichtete darüber, wie die sog. Lebensmittelbuchkommission, die in Deutschland festlegt, was wie wo unter welchen Bezeichnungen enthalten sein darf, von diversen Lobbyisten durchsetzt ist und deshalb konzernfreundliche Regelungen erwirkt – „Lebensmittelbuchkommission bleibt Geheimsache“:

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